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Bose Sport Earbuds im Test: True Wireless fürs Training
Pro und Contra
  • Guter Sitz
  • Toller Klang
  • Lautstärkeregelung
  • Preis
  • 5.0

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Mit den Sport Earbuds liefert Bose Kopfhörer ohne Kabel für Sportler. TechStage testet die True-Wireless-Kopfhörer und zeigt, wo sie punkten.

True-Wireless-Kopfhörer sind auch beim Sport praktisch. Es stören keine Kabel und dank der Ladebox sind die Kopfhörer meist aufgeladen und einsatzbereit. In diesem Beitrag testen wir die Bose Sport Earbuds. Der Beitrag erscheint im Rahmen unserer Themenwelt Sportkopfhörer . Wer eher einen True-Wireless-Kopfhörer für den Alltag sucht, dem empfehlen wir die True-Wireless-Themenwelt und Tests wie die Apple Airpods Pro (Testbericht) , die Sennheiser CX 400BT (Testbericht) , die OnePlus Buds (Testbericht) oder die JBL Reflect Flow (Testbericht) .

Die Bose Sport Earbuds kombinieren vergleichsweise große Kopfhörer mit den typischen Silikonflügelchen, die in die Ohrmuschel gedreht werden. Im Lieferumfang sind mehrere Größen enthalten, hier sollte man etwas ausprobieren, um die richtigen zu finden. Die Koppelung mit dem Smartphone ist einfach, hier gibt es keine Probleme. Bose-typisch sagt eine Computerstimme an, mit welchem Gerät man verbunden ist. Wer das nicht mag, kann es in der zugehörigen App abschalten.

Es gibt an den Sport Earbuds keine Knöpfe, gesteuert werden sie über Klopfen und Wischgesten. Zweimal auf den rechten Ohrstöpsel geklopft pausiert die Wiedergabe oder startet sie wieder. Am linken Kopfhörer lässt sich die Steuerung mit zwei Optionen belegen, zweimal klopfen sagt dann entweder die restliche Akkukapazität an oder springt zum nächsten Lied. Letzteres ist deutlich praktischer als die Akkuansage. Mit dem letzten Update kam zudem eine Steuerung für die Lautstärke. Man wischt einfach von oben nach unten, um die Wiedergabe leiser zu machen. Umgekehrt kann man die Lautstärke erhöhen.

Nimmt man den rechten Kopfhörer aus dem Ohr, pausiert die Wiedergabe automatisch. Sie setzt sich fort, wenn man ihn wieder einsteckt. Offenbar arbeitet Bose mit einem Helligkeitssensor, so dass die Wiedergabe auch dann weitergeht, wenn man die Hand um den Kopfhörer schließt.

Die beiden Lautsprecher wiegen zusammen 14 g, das ist angenehm leicht. Dank der kleinen Silikonflügeln halten sie erfreulich sicher in den Ohren. Sie sitzen allerdings nicht ganz so bombenfest wie die JBL Reflect Flow. Für die meisten Sportarten, etwa Laufen, Radfahren, Bouldern oder Workouts ist der Sitz aber gut genug. Man fühlt sich durch die Kopfhörer weniger von der Außenwelt abgekapselt, Außengeräusche können noch durchdringen. Insgesamt sind die Bose Sport Earbuds auch länger gut zu tragen. Die Earbuds sind per IPX4 gegen Wasser geschützt. Konkret: Man kann sie kurz abspülen oder notfalls unter der Dusche tragen, sollte mit ihnen aber nicht Schwimmen oder gar tauchen.

Bose-typisch ist der Klang der Kopfhörer sehr gut. Bass, Mitten und Höhen sind klar getrennt und sauber zu unterscheiden. Egal ob Rambunctious Boy von John Foggerty, Nobody Speak von DJ Shadow oder You von Bad Religion, die Songs kommen klar aus den beiden Kopfhörern. Der Sound klingt so, wie man ihn haben will, kein Mischmasch oder Absaufen einzelner Parts. Insgesamt liefern die Kopfhörer einen sehr guten Klang bei Musik. Das zieht sich durch alle Genres.

Der gute Eindruck setzt sich bei Podcasts fort. Stimmen sind klar verständlich, so dass man zum Workout auch Geschichten hören kann, wenn man dies bevorzugt. Die beiden Mikrofone sorgen zudem dafür, dass man bei Telefonaten vom Gegenüber gut verstanden wird. Das gilt allerdings nur, wenn man ruhig steht, also nicht gerade rennt oder mit dem Rad fährt.

Die Kopfhörer unterstützen den AAC-Codec, allerdings fehlt AptX. Das merkt man im Alltag allerdings nicht. Auch Filme und Serien kann man mit den Sport Earbuds gut ansehen, Zeitversatz zwischen Bild und Ton ist nicht zu bemängeln.

Die Kopfhörer halten rund fünf Stunden am Stück durch. Das ist ein guter Wert, aber weniger als die acht bis neun Stunden, die die JBL Reflect Flow schaffen. Die Ladeschale lädt die Kopfhörer bis zu dreimal, bevor der Akku der Box per USB-C knapp eine Stunde wieder geladen werden muss.

Die Bose Sport Earbuds bieten keine Überraschung, sondern liefern solide Leistung, wie man sie für den Preis und von Bose erwartet. Gegenüber den normalen True-Wireless-Kopfhörern sitzen sie etwas fester und sind gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt. Der Klang ist sehr gut und Sport macht mit den Kopfhörern einfach mehr Spaß. Insgesamt ein sehr gutes Produkt zu einem Vergleichsweise hohen Preis.

Wer mehr Abschottung möchte, der sollte sich die JBL Reflect Flow (Testbericht) ansehen. Sie koppeln den Nutzer deutlich stärker ab, kosten weniger und haben eine längere Laufzeit. Allerdings muss man das Tragegefühl mögen.

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