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Amazing Alex – Rovio-Spielehit endlich für Windows Phone

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Rovio und Windows Phone: eine von Anfang an komplizierte Beziehung. Denn Microsoft warb mit Angry Birds für die App-Vielfalt seines Mobil-Betriebssystems – ohne, dass man jemals mit der finnischen App-Schmiede darüber gesprochen hatte. Etwas verzögert kam Angry Birds dann aber schließlich doch für Windows Phone heraus. Und jetzt folgt mit Amazing Alex, knappe 40 Wochen nach dem iOS- und Android-Debüt, der nächste Rovio-Hit.

Das Prinzip von Amazing Alex ist einfach wie vielfältig: Der Spieler muss in zig Levels eine vorgegebene Aufgabe lösen, beispielsweise Bälle oder Bücher in einen Korb befördern, einen Kistenstapel umwerfen, Luftballons zum Platzen bringen oder aus einem Gefängnis befreien – und so weiter. Wer sich hierbei an The Incredible Machine erinnert führt, liegt so falsch nicht.

Dafür stehen alle möglichen Hilfsmittel zur Verfügung. Anfangs baut der Nutzer Brücken für Bälle und spielt mit Büchern Domino Day. Später flitzen ferngesteuerte Autos durchs Level, Magneten beeinflussen die Flugbahnen von Dartpfeilen, und Ventilatoren lassen Papierflieger herumsausen.

Natürlich dürfen bei einem Rovio-Spiel auch die drei Sterne nicht fehlen. Diese sind hier kreuz und quer im Level verteilt und wollen bei der Bewältigung der gestellten Aufgabe von den beweglichen Objekten eingesammeln werden. Fußbälle, ferngesteuerte Autos & Co. müssen sich also auf den einen oder anderen Umweg einstellen.

Amazing Alex ist – wie man es von Profis wie Rovio erwarten darf – bis ins Detail ausgearbeitet. Die Grafiken im Comic-Stil sind liebevoll gestaltet und wirken über das gesamte Spiel hinweg stringent.

Die klangliche Untermalung bewegt sich ebenfalls auf dem hohen Niveau wie bei Angry Birds. Die Soundeffekte sind hochwertig, der Soundtrack ist angenehm unaufdringlich.

Amazing Alex ist auch für Gelegenheitsdaddler einfach und schnell zu verstehen. Die ersten Level sind als Tutorial gestaltet und erklären dem Spieler Schritt für Schritt, wie sich einfache Aufgaben mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen lösen lassen. Anschließend wird der Nutzer in Eigenregie auf die Herausforderungen losgelassen.

Der Schwierigkeitsgrad steigt aber mit zunehmendem Fortschritt deutlich an. Gibt es zunächst nur Brücken, Bälle und Bücher zum Auslösen von Kettenreaktionen, stehen dem Spieler später ferngesteuerte Autos, Papierflieger, Ventilatoren, Dartpfeile, Magnete und dergleichen zur Verfügung.

Außerdem spielt bei zunehmendem Spielfortschritt mehr und mehr der Zufall mit. Wer einen Papierflieger bei starkem Seitenwind gezielt irgendwo hinschießen möchte, braucht schlicht und ergreifend Glück – und kein geniales Zielvermögen. Hier ist sehr viel Trial & Error gefragt. Auch wollen Gegenstände teilweise vom Spieler sehr präzise plaziert werden, was auf dem Touchscreen leider nicht so einfach möglich ist. Bis alles sitzt, ist gelegentlich sehr viel Geduld gefordert.

Das Spiel ist unterhaltsam und bringt durchaus etliche Stunden Spaß. Allerdings nutzt sich das Prinzip gefühlt deutlich schneller ab als bei Angry Birds. Der Erfolg der wütenden Vögel konnte die App weder unter Android noch unter iOS wiederholen – und auch die Windows-Phone-Version wird keinen Amazing-Alex-Hype generieren.

Im Windows Marketplace steht eine kostenfreie Version mit den ersten 16 Levels bereit. Wer Zugriff auf die insgesamt über 100 Herausforderungen haben möchte, muss 99 Cent auf den virtuellen Tresen blättern. Angesichts der zahlreichen Level, der liebevoll ausgearbeiteten Grafikdetails und des schönen Soundtracks ist das sicherlich nicht zu viel verlangt – zumal es keine Werbeeinblendungen gibt.

Wir haben Version 1.0.0.0 von Amazing Alex auf einem Nokia Lumia 920 mit Windows Phone 8.0 ausprobiert.

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