Desktop-Laser mit App-Steuerung ab 280 Euro: Twotrees TTS-55 im Test

TwoTrees TTS-55
Pro und Contra
  • gute Leistung beim Gravieren und Schneiden
  • einfacher Aufbau dank guter Anleitung
  • hohe Geschwindigkeiten möglich
  • WLAN-Anbindung
  • unzuverlässige Software zur Steuerung per WLAN
  • keine Endschalter
  • keine Positionierung großer Objekte möglich
  • 5.0

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Der große Bürostuhl-Test: Den besten Schreibtischstuhl ab 170 Euro finden

Bürostuhl-Test: Den besten Schreibtischstuhl ab 170 Euro finden

Monatlich kündbar: Die besten Handytarife von 0 bis 30 Euro

Die besten monatlich kündbaren Tarife im Februar 2023: Unlimitiertes Datenvolumen für 15 Euro

Bilder retten: Fotos, Dias & Negative scannen und sichern

Bilder retten: Fotos, Dias & Negative scannen und sichern

Playstation 5 endlich erhältlich: Preise, Händler & Deals

Playstation 5 endlich erhältlich: Preise, Händler & Deals

Der Tisch-Laser TTS-55 schneidet, graviert und nutzt einen schnellen 32-Bit-Mikrocontroller inklusive WLAN-Anbindung. TechStage hat sich die Laserschutzbrille aufgesetzt und das Gerät ausgiebig getestet.

Neben einem Schneidplotter (Kaufberatung) und 3D-Drucker (Ratgeber) sind mittlerweile Geräte für die Laser-Gravur einfach zu bedienen und bezahlbar, was sie für private Zwecke interessant macht. Die Geräte brennen per Laserstrahl Texte und Grafiken auf Materialien wie Holz, Stein, Kork, Leder oder sogar Fliesen, Glas, Spiegel und Metall. Die Leistung der aktuellen Modelle reicht aus, um Materialien wie Pappe, Sperrholz, Leder oder dunkles Acrylglas bis zu einer gewissen Materialstärke zu schneiden. Zum Teil sind hier zwar mehrere Durchläufe nötig, am präzisen Endergebnis ändert das aber nichts.

Allerdings sind Laser gefährlich für die Gesundheit der Augen, weswegen man bei der Benutzung grundsätzlich mit Schutzbrille arbeiten sollte! Teure Modelle verfügen zwar über einen geschlossenen Bauraum, der vor reflektiertem Laserlicht schützt – in der Einsteigerklasse mit großer Arbeitsfläche sind solche Einhausungen aber die Ausnahme.

Von Twotrees haben wir neben 3D-Druckern wie dem Sapphire Plus (Testbericht) auch schon den Desktop-Laser Totem-S (Testbericht) mit 8-Bit-Mainboard getestet. Nach den Desktop-Lasern Atomstack A5 M50 Pro (Testbericht) und dem Sculpfun S9 (Testbericht), muss nun das überarbeitete Modell Twotrees TTS-55 mit seinem 5,5-Watt-Laser zeigen, was er in der Praxis leistet. Den Laser haben wir für den Test von Geekmaxi zur Verfügung bekommen, wo das Gerät 278 Euro mit Lieferung aus der EU kostet.

Bei Amazon ist das Modell zum Veröffentlichungszeitpunkt sogar für unter 200 Euro erhältlich - hier handelt es sich entweder um einen Mega-Deal oder aber um einen Preisfehler.

Der TTS-55 von Twotrees gehört mit einem aktuellen Marktpreis von 270 bis 300 Euro zu den mittelpreisigen Geräten. Im Vergleich zu den günstigsten Modellen für etwa 100 Euro ist nicht nur der maximale Arbeitsbereich größer, auch der Laser ist deutlich stärker und es kommt ein modernes 32-Bit-Mainboard zum Einsatz.

Der Laser hat eine Ausgangsleistung von 5,5 W und eine Wellenlänge von 455 nm. Das Modul arbeitet dank überarbeiteter Fokussierung aber deutlich effektiver bei älteren Lasern. Der Arbeitsbereich des TTS-55 ist mit 300 × 300 mm etwas kleiner als etwa beim Atomstack A5 M50 Pro (Testbericht) oder Sculpfun S9 (Testbericht). Mit dem optional erhältlichen Erweiterungs-Kit baut man die Fläche aber bei Bedarf auf bis zu 410 × 400 mm aus.

Der Rahmen des Gerätes ist gleichzeitig dessen y-Achse, auf der sich die x-Achse mit dem Laserkopf vor- und zurückbewegt. Da es sich um einen Laser mit festem Fokus und ohne automatische z-Achse handelt, muss der Abstand von Lasermodul und Werkstück vom Nutzer angepasst werden. Das funktioniert mittels einer Stellschraube, die das Lasermodul auf und ab bewegt. Das funktioniert mit einer Hand und es wird kein weiteres Werkzeug benötigt. Zur Ermittlung des optimalen Abstands zur Oberfläche liegt dem Laser ein kleiner Metallzylinder bei. Um den Gravur-Abstand mitsamt Sichtschutz einzustellen, sollte man dessen Unterkante 2 mm über der zu bearbeitenden Oberfläche platzieren. Beim Schneiden ist es etwa komplizierter. Bei einer Materialstärke von 3 mm und mehr sollte der Fokus nicht auf der Oberfläche, sondern in der Materialmittel sitzen. Damit das funktioniert, muss man allerdings den Sichtschutz abnehmen, um den Laser näher an das Material zu bringen. Hier bitte immer an die Schutzbrille denken!

Grundsätzlich gefällt uns die Möglichkeit den per Magnet angebrachten Sichtschutz abnehmen zu können aber ausgezeichnet. Warum? Weil so auch die Bearbeitungen von nicht ebenen Objekten möglich ist. Ist der Sichtschutz fix montiert, kann schon etwa ein niedriger Tellerrand zum unüberwindbaren Problem werden. Ebenfalls positiv: Im Laser und Sichtschutz ist bereits ein Luftkanal für den sogenannten Air-Assist integriert. Wer mit dem Laser hauptsächlich schneiden will, kann mithilfe eines Kompressors die Schneidleistung verbessern und Verbrennungsspuren auf der Oberfläche minimieren.

Über Endstopps verfügt der TTS-55 aber nicht. Wer regelmäßig die gleichen Teile fertigt, muss so bei jeder Nutzung Laser und Objekt neu ausrichten. Ohne die Endschalter zur Positionsbestimmung sind exakt reproduzierbare Ergebnisse nicht möglich. Die Nachrüstung ist zwar möglich, aber durchaus mit einiger Bastelei verbunden. Dieser Punkt ist uns bisher bei allen Desktop-Lasern aufgefallen. Die einzige positive Ausnahme bildet hier der A5M50 Pro, bei dem die Endschalter ab Werk dazugehören.

Die Daten bekommt der Laser per USB-Kabel vom PC. Das Bestücken mit Daten per Speicherkarte ist zwar nicht möglich, allerdings hat der TTS-55 WLAN an Bord und kann so auch per Browser-Oberfläche oder Android-App gesteuert werden. Zumindest theoretisch, denn in der Praxis konnten wir den Laser mit der kostenlosen Software zwar ins WLAN einwählen, uns mit dem Gerät verbinden und es sogar ansteuern, das Starten von Jobs war aber nicht möglich. Egal, ob vom PC oder Smartphone – bei der Übermittlung der Daten bekommen wir während der Tests stets Fehlermeldungen oder verlieren die Verbindung. Wir stehen allerdings in Kontakt mit dem Hersteller und versuchen das Problem zu lösen. Sobald sich hier etwas ändert, geben wir an dieser Stelle Bescheid.

Der Bausatz des Totem S kommt sehr ordentlich verpackt bei uns an. Oben in der Verpackung liegen die Standfüße, einige sauber beschriftete Schraubentütchen, USB-Kabel, Netzteil, Werkzeug und die detaillierte Anleitung. Darunter befinden sich der vormontierte Laserkopf, einige Musterstücke zum Gravieren und die Metallstreben des Rahmens. Die einzelnen Teile und Komponenten sind ordentlich verarbeitet und hinterlassen einen wertigen Eindruck.

Der Zusammenbau des Desktop-Lasers kostet uns im Test zwischen einer halben und einer dreiviertel Stunde. Die Anleitung inklusive der genauen und qualitativ hochwertigen Bebilderung ist den mechanischen Teil betreffend vorbildlich. Beim Anstecken der vier Kabelenden ist die Bebilderung zwar wenig hilfreich, die ordentlich beschrifteten Stecker lassen hier aber keine Fragen offen. Der Schlitten des Laserkopfes läuft auf Anhieb sauber und wir müssen keine Laufrolle nachziehen. Das Anziehen des Riemens der x-Achse ist dank Schnellspanner einfach und komfortabel.

Das Gerät steht dank der weich gummierten Standfüße sicher, selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Trotzdem wäre hier eine zusätzliche Möglichkeit zum Verschrauben in der Tischplatte wünschenswert, um ein Verrutschen zu verhindern.

Ein Punkt, der uns schon beim Aufbau negativ ins Auge sticht, ist die Positionierung des Mainboards mittig auf der Vorderseite. Da die Motoren der y-Achse bis kurz über den Boden reichen, kann man längere Gegenstände weder längs noch quer unter dem Laser positionieren. Das Gravieren von einem Skateboard ist so zum Beispiel nicht möglich. Wer solch mal ein Werkstück bearbeiten will, welches länger als die Innenmaße des Lasers ist, muss das Mainboard von Rahmen abschrauben und danebenlegen. Der so gewonnene Platz erlaubt es längere Objekte ohne weitere Umbaumaßnahmen zu bearbeiten.

Nach dem Aufbau kann es theoretisch schon losgehen – allerdings braucht der Laser noch ein geeignetes Plätzchen. Neben ausreichend Platz, PC-Anbindung und einem Stromanschluss, muss es eine Möglichkeit zum Lüften geben. Bei häufiger Nutzung empfehlen wir zusätzlich eine Umhausung mit Luftabsaugung. Wer Haustiere oder Kinder zu Hause hat, muss außerdem dafür sorgen, dass diese keinesfalls Zugang zum Laser haben, solange dieser in Betrieb ist.

Ein großes Holzbrett unter dem Laser sorgt nicht nur für Schutz von Boden oder Tischplatte, es dient gleichzeitig als Positionierungshilfe. Vor der Gravur zeichnen wir dazu passgenau einen Rahmen um unser Motiv und brennen diesen in das Holzbrett. So sehen wir, wo genau wir unser eigentliches Werkstück platzieren müssen – das klappt dann auch ohne Endstopp. Kleine Brettchen sind hier aber nicht geeignet! Sollte sich das Material verziehen, könnte der Laser Material und Unterlage verschieben und so für ungewollte Erinnerungen in der Tischplatte sorgen. Beim Schneiden legen wir alternativ nicht brennbares Material, wie ein Metallblech oder eine große Fließe unter.

Bei der auf Micro-SD-Karte gespeicherten Software gibt sich der Hersteller großzügig. Neben der digitalen Anleitung und einem Aufbau-Video liegt zudem die kostenlose Software LaserGRBL bei. Diese erfüllt ihren Zweck, wir finden sie allerdings weder übersichtlich noch intuitiv. Als Alternative nutzen wir deshalb die ebenfalls vom Hersteller als Demoversion bereitgestellte Software Lightburn. Das Programm kostet knapp 60 Euro und ist kostenlos für 30 Tage ausprobierbar. Wer sich für den Kauf eines Laser-Engravers entscheidet, sollte dieses Budget zusätzlich einplanen. Der Kauf lohnt sich.

Des Weiteren finden sich auf der Speicherkarte Treiber für Windows, die kostenlose App für Android-Smartphones, die kostenlose Software MKSLasertool und eine kurze Anleitung für die Bedienung per Browser. Auch einige Textdateien zur Nutzung mit der App sind vorhanden.

Die Bedienung per USB-Kabel und Lightburn funktioniert in den Tests zuverlässig und problemlos – auch über lange Zeiträume. Die Bedienung per Browser und App stellt sich in den Tests allerdings als schwierig heraus. Zwar können wir den Laser in unser WLAN einbinden und ihn per PC und Smartphone ansprechen, aber das Starten von Laser-Jobs schlägt immer wieder fehl. So ist es zwar möglich, den Laserkopf per Fingerzeig zu bewegen, eine Aufgabe starten oder einen per App erstellten Schriftzug auszuschneiden, funktioniert nicht. Schade! Solch eine kabellose Steuerung oder eine Offline-Funktion wie der A5M50 Pro wären in der Praxis deutlich praktischer als das Ansteuern per USB. Hier bleibt die Hoffnung, dass die Software weiterentwickelt wird oder sich der Hersteller an eine eigene Lösung macht.

Der TTS-55 ist für Nutzer mit technischem Grundverständnis einfach zu bedienen. Wichtig ist es, an die Sicherheitsbrille zu denken. Statt auf die mitgelieferte Brille, greifen wir auf unsere private Sicherheitsbrille zurück. Zwar sollte die beigelegte grüne Kunststoffbrille gegen das Laserlicht schützen, allerdings empfinden wir die Brille als zu klein und entsprechend unbequem.

Kopfschmerzen und brennende Augen wären Hinweise auf eine mögliche Schädigung, selbst wenn man nicht direkt in den Laser sieht. Hier ist Vorsicht angesagt! Die Benutzung eines so starken Lasers ist nicht ohne Risiko. Ob man dieses eingehen will, muss jeder selbst entscheiden. Am sichersten wäre es, wenn man den Arbeitsvorgang lediglich per Kamera beobachtet. Wir benutzen dazu eine einfache WLAN-Kamera. Ganz außer Sicht sollte der Laser niemals arbeiten, da etwa Holz bei falschen Einstellungen (zu langsam und zu viel Leistung) schnell Feuer fangen könnte.

Schon die ersten Tests mit dem Desktop-Laser verlaufen voll zufriedenstellend. Dank bewährter Software und einfacher z-Achsenverstellung gehen die Tests rasch von der Hand. Der TTS-55 liefert mit seinem 5,5-Watt-Laser großartige Ergebnisse. Umrisse und Details sind knackig scharf und je nach Setting spürbar ins Holz eingebrannt. Auf dem benutzten 2 bis 4 mm starken Sperrholz sind Kontraste und Graustufen bei etwa 30 bis 40 Prozent Maximalleistung und einer Geschwindigkeit von 2000 mm/min klasse erkennbar. Für die Gravur auf schwarzem Acrylglas erzielen wir mit sagenhaft schnellen 6000 mm/min bei gerade einmal 20 Prozent Leistung gute Ergebnisse. Solch hohe Geschwindigkeiten sind erst dank des 32-Bit-Boards möglich. Beim alten Atomstack A5 etwa war bei spätestens 2000 mm/min Schluss, da der Laser dann keine sauberen Ergebnisse mehr lieferte. Der mit zwei y-Motoren ausgestattete TTS-55 arbeitet bis zu dreimal so schnell.

Um zu testen, wie gut der Totem S schneidet, verwenden wir Sperrholz und schwarzes Acrylglas und die Einstellungen 300 mm/min bei 85 bis 90 Prozent Leistung. Die Settings sind ambitioniert – normalerweise hatten wir zum Schnitt bisher gerne auf 180 bis 200 mm/min bei 85 Prozent Leistung gesetzt. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, setzten wir während der Tests keinen Air-Assist ein und legen das Material bei fast allen Testdurchläufen direkt auf die Unterlage.

Je nachdem, wie genau der Fokus sitzt, braucht der TTS-55 mit diesen Settings nur einen Durchlauf für 2 mm dickes Sperrholz, zwei Durchläufe für 3 mm und etwa vier Durchläufe für 5 mm dickes Holz. Bis zu 8 mm Sperrholz kann der TTS-55 auf jeden Fall schneiden, allerdings sind ohne Air-Assist dazu etwa sechs bis neun Wiederholungen nötig. Der TTS-55 überrascht uns hier mit deutlich mehr Power, als wir erwartet hätten. Bis zu einer Materialstärke von circa 5 mm ist er mit dem A5M50 Pro oder S9 mindestens ebenbürtig. Das im Test verwendete 3 mm starke Acryl-Glas durchtrennt der TTS ohne Probleme in zwei Zügen. Dickes Möbelleder schneidet das Gerät ebenfalls in nur einem Durchlauf – allerdings verzieht sich das Material ohne entsprechende Fixierung. Unser Ergebnis ist deshalb leider nicht brauchbar.

Das Markieren von Schieferplatten, eloxiertem Aluminium oder Metalloberflächen klappt erfreulich gut. Spiegelrückseiten, Acryl oder Leder zu gravieren, funktioniert ebenfalls prima. Allerdings sind Rauch- und Geruchsentwicklung bei diesen Materialien deutlich unangenehmer als bei Holz und man sollte unbedingt ausgiebig lüften. Außerdem empfehlen wir grundsätzlich erst mal mit wenig Leistung zu arbeiten, um das empfindliche Material nicht zu verbrennen.

Wer plant, Kunststoffe zu gravieren oder zu schneiden, sollte sich vorher unbedingt über die Materialeigenschaften informieren. Bei vielen Kunststoffen entstehen beim Lasern krankheitserregende und ätzende Stoffe, die keinesfalls in die Lunge geraten sollten.

In Deutschland kostet der Totem S etwa 300 Euro. Hinsichtlich der Leistung und der tollen Testergebnisse empfinden wir das als gerechtfertigt. Ehrlicherweise sollte man allerdings noch Kosten für die Software Lightburn einberechnen.

Das Testgerät wurde uns vom Onlineshop Geekmaxi zur Verfügung gestellt. Dort ist das Modell derzeit zu einem reduzierten Aktionspreis von 278 Euro mit Lieferung aus der EU erhältlich.

Zum Veröffentlichungszeitpunkt haben wir den Laser zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis bei Amazon entdeckt. Hier wird der TTS-55 aktuell für 190 Euro angeboten. Entweder es handelt sich um ein unschlagbares Angebot oder aber um einen Preisfehler.

Twotrees hat mit dem TTS-55 eine technische Weiterentwicklung des ebenfalls guten Totem S (Testbericht) vorgestellt. Das neue 32-Bit-Board erlaubt im Vergleich deutlich höhere Geschwindigkeiten bei gleichbleibend hoher Qualität. Auch in Sachen Schneidleistung hat der TTS-55, trotz gleicher Power, die Nase vorn. Die integrierte WLAN-Verbindung ermöglicht zudem die Benutzung ganz ohne PC – allerdings bisher nur theoretisch. In der Praxis ist die kostenlose Software schlicht noch zu unzuverlässig. Wir sehen allerdings hohes Potenzial bei der WLAN-Anbindung und hoffen, dass sich die Softwareprobleme mittelfristig beheben lassen.

In der Praxis stören uns lediglich der nicht durch Endschalter markierte Nullpunkt und das die Positionierung des Mainboards. Zudem ist die beigelegte Brille klein und unbequem. Wer einen zuverlässigen, leistungsstarken Laser für die Hobby-Werkstatt sucht, ist mit dem Twotrees TTS-55 gut beraten. Wer ohnehin plant, den Laser in eine Umhausung zu setzen, der kann auch mit der Einschränkung des Bauraums leben. Bastler und DIY-Fans bekommen mit Desktop-Laser Twotrees TTS-55 ein ungewöhnliches und leistungsfähiges Werkzeug zum Gravieren und Schneiden.

Letztlich gibt es wenig Gründe, auf einen anderen Desktop-Laser zu setzen. Wer etwa den günstigeren Twotrees Totem S (Testbericht) wählt, spart zwar 70 Euro, büßt dafür aber ordentlich Geschwindigkeit ein. Zwar bietet der Sculpfun S9 (Testbericht) bei hoher Materialstärke mehr Schneidleistung und etwas mehr Platz, groß ist der Unterschied allerdings nicht. Wer jetzt schon ohne angeschlossenen PC arbeiten will, sollte derzeit lieber auf den Atomstack A5 M50 Pro (Testbericht) setzen, als auf das WLAN des TTS-55 zu hoffen. Wer Holz bearbeiten möchte, sollte zusätzlich einen Blick in unsere Ratgeber zu Sägen und Schleifgeräten ansehen.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.