Motorola Edge 30 Ultra im Test: Dieses Smartphone ist ein Geheimtipp!

Motorola Edge 30 Ultra
Pro und Contra
  • tolles Display
  • rasend schnell dank viel RAM und SD 8 Gen 1
  • richtig gutes Gesamtpaket bei "nur" 900 Euro
  • nur IP54 statt IP67/68
  • 5.0

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Motorola arbeitet seit der Trennung von Google kontinuierlich daran, sich einen eigenen Namen zu machen. Mit dem Edge 30 Ultra klappt das erstmals in der Oberklasse.

Motorola taucht in den letzten Monaten immer wieder in unseren Top 10 der besten Smartphones bis 300 Euro, bis 400 Euro oder bis 500 Euro auf. Das zeigt, dass der Hersteller seit der Trennung von Google irgendetwas richtig machen muss. Tatsächlich kommen immer wieder Modelle mit herausragender Technik in den Handel, etwa mit den 144 Hz des OLED-Displays beim Motorola Edge 30 Ultra oder der ersten Kamera mit satten 200 Megapixel beim gleichen Modell. Damit ist das Ultra-Modell zumindest auf dem Papier richtig gut aufgestellt, zumal das Gerät mit dem aktuell stärksten Chipsatz und einer enormen Menge an Speicher ausgestattet ist und auch noch mit weiteren Highlights beim Akku lockt.

Aber ohne despektierlich wirken zu wollen: Features auf dem Papier allein bringen gar nichts und bei den jüngsten Smartphones von Motorola in unseren Tests stellte sich immer wieder heraus, dass im Detail doch nicht alles optimal lief. Wir erklären im Test, warum das Edge 30 Ultra allerdings einer unserer Kauftipps 2022 ist.

Hochwertig wirkt es, das Motorola Edge 30 Ultra im Test. Die Rückseite besteht aus mattiertem Glas, das in der Sonne leicht glitzert, ansonsten ohne direkten Lichteinfall bei unserer schwarzen Version eher dunkelbraun oder anthrazit wirkt. Wer das nicht mag, greift entweder zur weißen Version oder verwendet die Silikonhülle, die im Lieferkarton beiliegt. Das gilt übrigens auch für das Ladegerät. Vielleicht sollten sich Samsung und Apple hier mal eine Scheibe abschneiden.

Ansonsten fallen die an den Rändern stark gerundeten Seitenbereiche auf, die in einen leicht vorstehenden Metallrahmen übergehen. Durch die Rundungen liegt das Smartphone generell gut in der Hand, da sie sich der Handinnenfläche anschmiegen. Die Kameraeinheit in der oberen linken Ecke der Rückseite ist hochwertig von gebürstetem Alu und Glas eingefasst und weist eine große und zwei kleinere Linsen auf. Rechts daneben installiert der Hersteller leicht abgestuft den Dual-LED-Blitz und einen dezenten Schriftzug, der bei genauem Hinschauen auf die 200 Megapixel der Hauptlinse sowie auf Sensorgröße und den optischen Bildstabilisator (OIS) hinweist.

Das stärker als bei der restlichen Konkurrenz an den Kanten gebogene Display auf der Vorderseite wirkt insgesamt einfach hochwertig, Ränder verschwinden dadurch an den Längskanten nahezu vollständig. Oben und unten sind sie noch schmal genug, um zur Preisklasse von 899 Euro (UVP) zu passen. Die Tasten aus Metall auf der rechten Seite sind zudem fest in den Rahmen eingelassen, weisen aber dennoch optimalen Druckpunkt und perfekt kurzen Tastenhub auf.

Außerdem in den Rahmen eingelassen: Antennenfugen, die beim Darüberstreichen nicht fühlbar sind – perfekt! Obendrein installiert Motorola unten in den Rahmen nicht nur einen der beiden Lautsprecher, sondern zusätzlich den USB-Port und den eben abschließenden SIM-Kartenschlitten für zwei Nano-SIMs. Auf der Stirnseite weist eine feine Gravur auf Dolby Atmos für die Audioeigenschaften hin. Der zweite Lautsprecher ist am oberen Rand des Displays eher zu erahnen. Er verbirgt sich hinter einem breiten, aber sehr dünnen Schlitz und ist gleichzeitig der Telefonlautsprecher.

Der Gesamteindruck in puncto Design und Verarbeitung ist hervorragend, allerdings verhindert der kantige Rahmen einen fließenden Übergang vom Glas der Rückseite in das Glas der Front. Denn den empfindet man immer als etwas scharfkantig, auf der Vorderseite wird dieser Eindruck noch von einer ab Werk aufgebrachten Schutzfolie verstärkt, deren Kanten zusätzlich mit dem Finger deutlich spürbar sind. Das schmälert den insgesamt äußerst hohen Qualitätseindruck zumindest etwas. Auch hier sorgt eine Schutzhülle für Abhilfe. Die recht weit hervorstehende Kamera schließt dann halbwegs eben mit der Hülle ab. Dank mehr Grippe liegt das Gerät damit besser in der Hand, auch wenn das Modell so dicker wird.

Beim Display setzt Motorola für das Edge 30 Ultra auf ein POLED-Panel mit 2400 x 1080 Pixel auf knapp 6,7 Zoll. Das von Gorilla Glas 5 geschützte Display kommt so auf knapp 395 Pixel pro Zoll (ppi) – das kommt zwar nicht an die 2K- und 4K-Panels der dann deutlich teureren Konkurrenz heran, im Alltag dürfte sich hier aber wohl niemand über mangelnde Bildschärfe beschweren. Wie bereits eingangs erwähnt stellt der Screen auf Wunsch 144 Hz dar, das gilt aber nur für die manuelle Auswahl des Nutzers. Will der lieber die Automatik nutzen, bei der das Display auch ohne LTPO-Technik in fest vorgegebene Frequenzen bis auf 30 Hz runterschaltet, kommen allerdings höchstens 120 Hz zum Einsatz. Ein Beinbruch ist das nicht.

Und auch sonst gibt es hier keinen Grund für Beschwerden. Farben und Kontraste sind klasse, die Blickwinkelabhängigkeit ebenfalls. Statt 16 Millionen stellt das Edge 30 Ultra satte 1,07 Milliarden Farben (HDR10+) dar. Auch die Helligkeit ist vorbildlich: rund 880 cd/m² haben wir im Automatikmodus gemessen. Das ist ein guter Wert, auch wenn er von teureren Modellen wie einem Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) noch einmal deutlich übertroffen wird. In den meisten Situationen werden aber auch Nutzer des Motorola Edge 30 Ultra keine Probleme mit der Ablesbarkeit des Screens haben.

Ein echtes Always-on-Display (AOD) gibt es bei Motorola nicht, hier müssen sich Nutzer mit dem Vorschau-Display des Edge 30 Ultra begnügen, das nur bei Berührung, Bewegung und eingehenden Nachrichten kurz angeht und dann nach kurzer Zeit wieder erlischt. Das spart Energie. Alternativ gibt es Apps im Play Store, die ein „echtes“ AOD zur Verfügung stellen – die fressen aber vorwiegend mehr Energie. Davon ab sind wir mit dem Display des Motorola Edge 30 Ultra sehr zufrieden.

Zweifellos sollen die 200 Megapixel der Hauptkamera ein Highlight des Motorola Edge 30 Ultra sein – dabei weiß doch jeder, dass die Megapixel-Zahl kaum etwas über die Bildqualität aussagt und Motorola war in der Vergangenheit auch nicht unbedingt als Kameraspezialist bekannt. Doch manche Aussagen halten sich länger, als sie wahr sind, die zur Megapixel-Zahl fällt auch in diese Kategorie. Denn in der richtigen Kombination mit großem Sensor und ordentlichen Linsen bringen mehr Megapixel im Verbund mit guter Software sehr wohl Vorteile.

Das Stichwort lautet Pixel Binning, das auch beim Edge 30 Ultra zum Einsatz kommt: Zwar sind bei der Hauptlinse auch Aufnahmen mit vollen 200 Megapixel möglich, normalerweise werden allerdings die Informationen aus 15 Pixel zu einem einzigen, verbesserten Pixel zusammengefasst, was sich besonders bei schwierigen Lichtbedingungen positiv auf die Bildqualität auswirkt. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Pixel-Größe von 2,56 statt 0,64 µm. Das ist bei der Frontkamera mit satten 60 Megapixel ähnlich, hier ist das Verhältnis allerdings nur 4:1.

Wenn wir gerade schon bei Zahlen sind: Die 200-Megapixel-Hauptkamera kommt mit einem 1/1.22 Zoll großen Sensor daher, die Blende hat eine Blendenzahl von f/1.9 und wird von einem optischen Bildstabilisator unterstützt. Kombiniert wird die Hauptlinse mit einem Weitwinkel mit 50 Megapixel und f/2.2 sowie einer Telelinse mit 12 Megapixel, 2-facher Vergrößerung und f/1.6. Das klingt doch brauchbar – ist es das auch? Weitestgehend ja. Bei Tag liefern alle drei Linsen gute Ergebnisse ab. Die Bildschärfe ist je nach Motiv gerade bei der Hauptkamera gestochen scharf, manchmal aber auch eher gehobener Durchschnitt.

Schuld ist der sehr enge Fokusbereich, der das scharfe Einfangen des gewünschten Bereichs im Motiv teilweise recht schwer macht. Während man mit Smartphones wie dem Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) auch kleinere Objekte wie eine Blüte ganzheitlich scharf aufs Bild bekommt, indem man einfach draufhält, kann es bei der 200-Megapixel-Optik des Motorola-Smartphones schon schwierig werden. Dann kann es etwa passieren, dass zwar die Blüte scharf ist, das Insekt darauf aber nicht mehr ganz – weil es einige Millimeter näher an der Kamera ist. Hilfreich ist hier immer das „manuelle“ Fokussieren, also das Antippen des Bereichs im Sucher, der das tatsächliche Motiv sein soll – gerade bei winzigen Dingen wie etwa dem erwähnten Insekt klappt das aber trotzdem nicht immer.

Als Ausgleich belohnt das Edge 30 Ultra nicht nur mit grandioser Bildschärfe, sondern auch mit wunderbarem Bokeh, sofern der Fokus sitzt. Dann wirken Aufnahmen geradezu künstlerisch, ganz ohne noch teurere DSLR und riesige optische Objektive.

Auch bei schlechtem Licht punktet das Smartphone. Nachtaufnahmen fallen selbst im Automatikmodus erstaunlich scharf und detailliert aus, der Nachtmodus fügt hier noch einen Tick Schärfe hinzu und schraubt die Kontraste hoch. Das sieht bisweilen ziemlich beeindruckend aus, auch wenn Smartphones wie ein Google Pixel 7 (Testbericht) hier noch knapp die Nase vorn haben.

In jedem Fall: Die Hauptlinse ist richtig gut. Und auch der Weitwinkel mit seinen 50 Megapixel schlägt sich – für eine Ultraweitwinkellinse – ziemlich gut. Zumindest bei gutem Licht. Hier gibt es wenig Bildrauschen und Bildschärfe, Bilddynamik und Details sind für diese Objektivart gut. Nur bei schlechtem Licht lässt das schnell nach, Nachtaufnahmen brauchen dann zwingend ein Stativ oder werden wenig scharf und leicht verrauscht.

Anders ist das beim Teleobjektiv. Die erstaunlich lichtstarke Blende von f/1.6 hat das bereits angedeutet, normalerweise liegt die bei Telebrennweite deutlich jenseits der 2. So schafft es Motorola tatsächlich, die Vergrößerungslinse auch bei schwachem Licht noch brauchbar zu halten und bei gutem Licht ist sie das ohnehin. Sie bildet Motive scharf ab und bannt dabei auch recht feine Details in den Speicher. Etwas schade ist, dass sich der Hersteller für nur zweifache Vergrößerung entscheidet, hier hätten wir uns mehr gewünscht. Allerdings reicht die Qualität aus, um auch mit moderatem Digitalzoom arbeiten zu können. Selbst bei fünffacher Vergrößerung halten sich die Qualitätsverluste in Grenzen, sie sind erst auf dem PC-Monitor zu sehen.

Die Selfiecam knipst Bilder mit 15 Megapixel, obwohl die Linse sogar 60 Megapixel kann. Resultat sind scharfe Bilder, bei denen die Farben meist stimmen, manchmal aber einen Tick zu fahl aussehen. Porträtaufnahmen mit künstlichem Bokeh wirken insgesamt recht natürlich, der Vordergrund wird ohne sichtbare Fehler vom Hintergrund getrennt.

Videoaufnahmen macht das Motorola Edge 30 Pro mit bis zu 8K/30. Wir raten aber eher zu Aufnahmen in 4K/60, denn hier ist die Bildstabilisierung deutlich besser. Außerdem werden Filmchen ähnlich scharf und bleiben es auch bei Schwenks. Dazu passend ist die gute Audioqualität der Mikrofone. Insgesamt kommt Motorola bei Videos zwar nicht ganz an Klassenprimus Samsung heran, ist aber auch nicht mehr weit davon entfernt. Die Kamera hat uns in der Gesamtbetrachtung positiv überrascht und kann sich mit den Größen der Branche durchaus messen.

Kommen wir von einem guten zum nächsten guten Punkt: der Ausstattung. Denn die ist auf Spitzenniveau. Das fängt beim Snapdragon 8 Plus Gen 1 an, der mit seinen bis zu 3,2 GHz und der Adreno-730-GPU in PCmark Work 3.0 mal eben 15.850 Punkte stemmt und in 3Dmark Wild Life Extreme starke 2750 Punkte holt. Ein Vivo X80 Pro 5G (Testbericht) mit gleichem Chipsatz schafft in beiden Fällen deutlich weniger.

Und es geht bei enormen 12/256 GByte Speicher weiter. Der interne Speicher ist dabei zwar leider nicht per Speicherkarte erweiterbar, dafür aber dank UFS 3.1 schön schnell – und groß genug sollte er den meisten Interessenten auch sein. Auch an anderen Stellen, an denen die Mittelklasse immer noch hinterherhinkt – etwa bei USB 2.0 statt 3.1 – geht das Edge 30 Ultra vorbildlich voran und punktet darüber hinaus mit Wi-Fi 6e, Bluetooth 5.2, NFC und 5G. Hier gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt – das ist echte Oberklasse.

Entsprechend ist das Smartphone in allen Lebenslagen blitzschnell, Hänger konnten wir im Test nicht beobachten. Apps starten schnell und 3D-Games stellen keine große Herausforderung für das Ultra-Modell dar. Selbst die Temperatur hält sich dann in Grenzen – das Motorola-Modell wird zwar warm, aber nicht unangenehm heiß. Wer zwei Verträge hat, darf auch zwei Nano-SIMs in das elegante Phone stecken. Hinzu kommen starke Stereo-Lautsprecher und ein Fingerabdrucksensor im Display, der fast immer zuverlässig und schnell reagiert, so muss das sein.

Bei der Software gibt es eigentlich auch fast nur Positives zu berichten. Das Motorola Edge 30 Ultra kommt Android 12 zum Kunden und vermittelt dabei eine Nutzererfahrung, die sich nur wenig von Stock-Android unterscheidet. Hinzu kommen vor allem die cleveren Gesten – etwa die Chop-Chop-Geste, bei der durch zweimalige Hack-Bewegung die Taschenlampenfunktion aktiviert und deaktiviert wird – und die Ready-for-Funktion, die das Smartphone im Verbund mit Monitor oder Fernseher zum PC-Ersatz machen soll.

Gespickt ist dieses schlanke und von Bloatware freie Erlebnis mit einem Update-Versprechen für drei Android-Versionen und vier Jahre Sicherheits-Patches. Das ist zwar jeweils ein Jahr weniger als bei Samsung und Google, aber genau der Schritt, den Highend-Smartphone-Käufer von ihren Herstellern erwarten können sollten. Etwas schade: Monatlich, auch zweimonatlich, kommen hier wohl keine Updates, denn fast Mitte November steht der Sicherheits-Patch immer noch auf 1. September.

Mit 4610 mAh ist der Akku des Motorola Edge 30 Ultra eigentlich gar nicht sonderlich stark. Dennoch schafft es der Hersteller, hier ordentliche Laufleistungen herauszukitzeln. Neben der sparsamen Hardware dürfte das auch ein Verdienst guter Software-Anpassung sein. So hält das Topmodell im Battery Test von PCmark im Automatikmodus für das Display (also mit bis zu 120 Hz) satte 11,5 Stunden durch – das ist stark!

Allerdings müssen wir an dieser Stelle erwähnen, dass für dieses gute Ergebnis die ersten Prozente nach einer vollständigen Aufladung recht schnell wieder purzeln. Über einen Tag sollten aber Nutzer, die nicht pausenlos energiefressende Spiele zocken, locker kommen. Durchschnittlich sind unserer Meinung nach rund 1,5 Tage drin – das bedeutet immerhin, dass abends auch nach einem langen Tag noch genug Reserven zur Verfügung stehen, sodass man nicht in „Reichweitenangst“ ausbrechen muss.

Wer dann noch das im Lieferumfang (!) enthaltene Netzteil mit dabei haben sollte, lädt an einer Steckdose mit satten 125 Watt wieder auf – ja, es geht stärker, aber derzeit nicht viel. Und viel schneller laden auch Smartphones mit 150 Watt nicht, immerhin ist das Edge 30 Ultra in rund 25 Minuten wieder komplett gefüllt. Selbst kabellos geht es mit 50 Watt recht schnell voran – ein echtes Luxus-Feature, das dem Topmodell gut steht.

Nur zwei Farben stehen zur Wahl: Schwarz und Weiß. Unterschiedliche Speichervarianten gibt es nicht. Die UVP des Herstellers liegt bei 899 Euro, zum Artikelzeitpunkt kostete das schwarze Modell rund 830 Euro.

Ist das Motorola Edge 30 Ultra das beste Smartphone auf dem Markt? Vielleicht nicht, aber – und das ist die größte Überraschung – es ist ganz nah dran. Gute Datenblätter lieferten in jüngerer Vergangenheit viele Smartphones, auch von Motorola. Aber bei der Umsetzung haperte es dann im Detail letztendlich doch immer wieder. Beim Edge 30 Ultra ist das anders. Hier echte Kritikpunkte zu finden, ist ziemlich schwer. Denn eigentlich gibt es keine.

Kein IP67? Ja gut, aber wer auf sein Smartphone halbwegs achtet, kommt auch mit IP54 klar. Die Kamera ist klasse, auch wenn es hier vielleicht noch bessere gibt. Auch die zweifache Vergrößerung der Telelinse dürfte für unseren Geschmack größer sein. Dennoch gehört der Bildbanner zu den Besten am Markt. Und bei Display, Design, Leistung, Speicher und Akku muss sich das Edge 30 Ultra ganz sicher nicht verstecken. Für uns ist das Ultra-Motorola ein echter Geheimtipp, den vorher vermutlich längst nicht alle auf dem Schirm hatten. Sollten sie jetzt aber.

Alternativen sind etwa Google Pixel 7 Pro, Vivo X80 (Testbericht), Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) oder das Oppo X5 Find Pro (Testbericht). Soll es günstiger werden, hilft ein Blick in unsere Top 10 der besten Smartphones bis 500 Euro.

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