HP Thunderbolt Dockingstation 120W G2 im Test
Pro und Contra
  • bis zu 5K oder zwei 4K Monitore anschließbar
  • insgesamt vier Monitore gleichzeitig möglich
  • optionales Audiomodul verfügbar
  • kein HDMI-Anschluss
  • funktioniert nicht mit Linux
  • 4.0

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Multifunktional, schick und braucht sehr wenig Platz auf dem Schreibtisch: Mit der Dockingstation G2 von HP lassen sich unter anderem zwei Monitore mit 4K-Auflösung oder ein Monitor mit 5K-Bild anschließen.

Das Thunderbolt-Dock von HP ist mit Maßen von 9,8 × 9,8 × 6,9 cm ungefähr so groß wie ein Notizzettelwürfel. Im Gegensatz zu anderen Herstellern verzichtet HP auf eine lange quaderförmige Bauweise und stapelt die Anschlüsse lieber übereinander. Heraus kommt eine turmförmige Dockingstation. Die schwarze Box ist schick und kompakt, bietet dennoch sehr viele Anschlüsse. Durch das Gewicht von knapp 800 g steht der Würfel stabil und sicher. Dabei hilft auch der Gummiring auf der Unterseite. Einziges Manko: Das mitgelieferte Netzteil ist klobig und bring nochmal etwas mehr als 650 g auf die Waage. Transportabel ist das Gerät daher eher nicht.

Die Oberseite des Docks ist mit einem stilisierten silbernem HP-Logo verziert. Sie ist eine klickbare Platte und dient als Power-Knopf zum Ein- und Ausschalten der Dockingstation sowie angeschlossener Notebooks. In unserem Test hat dieser aber nur an einem HP-Laptop (HP Elitebook 840 G5) funktioniert. Beim Drücken geht der Laptop in Standby respektive wacht aus selbigem wieder auf. An unserem Thinkpad T470 hat die Deckeltaste am Dock keine Funktion.

Die Dockingstation wirkt sehr stabil und ist top verarbeitet. Alle Kanten und Ecken sind abgerundet. Allerdings befindet sich unter der Deckplatte eine zwei Millimeter breite Rille. Da wird sich mit der Zeit Staub ansammeln, aber die Box ist für die Reinigung an dieser Stelle sehr gut erreichbar.

HPs Dockingstation bringt viele Videoanschlüsse mit: Bei einem verbundenen Monitor ist eine maximale Auflösung von bis zu 5120 × 2880 Pixel bei 60 Hz möglich, damit ist sie die einzige Docking-Station im Test, die 5K unterstützt. Bei zwei angeschlossenen Monitoren sind es bei 4096 × 2160 Pixeln jeweils 60 Hz. Ältere Monitore oder Beamer werden per VGA (1920 × 1200 Pixel bei 60Hz) angeschlossen. Die maximale Auslastung liegt bei vier gleichzeitig verbundenen Monitoren. Dabei kann der erste Monitor 3840 × 2160 Pixel bei 60 Hz anzeigen, zwei weitere Monitore schaffen 2560 x 1440 Pixel bei 60 Hz und ein vierter Monitor gibt ein Bild von 1920 × 1200 Pixeln bei 60 Hz aus – alles natürlich nur, wenn der angeschlossene Laptop oder PC dazu in der Lage ist.

Die meisten Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Hier sitzen neben den bereits erwähnten zwei Displayports auch zwei USB 3.1 Ports (USB Type-C, 15 W, einer mit Displayport-Unterstützung). Darüber sind der VGA-Anschluss und der Stromanschluss für das Dock positioniert. Die oberste Reihe besteht aus zwei normalen USB-3.0-Anschlüssen und dem Gigabit-LAN-Port.

An der rechten Seite des HP-Docks ist ein weiterer USB 3.0-Port sowie ein kombinierter Mikrofon/Kopfhörer-Anschluss und ein Steckplatz für das Sicherheitsschloss Kensington Lock. Der Thunderbolt 3-Port sitzt an der Vorderseite des Turms direkt über dem integrierten 60 cm langen Thunderbolt-Kabel, mit dem der Laptop verbunden wird.

Dem Dock liegt ein Stromkabel mit 129-W-Netzteil bei. Alternativ ist eine Variante mit 230 W erhältlich. Während des Betriebs wird der Akku des angeschlossenen Laptops aufgeladen.

Für unseren Test haben wir den Dockingturm von HP an einem Thinkpad T470 sowie an einem HP Elitebook 840 G5 verwendet. Beide Geräte haben das Dock sofort erkannt und eingerichtet. Auch an der Performance gibt es nichts zu meckern. Alles lief ohne Einbußen oder Komplikationen.

Offiziell wird das Dock nur von HP-Laptops unterstützt. Doch dazu zählen so gut wie alle erhältlichen Modelle. Eine vollständige Liste aller kompatiblen Geräte kann im Shop von HP eingesehen werden . Für einige angeschlossene HP-Geräte bietet das Dock Zusatzfunktionen wie zum Beispiel das Weiterreichen der IP-Adresse („MAC Pass Through“).

Schade ist allerdings, dass das Dock nicht mit Linux-Geräten funktioniert. Von HP unterstützt werden Systeme mit Windows 7 oder 10 sowie Mac OS oder Chrome.

Der Preis für HPs Thunderbolt-Dockingstation liegt um die 170 Euro. Gemessen am Umfang der Funktionen ist das im Vergleich mit Konkurrenzprodukten sehr gut. Alternativ ist das Dock auch mit 230 W verfügbar (190 Euro). Optional gibt es ein passendes Audiomodul (Bang & Olufsen, 97 Euro), dass die Dockingstation besonders praktisch für Meetingräume macht.

Durch die kompakte Bauweise weiß das HP Dock sehr zu gefallen. Es ist weniger für den Transport geeignet, wurde dafür aber auch nicht entworfen. Heraus sticht der schwarze Schreibtischturm vor allem durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und seine Videoanschlussmöglichkeiten. Allerdings werden einige Nutzer den weit verbreiteten HDMI-Anschluss vermissen.

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