Atomstack S10 Pro im Test: Starker Laser-Engraver mit 10 Watt zum Schneiden und Gravieren

Atomstack S10 Pro
Pro und Contra
  • einfacher Aufbau
  • große Arbeitsfläche
  • hohe Gravur-Qualität
  • gute Schnittleistung
  • Endschalter und Offline-Funktion
  • offenes Gehäuse
  • kein Air-Assist
  • 5.0

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Der Tisch-Laser Atomstack S10 Pro hat WLAN, Endstopps und Offline-Funktion an Bord. TechStage hat den zum Schneiden von Holz geeigneten Laser getestet.

Neben 3D-Druckern, Schneidplottern und CNC-Fräsen sind auch Laser-Gravur-Geräte in Preisregionen angekommen, die sie für Privatanwender sehr interessant machen. Die zweiachsigen Laser brennen Texte oder Grafiken per Knopfdruck auf etwa Holz, Bambus, Kork, Leder oder sogar Stein, Metall, Spiegel und Fliese.

Allerdings sind Laser nicht gerade ungefährlich für die Augen, weswegen man während der Benutzung immer mit Schutzbrille arbeiten sollte. Teure Modelle verfügen zwar über einen geschlossenen Bauraum, der vor dem Laserlicht schützt – in der Einsteigerklasse mit großer Arbeitsfläche sucht man solch ein Gehäuse aber vergeblich. Immerhin bieten die Hersteller Laserschutzzelte und massive Einhausungen als Zubehör an.

Die Leistung der aktuellen Modelle reicht sogar aus, um Materialien wie Pappe oder dünnes Holz präzise zu schneiden. Bei Materialstärken über 3 mm war in der Vergangenheit meist Schluss – zumindest bei Diodenlasern. Obwohl der S10 Pro nicht ganz so stark wie der kürzlich getestete Atomstack X20 Pro (Testbericht) ist, wirbt der Hersteller mit einer hohen Schneidleistung. Dieser Einzeltest gehört zu unterer Themenwelt DIY. Das Testgerät hat uns Geekmaxi zur Verfügung gestellt, wo der S10 Pro für 408 Euro erhältlich ist.

Eine kurze Anmerkung vorweg, da hier die Namensgebung des Herstellers regelmäßig Fragen aufwirft. Die Tisch-Laser des Herstellers sind in verschiedenen Farben unter verschiedenen Namen erhältlich. So gibt es in unserem Fall den Atomstack S10 Pro auch unter den Bezeichnungen Atomstack A10 Pro und X7 Pro – einziger Unterschied ist hier die Rahmenfarbe.

Der Atomstack S10 Pro gehört mit einem aktuellen Marktpreis von 400 Euro bis 500 Euro zu den mittelpreisigen Dioden-Lasern. Im Vergleich zu älteren Modellen wie dem Atomstack A5 (Testbericht), dem Sculpfun S9 (Testbericht) oder dem Twotrees Totem S (Testbericht) ist hier das Laser-Modul kräftiger und die Ausstattung mit Endstopps, WLAN und Offline-Funktion besser. Statt 5 Watt Ausgangsleistung wie beim A5, verspricht Atomstack hier ordentliche 10 W und eine zusätzlich verbesserte Fokussierung. Technisch überprüfen können wir das nicht – die Leistungsergebnisse liegen aber wie vermutet zwischen Atomstack A5 M50 Pro und Atomstack X20 Pro.

Die Größe des Arbeitsbereichs und der Grundaufbau des Rahmens sind mit anderen Modellen des Herstellers identisch. Ohne das optional erhältliche Rahmenerweiterungs-Kit beträgt der Arbeitsbereich 41 × 40 cm. Damit ist der S10 Pro so groß wie A5 M50 Pro (Testbericht) und X20 Pro und etwas größer als der Twotrees TTS-55 (Testbericht).

Der stabile Rahmen aus Metallprofilen ist gleichzeitig die y-Achse, auf der sich die x-Achse vor- und zurückbewegt. Der auf in der Höhe verstellbare Laser-Kopf sitzt auf der x-Achse und vollführt auf dieser die Seitwärtsbewegungen. Da es sich um einen Laser mit festem Fokus handelt, muss der Abstand von Laser-Modul und Werkstück angepasst werden. Das funktioniert mittels einer Stellschraube, mit der das Laser-Modul am Schlitten der z-Achse befestigt ist. Zur Ermittlung des optimalen Abstands zur Oberfläche ist eine Kalibrierhilfe zum Unterlegen im Lieferumfang enthalten. Passt dieses gerade so zwischen Laser und Werkstück, sitzt der Fokus optimal und der Laser spielt sein volles Potenzial aus.

Ein zeitgemäßes, aber nicht selbstverständliches Extra sind die ab Werk installierten Endstopps, die bei häufig wiederkehrenden Jobs sehr hilfreich sind. Ohne die zur Positionsbestimmung notwendigen Endschalter wären exakt reproduzierbare Ergebnisse nicht möglich. Auch ein Not-Aus-Schalter direkt am Laser und der vom A5 M50 Pro und X20 bekannte Touchscreen zur Offline-Bedienung sind beim S10 Pro an Bord.

Offline-Funktion und Endstopps kennen wir zwar schon von anderen Lasern, eine funktionierende WLAN-Steuerung hatte bisher aber nur der 1000-Euro-Laser X20 Pro an Bord. Und auch beim S10 Pro stellt sich heraus, dass die Funktion erst nach einem Firmwareupdate freigeschaltet wird. Wir brauchen mehrere Anläuft, bis es endlich klappt. Dann ist der S10 Pro im WLAN verfügbar und kann per App gesteuert werden. Das klappt, wir finden aber sowohl die Übersicht als auch die Übersetzung nur mäßig gelungen. Da wir nicht planen, den Laser per App zu bedienen, belassen wir es bei einigen kurzen Tests bei denen wir etwa auf dem Smartphonescreen schreiben und dieses Bild anschließend gravieren lassen.

Der beim Premium-Modell X20 Pro enthaltene Air-Assist ist beim S10 Pro nicht dabei. Atomstack bieten einen geeigneten Air-Assist inklusive Adaptern als optionales Zubehör für rund 90 Euro bis 120 Euro an. Die drei Ausstattungsmerkmale, Offline-Funktion, WLAN-Steuerung und Endstopps sind zwar alle nicht für den erfolgreichen Betrieb notwendig, sie machen die Arbeit mit dem Laser aber deutlich bequemer.

Insbesondere die Offline-Funktion ist in unseren Augen ein echter Pluspunkt. Da die Laser während der Arbeit Rauch und Gestank verursachen, möchte man nicht direkt daneben sitzen – hier bieten sich zwar fertige Schutzschränke, Zelte oder DIY-Einhausungen an, doch selbst dann bleibt der hohe Geräuschpegel von Air-Assists und Luftabsaugung. Außerdem ist der Computer während des Laser-Vorgangs mehr oder weniger blockiert. Bequemer ist es da, den Laser per Speicherkarte oder WLAN mit Daten zu füttern und im Nebenraum am PC arbeiten zu können. Den Laser sollte man während der Arbeit trotzdem nie aus den Augen lassen – wir benutzen eine günstige WLAN-Kamera zur Überwachung. Hintergrund ist die Brandgefahr bei der Arbeit mit brennbaren Materialien.

Der Bausatz des S10 Pro kommt gewohnt ordentlich verpackt bei uns an. Im Karton liegen die Einzelteile des Rahmens inklusive Schrauben und Werkzeug, der Laser-Kopf, das Bedienteil mit Mainboard, der Touchscreen, ein USB-Kabel, einige Musterstücke zum Gravieren und eine Anleitung. Auch ein Blech als Schutz der Tischplatte gehört auch zum Lieferumfang. Die Komponenten und Einzelteile sind alle ordentlich verarbeitet und entgratet und hinterlassen einen zuverlässigen und stabilen Eindruck. Die Standard-Laser-Schutzbrille von Atomstack (grün und unbequem) fehlt bei unserem S10 Pro, weshalb wir im Test unsere private Laserschutzbrille benutzen.

Das Montieren des Laser-Engravers klappt dank einiger Erfahrung in nur knapp 20 Minuten. Wer sich Zeit lässt, sollte nach etwa 30 bis 45 Minuten fertig sein. Die Anleitung inklusive der Bebilderung ist nicht besonders ausführlich, aber trotzdem ausreichend. Auch das Verlegen der Leitungen funktioniert dank eindeutiger Anschlüsse problemlos.

Nach dem Aufbau suchen wir einen Stellplatz für den S10 Pro, was weniger kompliziert ist als bei älteren Lasern. Dank Stand-Alone-Funktion und WLAN, muss das Gerät nämlich nicht in unmittelbarer Nähe zum PC stehen, sehr praktisch! Neben rund 80 × 80 cm Platz und einem 230-V-Stromanschluss, sollte es unbedingt Möglichkeit zum Lüften geben. Wer Partner, Kinder oder Haustiere hat, muss dafür sorgen, dass diese keinesfalls Zugang zum Laser haben, solange dieser arbeitet. Das mitgelieferte Blech legen wir als Schutz unter die Arbeitsfläche. Hier sollte man darauf achten, dass das Blech ordentlich platziert wird – sonst endet die Aktion wie in unserem Fall mit einer gravierten Bodenfliese. Für bessere Schneidergebnisse benutzen wir obendrein ein privat gekauftes Wabengitter aus Metall. Wer nicht selbst eine Umhausung basteln will, bekommt fertige Laser-Gehäuse für zwischen 50 Euro und 400 Euro.

Bei der im Lieferumfang enthaltenen Software handelt es sich auch beim S10 Pro wieder um die Freeware LaserGRBL. Diese funktioniert und ermöglicht gute Ergebniss, wenn man sich erst eingefunden hat. Wir finden das Programm allerdings unübersichtlich und wenig intuitiv. Als Alternative nutzen wir die ebenfalls vom Hersteller beigelegte Software Lightburn. Das Programm ist als kostenlose Testversion für 30 Tage nutzbar. Eine Lizenz kostet etwa 65 Euro. Wer sich für den Kauf eines Laser-Engravers entscheidet, sollte diese leistungsfähige Software unbedingt im Budget einplanen. Im Testbetrieb steuern wir den Laser nur beim ersten Durchlauf direkt per Notebook und Lightburn. Das funktioniert gut, ist wegen des USB-Kabels aber unpraktisch.

Die Bedienung per App und Smartphone funktioniert mit entsprechendem Firmwareupdate ebenfalls. Die Bedienung per Smartphone ist allerdings auf wenige Grundfunktionen reduziert. Da wir unseren Arbeitsablauf mit Lightburn gewohnt sind, verzichten wir deshalb auf die Steuerung per App.

Am PC bereiten wir nun unsere ersten Aufgaben für den Laser vor. Dazu erstellen oder/und importieren wir eine gewünschte Vorlage und bestimmen deren Größe und Position auf dem Arbeitsbereich. Auch das Erstellen von Text, Grafiken und Umrandungen direkt in Lightburn ist problemlos möglich. Die Software unterstützt neben JPEG, TIFF oder DXF noch zahlreiche andere Formate. Nach den Einstellungen für Geschwindigkeit und Laser-Power folgt entweder der Start des Engravers oder, in unserem Fall, der Export des GCodes auf Speicherkarte. Ist diese im Laser eingelegt, lassen sich die Daten bequem per Touchscreen auswählen. Die Steuerung des berührungsempfindlichen Bildschirms funktioniert aussreichend gut. Der Touchscreen reagiert mitunter aber etwas weniger zuverlässig als beim X20 Pro – obwohl es sich augenscheinlich um das gleiche Modell handelt.

Dann folgt die Positionierung auf dem Werkstück. Dazu lassen wir den Rahmen um die Grafik vom Laser-Kopf abfahren – noch ganz ohne (starken) Laserstrahl, nur um die Position zu ermitteln. Die Platzierung kann man nun per Pfeiltasten am Touchscreen korrigieren und an das Werkstück anpassen. Nach einem kurzen Druck auf den Play-Taster werden wir gefragt, wie oft der Vorgang ausgeführt werden soll. Anschließend startet der Arbeitsvorgang.

Der S10 Pro fährt das Motiv ab und brennt es je nach Einstellung mehr oder weniger tief in die Oberfläche. Deutlich schneller geht das bei Vektorgrafiken, die der Laser exakt abfährt. Pixelgrafiken werden hingegen zeilenweise abgefahren. Das dauert deutlich länger, weshalb man Schriften oder Logos aus Zeitgründen unbedingt im Vektorformat verarbeiten sollte. Wer will, kann JPG & Co. direkt in Lightburn umwandeln.

Wie lange der komplette Gravur- und Schneidprozess dauert, ist neben der Größe immer auch von den eigenen Settings abhängig und im Vorschaumenü ersichtlich. Um das Laser-Modul zu entlasten und so eine möglichst hohe Lebensdauer zu erreichen, sollte der Laser möglichst besser nie mit den vollen 100 Prozent arbeiten. Wir nutzen maximal Werte von 85 bis 90 Prozent.

Der zweiachsige S10 Pro ist für Anwender mit technischem Grundverständnis einfach zu bauen und zu bedienen. Doch selbst wer bereits Erfahrung mitbringt, muss sich erst langsam an die idealen Einstellungen des Lasers herantasten. Wer mit den üblichen 5-W-Laser-Settings arbeitet, erntet unschön verkohlte Ränder. Auch das verwendete Material hat großen Einfluss auf das Ergebnis. So können selbst bei gleich starkem Pappelholz verschiedener Hersteller abweichende Settings notwendig sein.

Gravieren von Holz, Leder, Schieferuntersetzer und eloxiertem Aluminium ist mit dem S10 Pro eine wahre Freude! Umrisse und selbst kleinste Details sind scharf ins Holz eingebrannt. Auf dem benutzten Sperrholz sind die Kontraste und Graustufen bei Grafiken auch ohne Vorbehandlung gut zu sehen. Selbst bei einer Geschwindigkeit von 3000 mm/min und nur 35 Prozent Leistung ist die Gravur spürbar vertieft eingebrannt.

Das Markieren von Aluminium und Edelstahl funktioniert ebenfalls prima. Neben einigen Tests auf alten Messern haben wir etwa Kofferschilder markiert und neue Schlüsselanhänger beschriftet. Auch das Gravieren von Leder und Stein funktioniert problemlos. Allerdings ist die Geruchsentwicklung bei Leder höchst unangenehm und so raten wir hier dringend zur Nutzung eines Gehäuses und aktiver Abluft. Bei Leder sollte man erfahrungsgemäß mit wenig Leistung arbeiten, um das empfindliche Material nicht zu verbrennen. Außerdem sollte man das Material vor dem Bearbeiten aufspannen, da es sich beim Gravieren und Schneiden verzieht.

Diese Dinge funktionieren allerdings auch mit schwächeren 5-W-Lasern wie dem alten Atomstack A5. Also gehen wir direkt zu den Schnitttests über. Im Test schneiden wir 3 mm starkes Sperrholz mit 300 mm/min bei 80 Prozent Power in einem Durchlauf. Das ist phänomenal, so stark (bzw. sogar noch etwas stärker) war bisher nur der X20 Pro. Nur bei einem größeren Holzstück klappt das Schneiden nicht auf Anhieb. Hier hatte sich das Holz mittig leicht aufgebogen und so saß der Fokus nicht perfekt. Dabei hilft ein zweiter Durchlauf oder die Reduzierung der Geschwindigkeit. Besser noch man fixiert das Werkstück so, dass es wirklich eben aufliegt. Nachdem wir uns langsam an die neue Leistung gewöhnt haben, schneiden wir uns einige Halloween-Dekorationen zurecht, was dann ausgezeichnet funktioniert. Auch das Schneiden von 3 mm starkem, schwarzem Acrylglas funktioniert wunderbar.

Die schwächeren 5-W-Laser benötigen für 3-mm-Sperrholz in der Regel mindestens einen zweiten, eher noch einen dritten Arbeitsgang. Der S10 Pro schneidet selbst 4-mm-Sperrholz in einem Durchgang. Dann allerdings mit nur 150 bis 180 mm/min. Neun mm schneiden wir im Test mit vier bis fünf Durchgängen (bei 300 mm/min), allerdings ist das immer auch vom Holz abhängig. In der Praxis schafft der S10 Pro sogar eine Schnitttiefe von über 12 mm – dann sind aber sechs bis neun Durchgänge notwendig. So viel haben wir beim X20 Pro für 18 mm starkes Material gebraucht. Zum Vergleich: Mit dem alten A5 haben wir schon bei 2 mm mindestens zehn Durchgänge benötigt.

Wer plant, Kunststoffe zu gravieren oder zu schneiden, sollte sich vorher über die Materialeigenschaften informieren. Bei vielen Kunststoffen entstehen beim Lasern krankheitserregende Stoffe, die keinesfalls ein die Lunge geraten sollten. Zudem raten wir beim Schneiden zur Nutzung eines Air-Assists, da dieser die Schnittleistung erfahrungsgemäß erhöht.

Der Atomstack S10 Pro kostet laut Preisvergleich mindestens 500 Euro. Beim Onlineshop Geekmaxi, der uns den Laser zur Verfügung gestellt hat, ist der S10 Pro schon für 408 Euro mit Lieferung aus der EU erhältlich. Der Preis ist aus unserer Sicht äußert fair, für einen derart leistungsfähigen und gut ausgestatteten Laser.

Der Atomstack S10 Pro reiht sich konsequent zwischen den ähnlich ausgestatteten, aber schwächeren A5 M50 Pro (Testberich) und den noch deutlich stärkeren X20 Pro (Testbericht) ein. Selbst das Schneiden von Bastelholz und Acryl bis zu 10 mm funktioniert mit diesem Diodenlaser fantastisch. Für Gravuren ist der S10 Pro ebenfalls bestens geeignet, hier käme man aber schon mit weniger Leistung ans Ziel.

Wer einen kompakten und starken Tisch-Laser sucht, mit dem man 3 bis 4 mm starkes Material in nur einem Durchgang schneiden kann, der kommt nicht um den Atomstack S10 Pro herum. Aus unserer Sicht bietet er aktuell das beste Preis-Leistungsverhältnis in der Klasse der offenen Tisch-Laser. Neben der tollen Qualität beim Lasern und Gravieren punktet der S10 Pro mit der praktischen Offline-Funktion und den bereits ab Werk verbauten Endstopps. In der Praxis würden wir allerdings einen Air-Assist und ein Gehäuse nachrüsten.

Geht es allerdings nur ums Markieren und Gravieren, würden wir uns den Aufpreis zu anderen Laser-Engravern sparen. Hier würden wir die deutlich günstigeren 5-W-Laser vorziehen. Auch der kleine und nur zum Gravieren geeignete Laser Pecker (Testbericht), hat uns begeistert, allerdings stört dessen kleiner Arbeitsbereich und der hohe Preis. Geht es um maximale Power, hilft nur der Blick in den Einzeltest des X20 Pro (Testbericht).

Wer Holz bearbeiten möchte, sollte zusätzlich einen Blick in unsere Ratgeber zu Sägen und Schleifgeräten ansehen.

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