Curiosity: das große Geheimnis des Molyneux-Würfels

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Wenn Star-Entwickler Peter Molyneux (bekannt durch Black & White und Populous) ein neues Computerspiel herausbringt, dann wird die Gaming-Sphäre hellhörig. Im aktuellen Fall handelt es sich auch noch um sein erstes Spiel für mobile Geräte: Seit dem 6. November ist Curiosity von Molyneux Softwareschmiede 22Cans kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Wer sich jetzt auf ein actiongeladenes Rollen- oder Strategiespiel gefreut hat, wird enttäuscht sein. Das Gameplay von Curiosity ist in etwa so spannend wie das Zerdrücken von Luftpolsterfolie – nämlich überhaupt nicht. Der Spieler schält zusammen mit der Community einen riesigen Würfel, dessen Oberfläche mit Abermillionen kleiner Steinchen bedeckt ist. Ein Fingertipp entfernt ein Steinchen und bringt zusätzlich Bonuspunkte, die der Nutzer wiederum für Werkzeuge zum effektiveren Würfelpellen eintauscht.

Und für ein vernünftiges Werkzeug muss eine alte Frau ganz schön lange stricken schälen: Wir kommen beim Ausprobieren mit 1052 zerstörten Steinchen auf rund 12.000 Punkte. Das reicht gerade einmal für das Einsteigerwerkzeug, ein paar eher enttäuschende Knallfrösche. Der Highend-Diamantmeißel dagegen kostet mal eben drei Milliarden Credits – wenn es nicht irgendwelche krassen Boni gibt, müssten wir alleine etwa drei ganze Schichten vom Würfel kratzen. Alternativ soll man die Wunder-Hacke bald auch für echtes Geld kaufen können. Anschaffungskosten? Schlappe 50.000 Pfund , also gut 60.000 Euro.

Um die erste Ebene mit etwa 100 Millionen Steinchen zu beseitigen, haben sich circa 200.000 User rund 24 Stunden lang vergnügt. Wie viele Schichten es insgesamt gibt, ist noch unbekannt. Bei 100 Millionen Steinchen auf der ersten Schicht könnten es insgesamt aber durchaus auch gut acht Millionen Schichten sein. Derjenige Spieler, der das allerletzte Steinchen beseitigt, soll laut Molyneux etwas vorfinden, dass "sein Leben für immer verändert". Teil des Preises soll auch ein Video sein, so viel wurde schon verraten.

22Cans verrät außerdem, dass es sich bei Curiosity nicht um ein Spiel im eigentlichen Sinne handelt. Stattdessen sehen die Macher die App mehr als ein soziales Experiment, dessen Ergebnisse in ein weiteres Spiel einfließen, das in rund zwei Jahren erscheinen soll. Und natürlich haben auch diverse mehr oder weniger kreative Spieler schon unterschiedlich hochwertige Kunstwerke in den Würfel geschnitzt. Besonders beliebt: männliche Genitalien. Eine Sammlung diverser Werke gibt es auf diesem Tumblr-Blog .

Was glaubt Ihr: Was erwartet den fleißigen Gewinner im Inneren des Würfels? Ein Satz neuer Fingerkuppen? Ein neues Smartphone ohne tiefe Kratz-Riefen im Display? Angeblich will 22Cans bis zum Erscheinen des sagenumwobenen Spiels in zwei Jahren übrigens noch 21 weitere Experimente dieses Schlags starten. Wir sind gespannt. In der folgenden Fotostrecke gibt es ein paar Eindrücke von der App.

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