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Raidsonic Icy Box USB-C Dock im Test
Pro und Contra
  • Aluminiumgehäuse im schlanken, stabilen Design
  • gutes Preis/Leistung-Verhältnis
  • drei verschiedene Videointerfaces
  • bei 2 Monitoren nur FullHD
  • 4K nur mit 30Hz
  • SD-Karten nur UHS-I
  • 4.0

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Per USB-C liefert das Icy-Box-Dock von Raidsonic zusätzliche Anschlüsse für Grafik, LAN und USB an Laptops. Wir testen das Gerät.

Schon das erste in die Hand nehmen gefällt: Das Icy-Box-Dock ist aus Aluminium gefertigt, wirkt stabil und ist top verarbeitet. Seine dunkelgraue, schimmernde Metalloberfläche erinnert an das „space grau“ der aktuellen Macbooks von Apple. Der USB-C-Steckers am Ende des integrierten schwarzen Kabels (etwa 17,5cm lang) ist aus dem gleichen Metall gefertigt.

Das Dock ist auf der Seite seiner Anschlüsse etwas dicker, auf der anderen Seite sehr schmal. Dieses Design sorgt dafür, dass der anzuschließende Laptop gut darauf stehen kann. Tippen bleibt durch die geringe Erhöhung sehr angenehm.

Die Maße der Icy Box liegen bei 28cm × 8cm × 1,8cm. Damit ist es etwa so lang wie der Buchstabenblock einer Computertastatur. Sollte der angeschlossene Laptop etwas breiter sein als das Dock, ist das kein Problem. Es steht durch vier Gummifüße auf der Unterseite sehr stabil. Das Dock wiegt mit 250 Gramm nur so viel wie ein Stück Butter und lässt sich durch das schlanke und stabile Design sehr gut transportieren.

Per HDMI- oder Minidisplayport-Buchsen betreibt das Dock bis zu Ultra-HD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel bei 30Hz) betrieben. Zwei Monitore lassen sich gleichzeitig nur unter Windows verwenden. Ältere Monitore oder Beamer werden über den VGA-Anschluss (1920 x 1200 Pixel bei 60Hz) verbunden. Der LAN-Anschluss stellt Gigabit-Ethernet zur Verfügung. Außerdem finden wir drei USB 3.0-Anschlüsse. Zusätzlich gibt es einen USB-C-Anschluss mit Power Delivery 2.0. Ebenfalls an Bord sind Einsteckschlitze für SD- und microSD-Karten. Allerdings werden hier nur Karten der Schnittstelle UHS-I unterstützt. An der rechten Seite des Dock sitzt außerdem ein Kopfhörerausgang.

Wird das Dock angeschlossen, installieren sich die benötigten Treiber innerhalb von wenigen Sekunden von selbst. Eine LED, die zeigt, ob das Dock läuft, gibt es nicht. Man sieht aber hinter den Anschlüsse ein blaues Licht. Beim Test gab es keine Auffälligkeiten. Audio und Video wurden zuverlässig übertragen und auch unter Linux (Ubuntu) funktioniert alles wie gewünscht.

Es liegt zwar kein separates Stromkabel bei, doch in unserem Test an einem Thinkpad T470 gab es dadurch keine Probleme. Alle angeschlossenen Geräte wurden mit ausreichend Strom versorgt. Auch externe Festplatten ließen sich ganz normal betreiben.

Beim Aufsetzen und Abnehmen des Laptops ist jedoch Vorsicht geboten. Die Kanten des Aluminium-Docks auf der linken und rechten Seite sind sehr hart. Sie sind nicht unbedingt so scharf, dass man sich schneiden könnte, aber Beschichtungen von Laptopunterseiten können beim Schieben beschädigt werden.

Die UVP für das USB-C-Dock (Typ IB-DK2102-C) liegt bei 119 Euro und ist damit etwa 100 Euro günstiger als Modelle mit ähnlichen Funktionen der bekannten Hersteller. Im Preisverlauf zeigt sich, dass es immer wieder Aktionen gibt, in denen das Dock unter 100 Euro zu haben ist.

Die Icy Box von Raidsonic ist ein tolles Dock, das stationär und auch zum Mitnehmen zuverlässig funktioniert. Durch den Aluminiumkörper wirkt es stabil und langlebig. Schade ist, dass es keinen normal großen Displayport-Anschluss mitbringt und dass nur SD-Karten des UHS-I Typs gelesen werden können. Insgesamt hat das Dock im Test aber überzeugt.

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