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Rockt oder Ramsch? Beheizbarer Retro-Trinkbecher

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In der heutigen Folge von „Rockt oder Ramsch?“ geht es um einen Thermobecher, der in auffälligem Retro-Design daherkommt und eine Aufheizfunktion bietet.

Kaffee oder Tee auch unterwegs auf längeren Autofahrten immer schön heiß und nicht nach ner halben Stunde nur noch so ne lauwarme Plörre im Becher – das klingt doch nicht schlecht, oder? Genau das verspricht der „beheizbare Retrotrinkbecher mit Temperaturanzeige“, den es für 34,95 Euro im Shop von Radbag gibt . Aber auch optisch macht das Gadget mit seinem Retro-Design einiges her. Wir haben uns die Sache mal genauer angeschaut.

Wer lieber liest, statt ein Video zu gucken: Nachfolgend findet Ihr den Inhalt des Clips als Text.

Beim „beheizbaren Retrotrinkbecher mit Temperaturanzeige“ handelt es sich zunächst einmal um einen herkömmlichen Thermobecher, der Getränke für eine begrenzte Zeit heiß oder kalt hält. Das macht er so, wie man es erwartet – nach spätestens einer Stunde ist aus dem heißen Kaffee oder der kalten Cola eine lauwarme Brühe geworden.

Aber da kommt der eigentliche Clou des Trinkgefäßes im Retro-Design ins Spiel: im Auto lässt sich der Kaffee oder Tee warmhalten, indem man das Gadget an den Zigarettenanzünder anschließt. Im Boden des Gefäßes befindet sich nämlich ein Heizelement, das sich per kleinem Kippschalter dann in Gang setzen lässt. Eine grüne LED signalisiert, dass das Getränk warm gehalten wird.

Im Test zeigte sich, dass der Retrotrinkbecher einen heißen Kaffee auf Dauer warmhält, einen lauwarmen Kaffee wieder auf Temperatur zu bringen gelang allerdings nur bedingt. Zwar stieg die Temperatur auch immer mal wieder ein wenig an, fiel dann jedoch auch wieder. Letztendlich pendelte sie sich bei um die 120 Grad Fahrenheit ein, sofern der Kaffee noch mindestens diese Temperatur hatte, wenn man die Heizfunktion des Bechers einschaltete. Dies ist aber eine noch recht angenehme Trinktemperatur, zumindest in meinen Augen.

Eine analoge Temperaturanzeige auf der Seite des Bechers zeigt an, wie warm oder kalt das Getränk im Inneren ist. Dort werden für uns ungewohnte Grad Fahrenheit angezeigt, wobei laut Bedienungsanleitung „heiß“ zwischen 110 und 135 Grad Fahrenheit und „sehr heiß“ zwischen 135 und 160 Grad Fahrenheit (um die 70 Grad Celsius) liegt. Für den Fall, dass die Temperatur beim Aufheizvorgang über 70 Grad Celsius steigt, gibt es eine automatische Sicherheitsabschaltung.

Optisch kommt das Trinkgefäß in coolem italienischen Retro-Design mit einem Haltegriff an der Seite daher. Wie üblich bei Thermobechern sitzt auf dem abnehmbaren Deckel ein Schiebeverschluss zum aufdrücken. Zwar wird der Deckel nur auf den Becher aufgesetzt und nicht geschraubt, dank einer dafür zuständigen Dichtung dringt dort jedoch nicht ungewollt Flüssigkeit heraus.

Gerade für längere Autofahrten ist der beheizbare Retrotrinkbecher mit Temperaturanzeige eine ganz nette Sache – vorausgesetzt natürlich, man trinkt gerne heißen Tee oder Kaffee. Allerdings könnte das Heizelement durchaus etwas mehr Power haben, wenn auch für mich persönlich die über längere Zeit haltbare Temperatur von 120 Grad Fahrenheit völlig ausreichend ist. Ein „Tüpfelchen auf dem i“ wäre dann auch noch ein entsprechendes Kabel, mit dem sich das Heizelement auch am PC per Ladeadapter oder USB-Anschluss nutzen lässt. Aber auch wenn es das nicht gibt, gibt es für das Gadget in coolem Vespa-Design von mir zumindest das Prädikat „rockt gar nicht mal soo schlecht“.

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