Logitech H570e
Pro und Contra
  • Leicht und kompakt
  • Mikrofonarm auf beiden Seiten nutzbar
  • Gute Soundqualität für Gespräche 
  • Viel Kunststoff
  • Ohrmuscheln nicht beweglich/einklappbar 
  • Kein separater Klinkenstecker 
  • 4.5

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Headsets zum Telefonieren über Skype, Teams oder Zoom sollten möglichst leicht sein und einen klaren Klang bieten. Wir haben das Logitech H570e ausprobiert und zeigen, ob das zutrifft.

Ein Headset ist eine praktische Ergänzung für die Ausstattung im Homeoffice (Ratgeber) oder im Büro. Das Mikrofon im Bügel sorgt für eine adäquate Verständlichkeit bei Video- oder Telefonkonferenzen. Darüber hinaus stört man andere Personen im Zimmer nicht mit Lärm aus den Lautsprechern. Was muss ein gutes Headset zum Telefonieren alles können?

Headsets für Teams, Skype oder Zoom (Ratgeber) müssen andere Anforderungen erfüllen als Kopfhörer für Musik. Idealerweise sind sie leicht und bequem, damit man sie mehrere Stunden tragen kann. Die Tonqualität sollte auf Telefongespräche abgestimmt sein, das Mikrofon Nebengeräusche so weit wie möglich herausfiltern.

Das Logitech H570e gehört zu dieser Sorte von Kopfhörern. Wir haben das kompakte Business-Headset mit USB-Kabel für knapp 30 Euro getestet und zeigen, wie gut es sich im Arbeitsalltag im Büro oder Homeoffice schlägt.

Das Logitech H570e ist ein leichtgewichtiger und kompakter On-Ear-Kopfhörer mit Mikrofonarm für den Business-Einsatz. Das Design ist schlicht und modern. Mit einem Gewicht von nur 111 Gramm gehört er zu den bisher leichtesten Headsets aus unseren Tests. Als Material dominiert Kunststoff, der anpassbare Kopfbügel ist aber aus Metall und wirkt dementsprechend robust. Trotz des niedrigen Preises ist die Verarbeitung solide, nichts wackelt und Spaltmaße fallen ebenfalls nicht groß aus. Das Mikrofon verharrt zuverlässig in gewünschter Position, der Bügel des Kopfhörers rastet fest in gewählter Größe ein.

Es gibt weder Links noch Rechts beim Logitech H570e. Dadruch kann der Nutzer entschieden, ob er den Mikrofonarm lieber auf der linken oder rechten Seite haben will. Dieser bewegt sich sowohl nach vorne als auch hinten. Ähnlich ist das beim Epos Sennheiser Adapt 160T USB II (Test). Die Ohrmuscheln mit Kunstleder kann man allerdings nicht für den Transport umdrehen oder einklappen. Im Fall des Headsets von Logitech ist das aber halb so wild, denn die Ohrmuscheln fallen im Vergleich zu anderen Modellen winzig aus. Damit passt das Headset problemlos in jede Tasche.

Eine Tasche oder Hülle gehört nicht zum Lieferumfang des Logitech H570e. Für den Preis von knapp über 30 Euro ist das zu verschmerzen. Dafür ist das Headset für den Einsatz von Skype for Business zertifiziert.

Das USB-A-Kabel ist rund 1,5 Meter lang. Über die im Kabel integrierten Bedienelemente regulieren Nutzer die Lautstärke, schalten das Mikrofon stumm oder nehmen Anrufe entgegen. Einen separat abnehmbaren Klinkenstecker in der Fernbedienung wie beim New Bee H360 (Testbericht) und Epos Sennheiser Adapt 160T USB II (Test) gibt es beim Logitech H570e nicht.

Das H570e bietet eine überraschend gute Audioqualität. Seine volle Stärke entfaltet das Headset beim Telefonieren über Skype, Teams und Zoom. Wortlaute anderer Konferenzteilnehmer sind klar und deutlich zu verstehen ohne störendes Rauschen – je nach Internetverbindung.

Selbst beim Musikhören macht das Headset eine ordentliche Figur. Die Tiefen sind ausgeprägt genug für basslastigen Sound, auch wenn der Kopfhörer nicht ganz so viel Wumms bietet wie der Poly Blackwire C5220 (Testbericht) oder Jabra Evolve2 30 (Testbericht). Auch bei höherer Lautstärke ist der Sound gut differenzierbar und übersteuert nicht.

Als offener On-Ear-Headset lässt das H570e noch ein gewisses Maß an Nebengeräuschen zu. Hört man Musik mit größerer Lautstärke, bekommt man von der Umgebung aber nicht mehr viel mit. Über Active Noise Cancellation (ANC) verfügt das Headset allerdings nicht. Wer mehr Abschottung wünscht, sollte einen Blick auf Gaming-Headsets (Ratgeber) in geschlossener Over-Ear-Bauweise oder Kopfhörer mit ANC (Ratgeber) werfen.

Die Tonqualität des Mikrofons überzeugt im Test ebenfalls. Die gesprochenen Worte sind für andere Teilnehmer laut und deutlich zu hören und zu verstehen. Das Mikrofon bietet eine Rauschunterdrückung, die störende Geräusche bei Telefon- und Videokonferenzen abhalten soll. Das klappt insgesamt sehr ordentlich. Zum Vergleich: Das Epos Sennheiser Adapt 160T USB II (Testbericht) hat ein deutlich leiseres Mikrofon mit ausgeprägterem Rauschen.

Durch das geringe Gewicht und kleinen Ohrmuscheln ist das Logitech H570e sehr bequem – auch für längere Zeit. Es entsteht kein unangenehmer Druck auf den Ohren, trotzdem sitzt das Headset zuverlässig fest auf dem Kopf. Das Mikrofon ist ausreichend weit vom Mund entfernt, sodass man nicht versehentlich dagegen stößt.

Das Logitech H570e gibt es ausschließlich mit USB-A-Kabel und nur in Schwarz. Die UVP liegt bei üppigen 50 Euro für die Stereoversion und 45 Euro für die monaurale Variante. Bei Händlern findet sich das Headset aber zu Straßenpreisen von knapp über 30 Euro. Nur mit einer Ohrmuschel kostet der Kopfhörer etwa 5 Euro weniger. In Sachen Preis-Leistung findet sich aktuell kaum ein besseres Business-Headset auf dem Markt.

Der Kopfhörer von Logitech sitzt sehr bequem auf dem Kopf – durch das geringe Gewicht stört er auch nicht bei längeren Telefon- oder Videokonferenzen. Der Sound ist erstaunlich gut für die kleinen Ohrmuscheln. Abgesehen von der Rauschunterdrückung und dem Bedienelement bietet der Kopfhörer keine speziellen Features. Er tut aber das, was er soll – und zwar gut.

Etwas mehr Abschottung und einen noch besseren Sound beim Musikhören bieten das teurere Poly Blackwire C5220 (Testbericht) und das Jabra Evolve2 30 (Testbericht). Das New Bee H360 (Testbericht) und Epos Sennheiser Adapt 160T USB II (Test) haben zusätzlich einen herausnehmbaren Klinkenstecker im Bedienelement. Weitere Alternativen zeigen wir Ratgeber über Headsets für Teams, Skype oder Zoom.

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