Test: Asus ZenWatch 3 – Runde Smartwatch ab 229 Euro

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Sie ist rund, man kann mit ihr telefonieren und sie nennt sich ZenWatch 3. Asus, bekannt für seine Computerperipherie aus Taiwan, bewirbt derzeit seine Smartwatch der dritten Generation. Wir tragen die intelligente Uhr nun seit einger Zeit. Wie unsere Erfahrung ausschauen, das lest und seht Ihr in diesem Test von TechStage.

Die Uhr hat der Hersteller zur IFA 2016 in Berlin vorgestellt. Ähnlich wie bei den Vorgängern läuft auch diese ZenWatch mit Googles Wearable-Plattform Android Wear. Der wohl größte Unterschied zu vorherigen Modellen ist der Formfaktor: die 3er ist rund wie eine Euromünze. Die früheren Modelle besaßen allesamt ein rechteckiges Display. Die Smartwatch ist ein Hingucker – egal in welcher Farbe. Es gibt übrigens drei Ausführungen: Silber, Rósegold und Gunmetal Grey. Der Preis mit einem Silikonarmband liegt bei 229 Euro, wer das Metallstück eher mit Leder aus Italien kombinieren möchte, zahlt 249 Euro. In jedem Fall ist das 9,95 Millimeter (also 1 cm) dicke Gehäuse aus Edelstahl und mit einem metallenen Ring um die Anzeige versehen. Das Material soll dauerhaft rostfrei sein, die Uhr ist nach IP67 staub- und wasserfest.

Bedient wird die ZenWatch über das 1,39 Zoll große Amoled-Display, dessen Schutzglas leicht konvex ist. Gut gefallen hat uns die hohe Auflösung von 400 × 400 Pixeln. Auch ist die Helligkeit lobenswert: Unabhängig von Reflexionen durch das einfallende Licht ist der Inhalt der Anzeige gut lesbar. Für Extremfälle gibt es einen Turboboost, der die Helligkeit noch einmal erhöht. Neben den drei Eingabemöglichkeiten Touch, Sprache und Gesten, verfügt die ZenWatch 3 auch über drei klassische Uhrentasten. Die mittlere schaltet das System ein, während die zwei kleineren Knöpfe frei von dem Nutzer belegt werden können – etwa um Notizen oder Nachrichten aufzurufen.

Technisch ist die ZenWatch 3 von Asus auf dem aktuellen Stand der Technik: es gibt einen neuen Prozessor, vier GByte Speicher und 512 MByte RAM. Neben Bluetooth hat sie auch WLAN, so dass sie auch Telefon-unabhängig ihre Daten mit Googles Cloud austauscht. Eine SIM-Karte kann zwar nicht eingesetzt, aber mit dieser Generation können Telefongespräche direkt über das integrierte Mikrofon und Lautsprecher geführt werden – Verbindung zum Smartphone vorausgesetzt. Die Qualität der Sprache ist zufriedenstellend, der kleine Lautsprecher ist für seine Verhältnisse erfreulich laut. Laut dem Hersteller soll der integrierte 340-mAh-Akku rund zwei Tage halten. In unserem Test haben wir meistens nur 12 Stunden erreicht, danach musste der Akku wieder aufgeladen werden. Bei einer solch hochwertig gemachten Uhr erwartet man in der Regel einen durchgehenden Charakter, auch bei der Ladevorrichtung. Aber Fehlanzeige: Asus legt im Lieferumfang einen magnetischen Cradle mit vier Federkontaktstiften bei. Eine schöne Schale mit drahtloser Ladefunktion wäre wünschenswert gewesen, statt einem Gummifuß, der lose hier und da rumliegt und in wenigen Wochen verloren geht.

Die ZenWatch 3 arbeitet mit Android Wear OS in der Version 1.5. Das Betriebssystem hat die bekannte Oberfläche, sie zeigt Informationen in Form von Karten an und beherbergt einige Apps sowie die meistgenutzten Kontakte. Ein großes Upgrade auf Version 2.0 soll sehr wahrscheinlich 2017 folgen. Die ZenWatch 3 ist keine Revolution. Sie ist wie die meisten Android-Uhren ein simples Produkt ohne große Neuheiten. Im Vergleich zu ihren Vorgängern hat Asus hier auf einen Pulssensor verzichtet. Auch GPS fehlt, das gehört mittlerweile zum Standard, finden wir. Technisch kann sie dennoch überzeugen und mit allem auf den Markt mithalten. Das Design und die Watchfaces gefallen uns. Wer auf der Suche nach einer modernen Uhr für wenig Geld ist, der ist mit der ZenWatch 3 von Asus sehr gut bedient.

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