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Hands-on Test: Honor View 10 – das günstigere Mate 10 Pro

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Huawei-Tochter Honor hat am gestrigen Dienstagabend das View 10 vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein High-End-Smartphone, das so ziemlich baugleich mit dem Huawei Mate 10 Pro (Testbericht) ist. Der große Unterschied: Statt 799, kommt es zu einem Preis von 499 Euro in den Handel. Welche kleine und feine Unterschiede es gibt, erläutert der erste Eindruck von TechStage.

Auf der Seite der Hardware hat das View 10 von Honor sehr viel zu bieten aktueller Kirin-970-Prozessor von HiSilicon Technologies, 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher. Eine Speicherkarte im microSDXC-Format lässt sich einsetzen.

Im Vergleich zum Mate 10 Pro gibt es hier einen Klinkenanschluss mit 3,5 Millimeter. Ob es aber Kopfhörer im Lieferumfang geben wird, ist unklar. Honor lässt derartiges Zubehör des Öfteren weg, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Das 6,97 mm dünne und 172 Gramm schwere View 10 beherbergt einen großen Akku mit einer Kapazität von 3750 mAh. Laut Honor soll dieser 2 Tage halten und mit einem Schnellladegerät in 30 Minuten zu 50 Prozent aufgeladen werden können.

Eines der Highlights des Honor View 10 ist das 18:9- respektive 2:1-Display mit 5,99 Zoll, das sie wegen den schmalen Rändern als FullView Display nennen. Daher auch der Name dieser neuen Smartphone-Reihe: View .

Anders als beim Mate 10 Pro, kommt hier ein IPS-LC-Display zum Einsatz, und nicht ein teurer OLED-Bildschirm. Das erklärt vielleicht auch den Preisunterschied. Aber auch sonst ist das Gehäuse nicht unbedingt so hochwertig verarbeitet, wie das des Mate 10 Pro: Es ist beispielsweise nicht staub- oder wasserdicht und besteht durchgehend aus einfachem Aluminium, statt Glas und Hochglanzmetallen.

Wie beim Mate 10 Pro, besitzt auch das View 10 einen dedizierten Prozessor für Aufgaben der künstlichen Intelligenz. So spannend wie es sich anhören mag, ist es in der Realität nicht: Viel erzählen kann man hier nicht, eigentlich geht darum, den Begriff der KI marketingtechnisch gut und zum eigenen Vorteil zu positionieren. Was Huawei und Honor machen: Sie erkennen bis zu 13 Fotomotive und passen dann die Automatik während des Bildschießens an. Oder sie übersetzen mithilfe von Microsoft Translator einen Text oder Bilder. Mit echter KI hat das wenig zu tun. Viel mehr mit der inflationären Nutzung.

Das View 10 von Honor kommt am 8. Januar 2018 in den Handel. Der Preis mit 499 Euro ist trotzdem attraktiv. Das Mate 10 Pro glänzt mit einer lichtstarken Doppel-Kamera mit einer Blende von f/1.6 – beim View 10 sind es lediglich f/1.8. Ansonsten lösen die Dual-Kameras 20 und 16 Megapixel auf.

Der größte Konkurrent des View 10 ist das OnePlus 5T (Testbericht) , das einen idetischen Preis hat. Hier lohnt sich ein genauerer Vergleich.

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