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Adata XPG SX8200 Pro (1 TByte): Schnelle M.2-NVMe im Test
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Die XPG SX8200 Pro von Adata überrascht uns im Test mit einer sehr guten Leistung. Wir schicken den M.2-NVMe-Datenspeicher durch unseren Benchmark.

Adata schickt mit der XPG SX8200 Pro eine schnelle NVMe in unsere Testparcours. Wir hatten die 1-TByte-große Variante im Test. Ähnlich wie bei anderen Anbietern werden hier die schnellsten Chips verbaut, um einen möglichst hohen Durchsatz zu erzielen. Das geht durchaus auf, wie unsere Benchmarks zeigen.

Die NVMe ist Teil unserer Themenwelt rund um die schnellen Flash-Speicher. Bislang sind folgende Beiträge erschienen:

Die NVMe kommt im Formfaktor 2280, ist also 22 mm breit und 80 mm lang. Damit ist sie für den Einsatz in Desktops gedacht, für die meisten Notebooks dürfte sie zu groß sein. Adata verspricht, dass der Speicher mindestens 640 TBW (Terabyte Written) schafft, bevor er Fehler auswirft. Damit würde sie bei einer Garantiezeit von fünf Jahren fast 350 GByte täglich schreiben müssen, um diesen Wert zu erreichen. Im normalen Desktop-Umfeld ist es deutlich weniger, entsprechend sollte es keine Probleme geben. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte zur Corsair Force MP510 (Testbericht) greifen. Deren Hersteller garantiert 1,7 Petabyte written.

Wie gehabt schicken wir den Speicher von Adata durch die Benchmarks ezFIO und Crystal Disk Mark 5.5. Den genauen Aufbau der beiden Benchmarks und was sie überprüfen, zeigen wir im Test zu WD Black im Detail.

In ezFIO schlägt der Adata-Speicher bei den IOPS knapp den M.2-Speicher von Corsair. Die Adata XPG SX8200 Pro erreicht im Durchschnitt sehr gute 37.008 IOPS (Input/Output Operations per Second) und setzt sich damit erst einmal an die Spitze. Den höchsten Durchsatz schafft der Datenspeicher bei einer Queue-Tiefe (QD) von 256 und 64. Das ist im Server-Einsatz wichtig, im Desktop-Alltag kommt diese QD aber selten vor.

Wie auch die NVMe von Corsair schlägt sich der Adata-Speicher sehr gut. Wer die Daten im Detail einsehen möchte, findet die Rohdaten des Benchmarks wie gewohnt als Google Doc freigegeben .

Datenspeicher Durchschnittliche IOPS
Adata XPG SX8200 Pro (1 TByte) 37.008
Corsair Force MP510 (960 GByte) 36.027
Samsung 970 Evo Plus (250 Gbyte) 27.011
WD Black (500 GByte) 24.102
Samsung 970 Evo (250 GByte) 21.269
Samsung 860 EVO (250 GByte) 16.636

Der Crystal Disk Mark 5.5 bestätigt die guten Werte vom ezFIO. Der Speicher liefert durch die Bank sehr gute Werte, die Besten treten wie erwartet beim sequentiellen Lesen großer Dateien (was in der Praxis etwa bei der Videobearbeitung vorkommt) auf.

Interessant ist, dass Adata offenbar durch die Bank seine solide Leistung halten kann. Andere Speicher, etwa die Samsung 970 Evo (Testbericht) , brach bei den sehr großen Dateien ein – Adata bleibt bei Testdateien mit 50 Mbyte, 1 GByte und 16 GByte stabil.

Adata XPG SX8200 Pro (1 TByte)
Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s) Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s) Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s)
Sequentiell, Q32T1 3523 2962 3442 2957 3521 2894
4K, Q32T1 360,3 238,4 359 237,2 356,4 236,6
Sequentiell 3037 2601 2976 2684 3023 2636
4K 62,38 133,9 62,35 135 62,13 134,7
Vergleich: Samsung 970 EVO Plus (250 GByte)
Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s) Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s) Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s)
Sequentiell, Q32T1 3525 2363 3530 2361 3503 1014
4K, Q32T1 356,4 248,7 357,1 249 356,8 260,7
Sequentiell 2358 2318 2143 2326 2471 775,3
4K 44,32 128 54,52 127,8 50,85 128,1
Vergleich: WD Black (500 Gbyte)
Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s) Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s) Lesen (MByte/s) Schreiben (MByte/s)
Sequentiell, Q32T1 3474 2591 3435 1797 3452 2588
4K, Q32T1 356,6 235,4 359 239,2 361,4 238,4
Sequentiell 2441 2564 1987 1576 1806 2568
4K 45,27 130,2 34,05 130,3 33,44 129,9

Der Adata-Speicher überrascht uns ebenso wie die NVME von Corsair mit ihren hohen Geschwindigkeiten. Die kann die XPG SX8200 Pro durch die Bank halten, was sie zu einer insgesamt sehr guten M.2-SSD macht.

Wenn man ein Manko suchen möchte, dann vielleicht, dass der Adata-Speicher vor allem bei hohen QD-Werten glänzt, die eher im Enterprise- und Server-Umfeld erreicht werden. Das ist aber eher Makulatur, denn auch die IOPS-Werte für niedrige QDs sind gut.

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