E-Scooter Eleglide D1 Master im Test: Mit 55 km/h durch Matsch und Schnee

Eleglide D1 Master
Pro und Contra
  • 1056-Wattstunden-Akku mit 60 km Reichweite
  • zwei 500-Watt-Motoren beschleunigen bis zu 55 km/h
  • Offroad-tauglich dank sehr guter Federung
  • einfacher Klappmechanismus
  • perfektes Licht mit Blinker
  • keine Straßenzulassung
  • 5.0

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Dank zweier Motoren, einem Monsterakku, toller Federung und einer irren Endgeschwindigkeit ist der Eleglide D1 Master der ultimative E-Scooter. Doch er hat einen großen Haken.

Erst Ende 2021 hatten wir den sehr guten E-Scooter Eleglide D1 im Test und waren begeistert. Besonders sein sehr großer Akku, der starke 500-Watt-Motor, seine hohe Endgeschwindigkeit von 45 Kilometer pro Stunde, die gute Verarbeitung und sein bezahlbarer Preis von etwa 500 Euro hatten es uns angetan. Nun haben wir den großen Bruder Eleglide D1 Master im Test. Er hat nochmal mehr Akkukapazität mit höherer Reichweite, gleich zwei 500-Watt-Motoren, die bis 55 Kilometer pro Stunde beschleunigen und eine Federung, die richtig Spaß macht. Allerdings ist er deutlich teurer als der D1. Ihren größten Nachteil teilen sich die beiden E-Scooter: Sie sind auf deutschen Straßen nicht erlaubt.

Um einen Überblick über die besten E-Scooter zu erhalten, empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Die besten E-Scooter 2021 ab 300 Euro im Test.

Schon optisch ist der E-Tretroller Eleglide D1 Master ein Biest. Sofort fällt die offene Vierfach-Federung des Vorderrads auf. Auch die 21 Zentimeter breite und 51 Zentimeter lange Standfläche zeigt, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen E-Scooter handelt. Diese Standfläche erweitert sich dank der Fußablage über dem Hinterrad gar auf eine Länge von 80 Zentimeter. Wer will, kann mit dem Eleglide D1 Master sogar Wheelies fahren. Im Gegensatz zum Eleglide D1 kommt der D1 Master ohne Sitz.

An den Seiten der Trittfläche sitzen insgesamt vier Leuchten. Dieser leuchten während der Fahrt stets rot, was die Sichtbarkeit deutlich erhöht. Der Eleglide D1 Master verfügt ähnlich wie der Soflow S04 Gen 2 (Testbericht) über einen Blinker. Allerdings gibt es kein akustisches Signal, sodass der Fahrer stets aufpassen muss, den Blinker nicht versehentlich auch nach dem Abbiegevorgang angeschaltet zu lassen. Die vordere Leuchte ist hell und über einen Knopf am Lenker steuerbar. Die hintere Leuchte ist dauerhaft rot, beim Bremsen leuchtet sie auf.

Am Lenker sitzt neben den beiden Bremshebeln auf der rechten Seite außerdem der Fahrradcomputer mit dem Gashebel für den Zeigefinger. Üblicherweise kommt bei E-Scootern ein Daumengriff zum Einsatz. Der Zeigefingergriff ermüdet die Hand weniger schnell, allerdings ist es schwierig, schnell zur Bremse umzugreifen. Zum Glück sitzt die viel benötigte Hinterbremse auf der anderen Seite des Lenkers. Am Fahrradcomputer wählt der Käufer zwischen den Stufen 1, 2 und 3, die jeweils bis 20, 35 und 55 Kilometer pro Stunde anschieben. Neben dem Fahrradcomputer befindet sich das Schloss und eine Voltanzeige. Auf der rechten Seite sitzen Knöpfe für das Licht, die laute Hupe und ein Knopf zum Zu- beziehungsweise Abschalten des zweiten Motors.

Der Faltmechanismus ist einfach und durchdacht. Wie schon beim D1 klappt der Käufer einfach einen Hebel herunter, schon legt sich die Lenkstange an und rastet ein. So kann der E-Scooter auch ein paar Meter getragen werden. Spaß macht das nicht, schließlich ist der Eleglide D1 Master mit 28,5 Kilogramm ein echtes Schwergewicht. Die Griffe lassen sich im Gegensatz zum D1 nicht anlegen. Die Lenkstange ist jedoch wieder zwischen 96 und 119 Zentimeter höhenverstellbar. So eignet sich der Eleglide D1 Master sowohl für kleine, als auch für große Fahrer mit einem Gesamtgewicht vom maximal 120 Kilogramm.

Die Federung des Eleglide D1 Master ist das beste, was wir bisher an einem E-Scooter gesehen haben. Zwar fährt es sich etwas schwammiger als bei E-Rollern ohne Vorder- und Hinterradfederung. Dafür fängt sie beim D1 Master sehr viel ab. So ist es kein Problem, einen steinigen Feldweg oder eine Wiese entlangzurasen. Sogar kleine Wald-Trails mit vielen Wurzeln meistert der D1 Master. Der Schlüssel ist die gute Federung. Aber auch die Fußfläche über dem Rückrad hilft dabei, das Vorderrad zu entlasten. Dabei ist der E-Scooter sehr gut verarbeitet. Alle Teile wirken stabil und es klappert nichts. Zum angenehmen Fahrgefühl tragen auch die 10 Zoll großen und sehr breiten Luftreifen bei.

Die beiden Motoren beschleunigen den Fahrer wie kein anderer von uns getestete E-Scooter. Innerhalb kürzester Zeit erreicht der E-Tretroller 40 Kilometer pro Stunde und mehr – auch auf Feldweg, Wiese und Schnee. Sogar die versprochenen 55 Kilometer pro Stunde fährt der D1 Master auf geradem Asphalt. Allerdings fühlt man sich bei derart hohen Geschwindigkeiten schon arg unwohl. Ein Helm ist beim D1 Master Pflicht! Zum Glück greifen die Bremsen sehr gut und zuverlässig. Jedoch sollte man nicht die Rück- mit der Vorderbremse verwechseln – das könnte zum Sturz führen.

Der Akku des Eleglide D1 Master hat eine Kapazität von 1056 Wattstunden und ist damit sogar nochmal größer als der ohnehin schon riesige 864-Wattstunden-Akku des bisherigen Akku-Primus Eleglide D1 (Testbericht). Auf Rang 3 der von uns getesteten E-Scooter mit dem größten Akku sitzt der Segway Ninebot G30D II Max (Testbericht).

Laut Eleglide fährt der D1 Master mit einer vollen Ladung 85 Kilometer weit, gemessen unter idealen Bedingungen und mit nur einem aktivierten Motor. Wir gehen bei sparsamer Fahrweise von einer tatsächlichen Reichweite von etwa 60 Kilometern aus. Mehr zum Thema Akku verraten wir in unserer Akku-Bestenliste: Diese 5 E-Scooter fahren am weitesten.

Der E-Scooter Eleglide D1 Master wurde uns von Geekmaxi (Kauflink) zur Verfügung gestellt. Dort kostet er mit dem Gutscheincode EGD1Master 800 Euro, ohne 900 Euro. Geekmaxi verschickt aus einem europäischen Lager. Der kleine Bruder Eleglide D1 kostet bei Geekmaxi (Kauflink) mit dem Gutscheincode EleglideD1DE 540 Euro.

Beide E-Scooter haben wir in keinem deutschen Shop gefunden. Die E-Scooter mit der höchsten Nachfrage und die günstigsten E-Roller zeigen wir im folgenden Preisvergleich.

Schon vom abgespeckten Eleglide D1 waren wir begeistert. Der Eleglide D1 Master setzt dem ganzen jedoch die Krone auf und zeigt, wie ein guter E-Scooter aussehen sollte. Sein Premium-Feature, die zwei 500 Watt starken Motoren, die ihn auf bis zu 55 Kilometer pro Stunde beschleunigen, sind dann aber auch gleich mal für die meisten sein größtes Ausschlusskriterium. Denn auch wegen der Motoren hat der Eleglide D1 Master keine Straßenzulassung und darf folglich nur auf privatem Gelände gefahren werden.

Aber auch andere Aspekte des D1 Master sind Premium. Allen voran überzeugt uns seine perfekte Federung, die ihn in Kombination mit den dicken 10-Zoll-Reifen und der Fußablage über dem Hinterrad Offroad-tauglich macht. Dazu hat er durchdachtes Licht mit einem Blinker, gute Bremsen, ein einfaches Klappsystem, ein breites Trittbrett und einen immens großen Akku, der den E-Roller bei sparsamer Fahrweise über 60 Kilometer weit bringt.

Am Eleglide D1 Master kann sich so mancher legale E-Scooter eine dicke Scheibe abschneiden. Die besten zeigen wir in unsere Top 10: Die besten E-Scooter 2021 ab 300 Euro im Test.

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