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Apple iPhone 12 Pro
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Mit der iPhone-Serie der Generationsnummer 12 springt Apple nach langem Anlauf endlich in die 5G-Ära, der Rest ist eher dezente Evolution. Das gilt auch fürs iPhone 12 Pro, dem zweitgrößten des diesjährigen Modell-Quartetts.

Inzwischen sind alle Top-Geräte der ersten Jahreshälfte des Smartphone-Jahres 2021 draußen. Insbesondere die chinesischen Android-Player legen sich in der Smartphone-Modellsaison 2021 richtig ins Zeug. Sei es das Oppo Find X3 Pro (Testbericht), das OnePlus 9 Pro (Testbericht) oder das Xiaomi Mi 11 (Testbericht). Und auch Marktführer Samsung ist mit seinem Topmodell Galaxy S21 Ultra (Testbericht) ganz vorn mit dabei. All diese Optionen bieten in Sachen Display, Kamera und Akku richtig viel High-End. Wegen der unterschiedlichen Betriebssysteme hinkt der direkte Vergleich eines der genannten Modelle mit dem aktuellen iPhone, doch selbst langjährige iPhone-Fans wollen technisch zumindest halbwegs aktuell unterwegs sein. Wo steht das iPhone 12 Pro also im großen Spiel der Dinge?

Design

Klare Kante: Apple rückt von der geschwungenen Designsprache der jüngeren Vorgängergenerationen ab und formt die 12er-Modelle wieder etwas gradliniger. Nostalgiker erinnert der klar abgegrenzte Gehäuserahmen zum Beispiel an das iPhone 4 und 5, aber in leicht modernisierter Neuauflage. Der Look macht auch heute noch eine gute Figur und kontrastiert angenehm mit den vielen gleichförmigen Smartphones-Designs mit gewölbten Bildschirmkanten und stark abgerundeten Ecken. Die optische Auffrischung komplettiert eine neue verfügbare Farbvariante, die Apple „Pazifikblau“ nennt. Uns gefällt sie hervorragend. Wer es traditioneller mag, greift zu den Farbvarianten Graphit, Silber und Gold.

Ungeachtet der neuen kantigen Silhoutte bleiben die Maße verhältnismäßig kompakt. Mit 7,4 mm Tiefe ist das iPhone 12 Pro flacher als der direkte Vorgänger. Das Gewicht befindet sich mit 187 Gramm auf einem für diese Größe üblichem Niveau. Der Kamerabuckel auf der Rückseite trägt erfreulich wenig auf. Daher kippelt das iPhone 12 Pro im Test auf Oberflächen auch nicht so stark wie andere Geräte. Haptik und Verarbeitung des Edelstahlrahmens und das gläserne Finish auf beiden Seiten hinterlassen einen Top-Eindruck. Das Deckglas der Rückseite zu mattieren, ist eine prima Idee, auch wenn die mit Blick auf Oneplus längst nicht neu ist. Dadurch fallen Fingerabdrücke praktisch nicht auf.

Die Vorderseite schützt Apple mit einer Glasschicht, die von Keramikkristallen durchzogen ist. Dadurch soll die „Ceramic Shield Front“ in hohem Maße Kratzern und Sturzschäden Stand halten. Im Praxistestzeitraum vermied sie bei üblichem Gebrauch Kratzer aber nicht besser oder schlechter als andere Schutzgläser. Auf eine Fallprobe haben wir bei dem Testgerät verzichtet. Wir würden eine Panzerglasscheibe als zusätzlichen Schutz empfehlen. Den Gehäuseschutz ergänzen Dichtungen, die Süßwasser während eines 30-minütigen Tauchbads in bis zu einer Tiefe von sechs Metern fernhalten soll. Das erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse IP68.

Display

Das iPhone 12 Pro bietet mehr Displayfläche ist als das vorherige Pro-Modell. In der Diagonale misst der Bildschirm des aktuellen Modells 6,1 statt 5,8 Zoll. Weil Apple die Ränder geschrumpft hat, steht mehr Platz für Mails, Buchtext und Web-Seiteninhalte zur Verfügung. In der Praxis erweist sich der scheinbar kleine Unterschied als großer Mehrwert. Aus unserer Sicht ist das Verhältnis zwischen Displayfläche, Gehäusemaße und Gewicht beim Pro-Modell besser austariert als beim ausladenden iPhone 12 Pro Max (6,7 Zoll).

Abgesehen von der Displaygröße hält mittlerweile auch Apple erneut an OLED fest. Das Pro-Modell stellt Inhalte mit kräftiger, aber nicht unnatürlicher Farbabstimmung und dem großen P3-Farbraum dar. Die Ansicht ist ob einer Auflösung von 2532 x 1170 Pixeln sehr scharf und klar. Der Pixelpitch von 460 ppi ist vergleichbar mit dem des kleineren Displays im iPhone 11 Pro. Das HDR-taugliche Panel dreht die Helligkeit im Normalfall nach Herstellerangaben auf bis zu 800 Nits auf, bei starkem Sonnenschein erhöht es punktuell auf bis zu 1200 Nits. Das ist auch für Außeneinsätze in direktem Sonnenlicht hell genug.

Zum Ärger von Fachwelt und Fans lässt Apple auch die Bildwiederholrate von 60 Hertz unverändert. Manch andere Hersteller bieten inzwischen geschmeidigere 90, 120 oder gar 144 Hertz, der iPhone-Konzern beschränkt sich bei dieser Modellgeneration erneut darauf, nur 5G als Akkusünder einzubauen. Stört das? Im direkten Vergleich zu Displays mit flüssigerem Bildaufbau ist ein Unterschied sichtbar. Wer ihn nicht kennt, vermisst aber nichts – wie bei entsprechenden Android-Geräten. Trotzdem darf man angesichts des hohen Preisniveaus von Apple mehr erwarten.

Kamera

Das Setup des Dreifach-Kamerasystems kommt Nutzern des iPhone 11 Pro bekannt vor. Auch im Nachfolgermodell kommen jeweils eine Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Telekamera mit 12-Megapixel-Sensor zum Einsatz. Die Hauptkamera öffnet die Blende mit dem Wert f/1.6 etwas weiter. Dagegen bleibt die Lichtstärke der anderen Linsen unverändert.

Wer viel Wert auf optische Vergrößerung legt, liegt beim iPhone nach wie vor falsch. Apple setzt weiterhin auf eine Brennweite, die umgerechnet auf den Kleinbild-Standard 52 Millimeter beträgt. Mit einem zweifachen Vergrößerungsfaktor im Verhältnis zur Hauptkamera bleibt Apple hinter der Android-Konkurrenz zurück. Dort sind dreifache, fünffache oder sogar zehnfache optische Vergrößerungen üblich. Allenfalls das deutlich größere und 100 Euro teurere iPhone 12 Pro Max kann mit seinem 65-mm-Tele (dreifacher Vergrößerungsfaktor) mithalten.

Unter der Haube und bei der Software ist mehr passiert. Apple hat dem Kamerasystem einen neuen Bildverarbeitungsprozessor spendiert. Außerdem steuert der neue Hauptprozessor A14 Bionic mehr Power für die Signalverarbeitung bei. Darüber hinaus arbeitet ein neuer LiDAR-Sensor als Teilzeitkraft in der Fotoabteilung. Hauptsächlich sollen seine Lasermessungen die Ansicht von Augmented-Reality-Anwendungen verbessern. Er eignet sich aber auch dafür, die künstlerische Hintergrundunschärfe von Porträts präziser zu berechnen. Das ist die Grundlage für eine Nachtmodus-Option im Porträtmodus, die sich bei wenig Umgebungslicht automatisch einblendet.

Wer gern die volle Kontrolle bei der Nachbearbeitung von Bildern behält, freut sich darüber, dass Apple endlich eine Raw-Funktion in die native Kamera-App von iOS integriert. Sie steht sowohl bei der Pro- als auch bei der Max-Version des iPhone 12 zur Verfügung. Vorher musste man zu Apps wie Lightroom greifen, um Bilder statt als JPG in einem Rohdatenformat zu speichern. Praktisch: Apples herstellereigenes Rohdatenformat ProRaw lässt sich über eine Schaltfläche direkt im vollautomatischen Standardfotomodus auswählen. Bei Android-Smartphones erfordert dies normalerweise den Wechsel in einen separaten Modus.

Welche Bildqualität ermöglicht dieser technische Unterbau? Sowohl unter Laborbedingungen als auch im Praxiseinsatz zeigt das iPhone 12 Pro über alle Aufnahmeeinheiten hinweg eine Leistung auf sehr hohem Niveau. Bei gutem genau wie bei wenig Licht überzeugt das Kamerasystem mit einer ausgewogenen Belichtung und schöner Zeichnung in feinen Strukturen bei akzeptablem Rauschen. Die Hauptkamera liefert dank des größeren Sensors die schärfsten und detailreichsten Bilder. Ultraweitwinkel und Tele können nicht ganz mithalten. Dennoch ermöglicht das Teleobjektiv gute Bildqualität, was unter anderem auf die vergleichsweise hohe Lichtstärke (f/2.0) zurückzuführen sein dürfte. Bei anderen Smartphones blenden die Teleobjektive stärker ab und führen daher bisweilen zu dunkleren oder verauschteren Ergebnissen.

Ärgerlich ist, dass das Teleobjektiv wie bei vielen anderen Smartphones einen weiten Mindestabstand zum Motiv benötigt, um fokussieren zu können. Gerade bei kleinen Objekten wie Blumen schaltete das iPhone 12 Pro im Test automatisch auf die Weitwinkelkamera um und croppt das Bild entsprechend.

Was noch negativ auffällt: Die Farbwiedergabe ist für unseren Geschmack etwas zu überhübscht, weil Apple die JPGs im lebhaften P3-Farbraum statt im nüchternen sRGB verarbeitet. Außerdem stimmt die Software den Weißabgleich zu warm ab. Das lässt sich immerhin mit der Autokorrektur jeder Foto-App beheben. Der spezielle Nachtmodus liefert schöne HDR-Aufnahmen, neigt aber vereinzelt zu Klötzchenbildung und Artefakten.

Insgesamt ist das Kamerasystem genau wie das ganze Smartphone ein guter Allrounder ohne extreme Stärken oder ausgeprägte Schwächen. Das ist auch das Ergebnis eines Kameravergleichs von Heise+ zwischen dem iPhone 12 Pro, OnePlus 9 Pro, Oppo Find X3 Pro, und Samsung Galaxy S21 Ultra. Dort liefern OnePlus und Oppo bessere Ergebnisse mit der Ultraweitwinkelkamera, während Samsung sich beim Telezoom hervortut. In der Gesamtbetrachtung zeigt das iPhone 12 Pro jedoch die ausgeglichenste Leistung.

Ausstattung

Darf es ein noch ein bisschen mehr Prozessorpower sein? Apple bietet auch im iPhone 12 Pro einen turnusgemäßen Leistungszuwachs. Der A14 Bionic genannten aktuellen System-on-a-Chip-Version steht eine abermals aufgebohrte Auflage des KI-Chips namens Neural Engine sowie 6 CPU-Kerne statt zur Seite. Die CPUs des A14 Bionic wurde erstmals im 5-Nanometer-Verfahren gefertigt und liefert daher mehr Leistung als die Vorjahresgeneration. In der Geekbench-Messung rechnet das iPhone 12 Pro erwartungsgemäß schneller als ältere iPhones und wird nur noch von vom 12 Pro Max übertrumpft. Im Benchmark von 3D Mark Wild Life kommt Apples aktuelles Pro-Modell mit 8777 Punkten jedoch nicht an die leistungsstärksten Android-Boliden heran. Wegen der unterschiedlichen Betriebssysteme sind solche Benchmarks aber nicht übermäßig aussagekräftig.

Das ist aber auch kein Beinbruch. In der Praxis legt das iPhone 12 Pro sowohl bei Alltagsanwendungen als auch bei anspruchsvollen Games und Foto-Editoren sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Wer schon einen entsprechenden 5G-Tarif hat und sich in einem Ausbaugebiet aufhält, freut sich über den Support der aktuellen Mobilfunkgeneration - schön, dass sie nach längerem Anlauf auch den Sprung auf ein iPhone geschafft hat. Bei sehr großen Downloads und beim Gaming sind die höhere Bandbreite und die niedrigere Latenz von Vorteil.

Nutzerdaten lassen sich je nach Konfiguration auf dem 128, 256 oder 512 GByte großen Speicher ablegen. Beim iPhone 11 Pro war die kleinste Option noch auf 64 GB beschränkt, 128 GB waren nicht verfügbar. Mit einer MicroSD-Karte lässt sich das Speicherangebot – wenig überraschend – nach wie vor nicht erweitern. Wenn nicht per Funk, überträgt man Daten per Lightning-Kabel. Das Display entsperrt man per FaceID-Gesichtsscan, einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht.

Im Hardware-Bereich bleiben die Neuerungen insgesamt übersichtlich. Mehr hat sich bei der Software getan. Das iPhone 12 liefert Apple mit iOS 14 aus, das als Update auch für ältere Geräte bis zurück zum iPhone 6s verfügbar ist. Die auffälligsten Änderungen: Widgets sind frei auf verschiedenen Startbildschirmen platzierbar und nicht mehr auf die „Heute“-Ansicht begrenzt. Mit einer Mediathek steht nun ein weiterer Ablageort für Apps bereit. Wer Anwendungen vom Homescreen entfernt und nicht löscht, findet sie dort wieder – entweder alphabetisch oder nach Nutzungshäufigkeit und Thematik sortiert. Das sind in der Praxis wirklich nützliche und lang erwartete Funktionen, die auf Android-Smartphones bereits selbstverständlich sind.

Insgesamt erhält man auch mit dem iPhone 12 Pro weiterhin eine gelungene Einheit aus Hardware und Software, die auch mit anderen Komponenten von Apples Ökosystem wie HomeKit, AirPlay und via Hand-off-Übergabe zu iPad oder Mac prima zusammenspielt.

Akku

Apple nennt nicht die Akkukapazität des iPhone 12 Pro, sondern macht Angaben zur Ausdauer bei Multimedia-Einsätzen. Demnach soll der Energiespeicher bis zu elf Stunden Videostreaming und bis zu 65 Stunden Audiowiedergabe ermöglichen. Das ist genauso viel, wie beim iPhone 11 Pro, obwohl der Akku beider Modelle laut iFixit unterschiedlich viele Wattstunden bietet (11 Pro: 11,67 Wh; 12 Pro: 10,78 Wh).

Für die Praxis sagen die Werte auf dem Papier ohnehin kaum etwas aus. Fakt ist, dass wir im Mischbetrieb verschiedener Funkprotokolle und Apps mit dem iPhone 12 Pro im Test locker über den Tag kommen. Abends musste das Testgerät an die Steckdose, genau wie die jüngeren Apple-Smartphones zuvor. Aufladen lässt sich das iPhone 12 Pro wie gehabt per Lightning-Kabel oder Qi-Ladeschale. Ärgerlich: Erstmals liegt kein Netzteil mehr im Karton. Das spart sich Apple nach eigenen Angaben, um die Umwelt zu schonen. Neu dabei ist dagegen MagSafe, eine von MacBooks bekannte Magnettechnik, die das iPhone auf ebenfalls MagSafe-kompatiblen Qi-Ladeschalen in die richtige Position rückt.

Beim Ladetempo stellt Apple keine Rekorde auf. Eine kabelgebundene Auffrischung ist mit maximal 20 Watt möglich. Ein Qi-Charger mit MagSafe darf Energie mit bis zu 15 Watt in den Akku pumpen, eine induktive Ladeschale ohne MagSafe mit nicht mehr als 7,5 Watt. Das iPhone 12 Pro ist daher bei Weitem nicht so schnell einsatzbereit wie die Android-Smartphones der gleichen Preisklasse, in der 30, 50 oder 65 Watt inzwischen gang und gäbe sind.

Nichtsdestotrotz lässt sich der Akku des iPhone 12 Pro im Test mit einem selbst beigesteuerten 20-Watt-Netzteil innerhalb von 30 Minuten zur Hälfte auftanken. Das reizt das heutzutage Machbare nicht aus, reicht aber im Alltag immerhin, um ein leeres Gerät in einer vertretbar kurzen Pause wieder einsatzfähig zu machen.

Preis

Nach Speicherkapazität gestaffelt, empfiehlt Apple Händlern als Verkaufspreise 1149 Euro (128 GByte), 1269 Euro (256 GByte) und 1499 Euro (512 GByte). Je nach Konfiguration kostete das Modell zum Marktstart damit genauso viel oder sogar minimal weniger als seinerzeit das iPhone 11 Pro. Nachdem das aktuelle Modell nun bereits eine Weile erhältlich ist, liegt der reale Straßenpreis inzwischen auf und teilweise unter dem Niveau der Premium-Alternativen im Android-Lager.

Fazit

Mit dem iPhone 12 Pro liefert Apple eine schicke und leistungsstarke Neuauflage seines Pro-Modells ab. Die Ausstattung hat der Hersteller moderat, aber sinnvoll aufgebohrt. Die auffälligste und in der Praxis bedeutsamste Neuerung ist das größere Display bei gleichen Gehäusemaßen. Der Mobilfunkstandard 5G ist eine überfällige Ergänzung, wobei der Mehrwert stark vom individuellen Einsatzzweck abhängt. Wer derzeit nicht gerade geschäftsmäßig reisen muss, kommt nicht so oft in die Verlegenheit, große Downloads oder hitzige Multiplayer-Sessions mit der mobilen Internetverbindung zu bewältigen. Außerdem ist 5G in Deutschland nach wie vor eher fragmentarisch und überwiegend in Ballungsräumen ausgebaut.

Foto-Enthusiasten freuen sich, dass sie für das Speichern von Bildern im Rohdatenformat endlich nicht mehr die App wechseln müssen, sondern ProRaw in der iOS-Kamerasoftware auswählen können. Bedauerlich ist aber, dass Apple die beste Kameraausstattung wie eine längere Telezoom-Brennweite dem Max-Modell vorbehält. Die Pro-Version ist teuer genug, dass man auch hier den Brennweitenzuwachs hätte erwarten dürfen. Auch bei der Bildwiederholrate des Displays oder dem vergleichsweise gemächlichen Aufladetempo des Akkus und beim fehlenden Ladegerät zeigt sich Apple knauserig.

Dessen ungeachtet überzeugt die Leistung des iPhone 12 Pro in der Praxis. Echte Schwächen leistet es sich nicht, genau wie man es von einem Premium-Gerät erwarten sollte. Am Vorgängermodell 11 Pro ist es zwar insgesamt noch sehr nah dran, aber für Besitzer älterer iPhone-Flaggschiffe ist das aktuelle Modell eine interessante Upgrade-Option. Wer lieber im Android-Lager unterwegs ist und weniger ausgeben will, sollte sich unsere regelmäßig aktualisierten Bestenlisten bis 300, bis 400 und bis 500 Euro anschauen.

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