Warmounts G600 im Test: Günstige Powerstation mit 600 Wh

Warmount G600
Pro und Contra
  • sehr günstiger Preis
  • hochwertiges Metallgehäuse
  • hohe Kapazität und viele Anschlüsse
  • klein & handlich
  • lange Aufladezeit (nur 110 Watt)
  • keine Abdeckungen für die Anschlüsse
  • Display draußen zu dunkel
  • keine Lüftersteuerung
  • 4.5

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Günstiger geht es aktuell nicht: Die Warmounts G600 liefert knapp 600 Wattstunden Kapazität und eine Leistung von 600 Watt für derzeit 211 Euro. Schick und relativ leise ist sie auch noch. Wir haben den handlichen Preiskracher getestet.

Wer auch fernab von Steckdosen Strom benötigt, beispielsweise im Campingurlaub, der greift zu einer Powerstation. Die tragbaren Akkus liefern auch unterwegs Saft für kleine und große Geräte, dank Anschluss für 230-Volt-Abnehmer und integriertem Solargenerator. Manche Powerstations bieten sogar eine Leistung von über 1500 Watt, womit man dann sogar leistungshungrige Geräte, wie einen Föhn, eine elektrische Heckenschere oder einen Wasserkocher betreiben kann. Bei einigen Geräten ist aber lediglich eine kurzzeitige Unterstützung von höherer Leistung erforderlich, da hier nur der Anlaufstrom höher ist. Hier genügt dann ein Blick auf die Peak-Leistung. In jedem Fall stellen Powerstations bei Stromausfall oder im Campingurlaub die vorübergehende Stromversorgung sicher. Und auch der Strandparty steht so nichts im Weg.

Wer sich einen allgemeinen Überblick über verfügbare Powerstations verschaffen will, schaut in unsere Top 10 Powerstations: Die besten Stromspeicher für Photovoltaik im Test ab 235 €. Hier greifen wir auf die Erfahrung aus mittlerweile 40 Einzeltests zurück und zeigen, welche Modelle die Besten sind. Wer sich fragt, wofür sich solche Geräte eignen und nach Gründen für eine Anschaffung sucht, schaut in den Ratgeber Mehr als Notstromversorgung: Darum gehört eine Powerstation in jeden Haushalt.

Powerstations mit langlebigen Akkus finden sich in der Top 10: Die besten Powerstations mit LiFePO4-Akku – lange Lebensdauer ab 300 Euro. Günstige Modelle zeigt unsere Top 10: Powerstations bis 500 Euro – günstiger Notstrom für den Blackout. Passende Solarpanels für Powerstations zeigt unsere Top 10 Solarpanels: Die besten Photovoltaik-Module für Powerstations. Ein regelmäßiger Blick in unseren Ratgeber Die besten Photovoltaik-Deals: Powerstation, Solarpanel, Balkonkraftwerk & Co. kann richtig Geld sparen, da wir den Artikel immer mit neuen Angeboten aktuell halten.

Die Warmounts G600 kommt in einem schicken silbergrauen Metallgehäuse. Es ist an den Längskanten abgerundet und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Um das Gerät beim Abstellen zu schonen, sind unterseitig Gummis angebracht. Sie sorgen aber auch für einen stabilen Stand, sodass die G600 nicht so leicht rutscht.

An der Oberseite sitzt ein grauer Plastikgriff zum Tragen der Powerstation. Das ist auch gut möglich, da das Modell mit 6,6 kg nicht zu schwer und noch mobil genug ist. Eine Feder bringt den Griff immer wieder zurück in die flache Position, er liegt aber dennoch so auf der Oberseite, dass man dort nichts ablegen kann. In der Vergangenheit haben wir das bei Powerstations teilweise kritisiert, sehen hier davor aber ab. Denn die Gehäusemaße von 286 × 158 × 150 mm sind so schmal, dass man dort ohnehin nicht viel abstellen kann. Mit diesen Maßen erscheint sie uns auch erstaunlich handlich und ist sogar kleiner als Powerstations, wie die EBL MP500 (Testbericht), die weniger Kapazität und dadurch vermeintlich weniger Platzbedarf hat.

Seitlich sind die vielseitigen Anschlüsse untergebracht. Linksseitig gibt es neben einem USB-C-Anschluss mit Power-Delivery bis 100 Watt, drei USB-A-Anschlüsse, vier 12-Volt-DC-Rundstecker und einen 12-Volt-Zigarettenanzünder. Rechtsseitig bietet die G600 immerhin zwei AC-Anschlüsse mit EU-Stecker. Andere Powerstations wie die EBL MP500 (Testbericht) sind mit nur einer Schuko-Dose schlechter aufgestellt. An der rechten Gehäuseseite sitzen die Lüftungsschlitze. Für diese und alle Anschlüsse außer dem Zigarettenanzünder gibt es leider keine Gummiabdeckungen, wie wir sie von der Ugreen Power Roam 1200 (Testbericht) kennen. Damit sind sie nicht vor Feuchtigkeit oder Schmutz geschützt, wenn man die Powerstation etwa in die Wiese stellt.

Alle Anschlussgruppen (AC, DC und USB) aktiviert man jeweils über den entsprechenden Taster, den man kurz gedrückt halten muss. Aufgeladen wird dann entweder per Solarpanel mit Anderson-Anschluss und maximal 120 Watt oder zweipoligem Rundstecker mit bis zu 110 Watt. In Sachen Akkus setzt der Hersteller auf klassische, aus Smartphones (Bestenliste) bekannte Lithium-Ionen-Zellen, welche in der Regel nach 500 Zyklen noch rund 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität bieten. Powerstations mit LiFePo4-Akkuzellen sind langlebiger und erreichen diesen Wert erst nach über 3000 Zyklen. Wenn die mobile Steckdose nicht täglich im Einsatz ist, kann man das verschmerzen. Zum Laden liegt ein lüfterloses Netzteil mit Rundstecker bei.

Auf dem vorderseitigen Display sieht man die aktivierten Anschlüsse, den aktuellen Verbrauch sowie die daraus resultierende geschätzte Laufzeit. Der Akkustand ist mittig in Prozent platziert, ein farbiger Halbkreis symbolisiert den Ladezustand zudem grafisch. Dort zeigt die G600 auch an, wenn sie abkühlen muss oder der Akku aufgrund zu geringer Kapazität abgeschaltet wurde.

Im Praxistest hat sich das Display insbesondere draußen als zu dunkel herausgestellt. Gerade bei stärkerer Sonnenstrahlung waren die Werte nicht mehr zu erkennen.

Im Praxistest haben wir die Warmounts G600 verschiedenen Situationen im Alltag ausgesetzt. Dabei geht es uns primär darum, zu überprüfen, ob die Powerstation die angegebene Kapazität tatsächlich beziehen kann und ob sie die angegebene Leistung erreicht. Außerdem testen wir die Sicherheitsfunktionen des Geräts, also ob sie bei zu hohem Leistungsbezug ordnungsgemäß und schnell abschaltet.

Unsere Nutzungsszenarien waren ein klassischer Büroalltag mit Gaming-PC und Monitoren, aber auch höhere Verbräuche durch einen Benchmarktest am PC. Um tatsächliche Leistung und Kapazität zu messen, haben wir ein haushaltsübliches AC-Strommessgerät genutzt. Im Büroalltag hielt die G600 rund vier Stunden durch bei einer tatsächlichen Kapazität von 483 Wattstunden.

Im Mischbetrieb mit hohen und geringen Verbräuchen wurden daraus schon 487 Wattstunden. Dabei haben wir unseren Laptop geladen, eine Lampe betrieben und den PC genutzt. Reizen wir die Powerstation leistungsseitig aus, kommen wir auf 477 Wh. Insgesamt liegen alle Werte recht dicht beieinander und übertreffen allesamt auch die magische Schwelle von 80 Prozent der Kapazität. Im Schnitt ist dies nämlich die tatsächliche Kapazität, die Powerstations erreichen. Mit über 82 Prozent liegen alle Szenarien bei der G600 darüber.

Bei Verbräuchen bis 170 Watt schaltet der Lüfter nur selten ein, über 300 Watt hingegen direkt. Eine Lüftersteuerung mit Abstufungen gibt es dabei nicht, der Lüfter kennt nur an (volle Geschwindigkeit) oder aus. Unerträglich laut wird er dabei zwar insgesamt nicht, leise ist die Powerstation aber auch nicht gerade. Wir messen hier rund 45 Dezibel und hatten schon lautere, aber auch deutlich leisere Powerstations im Test. Für einen Betrieb mit geringer Last eignet sich das Gerät noch fürs Schlafzimmer, bei höherer Leistung aber nicht mehr.

Das Verhalten bei Überlast haben wir mit unserem Föhn-Test geprüft: Sobald wir mehr als 1000 Watt an Spitzenleistung beziehen wollen, schaltet die G600 zuverlässig nach zwei Sekunden aus.

Eine Kühlbox, wie die Dino Kraftpaket 131001 Kühlbox aus unserem Ratgeber Auto-Gadgets für Sommer & Urlaub: Kühlboxen, belüftete Sitze, Ventilatoren & Co. könnte man rund 9 Stunden betreiben, wenn man von einer effektiven Powerstation-Kapazität von 487 Wattstunden und einem Verbrauch von 50 Watt ausgeht.

Die Ladeleistung von lediglich 110 Watt erwies sich im Test allerdings als großer Malus, denn bei knapp 600 Wattstunden Kapazität benötigt die Warmounts G600 so schlicht knapp sieben Stunden für eine Aufladung. Man sollte also rechtzeitig vor dem nächsten Einsatz den Akkustand überprüfen. Während des Ladevorganges funktionieren angeschlossene Geräte. Wichtig zu wissen ist dabei, dass der Erdleiter aber nicht durchgeschliffen wird, was auch eine Markierung auf dem Netzteil zeigt.

Auch während dem Aufladen per Solarpanel über den Anderson-Anschluss mit bis zu 120 Watt kann man angeschlossene Geräte verwenden. Im Test haben wir hierzu das Solarpanel EBL Solar Apollo 100W genutzt. Bei guten Bedingungen erreichten wir hier im Schnitt rund 60 Watt Ladeleistung. Die tatsächlich angegebenen Werte solcher Panels wirklich zu erreichen ist schlicht unmöglich, hierzu braucht es quasi Laborbedingungen.

Genannte Kritikpunkte, wie fehlende Anschlussabdeckungen oder langsame Ladezeit, sind aber immer mit Blick auf den Preis zu bewerten. Zudem lassen selbst doppelt so teure Geräte diese Ausstattungsmerkmale vermissen.

Mit einem Preis von derzeit nur 211 Euro bei Banggood durch den Coupon BGTSHD012 und den parallel laufenden Flash-Sale ist die Warmounts G600 aktuell die günstigste Powerstation mit einer Kapazität von 600 Wattstunden und 600 Watt Leistung. Die vergleichbar ausgestattete Ugreen Power Roam 600 liegt aktuell im Preisvergleich bei 462 Euro. TechStage hatte das größere Modell Power Roam 1200 im Test, das sich außer durch Kapazität und Leistung kaum von der 600er unterscheidet.

Auch eine andere Powerstation der Marke Warmounts ist aktuell enorm reduziert. Mit einem Preis von lediglich 307 Euro mit dem Coupon BGTSWM1K ist die Warmounts CN1000W (Testbericht) die günstigste Powerstation mit einer Kapazität von 999 Wattstunden und einer Ausgangsleistung von 1000 Watt. Wer nach viel Kapazität sucht, wird nichts Vergleichbares zu diesem Hammerpreis finden.

Preislich vergleichbar ist die sehr kompakte Powerstation Flashfish P66 (Testbericht). Die nur knapp über 3 kg schwere Mini-Powerstation leistet über 200 Watt per 230-Volte-Steckdose und hat neben USB und 12-Volt-Anschlüssen auch ein kabelloses Ladepad an Bord. Statt ursprünglich 270 Euro sind mit dem Coupon-Code BGTSFFP66 nur noch 193 Euro fällig. Der Coupon ist bis zum 31. Juli 2023 gültig.

Unser Preisvergleich zeigt nachfolgend weitere Powerstations sowie Solarpanels, sortiert nach Preis oder Beliebtheit:

Die Warmounts G600 ist dank ihres schicken Außengehäuses nicht nur für den Einsatz im Garten geeignet, sondern macht auch am Messestand eine gute Figur. Zudem ist sie handlicher, als etwa die EBL MP500, obwohl sie eine höhere Kapazität als diese hat.

Leistung und Kapazität reichen dabei locker für den Betrieb einer Kühlbox über viele Stunden und auch unser PC-Arbeitsplatz läuft rund einen halben Arbeitstag an der mobilen Steckdose. Wer auf Markenhersteller und Garantie verzichten kann und eine günstige und gute Powerstation für den Alltag sucht, bekommt hier eine klare Empfehlung – und das bei einem absoluten Hammerpreis von 207 Euro.

Einen allgemeinen Überblick über verfügbare Powerstations verschafft unsere Top 10 Powerstations: Die besten Stromspeicher für Photovoltaik im Test ab 235 €. Wer sich fragt, wofür sich solche Geräte eignen und nach Gründen für eine Anschaffung sucht, schaut in den Ratgeber Mehr als Notstromversorgung: Darum gehört eine Powerstation in jeden Haushalt. Powerstations mit langlebigen Akkus finden sich in der Top 10: Die besten Powerstations mit LiFePO4-Akku – lange Lebensdauer ab 300 Euro. Günstige Modelle zeigt unsere Top 10: Powerstations bis 500 Euro – günstiger Notstrom für den Blackout. Passende Solarpanels zur Powerstation finden sich über unsere Top 10 Solarpanels: Die besten Photovoltaik-Module für Powerstations. Dieser Artikel gehört zu unserer Themenwelt Powerstation.

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