Apple Watch 7 im Test: Größeres Display, wenig neue Funktionen

Apple Watch 7 Aufmacher
Pro und Contra
  • hochwertig verarbeitet
  • vielfältige Funktionen
  • hervorragendes Display
  • hoher Bedienkomfort
  • kurze Akkulaufzeit
  • kaum Android-Support
  • teuer
  • 5.0

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Bei der neuen Watch Series 7 hat Apple den Fokus speziell auf das Display der cleveren Uhr gerichtet. Dieses wird jetzt effektiver genutzt und ist deutlich robuster. Was sich der iPhone-Hersteller sonst noch hat einfallen lassen, das klärt unser Test.

Die Apple-Ingenieure können einem fast ein wenig leidtun. Jedes Jahr im Herbst muss eine neue Apple Watch auf den Markt, das ist Gesetz. Allerdings ist es ein schwieriges Unterfangen, eine ohnehin schon ausgezeichnete Smartwatch immer weiter zu optimieren.

Hatte die Apple Watch Series 6 mit dem neuen Blutsauerstoffsensor mit vier LED-Clustern und vier Photodioden ein spannendes Extra-Feature an Bord, so ist den Entwicklern in den vergangenen Monaten nicht ganz so viel eingefallen. Das Display wurde optimiert, ansonsten bleiben die spektakulären Innovationen aus. Wie sich die Apple Watch 7 insgesamt schlägt, das klärt dieser Test im Rahmen unserer Themenwelt Smartwatches. Dort haben wir auch den Vorgänger, die Apple Watch 6 (Testbericht), die Samsung Galaxy Watch 4 (Testbericht) oder den Akku-Langläufer Withings Scanwatch (Testbericht) ausprobiert.

Während die Apple Watch 6 in den Gehäusegrößen 40 und 44 Millimeter zu haben ist, hat die Watch 7 mit den Größen 41 und 45 Millimeter leicht zugelegt. Die Gehäusetiefe beläuft sich jetzt auf 10,7 Millimeter, das ist minimal mehr als beim Vorgänger mit 10,4 Millimeter. Je nach Modell wiegt die aktuelle Apple-Smartwatch zwischen 32 und 51,5 Gramm. Käufer können sich wie gehabt jeweils zwischen den Varianten „GPS“ und „GPS + Cellular“ mit eigener eSIM entscheiden.

Beim Gehäuse haben Käufer die Wahl zwischen Aluminium, Edelstahl und Titan. Die Aluminium-Varianten gibt es in den frischen Farben Mitternacht, Polarstern, Grün, Blau und Rot. Die Titan-Uhr steht in Space Schwarz und Titan, das Edelstahl-Modell in Grafit, Silber und Gold zur Verfügung.

Bei den Armbändern gilt das Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“. Ob Leder-, Sport- oder Milanaise-Armband, recyceltes Polyestergarn, spezielle Nike-Editionen oder besonders hochpreisige Alternativen von Hermès – für die Apple Watch findet jeder das passende Armband. Die Series 7 ist glücklicherweise kompatibel mit allen bisherigen Armbändern der Apple Watch. Und im Apple Watch Studio hat man die Möglichkeit, sich die neue Smartwatch mit dem Lieblingsgehäuse und dem maßgeschneiderten Armband auf die eigenen Wünsche hin zu konfigurieren.

Wir haben die Apple Watch mit 45 Millimeter großem Aluminiumgehäuse im ansprechenden Grün mit Silikonarmband (Solo Loop) getestet. Das Band ist sehr weich, liegt angenehm auf der Haut und ermöglicht einen hohen Tragekomfort. Die Apple Watch macht sich am Handgelenk kaum bemerkbar, sie ist leicht, trägt nicht zu dick auf und verschwindet bei Bedarf auch unter dem Pullover- oder Hemdsärmel. Der Verschlussmechanismus ist einfach und effektiv. Je nach gewähltem Stil wirkt die Apple Watch wie schon die Vorgänger mal eher sportlich, mal eher schick und dient bei Bedarf als stylishes Accessoire.

Apple vertraut bei seiner Smartwatch weiterhin auf OLED-Retina-Displays. Deren Auflösung wurde minimal angehoben. Das 45-Millimeter-Modell löst mit 396 x 484, das kleinere mit 352 x 430 Pixel auf. Bei der Apple Watch 6 lagen die Auflösungen bei 368 × 448 respektive 324 × 394 Bildpunkten. Dank Always-on-Funktion kann man die Uhrzeit und andere Daten wie Fitnesswerte immer ablesen, auch ohne das Drehen des Handgelenks oder das Anheben des Arms. Mit 1.000 Nits ist das Display super hell und selbst im direkten Sonnenlicht perfekt zu erkennen.

Apple hat jetzt das Always-on-Display modifiziert: So strahlt dieses in geschlossenen Räumen um bis zu 70 Prozent heller, was sich optisch deutlich bemerkbar macht. Geblieben sind die perfekte Schwarzdarstellung, die satten Farben und die extrem scharfen und sauber abgegrenzten Schriften.

Zwei wesentliche Neuerungen der Apple Watch 7 betreffen ihr Display: So ist die Anzeigefläche um knapp 20 Prozent gewachsen, ohne dass die Smartwatch merklich größer geworden ist. Dies gelingt, weil die Ränder der Uhr um satte 40 Prozent auf 1,7 Millimeter eingedampft wurden. Nur im direkten Vergleich zur Apple Watch 6 bemerkt man, dass die Ecken des Gehäuses stärker abgerundet sind. Besitzer der aktuellen Apfel-Uhr profitieren von mehr Platz für Zifferblätter und Apps.

Mit „Contour“ und „Modular Duo“ hat Apple zwei neue Zifferblätter für das größere Display entwickelt. „Contour“ zeigt den Tag über verschiedene Animationen und hebt die aktuelle Stunde hervor, während „Modular Duo“ den zusätzlichen Displaybereich mit zwei datenreichen Komplikationen in der Mitte ausnutzt.

Apple zufolge ist die Series 7 die robusteste Apple Watch aller Zeiten. Dafür fällt das Frontglas um 50 Prozent dicker aus. So soll es besser vor Brüchen geschützt sein. Zertifiziert nach IP6x hält die Uhr auch sandigen Umgebungen stand. Zudem kann sie zum Schwimmen im Pool oder im Meer getragen werden, Tauchtiefen bis 50 Meter sind möglich. Dafür sorgt die Schutzart „WR50 Wasserschutz“ nach ISO-Norm 22810:2010.

Bei der Ausstattung gibt es momentan kaum eine Smartwatch, die mit der Apple Watch Series 7 mithalten kann. Als flottes Triebwerk werkelt der S7 SiP mit 64‑Bit Dual‑Core Prozessor im Uhrengehäuse, der Speicher umfasst 32 GByte. Ferner hat Apple GPS und Kompass, Höhenmesser, Blutsauerstoff-Sensor, elektrischen und optischen Herzsensor, Notruf-SOS-Funktion, Gyro-Sensor, Umgebungslichtsensor, Lautsprecher, Mikrofon, WLAN, Bluetooth 5.0, Apple Pay sowie einen Beschleunigungs­sensor mit bis zu 32 G verbaut. Letzterer dient dazu, Stürze zu erkennen und Hilfe zu rufen. Apple hat die Uhr jetzt so abgestimmt, dass sie auch Unfälle von Radfahrern besser registriert und einen Notruf absetzt.

Weiterhin ist die Apple Watch in der Lage, den Sauerstoffgehalt im Blut zu ermitteln und ein Elektrokardiogramm (EKG) zu schreiben. Unsere Blutsauerstoff-Werte hinterließen im Test einen realistischen Eindruck. Für die Messung leuchten grüne, rote und infrarote LEDs in die Blutgefäße im Hand­gelenk. Photodioden stellen zudem fest, wie viel Licht zurück­geworfen wird. Spezielle Algorithmen berechnen dann die Farbe des Blutes, und daraus lässt sich auf die vorhandene Sauerstoff­menge schließen. Für ein EKG muss man lediglich einen Finger auf die Krone legen. Nach 30 Sekunden weiß die EKG-App, ob es Anzeichen für Vorhofflimmern gibt. In der Health-App lässt sich das EKG detailliert auswerten und als PDF-Datei abspeichern.

Für die Einrichtung der Apple Watch und den vollen Funktionsumfang ist auch in der siebten Generation ein iPhone unbedingt erforderlich. Apple hat aber glücklicherweise an der Familienkonfiguration festgehalten. Wer innerhalb der Familie eine Apple Watch mit LTE-Funktion besitzt, kann die Uhr auch ohne iPhone sinnvoll verwenden. So richten die Eltern unter anderem die Smartwatch für den Nachwuchs ein und legen in den Einstellungen Anrufe zu bestimmten Nummern fest. Jeder erhält eine eigene Telefonnummer. Das Schreiben eines EKGs, die Schlafanalyse, Nachverfolgung des monatlichen Zyklus sowie Blutsauerstoff-Messung erfordern allerdings das Zusammenspiel mit einem iPhone.

Die App-Auswahl für die Apple Watch 7 ist riesig. Hier findet man für nahezu jede gewünschte Situation eine passende Anwendung. So verwandelt sich die Uhr sogar in ein Mini-Navi, und das Abspielen von Musik klappt genauso wie die Verwendung als Diktiergerät.

Mehr als üppig fällt zudem das Portfolio an Watchfaces aus. Ob sportlich, klassisch, gediegen oder etwas verrückt – für jeden Geschmack lässt sich das optimale Zifferblatt installieren.

Die Apple Watch 7 läuft mit dem neuen Betriebssystem watchOS8. Das Bedientempo ist sehr hoch, Apps starten ungemein schnell, Menüwechsel gelingen flüssig. Die Bedienung erfolgt über Wisch- und Touchgesten sowie über die drehbare Krone. Apples Bedienkonzept ist extrem intuitiv und durchdacht. Erhöht wird der Bedienkomfort durch zwei zusätzliche größere Schriften. Damit verbunden profitiert man von größeren Menütasten in Apps wie „Stoppuhr“, „Wecker“ und „Aktivität“.

Erstmals integriert hat Apple eine QWERTZ-Tastatur, die sich per Tippen oder durch Streichen mit einem Finger über QuickPath bedienen lässt. Wer sich momentan in Deutschland eine Apple Watch 7 zulegt, wird diese praktische Eingabehilfe zunächst vergeblich suchen. Denn die Tastatur steht bisher nur in englischer Sprache zur Verfügung. Um die Tastatur nutzen zu können, muss man folglich auf dem iPhone neben der Region („Vereinigte Staaten“) auch die Sprache ändern („Englisch“). Noch hat Apple nicht mitgeteilt, wann die deutsche QWERTZ-Tastatur eingeführt wird.

Auf WhatsApp, SMS und E-Mails kann man entweder über die Tastatur, per Handschrifterkennung oder Diktat mittels Siri antworten. Neuerdings ist es zudem möglich, Diktat, Handschrift und Emojis in derselben Nachricht zu kombinieren.

Speziell für Radfahrer bietet die Apple Watch 7 neue interessante Funktionen an. Die Auswertung verschiedener Algorithmen dient dazu, um GPS-, Herzfrequenz-, Gyro- und Beschleunigungssensor-Daten zu analysieren. So erkennt die Uhr beispielsweise, wann eine Radtour beginnt, und schlägt Nutzern vor, das Outdoor-Training fürs Rad zu starten. Wie bei allen automatischen Trainingserinnerungen sehen Radfahrer ihre Werte ab Trainingsbeginn. Radfahrtrainings haben zudem eine Funktion zum automatischen Pausieren und Fortsetzen, womit unter anderem Wartezeiten an Ampeln berücksichtigt und die Bewegungswerte genauer werden.

Apple verspricht, dass die Apple Watch den aktiven Kalorienverbrauch beim Fahren mit dem E-Bike dank eines verbesserten Algorithmus genauer messen kann. Dieser wertet GPS-Daten und die Herzfrequenz aus und kann anhand dieser Parameter bestimmen, wann mit Unterstützung oder nur mit Muskelkraft getreten wird. Das neue Sprachfeedback über die integrierten Lautsprecher der Apple Watch oder mittels AirPods oder andere Bluetooth-Kopfhörer teilt außerdem automatisch Meilensteine beim Training und den Status der Aktivitätsringe mit, sodass sich Sportler besser auf ihr Training konzentrieren können.

Geblieben sind zahlreiche Trainingsmodi. Jogger etwa können schon während des Laufens wichtige Informationen zur Herzfrequenz und Trainingsdauer auf der Uhr ablesen und nachträglich per GPS aufgezeichnete Routen einsehen. Aktivitätsringe steigern nach wie vor die Motivation, sich mehr zu bewegen. Und die maximale Sauerstoffaufnahme, der VO2max-Wert, erlaubt wie gehabt Rückschlüsse auf den persönlichen Fitnesszustand.

Mit Apple Fitness+ ist seit Kurzem ein ganz spezieller Fitnessservice rund um die Apple Watch verfügbar. Fitness+ integriert Workouts und Meditationen im Studiostil ins iPhone, iPad sowie Apple TV. Die Anwendung überträgt wichtige Trainingsdaten der Apple Watch direkt auf andere Apple-Geräte. In wichtigen Momenten des Trainings werden persönliche Messwerte von der Apple Watch auf dem Screen animiert. Wenn etwa der Trainer sagt, dass die Herzfrequenz gecheckt werden soll, werden die Herzfrequenzdaten hervorgehoben; während anstrengender Intervalle startet ein Countdown, um Nutzer zu motivieren, bis zur letzten Sekunde durchzuhalten; und wenn man die Aktivitätsringe schließt, erscheint auf dem Trainings-Screen ein Feuerwerk.

Sportler können aus elf verschiedenen Trainingsarten mit unterschiedlicher Dauer auswählen, darunter hochintensives Intervalltraining (HIIT), Kraft, Yoga, Tanzen, Radfahren, Pilates, Laufband zum Rennen oder Gehen (Ratgeber), Rudern und Achtsames Cooldown. Für alle, die sich gerne mit anderen messen, gibt es für ausgewählte Trainings eine optionale Vergleichsanzeige, die in Echtzeit darstellt, wie die Leistung des Anwenders im Vergleich zu anderen ist, die dasselbe Training bereits absolviert haben. Alle Workouts haben auch einen Fitness+ Trainer, der die Übungen vormacht. Die App ist auf Englisch mit Untertiteln in Deutsch verfügbar. Fitness+ ist als Abonnement für 9,99 Euro pro Monat oder für 79,99 Euro pro Jahr erhältlich. Beim Kauf einer Apple Watch Series 3 oder neuer sind drei Monate Apple Fitness+ enthalten, und bestehende Apple Watch-Nutzer bekommen einen Monat Fitness+ gratis.

Während Apple das Display seiner neuen Smartwatch spürbar optimieren konnte, gibt es bei der Akkulaufzeit leider keine Verbesserungen. Der Hersteller selbst spricht von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 18 Stunden, bei uns hielt der Akku knapp einen Tag durch. Dabei waren die Zeitanzeige und die Herzfrequenzmessung permanent aktiviert.

Einzig beim Laden erzielt die Apple Watch Series 7 jetzt einen Fortschritt. Das Ladetempo wurde um rund 30 Prozent erhöht. Etwa eine Stunde dauert es, um die komplett leere Smartwatch wieder voll aufzuladen.

Die Preisspanne für die Apple Watch 7 ist riesig. Entscheidend, was die Uhr kostet, sind Gehäusegröße und -Material, Art des Armbands und Ausstattung (nur GPS oder mit eSim). Das günstigste Modell ist die Aluminium-Variante mit 41-mm-Gehäuse für 429 Euro. Für das 45-mm-Modell werden 30 Euro mehr fällig, mit eSim muss man jeweils 100 Euro zusätzlich hinblättern. Das Edelstahlgehäuse geht bei 779 Euro los und ist lediglich als „GPS + Cellular“-Version erhältlich.

Man kann aber noch viel mehr für die Apple Watch Series 7 ausgeben. Beispiel: Mit Hermès-Edelstahlgehäuse und Single Tour mit Faltschließe verlangt Apple stolze 1579 Euro. Wie alle Apple-Produkte ist auch die Watch 7 sehr preisstabil. Rabatte bei Online-Händlern oder im stationären Handel sind selten und fallen, wenn überhaupt, überschaubar aus.

Das Display der neuen Apple Watch Serie 7 ist etwas größer und robuster und wird effektiver genutzt. Außerdem gibt es jetzt virtuelle Tastatur, und das Laden geht flotter. Das sind auch schon die wesentlichen Unterschiede zur Apple Watch 6 (Testbericht). Starke Argumente zum Umstieg auf das aktuelle Modell sind das eher keine.

Wer sich aber ohnehin eine Smartwatch mit dem Apfel-Logo zulegen will: Die Watch 7 ist eine hervorragende Uhr für iPhone-Besitzer mit hoher Materialanmutung, super Ausstattung und tollem Bedienkomfort.

Einzige Kritikpunkte bleiben die kurze Akkulaufzeit und der hohe Anschaffungspreis. Abgesehen davon verteidigt Apple mit der Watch 7 den Platz an der Smartwatch-Sonne.

Weitere Tests und Ratgeber zu dem Thema sammeln wir in der Themenwelt Smartwatch. Dort haben wir etwa die größten Konkurrenten getestet, die Samsung Galaxy Watch 4 (Testbericht) oder den Akku-Langläufer Withings Scanwatch (Testbericht). Weitere smarte Uhren zeigen wir in der Bestenliste: Die Top 10 der Smartwatches.

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