SimCity BuildIt im Test: Freemium-Flop eines Klassikers

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Mobile Neuauflagen von Klassikern sind seit einiger Zeit Garant für Enttäuschungen: nach dem Debakel um Dungeon Keeper und Roller Coaster Tycoon kommt nun SimCity an die Reihe.

Im großen Vorbild galt es, „freies“ Land in diverse Bauzonen umzuwandeln, die daraufhin im Laufe der Zeit von Einwohnern, Geschäften und Industrie besiedelt wurden. Die Zufriedenheit der sich niedergelassenen Personen war insofern von eminentester Bedeutung, als unzufriedene Sims ihr Domizil bald aufgaben und verließen.

BuildIt geht komplett anders vor. Der Spieler nutzt die von diversen Gebäuden produzierten Ressourcen, um neue Wohnhäuser und Ressourcenquellen zu errichten. Die Zeit von Baubweginn bis Fertigstellung ist einzig und allein von den Vorgaben des Entwicklers abhängig und lässt sich – wie sollte es auch anders sein – durch Investieren von Echtgeld erheblich verkürzen.

Von Zeit zu Zeit treten Imbalancen auf, die sich durch Neubau oder Upgrade bestehender Strukturen beheben lassen. In späteren Levels dauern „normale“ Bauprozesse so lange, dass das Spiel quasi zum Erliegen kommt: der Punkt des Hard Sell ist erreicht, der Spielspaß fällt endgültig auf Null.

Richtig geizig wirkt, dass Electronic Arts die Kosten für einen Synchronsprecher offensichtlich zu teuer waren. Die am Bildschirmrand erscheinenden „Berater“ melden sich mit einem Glibberwort; der eigentliche Text der Meldung wird nicht vorgelesen.

Die halbwegs passabel arbeitende 3D-Engine kann diesen schlechten Eindruck dann auch nicht mehr kompensieren. Immerhin: aufgrund der primitiven Spielmechanik ist die Steuerung nicht sonderlich kompliziert.

SimCity BuildIt hat traurigerweise mit seinem klassischen Vorgänger außer dem Namen nichts gemein. Electronic Arts ist es – wieder einmal – gelungen, einen vielgeliebten Klassiker in eine seelen- und weitgehend spaßfreie In-App-Payment-Orgie umzuwandeln. Mein Fazit deshalb kurz und knapp: nicht herunterladen, ignorieren und Freunde warnen. So nicht!

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