Realme GT 2 Pro im Test: Fast perfektes Smartphone zum fairen Preis

Realme GT 2 Pro
Pro und Contra
  • starke Performance fürs Gaming
  • brillantes und scharfes OLED-Display
  • tolles und edles Design 
  • keine Telelinse
  • kein Schutz vor Wasser
  • nur USB 2.0
  • 4.5

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Das GT 2 Pro ist das bisher teuerste und beste Smartphone von Realme. Für viel Power sorgt der Snapdragon 8 Gen 1. Kann es mit Xiaomi und Samsung mithalten?

Realme wagt sich mit dem GT 2 Pro erstmals in die Sphären der Flagship-Smartphones. Bisher konzentrierte sich der chinesische Hersteller auf leistungsfähige Mittelklasse-Handys mit starkem Preisleistungsverhältnis. Gute Beispiele dafür sind das Realme GT Neo 2 (Testbericht) für 320 Euro sowie der Vorgänger Realme GT 5G (Testbericht), der dank Snapdragon 888 extrem viel Leistung zum günstigen Preis von 450 Euro bietet.

Das Realme GT 2 Pro ist das bislang teuerste Smartphone der Chinesen und bietet dafür Technologie, wie sie sonst nur in Top-Modellen zu finden ist. So dient als Antrieb der neue High-End-Prozessor Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1. Bisher findet sich die CPU nur in den Mobilgeräten Oneplus 10 Pro (Testbericht), Motorola Edge 30 Pro (Testbericht), Nubia Redmagic 7 (Testbericht), Xiaomi 12, Xiaomi 12 Pro sowie Oppo Find X5 Pro. Zusätzlich will das GT 2 Pro mit einem OLED-Display punkten, das eine Auflösung von bis zu 3216 x 1440 Pixel erreicht. Ob das neue Top-Handy von Realme mit der Konkurrenz von Oneplus, Samsung oder Xiaomi mithalten kann, verrät dieser Test.

Optisch geht Realme beim GT 2 Pro ganz neue Wege und macht beim Design sogar Apple Konkurrenz. Für die Optik ist Industriedesigner Naoto Fukasawa verantwortlich, dessen Unterschrift rechts neben dem Kameraelement zu finden ist. Er prägte bereits den Look des Realme GT „Master Edition“ (Testbericht). Das Design ist zeitlos und filigran. Statt der bei vielen chinesischen Herstellern weitverbreiteten bunt schimmernden Flächen auf der Rückseite kommt eine matte und raue Oberfläche zum Einsatz. Diese fühlt sich angenehm organisch an und bietet gute Griffigkeit, fast wie echtes Papier.

In der Tat besteht das Material auf der Rückseite unseres weißen Testgeräts („Paper White“) zum großen Teil aus recyceltem Papier und Biopolymeren. Das ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch widerstandsfähig gegen Kratzer und Fingerabdrücke. Das GT 2 Pro liegt hervorragend in der Hand. Es ist schon fast ein Jammer, dass die meisten Geräte im Alltag in einer Schutzhülle verschwinden werden, die Realme ebenfalls mitliefert. Die Rückseite ist einfach zu schick und zu gut in der Haptik, um sie zu verstecken. Neben Weiß gibt es diese Oberfläche auch in Mintgrün („Paper Green“). Die schwarze Variante („Steel Black“) des Realme GT 2 Pro nutzt hingegen Gorilla Glas für die Vorder- und Rückseite.

Alle Modelle ziert ein Rahmen aus Metall. Die Verarbeitung hinterlässt einen erstklassigen Eindruck ohne störende Spaltmaße oder scharfe Kanten. Der Ein/Ausschalter auf der rechten sowie die Lautstärkewippe auf der linken Seite haben einen festen Druckpunkt mit gutem Hub. Das Kameraelement ragt nur minimal hervor. Wie man es bereits von Realme kennt, ahmt die Anordnung der drei Linsen ein Emoji nach, das Überraschung ausdrückt. Das zeigt, wie mit viel Liebe zum Detail das Handy entworfen wurde. Die Frontkamera befindet sich oben auf der linken Seite in einer Punch-Hole-Notch eingebettet.

Mit einer Größe von 163,2 x 74,7 x 8,2 Millimetern fällt das Realme GT 2 Pro eher größer aus und entspricht in etwa dem Realme GT Neo 2 (Testbericht). Damit ist es fast so wuchtig wie das Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht). Im Vergleich zur Größe wirkt das Handy aber ziemlich dünn und das Gewicht von 189 Gramm ist ebenfalls nicht übermäßig hoch. Die schwarze Variante mit Glasrückseite wiegt 10 Gramm mehr. Über eine IP-Zertifizierung zum Schutz vor Wasser wie etwa das Samsung Galaxy S22+ (Testbericht) verfügt das Realme GT 2 Pro leider nicht. Wer öfters zum Missgeschick mit Flüssigkeiten neigt, kann einen Blick auf unsere Top 10: Wasserdichte Smartphones mit IP-Zertifizierung werfen.

Der 6,7-Zoll-Bildschirm besitzt eine Zertifizierung für HDR10+ und hinterlässt gleich auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Das OLED-Panel glänzt mit ausgeprägten Kontrasten, satten Farben und tiefen Schwarzwerten. Gute Blickwinkelstabilität ist stets gegeben. Die maximale Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hertz, was für die flüssige Bildwiedergabe bei Videos und Spielen sorgt. Hier kommt entweder eine Automatik zum Einsatz, die die Bildwiederholrate nach Bedarf hochschraubt, alternativ wählt man von Hand 60 oder 120 Hertz aus. Die höhere Frequenz sorgt für einen minimal höheren Akkuverbrauch.

Eine der größten Stärken ist die Auflösung. Das Realme GT 2 Pro erreicht hier maximal 3216 x 1440 Pixel (UWQHD). Das entspricht einer messerscharfen Pixeldichte von 512 ppi (Pixel per Inch) und übertrifft sogar leicht das Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht). Damit liegt das neue GT 2 Pro auf Augenhöhe mit anderen Top-Smartphones wie Google Pixel 6 Pro (Testbericht) oder Oneplus 10 Pro (Testbericht). Noch höher löst hier nur das Sony Xperia 1 III (Testbericht) mit annähernd 4K auf. Standardmäßig wählt eine Automatik zwischen der höchsten Auflösung sowie 2412 x 1080 (FHD+) aus, was beim Stromsparen helfen soll. Hervorragend ist zudem die Abtastrate von bis zu 1000 Hertz. Diese erlaubt eine besonders präzise Erkennung von Touch-Eingaben – noch ein Vorteil fürs Gaming.

Nicht ganz auf Top-Niveau ist die maximale Helligkeit des Displays. Im manuellen Modus messen wir knapp 500 cd/m², mit aktiver Automatik erreicht der Screen bei hoher Umgebungshelligkeit etwa 725 cd/m². Das ist ziemlich gut, aber Geräte wie das Galaxy S22 Ultra schaffen hier bis zu 1350 cd/m². Das Realme GT 2 Pro bleibt bei Sonnenlicht dennoch ausreichend im Freien ablesbar. Scheint die Sonne direkt aufs Display, stört das Spiegeln aber deutlich – dann wird es Zeit, ein schattiges Plätzchen aufzusuchen.

Die Kamera setzt auf drei Linsen: 50 Megapixel mit f/1.8-Blende sowie optischem Bildstabilisator (OIS) bei der Hauptlinse und nochmals 50 Megapixel mit f/2.2 beim Weitwinkelobjektiv. Die Linsen fassen dabei vier Pixel zu einem zusammen, sodass die Bilder Aufnahmen mit 12,5 Megapixel entsprechen. Auf Wunsch kann auch die volle Auflösung von 50 Megapixel aufgerufen werden, was zu sehr großen Fotodateien führt. Dritte im Bunde ist die Makrolinse mit 3 Megapixel und f/3.0 mit Mikroskop-Funktion. Eine Telelinse gibt es leider nicht. Für Selfies kommt eine Frontkamera mit 32 Megapixel und F/2.4-Blende zum Einsatz.

Mit dem Kamerasystem gelingen bei günstigen Lichtverhältnissen gute Aufnahmen mit ausgeprägter Bilddynamik, hoher Bildschärfe, natürlicher Farbgebung und ausreichender Bilddetails. Der Autofokus arbeite schnell, was zu flotten Schnappschüssen führt. Die Aufhellung bei Dunkelheit macht einen guten Job, auch wenn die Schärfe ein wenig darunter leidet. Insgesamt kann die Bildqualität der Fotos aber nicht mit einem iPhone 13, Samsung Galaxy S22+ (Testbericht) oder Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) mithalten. Verglichen mit früheren Modellen hat Realme seine Hausaufgaben bei der Kamera aber eindeutig gemacht.

Trotz ebenfalls 50 Megapixel können die Weitwinkelaufnahmen bei Bilddetails und Schärfe nicht ganz mit der Hauptlinse mithalten. Immerhin kommt es zu keinen nennenswerten Verzerrungen und die Farbgebung ist nicht so weit entfernt von den Aufnahmen der Hauptlinse. Dank der Power des Snapdragon 8 Gen 1 sind sogar 8K-Videos möglich bei 24 fps (Frames pro Sekunde). 4K-Videos macht das Handy zudem mit bis zu 60 fps – das ist ordentlich. Dank optischem Bildstabilisator (OIS) wirken die Videoclips immer stabil und wackeln faktisch nicht. Die Selfie-Kamera geht in Ordnung, auch wenn die Bildschärfe insgesamt etwas besser ausfallen könnte. Video sind mit der Frontlinse in Full HD bei 30 fps möglich.

Die Kamerasoftware bietet einige nette Spielereien. So gibt es eine Fischaugenoptik von 150 Grad für die Ultraweitwinkellinse. Ein Sternmodus erleichtert Aufnahmen vom Himmel bei Nacht. Zudem gibt es einen Tilt-Shift-Modus. Eine Reihe von Filtern und Effekten für Videoaufnahmen sowie ein Pro-Modus runden die Optionen ab.

Spannend ist die Makrolinse, diese dient beim Realme GT 2 Pro als Mikroskop für die Hosentasche. Anstatt eines klassischen Makromodus kommt hier jeweils eine 20 bis 40-fache Vergrößerung zum Einsatz, die ungewohnte Perspektiven zutage fördert. So kann man etwa eine Nahaufnahme von Hautzellen, die detaillierten Strukturen auf einem Blatt oder die Textilfasern einer Tischdecke bestaunen. Leider ist die Handhabung nicht so einfach – der Mikroskop-Modus funktioniert nur sinnvoll, wenn man das Smartphone auflegt. Wer unterwegs damit spontan Makroaufnahmen von Pflanzen machen möchte, wird Probleme bekommen, den Abstand optimal zu treffen. Vermutlich probiert man diese Funktion aus Neugierde einmal aus und dann nie wieder.

So nett die Makrolinse mit Mikroskop-Funktion auch ist, bei einem Flagship-Anwärter hätten wir uns lieber eine echte Telelinse gewünscht, auch wenn der digitale Zoom ganz ordentlich funktioniert. Beispiele wie etwa das Motorola Edge 30 Pro (Testbericht) zeigen, wie gut man ein bereits vorhandenes Ultraweitwinkelobjektiv per Software für Makroaufnahmen nutzen kann.

Realme setzt beim GT2 Pro auf den derzeit besten Prozessor für Android-Smartphones, den Qualcomm SM8450 Snapdragon 8 Gen 1. Für die Schwerstarbeit sorgt ein Kryo-Prime-Kern mit 3 GHz, flankiert von drei Kyro-Gold-Kernen mit jeweils 2,5 GHz. Für einfacher Aufgaben und den ökonomischen Betrieb kommen vier Kryo-Silver-Kerne mit 1,8 GHz zum Einsatz. Die Berechnung von Grafiken übernimmt die integrierte GPU Adreno 730. Und diese hat es in sich, was der Benchmark „Wild Life“ von 3Dmark mit 9500 Punkten belegt. Smartphones mit Snapdragon 888 erreichen bei diesem Test höchstens 6000 Punkte. Das macht das Realme GT 2 Pro zu einem vollwertigen Gaming-Smartphone.

Der Schwerpunkt des Snapdragon 8 Gen 1 liegt neben einer Effizienzsteuerung primär auf der Grafikleistung. Gerät und System laufen stets flüssig und ruckelfrei. Bei alltäglichen Aufgaben abseits von Spielen fällt dieser Vorteil insgesamt aber weniger gravierend aus. Beim Benchmark Work 3.0 von PCmark erreichten wir 12.300 Punkte – das liegt auf dem gleichen Niveau wie beim Oneplus 10 Pro (Testbericht) oder Nubia Redmagic 7 (Testbericht). Solche Werte schaffen aber auch Smartphones mit preiswerteren Prozessoren wie dem Snapdragon 778G, etwa das Motorola Edge 20 (Testbericht) oder Honor 50 (Testbericht). Unter den Smartphones mit Snapdragon 8 Gen 1 sticht besonders das Motorola Edge 30 Pro (Testbericht) hervor mit 14.500 Punkten.

Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GByte RAM bei der Variante mit 128 GByte sowie 12 GByte RAM beim Modell mit 256 GByte Speicher. Das ist mehr als ausreichend. Als interner Speicher kommt der schnelle Standard UFS 3.1 zum Einsatz. Neben NFC und Bluetooth 5.2 unterstützt das Gerät zum mobilen Surfen 5G und in heimischen Netzwerken Wifi-6 – aber kein Wifi-6E. Weniger Verständnis bringen wir für den USB-C-Anschluss auf. Dieser unterstützt lediglich USB 2.0. Bei dieser Preisklasse sollte USB 3.1 Standard sein. Den Unterschied bemerkt zwar nur, wer regelmäßig größere Datenmengen per Kabel vom Smartphone auf ein anderes Gerät verschiebt – was im Alltag seltener passieren dürfte. Dennoch hinterlässt das einen schalen Beigeschmack bei einem Gerät dieses Kalibers.

Der Fingerabdruck befindet sich unten im Display und macht einen zuverlässigen Job. Je nach persönlicher Vorliebe mag aber eine Lösung besser gefallen, die im Power-Button integriert ist, da diese einfacher zu erreichen sind, ohne auf den Bildschirm schauen zu müssen. Die Lautsprecher sorgen für einen vollen und ordentlichen Sound, der aber in dieser Disziplin nicht ganz mit dem Motorola Edge 30 Pro (Testbericht) mithalten kann.

Von Haus kommt das Realme GT 2 Pro mit Android 12 und der Benutzeroberfläche Realme UI 3.0 zum Käufer. Das Userinterface basiert auf Color OS von Oppo. Ein paar Drittanbieter-Apps sind vorinstalliert, können aber gelöscht werden. Realme steuert selbst ein paar Anwendungen hinzu, wie einen eigenen Telefonmanager zur Optimierung des Geräts oder eine Bildergalerie. Der Sicherheitspatch stammt aus März, was ihn einigermaßen aktuell macht. Laut Hersteller soll das Gerät Sicherheitspatches für vier Jahre und Updates für drei Android-Versionen bekommen. Das schließt etwa Android 15 mit ein, wir finden das klasse.

Der Akku bringt eine üppige Kapazität von 5000 mAh mit. Das sorgt beim Battery Test von PCmark für eine simulierte Laufzeit von 10,5 Stunden, bis das Mobilgerät auf einen Ladestand von unter 20 Prozent sinkt. Getestet haben wir mit automatischer Bildwiederholfrequenz. Das liegt auf Augenhöhe mit dem Oneplus 10 Pro (Testbericht) und ist ein ordentlicher Wert für ein leistungsstarkes Gerät, mit dem sich das GT 2 Pro im Mittelfeld unserer Test wiederfindet. Damit dürfte das Smartphone bei nicht übermäßiger Nutzung gut einen Tag durchhalten, bevor es wieder ans Netzteil muss. Nutzt man es dagegen häufiger, leert sich der Akku entsprechend schnell. Eine Alternative mit guter Leistung bei langer Akkulaufzeit sind das Google Pixel 6 (Testbericht) oder das preiswertere Realme GT Neo 2 (Testbericht).

Das Aufladen geht wiederum blitzschnell. Das Netzteil bietet eine satte Leistung von 65 Watt. Der Ladevorgang von 20 auf 100 Prozent dauert gerade einmal eine halbe Stunde. Nach knapp 20 Minuten hat das Handy bereits eine Kapazität von über 80 Prozent erreicht. Kabelloses Laden ist allerdings nicht möglich.

Die UVP für das Realme GT 2 Pro mit 128/8 GByte liegt bei 749 Euro, die Version mit 256/12 GByte kostet standardmäßig 849 Euro. Zur Auswahl stehen Weiß und Mintgrün mit der Rückseite aus Papier und Biopolymer sowie eine schwarze Variante aus Glas.

Deutlich günstiger gestalten sich die Straßenpreise des Realme GT 2 Pro. Dieses bekommt man mit 256/12 GByte bereits bei Otto oder Amazon ab 699 Euro. Angesichts der guten Angebote empfehlen wir gleich zum größeren Speicher zu greifen. Aktuell ist das GT 2 Pro zusammen mit dem Motorola Edge 30 Pro (Testbericht) die günstigste Möglichkeit, ein Gerät mit Snapdragon 8 Gen 1 zu bekommen.

Realme ist ein guter Wurf mit dem GT 2 Pro gelungen, das in einigen Bereichen mit Flaggschiffen von Xiaomi oder Samsung mithalten oder diese sogar übertreffen kann. Was das Design und die Materialauswahl angeht, ist man hier voraus. Als CPU kommt mit dem Snapdragon 8 Gen 1 das derzeit Beste zum Einsatz, was Qualcomm zu bieten hat. Das messerscharfe Display bietet eine exzellente Bildqualität, könnte aber für ein Top-Gerät noch eine Spur heller sein.

Bei der Kamera hat Realme ebenfalls gut nachgebessert – mit den Top-Handys von Apple, Oneplus oder Samsung hält es aber noch nicht mit. Wir hätten uns ein Teleobjektiv statt der spannenden, aber unpraktischen Mikroskop-Linse gewünscht. Weniger Verständnis haben wir für den Typ-C-Anschluss mit USB 2.0 sowie der fehlende Schutz vor Wasser. Auch kabelloses Laden fehlt. Ein vollwertiges Flagship ist es damit nicht ganz, aber mit Preisen um die 700 Euro deutlich erschwinglicher und trotzdem ein Top-Handy.

Wer unbedingt zum neuen Snapdragon 8 Gen 1 greifen will, findet eine starke Alternative im Motorola Edge 30 Pro (Testbericht). Das Smartphone kostet gleich viel, bietet sogar noch einen Ticken mehr Leistung, bessere Lautsprecher und wenigstens Schutz vor Spritzwasser nach IP52. Eine Telelinse findet sich zudem beim ebenfalls flotten Oneplus 10 Pro (Testbericht). Eine Option für Vollblut-Gamer ist das Nubia Redmagic 7 (Testbericht) mit Schultertasten und Gaming-Modus sowie der bisher besten 3D-Leistung. Weitere High-End-Geräte zeigen wir in unserer Top 10: Die besten Smartphones – Samsung vor Xiaomi und Apple.

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