Testsieger: Die besten WLAN-Router und Mesh-Systeme | TechStage
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Testsieger: Die besten WLAN-Router und Mesh-Systeme

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TechStage zeigt die Testsieger für WLAN-Router, Repeater und WLAN-Mesh-Systeme.

Ohne WLAN geht heute nichts mehr. Laptops, Smartphones, Fernseher oder Tablets verbinden sich per Funk mit dem Internet, um Updates zu installieren, Nachrichten anzuzeigen oder das Wetter abzurufen. Egal ob Video-Stream, E-Mail oder Online-Game, eine stabile und schnelle WLAN-Versorgung gehört einfach dazu. In unserem Testsieger-Artikel stellen wir die unserer Meinung nach besten WLAN-Geräte aus dem Bereich WiFi-5-Router, WiFi-6-Router, Repeater und WLAN-Mesh vor.

Sämtliche Einzeltests sammeln wir in den Themenwelten WLAN-Mesh, WiFi-6-Router oder Repeater. Zudem aktualisieren wir regelmäßig die Ratgeber zu Themen wie WLAN-Mesh oder Repeater: Was ist besser? oder WLAN im Garten.

In Einzeltests der verschiedenen WLAN-Geräte schicken wir die Geräte durch einen rigorosen Testparcours. Dabei prüfen wir jedes Produkt nach folgenden Punkten:

  • Technische Daten: Wie aktuell ist die Hardware der Geräte, werden aktuelle Standards unterstützt und passen Anschlüsse oder Ausstattung zum Preis?
  • Einrichtung: Wie schnell lassen sich die Geräte in Betrieb nehmen? Wie erfolgt die Konfiguration, per Browser und/oder App? Wo gibt es potenzielle Fallstricke?
  • Leistungsmessung: Der wichtigste und ausführlichste Teil unseres Tests beschäftigt sich mit dem Datendurchsatz und der Reichweite der WLAN-Geräte. Jedes Produkt muss seine WLAN-Leistung in der gleichen Testwohnung unter gleichen Bedingungen beweisen.

Der Löwenanteil aller Router arbeitet mit Wifi-5 oder 802.11 a/b/g/n. Dieser nach wie vor aktuelle WLAN-Standard funkt in den meisten Routern, Smartphones und fast allen anderen mobilen Geräten mit WLAN. Theoretisch können Daten mit bis zu 1733 MBit/s übertragen werden, in der Realität kommt meist deutlich weniger an. Dafür ist die Auswahl an Routern enorm, in so ziemlich jeder Preisklasse gibt es passende Modelle.

Unser Testsieger ist die AVM Fritzbox 7590 (Testbericht). Der Router vereint gute WLAN-Leistung mit sehr guter Software sowie umfassendem Support des Herstellers. Selbst ältere Geräte werden noch immer mit Updates versorgt. Die Fritzbox bietet zudem Funktionen wie eine integrierte Telefonanalage für DECT- und VoIP-Telefone und kann als Zentrale für ein Smart Home dienen. Zusätzlich verfügt sie über ein eigenes Modem für VDSL.

Pro:

  • Schnelles WLAN
  • Viele Anschlüsse
  • Bereit für Supervectoring

Contra:

  • Teuer
Die Fritbox 7590, hier mit dem Fritz Repeater 3000, ist unser WiFi-5-Testsieger.

Wer kein Modem benötigt, der findet zahlreiche Alternativen zur Fritzbox. Darunter etwa den sehr guten Synology MR2200ac (Testbericht), der enorm viele Funktionen für Profis parat hat. Alternativ gibt es zahlreiche Mesh-Systeme, die eigene Router mitbringen und die wir weiter unten im Text gesondert vorstellen.

WiFi-6 ist der neueste Standard für WLAN-Verbindungen. Er ist zu WiFi-5 und älteren WLAN-Standards kompatibel, Endgeräte lassen sich einfach weiternutzen (mehr dazu im Artikel Wifi 6: Router, Vorteile, Funktionen). Neben einer deutlich höheren Datengeschwindigkeit bietet WiFi-6 bessere Verwaltung von mehr Geräten im WLAN. Das wird wichtig, wenn neben PC, Laptop, Tablet und Handy immer mehr Geräte ins Web gehen, etwa der Fernseher oder Smart-Home-Produkte wie Lampen, Kühlschränke, Rasenmäher oder Staubsaugroboter (Themenseite). Zum Zeitpunkt des Artikels ist WiFi-6 in der ersten kommerziellen Phase, viele Produkte sind entsprechend teuer. Die Preise werden aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten und Jahren fallen.

WLAN oder WiFi?
Bezeichnung Standard Maximale Geschwindigkeit, theoretisch
WiFi 6 802.11ax 4800 MBit/s
WiFi 5 802.11ac 1733 MBit/s
WiFi 4 802.11n 800 MBit/s

Unser aktueller Testsieger ist der Asus GT-AX11000 (Testbericht). Asus stopft das Gerät mit schnellem WLAN, performantem LAN (ein Anschluss schafft 2,5 GBit/s, bei WiFi-5-Geräten sind 1 GBit/s-Anschlüsse die Norm) und vielen Funktionen voll. Gerade im 5-GHz-WLAN brilliert der Router mit einem sehr hohen Durchsatz. Allerdings ist er teuer.

Pro:

  • Schnelles LAN und WLAN
  • Großer Funktionsumfang
  • WiFi-6

Contra:

  • Teuer

Asus GT AX 11000 (5 Bilder)

Die Alternative für alle mit Kabel-Internet ist die AVM Fritzbox 6660 Cable (Testbericht). Sie ist das erste WiFi-6-Gerät von AVM, VDSL-Varianten dürften aber demnächst folgen. Neben den reinen Routern gibt es mehrere WLAN-Mesh-Systeme mit WiFi-6, etwa das Asus RT-AX92U (Testbericht), das wir weiter unten vorstellen.

Wenn das WLAN nicht weit genug reicht, sind Repeater die einfachste Methode, um Lücken zu füllen. Die Geräte nehmen das WLAN-Signal auf und senden es wieder aus. Der Nachteil der höheren Reichweite: Der Datendurchsatz bricht um teilweise bis zu 50 Prozent ein. Dafür sind Repeater einfach in der Einrichtung und vergleichsweise günstig. Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Repeatern zeigen wir im Artikel WLAN-Mesh oder Repeater. Anders als Mesh-Systeme können WLAN-Repeater grundsätzlich mit jedem anderen WLAN-Gerät arbeiten. Möglicherweise verliert man ein paar Komfortfunktionen (etwa die automatische Übernahme von WLAN-Einstellungen), aber es spricht nichts dagegen, Hersteller zu mischen. Einzig, wenn neben Daten aus dem Internet zusätzlich IP-TV am Repeater ankommen soll, muss man vorab checken, ob der Repeater dazu kompatibel ist.

Unser Testsieger ist der AVM Fritz Repeater 3000 (Testbericht). In Kombination mit einem AVM-Router liefert er sehr gute Daten, ist einfach einzurichten und bietet zudem erste Mesh-Funktionen (siehe nächster Absatz).

Pro:

  • Tri-Band-Mesh
  • Einfache Installation
  • Hoher 5-GHz-Durchsatz

Contra

  • Klebt bei 2,4 GHz
  • Teuer

AVM Fritz Repeater 3000 (5 Bilder)

Alternativen gibt es zahlreich, sowohl in teuer wie in günstig. Wer keine Fritzbox nutzt und einen hohen Datendurchsatz möchte, der sollte sich den Netgear Nighthawk EX7000 (Testbericht) ansehen. Wenn es einfach nur ein günstiges Gerät sein soll, um eine Lücke im WLAN zu schließen, raten wir zum AVM Fritz Repeater 310 (Testbericht), den es für unter 30 Euro gibt.

Der große Vorteil von Mesh-Systemen gegenüber Repeatern ist der bessere Datendurchsatz. Das liegt daran, dass die Systeme die Kommunikation besser aufteilen können. Je nach Mesh-Typ stehen bis zu drei Funkbänder für die Kommunikation bereit. Königsklasse sind die Tri-Band-Systeme, die ein komplettes Band für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Mesh-Access-Points reservieren. Dual-Band-Systeme haben zwar nur zwei Funkbänder, können die Daten aber ebenfalls intelligenter übertragen als Repeater. Die Kommunikation zwischen den Geräten muss dabei nicht zwingend per WLAN stattfinden. Systeme wie das Devolo Magic 2 WiFi next (Testbericht) nutzen beispielsweise die Stromleitung, um die einzelnen Access Points mit dem lokalen Netzwerk zu verbinden. Eine Übersicht zu den Einzelgeräten im Test liefert die Themenwelt WLAN-Mesh und der Vergleichstest WLAN-Mesh-Systeme im Vergleich: Von AVM bis Zyxel.

Unser Testsieger für Tri-Band-Mesh ist der Asus RT-AX92U (Testbericht). Das liegt vor allem am unglaublich hohen Durchsatz, den das System dank Wifi-6 liefert. Dazu kommen einfache Einrichtung per App oder Browser sowie umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten für Profis.

Pro:

  • Sehr schnell
  • Umfangreiche Software
  • WiFi-6

Contra:

  • Teuer
  • Kein integriertes Modem

Asus RT-AX92U (4 Bilder)

Asus RT-AX92U (Bild: Harald Karcher)

Wer eine Alternative sucht, die bereits ein VDSL-Modem mitbringt, der sollte sich die Kombination aus AVM Fritzbox 7590 und Fritz Repeater 3000 (Testbericht) ansehen. Trotz Wifi-5 liefern diese Geräte einen guten Durchsatz. Dazu kommt die sehr gute Software von AVM, die der Anbieter aktiv pflegt. Die günstigste Lösung kommt von Zyxel. Das Multy U-Set (Testbericht) bietet ein Tri-Band-Mesh auf Basis von Wifi-5, die einzelnen Mesh-Punkte kosten dabei knapp 70 Euro. Allerdings kommt es beim Gesamtdurchsatz nicht an die Modelle von AVM oder Asus heran.

Dual-Band-Mesh ist deutlich günstiger als die Tri-Band-Variante. Das macht sich aber im Datendurchsatz bemerkbar, vor allem dann, wenn die Access Points ungünstig positioniert sind. Unser Testsieger bei Dual-Band-WLAN-Mesh ist die Kombination aus AVM Fritzbox 7590 und Fritz Repeater 2400 (Testbericht). In Kombination liefern die beiden Geräte einen insgesamt guten Datendurchsatz zu einem vernünftigen Preis. Zudem hat die Fritzbox ein Modem für VDSL an Bord.

Pro:

  • Dual-Mesh bis 1733 Mbit/s
  • Einfache Einrichtung
  • Weniger Kleben bei 2,4 Ghz

Contra:

  • Keine USB-Buchse

AVM Fritzbox 7590 und Fritz Repeater 2400 (5 Bilder)

Alternativen gibt es in diesem Segment viele. Überzeugt hat uns unter anderem die Telekom mit ihrem Speed Home Wifi System (Testbericht). Spannend ist das für alle, die neben dem Internet auch das Fernsehen von der Telekom bekommen. In diesem Segment spielen neben den klassischen Netzwerkanbietern auch Unternehmen wie Google und Amazon mit. Das Google Nest Wifi (Testbericht) ist ein sehr schickes Mesh, das vor allem durch eine einfache Konfiguration überzeugt. Das Amazon Eero (Testbericht) kommt ebenfalls mit Zwang und hat einen vergleichsweise vernünftigen Datendurchsatz. Beide Systeme sind allerdings ohne Modem-Funktion, benötigen also noch ein zusätzliches Gerät für den Zugriff aufs Internet.

Der Großteil der deutschen Nutzer dürfte eine Fritzbox oder einen Router der Telekom zu Hause stehen haben. Diese liefern meist brauchbares WLAN und lassen sich mit einem passenden Repeater oder einem zusätzlich angeschlossenen WLAN-Mesh richtig gut ergänzen.

Wer auf die Modem-Funktionen des Routers verzichten kann, der sollte bereits jetzt zu extrem guten und schnellen Produkten auf Basis von WiFi-6 greifen. Der neue WLAN-Standard schafft nicht nur größere Reichweite, sondern zudem einen deutlich höheren Datendurchsatz.

Sämtliche Einzeltests sammeln wir in den Themenwelten WLAN-Mesh, WiFi-6-Router oder Repeater. Zudem aktualisieren wir regelmäßig die Ratgeber zu Themen wie WLAN-Mesh oder Repeater: Was ist besser? oder WLAN im Garten.

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