SoftMaker Office für Android im Test: kostenlose Office-Suite

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Die Firma Softmaker kämpft seit Jahren gegen die Übermacht von Microsoft und Open-Office an: Das in Deutschland entwickelte Produkt ist ein Fels in der Brandung der unabhängigen Office-Suiten.

Langjährige Nutzer von Windows Mobile kennen die App mit Sicherheit noch ob ihres enormen Funktionsumfangs: Mein Xperia X1 wurde dank Softmaker-Office seinerzeit zu einem fast vollwertigen Notebookersatz, bis es von Sony Ericsson absichtlich kaputt repariert wurde.

Die Android-Versionen von Softmaker-Office waren bisher nicht sonderlich gelungen: Es stand zwar der volle Funktionsumfang der Engine zur Verfügung, das Benutzerinterface war aber weder Fisch noch Fleisch. Seit einiger Zeit konzentrieren sich Kontulla's Mannen wieder auf ihre Kernkompetenz: die Erstellung von grenzgenialen Officesuiten für absolute Poweruser.

Dank einer Partnerschaft mit dem Appverteiler Amazon steht das Produkt zudem erstmals in einer kostenlosen Version zur Verfügung. Ihr habt richtig gelesen: Eine Basisversion von Softmaker-Office ist ab sofort für Nutzer des Amazon-Appstores kostenlos herunterladbar.

Nach dem ersten Start präsentiert sich ein an Office 2003 erinnerndes Benutzerinterface. Auf Telefonen mit halbwegs großem Bildschirm lässt es sich extrem komfortabel bedienen. Documents to go & Co. können im Vergleich einpacken.

Die vom Desktop bekannte Rendering-Engine bearbeitet auch komplexere Dokumente samt den gefürchteten Formatvorlagen ohne jegliches Ruckeln. Lediglich bei den sehr großen PowerPoint-Dateien kommt es hier und da zu den von Softmaker allgemein bekannten Rucklern.

Die Einschränkungen der kostenlosen Version finden sich primär im Bereich der Dokumentenbearbeitung. Im Fall von Textmaker – es handelt sich dabei um die Word-Version – müsst Ihr auf die Möglichkeit von Zuweisen von Formatvorlagen verzichten. Ausserdem dürft Ihr keine Formulare und keine Zeichnungen einfügen: Word-Art & Co. stehen nur dann zur Verfügung, wenn ihr die App durch einen um rund 10 Euro erhältlichen Sperrcode freischaltet.

Im Falle des Excel-Pendants Planmaker sind die Einschränkungen sehr moderat. Ihr müsst auf konditionales Formatieren und das Einfügen von Kommentaren verzichten. Wichtig ist, dass es auch hier keinen Spellchecker gibt.

Im PowerPoint-Modul namens Presentations fallen die Einschränkungen noch moderater aus. Es fehlen neben der Möglichkeit zum Einfügen von Zeichnungen nur einige Komfortfeatures und der bekannte Spell-Checker. Bedauerlich ist, dass der sonst so populäre PDF-Export in allen drei Basisversionen nicht angeboten wird.

Wer sich mit einer kostenlosen Version irgendeiner anderen Office-Suite herumspielt, muss sofort updaten. Der Aufwand für die Installation des Amazon-Stores ist durch den immensen Funktionsumfang der Office-Suite mehr als gerechtfertigt: Es ist eine App, die Ihr als Mobil-Arbeiter auf keinen Fall missen dürft.

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