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Gamer-Notebook XMG P407 im Test
Pro und Contra
  • kompakte Bauform
  • viele Anschlüsse
  • Tastatur wird unter Last heiß
  • große Lichthöfe im Display
  • 3.0

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Nur 14 Zoll ist der Gamerlaptop XMG P407 groß - kleiner als die Konkurrenz. Doch gerade diese Kompaktheit kommt dem Notebook sehr zu Gute. Alle Vor- und Nachteile lest Ihr in unserem Test.

Im Punkt Design gestaltet sich das XMG P407 von Schenker eher unauffällig. Nur ein paar Ecken und Kanten geben dem Gehäuse einen dezenten futuristischen Kick. Während bei diesem Modell nur der Deckel aus Metall gefertigt wurde, sind Boden und auch der Rahmen um den Bildschirm herum aus Plastik. Farblich ist das Gehäuse dunkelgrau, das XMG-Logo ziert groß die Mitte des matten Deckels.

Im Vergleich mit anderen Plastikgehäusen schneidet das XMG aber sehr gut ab: Wir können das Gehäuse an keiner Stelle eindrücken und auch Verwindungsversuche am Display scheitern.

Das matte Display bietet eine Full-HD-Auflösung und zeigt gute Kontraste. Doch die Helligkeit könnte höher sein. Draußen bekommen wir teilweise auch schon im Schatten Probleme, wenn wir das Display erkennen wollen. Leider hat unser Testgerät viele, sehr große Lichthöfe, die uns beim Arbeiten immer wieder ins Auge gefallen sind. 

Ausgestattet ist der Laptop mit dem Vierkern-Prozessor i7-7700HQ (2,8-3,8 GHz) von Intel. Für die Spiele-Performance sorgt Nvidias GTX 1050 Ti. Als Datenspeicher stehen Euch 500 Gigabyte in Form einer Samsung-SSD (M.2) zur Verfügung. Der Arbeitsspeicher ist bei unserem Modell 16 Gigabyte groß, bis zu 32 GB sind möglich. Aktuelle Spiele laufen mit diesem System größtenteils sehr flüssig. Ihr müsst zwar ab und an die Grafikeinstellungen oder die Auflösung herunter drehen, doch das ist bei dem 14-Zoll-Gerät nicht weiter tragisch. So läuft „GTA V“ beispielsweise bei mittleren Einstellungen recht konstant auf 60 Bildern pro Sekunde. Weitere Ergebnisse seht Ihr in folgender Tabelle:

Ultra Sehr hoch Hoch Mittel Niedrig
Rise of the Tomb Raider - (Maximales Preset ist Sehr hoch) 45 54 61 77
Batman Arkham Knight - (Maximales Preset ist hoch) - (Maximales Preset ist hoch) 39 (Nvidia Gameworks an) 63 (Nvidia Gameworks aus) 66 (Nvidia Gameworks aus) -
Deus Ex: Mankind Divided 27 32 39 46 57
Mittelerde: Mordors Schatten 61 - - - -
GTA V 28/23/29/32/30 (alles maximal, MSAA 8x) 43/33/42/48/44 (alles maximal, MSAA 4x) 55/50/57/61/59 (alles auf hoch, MSAA 4x) 61/60/60/63/67 (erweiterte Darstellungsdistanz aus, MSAA 4x) 60/60/60/63/69(alles auf Normal, erweiterte Grafikoptionen aus, MSAA 4x)

Unter Last drehen die Lüfter langsam auf, das Rauschen nimmt zu und wird deutlich hörbar. Positiv anmerken möchten wir, dass bei unserem Testgerät keine nervigen Pfeiftöne entstehen. Leider wird die Tastatur in der Mitte unangenehm warm. Die Handballenauflagen bleiben aber zu jeder Zeit kühl. Im Idle-Modus hielt der Akku bei mittlerer Display-Helligkeit fast sieben Stunden. Unter Last kamen wir nur auf knapp 1 Stunde und 15 Minuten bevor er aus ging.

Der Schenker XMG P407 misst 349 x 247 x 25,4 Millimeter und ist damit zwar dicker als andere Gaming-Notebooks, doch trotzdem noch kompakt genug, um des Öfteren herum getragen zu werden. Denn auf die Waage bringt er nur 2,1 Kilogramm. Die Anschlüsse fallen sehr üppig aus: Auf der linken Seite finden wir zwei Mini Display Ports (1x 1.4 und 1x 1.2), einen HDMI-Ausgang, einen USB 3.0-Port, einen USB 3.1 Gen 2-Port (Typ C), einen Mikrofoneingang, einen Kopfhörerausgang sowie einen S/PDIF-Anschluss (koaxial). Rechts geht es weiter mit dem Anschluss für das Kensington-Schloss, einem LAN-Port sowie zwei USB 3.0-Ports und einem SD-Karten-Leser.

Wie bei vielen anderen Notebooks ist auch hier der Prozessor verlötet und auch die Grafikkarte ist auf dem Mainboard integriert. Nachträgliche Upgrades sind nicht möglich. SSD und Arbeitsspeicher lassen sich aber problemlos nach dem Entfernen der Bodenplatte (12 Schrauben) austauschen. Theoretisch ließe sich auch der Akku auswechseln sofern ein passender als Ersatzteil gekauft werden kann – bei Schenker selbst ist er derzeit allerdings nicht gelistet.

Die Tastatur ist sehr flach und durch die abgerundeten Ecken fühlen sich die Tasten zwar „weicher“, jedoch auch kleiner an. Zudem ist der Abstand der Tasten geringfügig größer als bei anderen Laptops. Deshalb beschreiben wir das Keyboard am besten mit „Geschmackssache“. Der Hub der Tasten ist sehr kurz, dennoch lässt sich präzise tippen. Die Tasten klappern nicht und strahlen mit einer Hintergrundbeleuchtung.

Das Touchpad ist leicht rau in seiner Beschichtung, was uns beim Testen positiv aufgefallen ist. Es fühlt sich direkt und unverzögert an. Die Maustasten sind ebenfalls sehr präzise und deutlich.

Durch seine 14-Zoll-Größe passt der Laptop problemlos in die meisten Rucksäcke. Seine Leistung reicht aus, um aktuelle Spiele zocken zu können – wenn auch nicht alle auf maximalen Grafikeinstellungen. Preislich liegt unsere Konfiguration bei 1499 Euro und gehört damit zu den günstigeren Zocker-Notebooks. Für Gamer mit einem vergleichsweise eher kleineren Geldbeutel ist das XMG P407 auf jeden Fall einen Blick Wert.

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