E-Scooter Mankeel Pioneer im Test: Extrem robust und mit Wechselakku

Mankeel Pioneer Aufmacher
Pro und Contra
  • sehr robuste Verarbeitung
  • Wechselakku
  • starker Motor
  • keine deutsche Straßenzulassung
  • Licht blendet
  • Display spiegelt
  • 3.5

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Den Mankeel Pioneer gibt es auch als Sharing-Modell. Entsprechend ist er besonders robust, kommt mit pannensicheren Reifen und einem Wechselakku. Wir haben ihn getestet.

Der Mankeel Pioneer ist ein beeindruckend robuster E-Scooter. Doch sein größter Haken gleich vorneweg: Trotz gegensätzlicher im Netz kursierenden Informationen, hat er keine Zulassung für deutsche Straßen. Für legale Alternativen empfehlen wir unsere große Bestenliste Top 10: Die besten E-Scooter 2022 ab 300 Euro im Test.

Warum der Mankeel Pioneer (MK089) für den Einsatz im Ausland, beim Camping oder auf dem Privatgelände dennoch einen Blick wert ist, zeigen wir hier im Testbericht.

Der Lenker des Mankeel Pioneer ist zunächst komplett von der Lenkstange getrennt. Für die Montage muss man die Bremszüge durch die entsprechende Führung fummeln und an den Trommelbremsen festschrauben. Das ist nicht so einfach und alleine nur schwer zu schaffen, wir benötigten dafür zwei Personen.

Am Mankeel Pioneer ist alles darauf getrimmt, möglichst haltbar zu sein. Schließlich soll er in einer leicht angepassten Version auch als Sharing-Modell zum Einsatz kommen. Hier werden Erinnerungen an den ausgemusterten Sharing-E-Scooter MyTier (Testbericht) wach. Am Lenker dominieren die wuchtig wirkenden Bremshebel für die Trommelbremsen an Vorder- und Hinterrad. Richtig eingestellt greifen diese hervorragend.

Die gummierten Haltegriffe fühlen sich massiv und gut an. Auf der linken Seite versteckt sich eine Ringklingel, auf der rechten Seite sitzt der Gashebel für den Daumen.

Das große Display in der Mitte zeigt unter anderem die insgesamt gefahren Kilometer, die Geschwindigkeit und den Akkuladestand mit fünf Balken an. Es spiegelt stark. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es deshalb so gut wie nicht ablesbar. Der einzige Knopf unterhalb des Displays schaltet den E-Scooter ein und aus, regelt das Licht und die Unterstützungsstufe.

Das Licht ist im Lenker integriert und leuchtet hell. Allerdings streut der Lichtstrahl zu sehr und ist zu hoch eingestellt. Andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger können davon geblendet werden. Es kann nicht nach unten korrigiert werden. Das Rücklicht fängt beim Bremsen an zu blinken. Jedoch sind fest montierte blinkende Bremslichter in Deutschland unzulässig.

Das Vorderrad verfügt über eine ausgezeichnete Federung. Das ist auch gut so, denn die 10 Zoll großen Honeycomb-Reifen bestehen komplett aus Kunststoff. Durch den Verzicht auf Luftreifen fängt der E-Scooter Unebenheiten, Steine und Schlaglöcher weniger gut ab. Dafür sind die Reifen komplett pannensicher. Das Hinterrad ist nicht gefedert. Für die Fahrt durch urbanes Gebiet ist das ausreichend, auf Feldwegen wird der Fahrer dagegen ganz schön durchgeschüttelt.

Am unteren Bereich der Lenkstange sitzt der Sicherungshebel, um die Lenkstange umzulegen. Allerdings kann sie nicht am stabilen Schutzblech fixiert werden. Deswegen ist es nicht möglich, den Mankeel Pioneer für den Transport daran hochzuheben. Viel Freude würde ohnehin nicht aufkommen, denn der Elektro-Scooter wiegt stolze 23 Kilogramm.

Der Hersteller gibt eine maximale Zuladung von 120 Kilogramm an. Seine Maße betragen ausgeklappt 125 x 53 x 126 Zentimeter, zusammengeklappt 121 x 53 x 56 Zentimeter. Die Batterieeinheit ist wasser- und staubabweisend nach IP68, der E-Scooter selbst nach IP55.

Das gummierte Trittbrett hat eine Länge von 53 Zentimeter und eine Breite von 13 Zentimeter. Es bietet auch für größere Personen ausreichend Trittfläche. Überhaupt eignet sie der Mankeel Pioneer gut für große Menschen, da auch die Lenkstange außergewöhnlich hoch ist.

Neben dem durch einen Gummiklappe geschützten Port zum Laden befindet sich ein kleiner Knopf zum Lösen des Akkus. Dieser klappt daraufhin wenige Zentimeter aus dem Trittbrett heraus und kann zum Laden und Wechseln entnommen werden.

Der Akku selbst hat eine Kapazität von 480 Wattstunden. Der Hersteller gibt an, dass der E-Scooter mit einer Akkuladung über 40 Kilometer weit kommt. Doch das ist unter Idealbedingungen gemessen. Die reale Reichweite ist von vielen Faktoren abhängig. Wir gehen von etwa 30 Kilometern aus. Mehr dazu in unserem Reichweiten-Test: Die Top-10-E-Scooter mit dem größten Akku.

Der Mankeel Pioneer kommt mit einer optionalen App. Dort kann der Nutzer umfangreiche Anpassungen vornehmen. Etwa, dass der E-Scooter aus dem Stand auf den Gashebel reagiert. Außerdem lässt sich hier die maximale Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde setzen.

Der Heckmotor hat eine Nennleistung von 500 Watt und leistet in der Spitze bis zu 800 Watt. Dank der starken Leistung beschleunigt der Mankeel Pioneer auch schwerere Fahrer flott auf seine Maximalgeschwindigkeit, die zunächst 25 Kilometer pro Stunde beträgt. Insgesamt fährt sich der E-Tretroller sehr gut. Hier wackelt nichts, alles wirkt stabil und wie aus einem Guss. Allerdings ist er nicht sehr wendig, man kann den Lenker nicht stark einschlagen. Das stört beim Fahren nicht, jedoch, wenn man den E-Roller um enge Kurven schiebt.

Der Mankeel Pioneer kostet bei Geekbuying (Kauflink) gut 765 Euro. Mit dem Gutscheincode NNNMPETHSTG reduziert sich der Preis für kurze Zeit auf 670 Euro. Versandkosten und Steuern fallen keine an, verschickt wird aus Europa. Hier im Preisvergleich zeigen wir die aktuell beliebtesten E-Scooter.

Der Mankeel Pioneer wird in einer angepassten Version auch als Sharing-Modell eingesetzt. Entsprechend ist er in jedem Detail darauf getrimmt, besonders robust zu sein. Das erinnert an den MyTier (Testbericht). Allerdings hat er im Gegensatz zum MyTier keine Zulassung, um legal auf deutschen Straßen fahren zu dürfen.

Seine großen Reifen bestehen aus Kunststoff und sind entsprechend pannensicher. Die gute Federung am Vorderrad fängt kleinere Stöße zuverlässig ab. Für schnelle Fahrten auf Feldwegen ist der E-Scooter jedoch weniger geeignet. Der Motor ist stark, die Höchstgeschwindigkeit lässt sich auf bis zu 30 Kilometer pro Stunde festlegen. Die beiden Trommelbremsen greifen gut und bringen den E-Scooter schnell und zuverlässig zum Stehen. Eine löbliche Besonderheit ist der entnehmbare Akku, den man so zum Laden etwa mit in die Wohnung nehmen kann.

Das Display spiegelt jedoch viel zu stark. Auch ist das Frontlicht zu hoch eingestellt und kann andere blenden. Der Klappmechanismus ist einfach. Allerdings kann man den schweren E-Scooter dann nicht an der Lenkstange hochheben.

Wer seinen E-Scooter nicht auf deutschen Straßen fahren will, für den könnte der Mankeel Pioneer vorwiegend wegen seiner massiven Verarbeitung und des Wechselakkus interessant sein. Alternativ empfehlen wir einen Blick auf den Eleglide D1 Master (Testbericht) und Kugoo Kirin G3 (Testbericht).

Wer lieber einen E-Scooter mit Straßenzulassung will, der sollte einen Blick in unsere große Bestenliste Top 10: Die besten E-Scooter 2022 ab 300 Euro im Test werfen. Den Reichweitensieger küren wir in der Bestenliste Reichweiten-Test: Die Top-10-E-Scooter mit dem größten Akku.

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