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Die besten Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker

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Aktuelle Wearables können mehr, als nur die Zeit anzuzeigen. TechStage zeigt die Testsieger in den Kategorien Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker.

Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker sind mehr als nur einfache Zeitanzeiger. Sie stellen dem Nutzer neben Uhrzeit und Datum zusätzlich Daten vom Smartphone zur Verfügung, etwa eingehende Nachrichten oder Termine. Gleichzeitig liefern sie Informationen über den Besitzer ans Handy zurück. Dazu gehören beispielsweise Daten zur Bewegung, zur Schlafqualität oder zum aktuellen Puls. Die passend App auf dem Smartphone kann die Informationen aufbereiten und so im Lauf der Zeit ein umfassendes Profil erstellen. Das soll dem Nutzer zu besserer Lebensqualität verhelfen.

Smartwatches in Aktion.

Welches Waerable ist aber für wen das Beste? In diesem Testsieger-Beitrag zeigen wir die Geräte, mit denen man unserer Meinung nach auf keinen Fall etwas verkehrt macht. Die Testsieger basieren auf unseren umfangreichen Einzeltests aus den Themenwelten zu Smartwatches, den Beiträgen zu Sportuhren und den Artikeln zu Fitness-Trackern.

In den Einzeltests prüften wir eine Reihe von Kriterien. Dazu gehören:

  • Design: Wie sieht die Uhr aus? Welche Materialien kommen beim Gehäuse und dem Armband zum Einsatz? Wie ist die Verarbeitung, wie die allgemeine Wertigkeit?
  • Einrichtung: Wie kompliziert ist das Setup?
  • App: Wie gut ist die begleitende App?
  • Multimedia: Was taugen die Multimedia-Features der Uhren?
  • Aktivität und Training: Gerade bei den Fitness-Trackern und den Sportuhren ist es wichtig, als wie gut sich die Uhren im Training erweisen.
  • Benachrichtigungen: Wie gut informiert die Smartwatch über eingehende Nachrichten? Kann sie Anrufe nur anzeigen oder besitzt sie Mikrofon und Lautsprecher?
  • Akkulaufzeit: Ist das Gerät ein Langläufer oder geht ihm nach einem Tag die Puste aus?
  • Preis: Ist der Preis für die gebotenen Features und die Verarbeitung gerechtfertigt? Oder zahlt man nur für den Namen und bekommt sonst Standard-Kost?

Googles Antwort auf die Smartwatch von Apple ist Wear OS. Dieses spezielle Betriebssystem für Uhren und andere Wearables soll es Herstellern einfach machen, eigene Uhren auf den Markt zu bringen. Vom Handgelenk-Accessoire können Nutzer auf den Play Store zugreifen, Karten samt der eigenen Position sehen und, falls ein Mikrofon verbaut ist, Telefonate direkt über den Lautsprecher der Uhr führen. Die gute Nachricht ist, dass Android Wear OS für eine Vielzahl an Smartwatches sorgt. Wie bei den Smartphones gibt es aber einige, die einfach aus der Menge herausstechen.

Folgende Uhren haben wir getestet:

Der Testsieger ist unserer Meinung nach die Fossil The Carlyle HR 5 (Testbericht). Das liegt auch daran, dass Fossil als eine Art „White-Label-Hersteller” die Grundlage für viele weitere Marken liefert, darunter Emporio Armani, Michael Kors und andere. Dadurch hat Fossile jede Menge Erfahrung darin, wie man eine gute Smartwatch baut. Unserer Meinung nach ist die Carlyle HR 5 eine sehr gute Mischung aus Preis, Funktionen und Leistung. Ein Manko, das aber alle Wear-OS-Uhren trifft, ist die Akkulaufzeit. Gerade das für Uhren wichtige Always-On-Display frisst Strom, so dass die Fossil-Uhr wie die meisten anderen Wear-OS-Uhren spätestens alle zwei Tage, eher noch allabendlich in die Ladeschale müssen.

Fossil The Carlyle HR 5 (7 Bilder)

Pro:

  • Bequemer Sitz
  • Tolles Display
  • Gute Ausstattung

Contra

  • Akkulaufzeit

Eine gute Alternative zur Fossil-Uhr ist die Skagen Falster 3 (Testbericht). Sie läuft ebenfalls auf Wear OS und lässt sich leicht bedienen. Gut gefallen hat uns das hochwertige Gehäuse, weniger gut fanden wir das Armband. Weitere Wear-OS-Geräte zeigen wir in der Themenwelt Wear OS. Wer eine Sportuhr mit Google Wear OS sucht, der sollte sich die Suunto 7 (Testbericht) genauer ansehen. Für Suunto ist es der erste Versuch, die eigenen Sport-Features direkt auf eine Wear-OS-Uhr zu bringen. Unserer Meinung nach ist der Versuch durchaus gelungen, auch wenn die Suunto 7 eine deutlich kürzere Akkulaufzeit als andere Sportuhren hat.

Neben Apple und Google versuchen sich mehrere Hersteller an eigenen Betriebssystemen für ihre Uhren. Besonders Huawei und dessen Tochterunternehmen Honor stechen hier hervor. Der Einsatz eines eigenen Betriebssystems hat dabei durchaus Vorteile: Die Uhren sind etwa deutlich besser auf den Batteriebetrieb optimiert als Geräte mit Wear OS oder Apple Watch OS. Die Huawei Watch GT 2 (Testbericht) etwa hält mit allen aktivierten Funktionen und ständigem Puls-Tracking im Test locker fünf bis 10 Tage durch - ganz wie die Honor Magic Watch 2 (Testbericht). Der Nachteil ist allerdings der Verlust von Fexibilität durch nachinstallierbare Apps. Die genannten Hersteller bieten keine oder nur wenige Apps, entsprechend sollte man mit dem zufrieden sein, was auf dem Gerät hinterlegt ist.

Unser Testsieger ist die Huawei Watch GT2. Trotze einiger Einschränkungen liefert sie ein solides Gesamtpaket, eine Smartwatch, die zugleich ordentlich als Fitness-Tracker arbeitet, gut aussieht und einen guten Preispunkt besitzt. Alternativen und weitere Smartwatches stellen wir in der Themenwelt Smartwatch vor.

Darstellung auf der Huawei Watch GT 2 (19 Bilder)

Pro:

  • Tolles Display
  • Schickes Uhrendesign
  • Grandiose Akkulaufzeit

Contra

  • Benachrichtigungen nur eingeschränkt nutzbar
  • keine installierbare Apps
  • kein NFC

Sportuhren haben ihren Fokus auf Fitness und Training. Anders als die Apple Watch oder die meisten Wear-OS-Uhren kommen die Geräte von bekannten Herstellern von Sportgeräten, etwa Garmin, Polar oder Suunto. Doch auch Fitbit oder Huawei sind hier unterwegs. Die Vorteile sind hier neben einer normalerweise langen Akkulaufzeit umfangreiche Apps, die Trainings auswerten, den Schlaf überwachen und den eigenen Fitness-Level darstellen. Beim Aussehen schwanken die Geräte stark zwischen klassischer Pulsuhr und schickem Designobjekt. Apps lassen sich nur selten nachinstallieren, meist ist man auf das beschränkt, was die Hersteller vorsehen. Die Uhren bieten zudem meist keinen Lautsprecher, entsprechend sind telefonate über die Uhr nicht möglich.

Folgende Uhren haben wir getestet:

Unser Testsieger ist die Garmin Venu (Testbericht). Das liegt nicht nur an dem sehr schicken OLED-Display, das Inhalte knackig darstellt. Sondern auch daran, dass die Garmin Venu mit enorm vielen Funktionen vollgepackt ist. Sie bestimmt die Position per GPS, lässt sich als Zahlungsmittel nutzen und dient als MP3-Player. So ist sie beim Training ein kompletter Ersatz für ein Smartphone. Nachteil: Sie muss nach drei bis vier Tagen an die Steckdose. Das ist deutlich besser als die meisten Wear-OS-Geräte, für eine Sportuhr allerdings ein schwacher Wert.

Garmin Venu (11 Bilder)

Garmin Venu

Pro

  • Tolles Display
  • Zahlreiche Funktionen
  • Sehr gute Sport-Features

Contra

  • Akkulaufzeit

Bei den Sportuhren gibt es mehrere Alternativen, die es fast mit der Venu aufnehmen können. Die Polar Grit X (Testbericht) etwa kommt sehr nahe heran, ist aber definitiv als Sportuhr erkennbar und wirkt weniger hochwertig. Ebenfalls gut ist die Fitbit Versa 2 (Testbericht), die aber kein eigenes GPS-Modul besitzt. Mehr Geräte stellen wir in der Themenwelt Sportuhren vor und dem Artikel Elf Sportuhren im Vergleich vor.

Fitness-Tracker sind inzwischen vollgestopft mit Technik und können es mit vielen (älteren) Smartwatches aufnehmen. Dazu kommt, dass die Produkte enorm günstig sind: Gute Geräte bekommt man für weit unter 50 Euro.

Folgende Fitness-Tracker haben wir getestet

Unser Testsieger ist das Mi Band 4 (Testbericht) von Xiaomi. Der Fitness-Tracker Mi Band 4 mit OLED-Bildschirm bringt zahlreiche Funktionen mit, ist einfach zu bedienen, bietet eine enorm lange Akkulaufzeit von zwei Wochen und kostet weniger als 25 Euro. Dazu kann man über die Open-Source-App Gadgetbridge den Tracker komplett ohne die Xiaomi-Software betreiben.

Mi Band 4: App (18 Bilder)

Mi Band 4: App

Pro

  • Ausgezeichnete Laufzeit
  • OLED-Display
  • Clevere Funktionen

Contra

  • Schlechte Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung

Alternativen dazu sind das Huawei Band 4 (Testbericht) oder das Honor Band 5 (Testbericht). Letzteres setzt ebenfalls auf OLED, hat eine tolle App und kostet weniger als 30 Euro. Wer einen Fitness-Tracker mit GPS möchte, der sollte zum Fitbit Charge 4 (Testbericht) greifen, der aber deutlich teurer ist. Zusätzliche Alternativen stellen wir in der Themenwelt Fitness-Tracker vor.

Wer ein iPhone nutzt und in der Apple-Welt zu Hause ist, für den ist die Wahl der Smartwatch mehr oder weniger klar: die Apple Watch. Sie wird zu 100 Prozent vom iPhone unterstützt, bietet ein interessantes Design und viele clevere Features. Einen Test der Apple Watch 5 haben die Kollegen der mac & i hier veröffentlicht.

Wer die Apple Watch nicht möchte, der der kann zahlreiche andere Uhren mit dem iPhone verwenden, allerdings funktionieren dann nicht immer alle Features garantiert. Wir raten in dem Fall zu einer der Sportuhren, die meist sowohl auf Android als auch auf iOS gut abgestimmt sind.

Sportuhren im Test (12 Bilder)

Huawei Watch GT 2

Die Huawei Watch GT 2 erinnert eher an eine echte Smartwatch denn an eine Sportuhr. Sie hat einen enorm großen Akku und hält fast zwei Wochen durch.

Testbericht

Günstigsten Preis finden

Gute Wearables, egal ob als Uhrenersatz oder für den Sport, kosten nicht mehr die Welt. Dabei sind die Testsieger nicht immer zwingend die teuersten Produkte, meist bekommt man für einen vernünftigen Preis sehr gute Produkte, die locker mehrere Jahre durchhalten.

Allerdings sollte man sich vorab einigermaßen klar darüber sein, wozu man die Smartwatch nutzen möchte. Wer einfach nur eine Uhr sucht, die ihm eingehende Nachrichten anzeigt oder das Smartphone quasi auf den Arm erweitert, der kann zu fast jeder Uhr greifen. Wer dagegen einen Begleiter für den Sport sucht, der sollte sich gezielt die Sportuhren genauer ansehen. Dabei muss es nicht teuer sein, Fitness-Tracker sind für Gelegenheitssportler sehr gute Begleiter, die sich etwa zusätzlich zu einer „echten” Uhr tragen lassen.

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