Huawei Mate Xs 2 im Test: Das beste Falt-Smartphone – wenn es von Samsung wäre

Huawei Mate Xs 2
Pro und Contra
  • tolles 120-Hz-Display ohne sichtbare Falte
  • erstaunlich handlich für ein großes Falt-Smartphone
  • gutes Gesamtpaket
  • kein 5G, nur Snapdragon 888 und nur 8 GByte RAM
  • keine Google-Dienste
  • sehr teuer trotz dieser Nachteile
  • 4.5

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Falt-Displays sind theoretisch nach wie vor die Lösung für große Displays in kleinen Smartphones. Huaweis neuester Ansatz ist das Mate Xs 2, das richtig gut ist, aber gleich 2000 Euro kostet. Wenn es doch nur Google-Dienste hätte...

Smartphones mit Faltdisplay sind entweder besonders klein und bieten ausgeklappt „normale“ Display-Größe. Beispiele dafür sind das Samsung Galaxy Z Flip 3 (Testbericht) oder das Motorola RAZR (Testbericht). Oder es gibt den anderen Weg: ein großes Smartphone, das aufgeklappt zum Tablet wird. Diesen Weg gehen Modelle wie das Samsung Galaxy Z Fold 3 (Testbericht) oder das Huawei Mate Xs (Testbericht), das jetzt mit dem Mate Xs 2 einen Nachfolger bekommen hat. Der ist nun etwas kleiner und leichter, außerdem kostet er mit „nur“ noch 1999 Euro in der UVP deutlich weniger als der Vorgänger. Teuer ist das immer noch und die gleichen Nachteile des vorherigen Mate Xs, also fehlendes 5G und keine Google-Dienste, sind auch wieder mit dabei. Ist es trotzdem sein Geld wert?

Am grundsätzlichen Design hat sich beim neuen Huawei Mate Xs 2 nichts geändert. Das Smartphone sieht zusammengeklappt immer noch fast wie ein herkömmliches Modell in Barrenform aus, erst ein genauerer Blick offenbart, dass das Smartphone mehr zu bieten hat. Die Rückseite lässt sich wie beim Vorgänger mittels eines Knopfes nach vorn klappen, erst dann wird klar, dass es sich bei der vermeintlichen Rückseite eigentlich die ganze Zeit um Display-Fläche gehandelt hat. Der Vorteil dieser Klapp-Richtung im Gegensatz zu Samsung, das sein Falt-Display nach innen klappt: Ein zweites Außendisplay für die Nutzung im zusammengefalteten Zustand ist überflüssig, die kleinere Front ist ja bereits ein Screen. Nachteil: Das teure Falt-Display ist immer exponiert und wird beim Zusammenklappen nicht geschützt.

Auch der breitere Korpus auf der rechten Seite ist geblieben. Er ist nicht einmal 2 Zentimeter breit und definiert mit 11,1 Millimeter Bautiefe gleichzeitig die maximale Dicke des Smartphones. Huawei baut in diesen Streifen, der im zusammengeklappten Zustand gar nicht auffällt, weil er dann zusammen mit dem geschlossenen Display beinahe eine Einheit bildet, große Teile der Technik ein. Dazu gehört etwa die Kamera mit ihren drei Linsen und dem Dual-Blitz und auch der eingangs erwähnte Knopf zum Ausklappen des Panels sitzt hier. Gleiches gilt für den Powerbutton samt Fingerabdrucksensor und die Lautstärkewippe, beide sind allerdings seitlich am Gerät angebracht. Nur auseinandergeklappt bemerkt man die „Griffwulst“, die doppelt so dick ist wie das Display an sich. Rechtshändern könnte das sogar tatsächlich als Griff gefallen, alle anderen werden vermutlich das durchgehend gleich dicke Design des Samsung-Foldables vorziehen.

Auch wenn das Design im Vergleich zum Vorgänger gleichgeblieben ist, so hat Huawei dennoch sicht- und fühlbare Weiterentwicklung betrieben. Das neue Modell ist etwas kleiner geworden, Länge uns Breite sind geschrumpft. Handelt es sich hier nur um einige Millimeter, so gibt es beim Gewicht einen vergleichsweise großen Sprung zu verzeichnen. Satte 45 Gramm hat das neue Modell abgespeckt, mit seinen jetzt 255 Gramm ist es nicht mehr viel schwerer als andere große Smartphones wie ein Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht). Trotzdem wirkt das Xs 2 nicht fragiler als das ältere Modell – erstaunlich. Selbst die wenigen Millimeter Schrumpfkur haben dem Falthandy gutgetan. Zusammen mit den symmetrischen Rundungen in zusammengeklapptem Zustand liegt das Gerät jetzt noch besser in der Hand und erinnert zusammen mit dem gesunkenen Gewicht einmal mehr an ein ganz normales Smartphone mit starrem Display.

Neu sind die gleichmäßigeren und noch einmal schmaleren Ränder rings ums Display. Außerdem sieht man jetzt eine Frontkamera, die oben rechts in der Ecke durch eine Punchhole-Notch den Nutzer beäugt. Das Scharnier, das für einen dauerhaft sanften und stabilen Faltvorgang sorgen soll, wurde nach Angaben des Herstellers weiter verbessert und noch haltbarer gemacht. Obendrein wurde die sichtbare Falte im aufgeklappten Zustand weiter verbessert – mehr dazu im nächsten Unterpunkt.

Es wurde bereits angedeutet: Das Huawei Mate Xs 2 ist kleiner und das bezieht sich nicht nur auf die Außenmaße, sondern auch auf die Display-Größe(n). So schrumpft das Panel in einer maximalen Ausdehnung von 8 Zoll beim Vorgänger auf 7,8 Zoll beim neuen Modell, zusammengefaltet sind es 6,5 statt 6,6 Zoll. Die Auflösung bleibt hingegen weitestgehend gleich: 2480 x 2200 Pixel sind es wieder ausgeklappt, mit 2480 x 1176 Pixel ist der zusammengefaltete Screen nominell sogar einige Pixel hochauflösender. Mit 425 und 422 ppi (Pixel pro Zoll) ist das Panel immer schön scharf und dank OLED-Technik kontrastreich. Größte Neuerung ist nun die adaptive 120-Hz-Wiedergabe, der Vorgänger konnte nur 60 Hz. Der Unterschied ist sichtbar, so flüssig wie das neue Modell wirkt der Vorgänger im direkten Vergleich nicht.

Ansonsten gibt es nur Positives zu berichten. Farben lassen sich auf Wunsch natürlich oder auch sehr intensiv darstellen, der Weißabgleich ist in Ordnung und darf vom Anwender angepasst werden. Die Blickwinkelabhängigkeit ist wie von OLED-gewohnt vorbildlich und die Helligkeit wurde beim neuen Modell weiter nach oben geschraubt. Im manuellen Modus konnten wir 465 cd/m² messen, im Automatikmodus bei Sonneneinstrahlung maximal 675 Candela. Das ist längst nicht auf dem Niveau der besten Modelle mit starrem Panel, aber im Alltag durchaus ordentlich. Das Always-On-Display bietet zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten. Insgesamt überzeugt der Screen sowohl zusammengefaltet als auch ausgeklappt. Im Vollformat sieht man die Faltstelle jetzt wie von Huawei beworben tatsächlich weniger bis gar nicht. Dabei scheint die Falte immer etwas Zeit zu brauchen, um sich glattzuziehen: anfangs sieht man noch leichte Unebenheiten, nach kurzer Zeit selbst gegen das Licht oder in Reflexionen gezwungen nicht mehr – klasse!

Neu ist nicht nur die hinzugekommene Frontkamera mit 10,7 Megapixel und f/2.2, auch bei anderen Linsen hat Huawei Hand angelegt – oder sie vom Huawei P50 Pro (Testbericht) übernommen. So bietet die Hauptkamera nun 50 statt 40 Megapixel, die Blende bleibt mit f/1.8 gleich und erneut kommen hier Laser-Autofokus und leider kein optischer Bildstabilisator (OIS) zum Einsatz – schade, letzteren hätten wir gern im neuen Modell gesehen. Bei der Weitwinkellinse fehlen jetzt sogar 3 Megapixel, Aufnahmen werden mit 13 statt 16 Megapixel und weiterhin f/2.2 geknipst. Die Telelinse scheint vom Vorgänger entliehen, sie bietet wieder 8 Megapixel, f/2.4 und einen OIS. Den ToF-Sensor als vierte Linse hat Huawei weggelassen.

Die Fotoqualität ist insgesamt sehr ordentlich, kommt aber nicht ganz an die Highend-Konkurrenz heran. Das war bedauerlicherweise schon beim P50 Pro so und ist insbesondere deswegen traurig, weil Huawei über einige Jahre hinweg mit seinen (zuletzt) Leica-Kameras bei Smartphone-Kameras führend war. Diese Zusammenarbeit gibt es inzwischen nicht mehr, unabhängig davon fehlt es Aufnahmen im direkten Vergleich immer etwas am letzten Quäntchen Schärfe und Brillanz. Bei Nachtaufnahmen sinkt der Schärfegrad schneller als bei anderen Modellen und Bildrauschen tritt zunehmend sichtbar auf. Bilddynamik und Farbwiedergabe sind insgesamt ordentlich. Der Zoom knipst mit seiner 3-fachen Vergrößerung gute Bilder, sofern das Licht stimmt. Das ist bei der Konkurrenz kaum anders. Fotos mit der Selfiecam sind in Ordnung – nicht überscharf, aber ausreichend, sofern die Lichtverhältnisse nicht zu extrem sind.

Videos lassen sich flüssig mit 4K/60 aufnehmen und bieten dann nicht nur ruckelfreie Schwenks, sondern dank guter Stabilisierung auch angenehm zu betrachtende Aufnahmen bei genereller Bewegung von Motiv und Kameranutzer. Auch hier gibt es Unterschiede zu Marktführer Samsung, insgesamt ist die Videofunktion aber recht passabel. Schade finden wir, dass Huawei nicht mehr aus dem im geschlossenen Zustand „beidseitigen“ Display gemacht hat. Zwar kann auf der „anderen Seite“ ein zusätzlicher Live-Sucher aktiviert werden, sodass sich der Aufgenommene sieht. Will man das aber nutzen, um mit der Hauptkamera Selfies von sich selbst zu machen, fehlen jegliche Einstellmöglichkeiten, die das Smartphone eigentlich bietet. Insgesamt ist die Kameraausstattung des Mate Xs 2 also absolut in Ordnung, sofern man keine absoluten Spitzenbilder erwartet. Diese Zeiten der Marktdominanz bei Kameras scheinen für Huawei endgültig vorbei.

Beim Punkt Ausstattung müssen Interessenten beim Huawei Mate Xs 2 wieder Kröten schlucken. Denn das Falt-Smartphone kommt nicht mit dem stärksten Chip, dem Snapdragon 8 Gen 1, sondern mit dem Vorgänger Snapdragon 888 zum Kunden. Der ist noch dazu auf 4G, also LTE, limitiert und überwältigend viel Arbeitsspeicher gibt es auch nicht: 8 GByte – Ende. Und bevor die Frage kommt: Ja, auch das Mate Xs 2 kommt ohne Google-Dienste. Das klingt irgendwie nach Mogelpackung, vor allem mit Blick auf den hohen Preis des Handys. Tatsächlich ist einiges davon aber im Alltag gar nicht relevant.

Nehmen wir den Punkt „alter“ Chipsatz. Natürlich ist der neuere Chipsatz noch stärker, tatsächlich leidet er aber immer noch unter Hitzeproblemen und ist letztendlich nicht energieeffizienter. Zumindest in diesen Punkten macht der Griff zum SD888 nichts, zumal auch der mehr als genug Power hat. In Work 3.0 von PCmark erreicht das Huawei Mate Xs 2 immerhin 8900 Punkte, in 3Dmark Wildlife sind es 5900 Punkte. Natürlich haben Smartphones mit dem neuen Chip – etwa das Sony Xperia 1 IV (Testbericht) – in PCmark locker 5000 Punkte mehr und Wildlife wird gesprengt, sodass Wildlife Extrem herangezogen werden muss. Aber das Mate Xs 2 ist alles andere als langsam. Im Alltag merkt man vom "alten Chips" nichts, es ruckelt nirgends und Gedenksekunden findet man auch nicht. Das neue 120-Hz-Display wirkt dadurch nun noch beeindruckender und wer nichts von der „alten“ Hardware weiß, wird gar nicht erst auf entsprechende Gedanken kommen. Das gilt auch für Spiele, die auf dem Riesen-Panel grandios aussehen. Dabei wird das Smartphone zwar warm, aber nicht heiß.

5G ist nicht dabei – dafür kann zwar Huawei nichts, denn das geht auf den US-Bann gegen den Hersteller zurück, aber schade ist das schon. Zwar ist 5G in Deutschland immer noch nicht flächendeckend ausgebaut, aber gerade in Bereichen ohne LTE kann 5G zum Notnagel werden – und hier fehlt er einfach. Wie wichtig einem das ist, müssen Käufer selbst entscheiden. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass 5G noch auf Jahre hierzulande kein Kaufkriterium sein muss. Und was ist mit Arbeitsspeicher? Klar könnten Kunden bei knapp 2000 Euro grundsätzlich mehr als 8 GByte RAM erwarten, aber nötig ist das im Alltag ohnehin nicht. Zum Ausgleich gibt es immerhin satte 512 GByte internen Speicher in der in Deutschland offiziell verkauften Version des Smartphones – erweiterbar sogar, wenn auch nur per vergleichsweise teurer NM- (Nano Memory) statt Micro-SD-Card. Der Rest der Hardware ist vorbildlich, wie ein Blick in unsere Tabelle zeigt. Was dort nicht steht: Der Fingerabdruck verrichtet seine Arbeit schnell und gut und die Lautsprecher sind eine Klasse für sich. Selbst etwas Tiefgang bekommen die hin!

Kommen wir zum nächsten dunklen Kapitel, wobei das je nach Nutzungsvorliebe gar nicht so dunkel ist: Software. In Deutschland wird das Gerät mit Android 12 und EMUI 12 statt HarmonyOS ausgeliefert. Google-Dienste fehlen erneut, denn nach wie vor darf Huawei zwar Android, nicht aber die Dienste US-amerikanischer Anbieter verwenden. Daher gibt es wieder Aushilfsdienste wie Petal Search, über die gesuchte Apps gefunden und meist direkt als APK-Datei installiert werden können. Das funktioniert inzwischen mit den meisten Apps einigermaßen gut, manche – etwa wie Youtube – sind alternativ schlicht Verlinkungen auf die entsprechende mobile Webseite. Und manche Apps bekommt man nach wie vor nicht oder nicht zum vollständigen Laufen, darunter immer noch manche Banking-Apps oder Android Auto, auf das sich heute fast jeder moderne PKW versteht. Auch das mit den Updates ist so eine Sache, automatisch gibt es die oft nicht. Während manch ein Interessent gerade wegen der fehlenden Google-Dienste zu Huawei gewechselt ist, dürfte dies das Leben der meisten Nutzer hingegen immer noch eine Spur umständlicher machen. Und ob es sinnvoll ist, statt der amerikanischen lieber chinesische Dienste zu nutzen, sei ebenfalls dahingestellt.

Das Display ist leicht geschrumpft, der Akku minimal auf 4600 mAh gewachsen und der Chipsatz modern – das sollte eigentlich für gute Laufzeiten sorgen. Allerdings beherrscht das Mate Xs 2 nun auch 120-Hz-Wiedergabe und das macht sich bemerkbar. Im Automatikmodus bei der Frequenz, fest eingestellter Helligkeit von 200 Candela und einer Messung von 80 bis 20 Prozent Akku kommt das Smartphone aufgeklappt im Battery Test von PCmark auf rund 7,5 Stunden, zusammengefaltet auf etwa 10,5 Stunden. Das sind keine schlechten Werte, allerdings gibt es ausdauernde Modelle.

Ein normaler Rhythmus von einer vollen Ladung alle zwei Tage sollte auch mit dem außergewöhnlichen Falt-Smartphone drin sein, zumal das „kleine“ Display im zusammengefalteten Zustand mit seinen 6,5 Zoll vermutlich hauptsächlich zum Einsatz kommen dürfte. Wie Samsung lässt Huawei bei seinem Top-Foldable etwas weg: Hier ist es aber nicht das Netzteil, das auf 66 Watt erstarkt ist und im Lieferkarton liegt, sondern kabelloses Laden. Schon beim Vorgänger schrieben wir dazu „das gehört eigentlich bei so einem Gerätepreis dazu“ und wir bleiben bei dieser Aussage. Per Kabel lädt das Smartphone in rund 45 Minuten komplett auf – nicht rekordverdächtig, aber schnell genug.

Das Huawei Mate Xs 2 gibt es in Schwarz und Weiß, als Speicherkonfiguration steht in Deutschland offiziell nur 8/512 GByte zur Auswahl. Die UVP liegt bei satten 1999 Euro.

Machen wir es kurz: Grundsätzlich gefällt uns das Huawei Mate Xs 2 unter den großen Falt-Smartphones am besten. Das liegt in erster Linie am Design und dem nach außen gefalteten Display, das „kleines“ und großes Panel in einem ist. Dank 120 Hz und toller Darstellungsqualität ist das beeindruckend und die Knickfalte sieht man beim neuen Modell auch so gut wie gar nicht mehr. Auf dem Papier ist das Gerät bei RAM und Chipsatz aber nicht optimal aufgestellt, und Interessenten könnten das zu Recht bemängeln. Das macht im Alltag aber zum Glück nichts – das gilt auch für das fehlende 5G. Die Kamera ist gut, wenn auch nicht spitzenmäßig und Patzer leistet sich das Smartphone insgesamt nicht – außer bei der Preisgestaltung.

Denn natürlich fehlen auch wieder die Google-Dienste und so gut die Alternativen von Huawei inzwischen auf funktionieren mögen – Nutzer müssen trotzdem mit mehr oder weniger großen Abstrichen leben. Warum Huawei dann wie schon bei den anderen Smartphones der letzten Jahre seit dem Bann stur sein Preisgefüge gleich aufbaut, wird wohl für immer ein Geheimnis des Herstellers bleiben. Und daher gilt mal wieder: Auch wenn das Xs 2 im Vergleich zum Vorgänger 20 Prozent günstiger geworden ist, ist das Smartphone in Relation zur Konkurrenz deutlich zu teuer und damit nur etwas für Fans, Liebhaber oder Freunde von neugierigen Blicken der Mitmenschen. So plakativ es auch klingt: Das Mate Xs 2 wäre super, wenn es von Samsung käme. Denn dann hätte es vermutlich die genannten Einschränkungen nicht.

Viele Konkurrenten gibt es hierzulande für das Mate Xs 2 nicht. Der offensichtlichste ist das Samsung Galaxy Z Fold 3 (Testbericht), die meisten Nutzer werden aber mit „normalen“ Topmodellen wie Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht), Oneplus 10 Pro (Testbericht) oder Sony Xperia 1 IV (Testbericht) glücklicher werden.

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