Artlii YG300 im Test: Was taugt ein 50-Euro-Beamer?

Artlii YG300 im Test: Was taugt ein 50-Euro-Beamer?
Pro und Contra
  • sehr günstig
  • viele Eingangsquellen
  • integrierter Akku
  • sehr niedrige Auflösung
  • 2.0

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Knapp 50 Euro kostet der mobile Beamer Artlii YG300 – und spielt Filme sogar direkt von der Speicherkarte ab. Kann ein so billiges Gerät in der Praxis überzeugen?

Der mobile Beamer Artlii YG300 steckt in einem kleinen Kunststoffgehäuse mit den Abmessungen 126,4 × 47,7 × 85,8 Millimeter. Das Gewicht beträgt 290 Gramm. Das Gehäuse macht einen recht stabilen Eindruck, Verarbeitungsmängel konnten wir keine finden. Für ein nur 50 Euro teures Gerät hinterlässt der Beamer soweit einen guten Eindruck.

Die Linse ist vorne rechts untergebracht, links davon befindet sich der Lautsprecher. Auf der linken Seite des Gerätes gibt es einen Anschluss für das Netzteil, einen HDMI-Eingang und einen USB-Port. Rechts sitzt ein Schieberegler zum Scharfstellen. Auf der Rückseite gibt es einen Micro-SD-Slot, einen Micro-USB-Anschluss zum Aufladen, eine Kopfhörerbuchse und einen AV-Eingang. Ein entsprechendes Kabel zum Anschließen befindet sich im Lieferumfang.

Auf der Oberseite des Beamers sind neben dem Einschalter noch einige Taster zur Mediensteuerung direkt am Gerät vorhanden; außerdem gibt es eine Fernbedienung dazu. Unten befinden sich vier Gummi-Standfüßchen und ein Gewinde zum Anschrauben an ein Stativ. Der Artlii YG300 hat einen integrierten Akku, über dessen Kapazität der Hersteller keine Angaben macht. Im Test kamen wir auf eine Laufzeit von knapp zwei Stunden – für einen Film reicht's.

Der Artlii YG300 wird übrigens auch unter anderen Namen vertrieben, beispielsweise als LeaninTech YG300 oder Meer YG300. Es handelt sich unseren Wissens dabei um dasselbe Gerät unter anderem Label.

Der Artlii YG300 hat ein einfaches User Interface, durch das es sich mit der beiliegenden Fernbedienung recht gut navigieren lässt. Die Bedienung ist in großen Teilen selbsterklärend. Sofern der Nutzer den HDMI- oder AV-Eingang nutzen möchte, wählt er die entsprechende Eingangsquelle mit der Fernbedienung. USB-Sticks und Micro-SD-Karten erkennt der Artlii YG300 nach Einstecken und bietet über die vier Reiter Movie, Music, Photo und Text direkten Zugriff auf die Medien. Über die Menü-Taste gelangt der Nutzer an tiefer gehende Einstellungsmöglichkeiten, beispielsweise die Farbtemperatur oder das Bildschirmverhältnis betreffend.

Die Auflösung des Beamers beträgt nur 320 × 240 Pixel, die Helligkeit gibt der Hersteller mit 400 Lumen an. An Bild-, Audio- und Video-Dateien spielt der Artlii YG300 die gängigsten Formate ohne Murren ab, unterstützt bei Filmen allerdings maximal Full-HD-Auflösung beim entsprechenden Medium. Wenig verwunderlich ist der Artlii YG300 nur zur Darstellung eines stark pixeligen Bildes in der Lage, während der Beamer hell genug strahlt, um auch in nicht komplett abgedunkelten Räumen noch brauchbar zu sein. Um Filme zu schauen, bieten sich jedoch komplett dunkle Räume an, allerdings will mit der sehr niedrigen Auflösung dabei kein Spaß aufkommen. Der Lautsprecher klingt hingegen für ein so kleines Gerät ordentlich und bei Bedarf schon fast übertrieben laut.

Für gerade mal knapp 50 Euro bietet der Artlii YG300 im Prinzip ein gutes Preisleistungsverhältnis. Der Beamer spielt die gängigsten Video-Formate direkt von der Speicherkarte ab, hat viele Anschluss- und Eingangsmöglichkeiten, einen Akku für den mobilen Einsatz und einen ordentlich klingenden Lautsprecher.

Aufgrund der geringen Auflösung ist das Gadget jedoch in unseren Augen nicht zu empfehlen. Zumindest Videos zu schauen macht so einfach keinen Spaß. Wer einen portablen Beamer mit besserer Bildqualität sucht, der sollte lieber mal einen Blick auf den Toumei C800S (Testbericht) werfen.

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