Google Fit im Test: Fitness-App hinkt zum Start

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Der Erfolg von Runtastic kam für viele Branchenkenner überraschend: Die Übernahme durch ein deutsches Medienhaus bewies die Massenmarkttauglichkeit des Start-Ups. Google reagiert darauf mit dem Anbieten eines eigenen Diensts.

Google Fit sieht sich selbst als Plattform, die die von den diversen im Telefon verbauten Sensoren angelieferten Informationen auf verschiedene Arten weiterverwertet. Als klassischste Aufgabe erweist sich das Tracken der pro Tag erledigten Schritte: Wer wie meine Wenigkeit eher „faul“ ist, profitiert von einer Ermahnung zur Fortbewegung.

Die Langzeitmotivation wird durch die Einblendung von Diagrammen erhöht, die die pro Tag zurückgelegte Strecke anzeigen. Auf Wunsch könnt ihr auch euer Gewicht in das System eintragen: eine Funktion, die euch den Appetit an der allabendlichen Tasse Martell austreibt.

Wir testeten das Gerät auf einem Galaxy Note I, das dank Rooting mit einer brandaktuellen Version von Android aufwartet. Aufgrund des Fehlens eines Schrittzählers erfolgt die Datenerfassung anhand von GPS: In Innenräumen gelaufene Wege werden nicht oder nur sehr teilweise erfasst. Bei aktuelleren Smartphones sollte das aber kein Problem darstellen.

Langfristig wird das Produkt um diverse von Drittanbietern implementierten Funktionen erweitert werden. Google Fit enthält eine leistungsfähige API, die das Andocken von anderen Produkten erlaubt – sprich: von Fitness-Trackern mit Herzfrequenz-Sensoren à la Jawbone UP3 oder FitBit Surge .

Die alte Regel des Garbage In, Garbage Out gilt auch hier. Auf einem mittels OmniROM auf den aktuellsten Stand gebrachten Telefon funktioniert die Applikation eher schlecht als recht: Das Fehlen eines klassischen Schrittzählers lässt sich auch mit GPS & Co. nur schwierig ausgleichen. Aber auch sonst hält sich der Funktionsumfang der Anwendung derzeit noch stark in Grenzen.

Anbieter wie Fans von alternativen Fitnesslösungen sollten das Produkt trotz der Startschwierigkeiten nicht aus dem Auge verlieren.

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