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Sapphire Nitro+ RX 6700 XT
Pro und Contra
  • solide Leistung in Full-HD und WQHD
  • deutlicher Leistungssprung gegenüber Vorgängergeneration
  • Hardware-seitiges Raytracing benötigt mehr Arbeit
  • schlechte Verfügbarkeit
  • 4.0

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Die RX 6700 XT gehört zur Einsteigerklasse der neuen RDNA2-GPU-Chipsätze mit Navi2. TechStage hat die Sapphire Nitro+ RX 6700 XT getestet.

Ende 2020 hat AMD seine neuen Grafikkarten auf Basis der RDNA2-Architektur vorgestellt. Die RX 6700 XT-Serie richtet sich dabei an Zocker, die entweder Full-HD mit allen Details auf Anschlag oder in WQHD mit 2560 x 1440 Pixel mit soliden fps und ein paar Einschnitten bei den Details zocken wollen. Spannend ist, dass sie bereits mit AMDs hardware-seitigem Raytracing ausgestattet ist.

Wir haben uns die Nitro RX 6700 XT von Sapphire ins Testlabor kommen lassen und schicken sie durch unseren Testparcours. Der Test erscheint wie immer in der Themenwelt Grafikkarten. Wie sich die Karte im Vergleich schlägt, zeigen wir in der Bestenliste zu Grafikkarten.

Anmerkung: Wie auch die Grafikkarten von Nvidia unterliegen die GPUs von AMD zum Testzeitpunkt einer unglaublichen Preissteigerung. Um es kurz zu machen: Die Preisempfehlung von AMD liegt bei 480 Euro, dafür bekommt man die Karte nicht einmal ansatzweise. Die Straßenpreise sind eher bei 1000 Euro. Das ist viel zu teuer, auch wenn es eine solide Karte ist.

Die RX 6700 XT ist die Mittelklasse der aktuellen AMD-GPUs. Das bedeutet aber nicht, dass sie keine ordentliche Leistung bringt. Im Gegenteil, die RX 6700 lässt die Vorgänger-Karte von AMD hinter sich und liegt etwa auf der Leistungsebene der RTX 3060 Ti (Testbericht). Besonders auffällig ist das Ergebnis im VRMark. Hier setzt sich die RX 6700 XT sogar vor die RTX 3080. Der Benchmark misst die VR-Leistung der Grafikkarte und beim Cyan Room, der die eher anspruchsvollen VR-Headsets emulieren soll.

Etwas weniger gut schneidet die Grafikkarte bei Raytracing-Benchmarks ab. AMD hat mit RDNA2 die Unterstützung für Hardware-Raytracing integriert. Zum Vergleich: Nvidia ist mehrere Generationen weiter. Das sieht man in den Benchmarks und den Spielen. Crysis: Remastered etwa unterstützt die GPU noch nicht, im Benchmark fällt die RX 6700 XT auf Software-Raytracing zurück. Dadurch leidet die Leistung.

Anders ist das bei Borderlands 3. Mit der 1440p-Auflösung kann sich die Karte knapp vor die RTX 3080 schieben. Bei Fortnite liefert die RX 6700 XT ein solides Ergebnis von 149 fps bei Full-HD und um die 90 fps bei WQHD. Das zieht sich bei anderen Spielen durch, Full-HD und WQHD sind offenbar der Sweet-Spots der GPU.

Die Grafikkarte wird mit einem achtpoligen PCIe-Stecker am Netzteil angeschlossen. Unter Last benötigt das komplette System 265 Watt. Zum Vergleich: die RTX 3060 Ti zog im gleichen System und bei den gleichen Tests 293 Watt. Unter Last ist die Grafikkarte hörbar, sobald die Last zurückgeht, kühlen die Lüfter die GPU schnell herunter und sie wird wieder leiser.

Wie eingangs erwähnt ist der Preis zum Testzeitpunkt völlig überteuert. Ein realistischer Preis ist unserer Meinung nach 550 Euro oder weniger. Da die Verfügbarkeit der Karte nicht garantiert ist, zeigen wir zusätzlich die Preise für alle Grafikkarten der Produktserie.

Mit der Sapphire Nitro+ RX 6700 XT ist Sapphire und AMD ein richtig guter Wurf gelungen. Ja, es gibt noch ein paar Probleme bei der Unterstützung von hardware-seitigem Raytracing, aber das dürfte sich mit künftigen Spielen und besseren Treibern ändern. An diesen Features muss AMD noch feilen, die Grundlagen sind aber da.

Der Test der Sapphire Nitro+ RX 6700 XT erscheint in unserer Themenwelt Grafikkarten. Neben unserem großen Vergleichstest zu Grafikkarten sind dort Test zur KFA2 RTX 3060 Ti (Testbericht) oder Gigabyte RX 5600 XT (Testbericht) veröffentlicht. Aufgrund der Knappheit und des Crypto-Hypes sollte man allerdings nicht sofort zuschlagen, sondern eher unseren Ratgeber PC aufrüsten: Welche Komponenten man jetzt kaufen sollte lesen.

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