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Ikea Symfonisk Tischleuchte im Test: Sonos mit Lampe

Pro und Contra

  • Guter Klang
  • Gute Leuchte
  • Komplette Sonos-Unterstützung
  • Leuchtfunktion nicht smart
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  • 5.0
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Sonos-Lautsprecher kombiniert mit einer Tischleuchte, fertig ist der Ikea Symfonisk. TechStage testet den Multiroom-Lautsprecher und sagt, wer zuschlagen sollte und für wen sich andere Sonos-Produkte lohnen.

Neben dem einfachen Symfonisk-Lautsprecher (Testbericht) hat Ikea noch ein zweites Gerät mit Sonos entwickelt. Der große Unterschied: Auf dem Lautsprecher sitzt eine E14-Fassung, neben Musik strahlt er zusätzlich Licht aus. Dennoch, die Idee ist nicht schlecht und preislich liegt die Symfonisk Tischleuchte auf dem Niveau eines Sonos One SL.

Wir testen den Netzwerk-Lautsprecher im Rahmen unserer Themenwelt Multiroom. Dort sind nicht nur andere Tests zu Sonos-Produkten erschienen, etwa der Sonos Arc (Testbericht) , zum Sonos One (Testbericht) oder dem Akku-betriebenen Sonos Move (Testbericht) . Wir werfen dort auch einen Blick auf andere Multiroom-Systeme, etwa Denon Heos (Testbericht) , Yamaha Musiccast (Testbericht) , Teufel Raumfeld (Testbericht) oder Lautsprecher, die sich direkt per Spotify Connect verbinden .

Die Symfonisk-Leuchte besteht aus drei Teilen: Ein breiter, tellerartiger Unterbau mit den drei Bedienelementen Lauter, Leiser und Start/Pause. Darauf sitzt der Lautsprecher in einer Zylinderform, die durch den seitlich aufgesetzten Drehschalter für das Licht unterbrochen wird. Oben schließlich ist der Schirm der Leuchte. Sie hat eine breite Basis und verjüngt sich zum oberen Bereich, das erinnert an eine klassische Stehlampe. Die Lampe nimmt Leuchtmittel mit einer E14-Fassung mit maximal 7W auf. Damit ist sie hell genug, um als Leselampe zu dienen. Beim Design scheiden sich wahrscheinlich die Geister. In der Redaktion und dem Bekanntenkreis schwankt die Meinung zwischen „cool“ und „sieht aus wie ein Klopapierhalter“. Seine Aufgaben, sowohl als Leuchte wie auch als Lautsprecher, erfüllt das Gerät aber gut.

Wichtig ist zu wissen, dass die Leuchtfunktion von den Sonos- und Multiroom-Features voneinander komplett getrennt sind. Die Audio-Wiedergabe erfolgt klassisch über die Sonos-App für Android, iOS, Windows oder Mac OS. Die Lampe lässt sich über den seitlichen Drehschalter aus- oder einschalten. Smarte Funktionen oder Automatismen fürs Licht fehlen. Das lässt sich mit smarten Leuchtmitteln allerdings nachrüsten.

Auf der Rückseite ist neben dem Stromanschluss der Sonos-typische Netzwerkstecker, in den meisten Fällen wird man aber wohl das WLAN für den Zugang zum Netzwerk nutzen.

Wie auch beim Symfonisk Lautsprecher sitzt in der Multiroom-Leuchte von Ikea ein komplettes Sonos-System. Sprich, die Leuchte lässt sich komplett über die Sonos-App steuern und ist mit allen anderen Produkten des Herstellers kompatibel. Egal ob als Multiroom-Gruppe, als Stereo-Paar oder in Kombination mit einer Soundbar, auf der App-Seite gibt es keinen Unterschied zwischen Sonos direkt vom Hersteller und Sonos von Ikea.

Entsprechend simpel ist die Einrichtung. In der Sonos-App geht man über die Einstellungen auf "System hinzufügen" und folgt anschließend den Anweisungen der App. Das ist einfach und innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Anschließend kann man noch den Namen und/oder den Standort auswählen. Falls verfügbar, wird ein Firmware-Update eingespielt.

Der Klangkörper der Symfonisk Lampe schafft einen überraschend guten Sound, vor allem im Bassbereich. Hier schafft die Symfonisk Lampe sogar etwas mehr Bass als die vergleichbaren Sonos One SL. Dafür fehlen ihm allerdings der Schutz gegen Spritzwasser oder die Alexa-Mikrofone des Sonos One (Testbericht) . Dennoch, der Sound ist sehr gut, wie man es von einem Sonos-Gerät erwartet. Sprich, Streaming ist kein Problem, wer aber lieber Vinyl hört oder sich zu den besonders Audiophilen zählt, der muss zu einer anderen Lösung greifen.

Zusätzlich gibt es in den Apps für Android und iPhone einen Equalizer, mit dem man etwa den Bass etwas herunterregeln kann. Nutzer von iPhone und iPad oder anderer Sonos-Produkte wie etwa die Sonos Arc (Testbericht) können zudem die Trueplay-Features nutzen, um den Lautsprecher automatisch einzumessen. Das ist besonders praktisch, wenn man die Leuchten als Back-Lautsprecher für die Sonos Soundbars nutzt, um den virtuellen 5.1 in einen echten Surround-Sound zu verwandeln.

Die Sonos Symfonisk Tischleuchte gibt es zwei Varianten: Einmal in weiß-grau, einmal in schwarz.

Anders als die Symfonisk Lautsprecher hat die Symfonisk Tischleuchte eine direkte Konkurrenz im Sonos One SL, beide kosten etwa 180 Euro. Entsprechend muss man sich entscheiden, was man möchte. Die Symfonisk Tischleuchte ist deutlich größer als der Lautsprecher, hat aber den großen Vorteil, dass sie dank ihres Lichts nicht nur Lautsprecher, sondern auch Möbelstück ist. Wer das haben möchte, der bekommt eine gute Tischleuchte mit einem sehr guten Multiroom-Lautsprecher und einer der besten Apps zur Steuerung.

Wer einen günstigeren Sonos-Lautsprecher sucht, dem raten wir auf alle Fälle zum Symfonisk Lautsprecher (Testbericht), der bei Ikea weniger als 100 Euro kostet. Ansonsten empfehlen wir einen Blick in den Ratgeber Multiroom-Systeme: Sound in jedem Zimmer .

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