Test: HUAWEI Ascend P6

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Das vor weniger als drei Wochen vorgestellte Ascend P6 von HUAWEI Device setzt einen neuen Standard in Sachen Schmalheit. Es sieht optisch ansprechend aus und liegt exzellent in den Händen. Das mit Emotion UI 1.6 ausgestattete Smartphone testen wir jetzt schon länger. In diesem Review lest und seht Ihr alles Wichtige rund um das Ascend P6. Have phunn!

Die Rückseite des Ascend P6 ist aus Aluminium gemacht. Auch der Rahmen um das Gerät ist aus Metall und befestigt das Gehäuse. Die Funkantennen sitzen unten und werden von einem Stück Kunststoff abgedeckt. Weiterhin: Auf der vorderen Seite gibt es widerstandsfähiges Gorilla Glass von Corning. Alles in allem: Eine äußerst hochwertige Verarbeitung. Hand auf’s Herz: Das Design ist uns nicht unbekannt: Zwischen 2010 und 2011 gab’s zwei amerikanische Telefone, die dem Ascend P6 ähnlich aussehen. Nichtsdestotrotz: Uns gefällt die Optik sehr. Ein paar Worte zu dem, wie es sich anfühlt: sehr edel, ultra schlank, leicht und solide zu gleich. Eines der Highlights oder das Highlight des Ascend P6 ist definitiv die Schmalheit:

Mit 6.18mm ist das HUAWEI Ascend P6 aktuell das dünnste Smartphone der Welt. Es ist 132mm hoch und wiegt – wie gesagt – leichte 120g. Nun, wir wissen, dass Ihr Vergleiche liebt, daher hier eine kleine Auflistung der dünnsten und aktuellsten Smartphones:

  1. das GT-I9505 Galaxy S4 von Samsung Electronics ist 7,9mm dick
  2. es folgt das One S von HTC mit 7,8mm
  3. Next: Das iPhone der sechsten Generation liefert 7,6mm
  4. Grand S LTE von ZTE erreicht 6.2mm
  5. erstes Smartphone der Ascend P-Reihe, das Ascend P1 S kam damals auf 6.68mm
  6. das One Touch Idol ULTRA von Alcatel hat mit 6,45mm den bisherigen Rekord gehalten

Wie auch das Ascend P2, ist das Gehäuse des Ascend P6 geschlossen. Heißt: Man kann den Akku nicht austauschen, wenn es mal darauf ankommt. Diese Eigenschaft hat Vor- und Nachteile. Sie erlaubt zum Beispiel eine gewisse Festigkeit, die man sonst mit losen Teilen nicht erreicht. Wie dem auch sei, wir haben mit dem 2.000mAh starken Akku rund einen Tage Nutzung erreicht. Dabei haben wir gewöhnliche Dinge, wie Facebook, Twitter, Instagram, Internet surfen, Telefonieren und Videos schauen, gemacht. Dieser Wert ist ordentlich, denken wir.

Eine Stärke der HUAWEI-Gruppe ist das Know-How über Kommunikation und Netztechnologie. Wie nahezu jedes Gerät der Ascend-Reihe, spiegelt auch das Ascend P6 dieses Können wider. Die Gesprächsqualität sowie der Empfang, beide Werte sind hervorragend. LTE besitzt es zwar nicht, aber mit dem HSPA+-Netz von Vodafone waren wir in Hamburg auch zufrieden und schnell unterwegs.

Wer sich das Ascend P6 zulegen möchte, der sollte sich gleich auch eine Speicherkarte kaufen. Der interne Speicher bietet 8GB. Zieht man Betriebssystem und Software ab, so bleiben 4,7GB übrig. Damit kommt man nicht weit. Die Aufrüstung klappt über eine microSDHC-Karte um bis zu 32GB auf insgesamt 36,7GB. Das Gute daran, ist das Gute darin: Emotion UI 1.6 erlaubt App2SD. Damit kann man bestimmte – nicht alle – Applikationen auf die Speicherkarte auslagern. Das klappte großartig. Im Lieferumfang befindet sich eine gute Schutzhülle, Yuhu! Das Ascend P6 von HUAWEI Device ist derzeit in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich. Ab August wird man es auch in der Farbe Pink kaufen können. Weiterhin gibt es bunte Originalschutzhüllen für knapp 10€. Eins mit einer harmonierende Farbe wird sogar im Lieferumfang mitgeliefert.

Eine weitere Sache, womit HUAWEI aus der Reihe tanzt, im positiven Sinne, ist die vordere Kamera: Sie hat eine Auflösung von 5-Megapixeln und soll für großartige Selbstportraits dienen. Tatsächlich: Die Qualität ist gut und mehr als das, was man braucht. Wir haben uns gefragt, ob die Kamera einen Weitwinkel besitzt, da der Bildausschnitt so wirkt. Auf Nachfrage konnte uns ein HUAWEI-Produktmanager Folgendes erklären:

„Die vordere Kamera hat kein Weitwinkel, oder zumindest nicht das was man langläufig darunter versteht. Jedoch gibt's dank der guten 5MP einen sehr gut nutzbaren großen Bildausschnitt, daher das ,Weitwinkelgefühl‘. Ein Vorteil ist, dass die Aufnahmen nicht so verzerrt sind, da der Fischaugeneffekt somit faktisch wegfällt.“

Darüber hinaus gibt es in der Kamera-App einen Schönheits-Filter mit bis zu 10 Stufen. Hier ein Vergleich zwischen Normal und der höchsten Einstellung. Der Filter im Grunde ein intelligenter Weichzeichner, der die menschliche Haut glättet. Außerdem werden Augen vergrößert. Und man sieht irgendwie kindlich aus. Ehrlich gesagt, macht uns das ganze etwas Angst. Wir bleiben lieber bei der Natürlichkeit.

Ascend P6, das neueste Smartphone von HUAWEI Device, ist ein wunderschönes und stark verarbeitetes Gerät in einem extrem dünnen Gehäuse. Das sind gleich drei Argumente für das Android-Telefon. Zu den weiteren Stärken zählen das farbenfrohe Display, eine gute Gesprächsqualität, schnelles Arbeiten dank dem Prozessor und eine mehr als zufriedenstellende Kamera. Auf Minus-Seite listen wir auf: kein NFC, wenig interner Speicher, mittelmäßiger Lautsprecher sowie die falsche Platzierung für das Headset. Die Oberfläche ist nicht eine Sache für jedermann, umgehen kann man das ganze mit Alternativen. Wer Wert auf Äußeres, Haptik, Display und Kamera legt, dem sei das Ascend P6 von HUAWEI Device empfohlen. Das Telefon ist so gut, dass wir uns es selbst zulegen würden. Der Preis von rund 400€ ist absolut stark.

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