Die besten Smartphones aus allen Kategorien | TechStage
TechStage
Logo Qwant

Ein Angebot von

Die besten Smartphones aus allen Kategorien

von  // 

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, es gibt sie von 50 bis weit über 1000 Euro. Wir küren die jeweiligen Testsieger und sagen, worauf man beim Kauf achten muss.

Smartphones können weit mehr als Telefonieren. Navigation, Mails checken, druckfähige Fotos knipsen und im Internet Einkäufe tätigen – all das klappt problemlos unterwegs auf dem transportablen Minicomputer. Allerdings sind Smartphones mit Preisen jenseits der 1000 Euro richtig teuer und längst nicht jeder Interessent möchte so viel Geld ausgeben oder braucht ein entsprechend hochklassiges Smartphone überhaupt. Damit das Geld richtig investiert ist, küren wir die Testsieger in den einzelnen Preisklassen und verraten außerdem, wer wieviel Geld ausgeben sollte.

Wir testen regelmäßig Smartphones nach folgenden Kriterien:

  • Design, Verarbeitung, Materialwahl: Ist das Gesamtbild stimmig und passend zum aufgerufenen Preis? Sieht das Gerät gut aus und fühlt es sich auch angenehm an? Gibt es Verarbeitungsmängel?
  • Display: Stimmen Auflösung, Helligkeit und sonstige Werte? Gibt es sinnvolle Anpassungsmöglichkeiten?
  • Kameras: Passen die technischen Daten zum Preis des Smartphones? Wie ist die Bild- und Videoqualität unter verschiedenen Lichtbedingungen?
  • Ausstattung: Ist die Hardware umfassend oder fehlt etwas? Ist die Software aktuell, sind zusätzliche Features dabei? Wie ist die Bedienung?
  • Akku: Wie stark ist der Akku und wie die Laufzeit im Alltag?
  • Preis: Welche Versionen und Farbvarianten gibt es und was kosten sie?
  • Fazit: Was kann das Smartphone besonders gut, was schlecht? Lohnt der Kauf, gibt es Alternativen?

Da es jedes Jahr ein schier unüberschaubares Angebot an Smartphone-Modellen gibt, ist es uns leider unmöglich, alle Geräte zu testen. Darum haben wir für diesen Artikel nur die Testsieger ausgewählt, die wir auch tatsächlich in der Redaktion hatten. Zusätzliche Alternativen nennen wir in den jeweiligen Bestenlisten, die wir auch hier noch einmal verlinken. Zwar sind darin auch Modelle enthalten, die wir nicht selbst testen konnten, aufgrund von langjähriger Erfahrung der Redakteure und Erfahrungswerten mit den Herstellern in der Vergangenheit sind alle Empfehlungen in den Bestenlisten fundiert und verlässlich. Entsprechend tauchen aber auch nur etablierte Marken auf.

Grundsätzlich gilt: Es gibt Smartphones auch deutlich unter 100 Euro, diese sollten aber nur Interessenten in Erwägung ziehen, die wirklich ausschließlich Grundfunktionen eines Smartphones nutzen wollen und selbst davon eher wenig Gebrauch machen. Unter Umständen sollte dann auch überlegt werden, ob es überhaupt ein Smartphone sein muss – zum Telefonieren ist meist ein einfaches Featurephone besser geeignet, da zumindest die Akkulaufzeit besser ist.

Für einfache, normale Nutzung empfehlen wir, einen Kaufpreis von ungefähr 150 Euro anzuvisieren. Dafür gibt es Smartphones der unteren Mittelklasse mit ausreichenden Hardware-Reserven, um auch nach einem Jahr oder mehr noch genutzt werden zu können. Dabei raten wir von zu alten Geräten ab – lieber ein einfacheres, aber neueres Smartphone (höchstens aus dem vergangenen Jahr!), als ein ehemals teures Smartphone, das schon mehrere Jahre auf dem Buckel hat. Das gilt für alle Preisklassen. Denn einerseits schreitet die Technik so schnell voran, dass frühere Spitzentechnik heute in der Mittelklasse und irgendwann sogar in der Einsteigerklasse zu bekommen ist, außerdem endet der Support für Smartphones bei den meisten Herstellern von Android-Geräten nach zwei oder maximal drei Jahren.

Die meisten Nutzer dürften mit einem Smartphone um 300 Euro zufrieden sein. Diese Geräte bieten heutzutage scharfe Displays, mehr als reine Schönwetter-Kameras, viel Speicher und für den Alltag mehr als ausreichende restliche Technik. Die Aussagen zum Alter der Geräte gelten auch hier.

Bis 600 Euro verbessern sich zwar alle Komponenten weiter, die größten Sprünge macht allerdings die Kamera in Bezug auf Art und Anzahl sinnvoll nutzbarer Objektive. Außerdem kommen immer mehr Luxus-Features wie kabelloses Laden, 90- oder gar 120-Hertz-Displays und Wasserdichtigkeit hinzu. Rechen-Power und Speichergrößen sind oft nicht weit von absoluten Spitzenmodellen entfernt.

Nach Smartphones jenseits der 600 Euro sollten nur echte Technik-Enthusiasten oder Fans bestimmter Teilbereiche eines Mobiltelefons suchen. Denn natürlich können solche Modelle noch einmal mehr, nicht alles davon ist aber wirklich nötig, sondern eher nice to have. Dann bekommen Nutzer etwa 12 GByte RAM oder Reverse Wireless Charging – das Eine ist technologischer Overkill für das Technik-Quartett, das andere ein Feature, was im Alltag vermutlich wenig Anwendung findet und ohne das jeder Nutzer auskommen dürfte. Anders sieht das natürlich aus, wenn Nutzer eine absolute Spitzenkammera oder besonders viel internen Speicher haben wollen. Denn solche Bestleistungen auf einzelnen Gebieten sind heute den teuersten Highend-Smartphones vorbehalten. Spezielle Kamerahandys, die nur dort Spitzenleistung bieten, ansonsten aber Mittelklasse sind, gibt es heute trotz anderslautender Beteuerungen mancher Hersteller eigentlich gar nicht mehr.

Wie angedeutet sollte man für unter 100 Euro nicht zu viel von einem Smartphone erwarten. Eigene Tests in dieser untersten Preisklasse, etwa zum Nokia 1.3 (Testbericht), konnten uns bislang kaum zufriedenstellen. Entsprechend haben wir hier auch keinen eindeutigen Testsieger anzubieten. Aber es gibt durchaus Ausnahmen, die für rund 80 bis 100 Euro ein ausreichend ansprechendes Gesamtpaket für wenig Geld bieten. Welche das sind, geht aus unserem Ratgeber: Wie viel Smartphone gibt es bis 100 Euro? hervor.

Alle Bilder zum Nokia 1.3 (12 Bilder)

Bereits ab 150 Euro ist der Testsieger in der Kategorie Smartphones bis 200 Euro, das Xiaomi Redmi Note 8T (Testbericht), zu bekommen, selbst die größte Speicherkonfiguration bleibt unter 200 Euro. Dann bekommen Käufer ein Smartphone mit ansprechendem Design, das mit bis zu 4 GByte RAM und 128 GByte internem Speicher ausgestattet ist. Per Micro-SD gibt es noch einmal bis zu 256 GByte mehr Platz. Der Rest der Ausstattung liest sich ebenfalls gut: Qualcomm Snapdragon 665 mit acht Kernen, 6,3 Zoll großes FHD-Display, Quad-Cam mit 48, 8, 2 und zusätzlich 2 Megapixel für Makroaufnahmen und ein 4000-mAh-Akku mit 18-Watt-Schnellladetechnik runden das Paket ab. Alternativen finden sich in unserer Top 10 der besten Smartphones bis 200 Euro.

Weitere von uns getestete Smartphones im Preisbereich bis 200 Euro sind unter anderem:

Das ältere Huawei P30 Lite und dessen New Edition sehen exakt gleich aus.

In diesem Preisbereich sehen wir das Huawei P30 Lite New Edition als Testsieger. Zwar haben wir dieses Gerät noch nicht selbst testen können, allerdings ist es mit dem Huawei P30 Lite (Testbericht) aus dem Vorjahr bis auf wenige Unterschiede identisch und bietet mit in dieser Klasse gigantischem Speicher ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die genauen Unterschiede zwischen dem Ursprungsmodell P30 Lite und der New Edition des P30 Lite haben wir in unserem Ratgeber: 2019er-Modelle oder Huawei New Edition kaufen? erklärt. Die besten Smartphones bis 300 Euro haben wir in unserer Top 10 noch einmal zusammengefasst.

Weitere von uns getestete Smartphones in der Preisklasse bis 300 Euro:

Das Xiaomi Mi 9T Pro (Testbericht) mit 64 GByte internem Speicher passt gerade noch in diese Kategorie. Leider sind die Preise für dieses hervorragende Smartphone in letzter Zeit gestiegen anstatt zu fallen – sofern man es überhaupt noch bekommt. Das zeigt allerdings, wie gut das Gerät ist. Kein Wunder: Snapdragon 855, 6,4 Zoll großes OLED-Display, tolle Triplecam, ausfahrbare Frontkamera mit 20 Megapixel, 6 GByte RAM, je nach Version 64 oder 128 GByte interner Speicher und ein 4000 mAh starker Akku – was will man mehr? Erweiterbaren internen Speicher vielleicht, den gibt es leider nicht – daher raten wir zur 128-GByte-Version. In unserem Ratgeber finden sich weitere empfehlenswerte Smartphones bis 400 Euro.

Weitere Tests aus dieser Preis-Range:

Das Oneplus 7T bietet tolle Technik in einem sexy Gehäuse.

Testsieger bis 500 Euro ist das Oneplus 7T (Testbericht). Zwar ist das Gesamtpaket des Modells nicht ganz so gut wie das vom Oneplus 7T Pro (Testbericht), aber der Aufpreis von gut 150 Euro lohnt sich nicht. Hauptargumente für das Modell liegen dabei auf dem guten AMOLED-Display, der guten Triple-Cam, dem schnellen Chipsatz Snapdragon 855 Plus, viel Arbeits- und internem Speicher und dem ordentlichen Akku. Zum Weitere spannende Smartphones finden sich in unserer Top 10: Das sind die besten Smartphones bis 500 Euro.

Außer den 7T-Modellen testeten wir in dieser Preisklasse:

Alle Bilder vom Test des Samsung Galaxy S20 Ultra (24 Bilder)

Weitere Kategorisierungen über der 500 Euro-Grenze sind schwierig, zumal die Tagespreise stark schwanken und die Unterschiede zwischen einzelnen Modellen oftmals eher gering sind. Als unabhängig vom Preis bestes Smartphone über 500 Euro wählen wir das Samsung Galaxy S20 Ultra (Testbericht). Das Smartphone sieht nicht nur sehr hochwertig aus, sondern punktet mit riesigem OLED-Screen, massig Speicher, hoher Arbeitsgeschwindigkeit, gutem Akku und einer der besten Kameras auf dem Markt. Auch 5G beherrscht das Topmodell von Samsung.

Weitere Topmodelle im Test:

Smartphone-Kameras knipsen inzwischen zumindest bei gutem Licht schon ab 300 Euro richtig gute Bilder, wie etwa das Xiaomi Mi Note 10 Lite (Testbericht) bewiesen hat. Große Unterschiede gibt es hingegen bei Nacht, hier überzeugen die wenigsten Smartphones – und wenn, dann sind es meist sehr teure Modelle. Daher ist es kaum verwunderlich, dass auch in dieser Kategorie ein Spitzenmodell der Testsieger ist: das Huawei P40 Pro (Testbericht).

Alle Originalaufnahmen mit der Kamera des Huawei P40 Pro (37 Bilder)

Ultraweitwinkel

Es überzeugt nicht nur bei Nachtaufnahmen mit Stativ, sondern sogar freihändige Aufnahmen werden meist erstaunlich gut. Einen Unterschied zwischen Aufnahmen in Innenräumen oder draußen gibt es mit dem P40 Pro quasi nicht – das macht in dieser Qualität aktuell kein anderes von uns getestetes Smartphone.

Die besten Kamera-Smartphones haben wir in einer Bestenliste zusammengeführt.

Die Kategorie der faltbaren Smartphones ist noch recht jung, denn die dafür benötigten, faltbaren Displays sind erst seit 2019 massentauglich. Als erstes Modell kam das Samsung Galaxy Fold (Testbericht) auf den Markt, das aber noch einen exorbitant hohen Preis hatte und zusammengeklappt an einen 20 Jahre alten Comunicator von Nokia erinnerte.

Alle Bilder zum Samsung Galaxy Z Flip (21 Bilder)

Daher ist das Samsung Galaxy Z Flip (Testbericht) für uns aktuell die bessere Wahl. Das Klapp-Smartphone passt zusammengefaltet in jede Hosentasche, bietet aufgeklappt aber einen 6,7 Zoll großen Screen. Die restliche Technik ist im oberen Mittelfeld angeordnet, der Speicher sogar in der unteren Oberklasse. Trotz allem ist das Modell vor allem etwas für Enthusiasten, dem das Falt-Display wichtiger als die Tatsache ist, dass es unterm Strich für immer noch gut 1000 Euro letztendlich überwiegend Mitteklassetechnik gibt.

Unser Testsieger bei Outdoor-Smartphones ist das Gigaset GX290 (Testbericht). Es hat einen Rahmen aus Metall, die aus TPU-Kunststoff gefertigte Rückseite ragt für besseren Stoßschutz über die Ecken. Physische Tasten neben Power-Button und Lautstärkewippe hat das Smartphone nicht. Um das Gehäuse vor eindringendem Wasser und vor Staub abzusichern, müssen die Klinken- und USB-C-Buchsen mit einer Schutzkappe abgedeckt werden – die Anschlüsse vieler anderer Geräte liegen frei und sind von innen versiegelt. Dennoch reicht es für eine IP68-Zertifizierung und einen Wasserschutz von 30 Minuten in 1,20 Metern Tiefe.

Das 6,1 Zoll große Display mit Aussparung für die Frontkamera stellt nur 1.560 × 720 Pixel dar, bedeckt ist es von Gorilla Glas 3. Als Antrieb dient ein Mediatek- Helio-P23 mit acht Prozessorkernen und 3 GByte RAM. Der nur 32 GByte große Speicher lässt sich per microSD-Karte erweitern, zusätzlich ist das GX290 Dual-SIM-fähig. Auf der Rückseite ist ein und eine Dual-Kamera eingebaut, bestehend aus einer 13-Megapixel-Hauptkamera und einem 2-Megapixel-Tiefenmesser.

Als wäre der 6.200 mAh große und besonders ausdauernde Akku nicht Sensation genug, lässt der sich sogar über eine Qi-Station drahtlos laden – so wiegt der Einsatz eigentlich nicht mehr zeitgemäßer Schutzkappen nicht mehr allzu schwer. Leider ist das Betriebssystem mit Android 9 Pie nicht mehr auf dem aktuellen Stand – dafür ist das Gigaset GX290 mit einem Preis um 250 Euro aber auch recht günstig.

Wer mehr Performance erwartet solte sich das knapp 100 Euro teurere Doogee S95 Pro (Testbericht) ansehen. Etliche weitere Outdoor-Geräte finden sich hier: Zwölf Outdoor-Smartphones im Vergleichstest (2019). Außerdem haben wir einen Ratgeber zum Thema Outdoor-Smartphones verfasst.

Die meisten Nutzer müssen nicht mehr als 300 Euro für ein voll alltagstaugliches Smartphone ausgeben, mehr geht aber locker und selbst weniger ist drin. Ein Blick in unsere ständig aktualisierten Ratgeber und Bestenlisten verrät schnell, welches Smartphone sich in der jeweiligen Preiskategorie am meisten lohnt.

Einloggen, um Kommentare zu schreiben