TechStage
Suche

Ein Angebot von

Sony ZR7: Stereo-Multiroom-Speaker mit Chromecast

0
von  //  Twitter Google+

Neben dem kompakten Multiroom-Lautsprecher ZR5 von Sony konnten wir auch die größere Ausführung ZR7 testen. Der Straßenpreis liegt auf ähnlichem Niveau, obwohl der ZR7 in Stereo tönt, im Vergleich zum ZR5 noch einen Subwoofer hat und dank High-Resolution-Audio auch noch ne ganze Ecke besser klingen soll. Ob man aus diesen Gründen nicht mit dem ZR7 besser bedient ist, erfahrt Ihr in unserem Test.


Wie schon der ZR5 (Sony ZR5 im Test) präsentiert sich auch der ZR7 in Sachen Design schnörkellos. Vorn und hinten gibt es ein Metallgitter, unten vier rutschfeste Standfüße. Oben rechts sind neben dem Einschalter kapazitive Lautstärketasten und ein Button um die möglichen Audioquellen durchzuschalten. Die Abmessungen des 1,8 Kilogramm schweren Speakers betragen 300 × 93 × 86 Millimeter.

Auf der Rückseite finden sich neben zwei Gewinden zur Befestigung an einer Halterung unter anderem ein Ethernetanschluss, ein USB-A- und ein USB-B-Port, ein Audioeingang und ein HDMI-ARC-Anschluss. Die Box ist ist gut verarbeitet und hinterlässt einen soliden und wertigen Eindruck.

Sonys Multiroom-System bedient sich der gängigen Funktionsweise, die auch bei den meisten Konkurrenzprodukten eingesetzt wird. Einzelne Lautsprecher kommunizieren mit dem heimischen WLAN verbunden untereinander und spielen verschiedene Musik oder als Gruppen zusammengefasst im ganzen Haus identische Songs ab. Auch eine Verbindung mit Abspielgeräten per Bluetooth ist möglich, Audio erklingt dann allerdings jeweils nur auf dem verbundenen Speaker. Auch per Line-In-Eingang findet Musik ihren Weg auf den ZR7, leider auch hier nicht auf mehreren Boxen.

Multiroom-tauglich ist zumindest der USB-Anschluss: Musik von dort eingesteckten Speichermedien spielt auf Wunsch auch auf mehreren Lautsprechern. Und dann gibt es noch die Unterstützung von Googles Chromecast-Technologie, mit der ebenfalls Audio auf diverse Speaker gelangt.

Im Inneren sitzt ein 2.2-Kanal-System, bestehend aus zwei 45-Millimeter-Mitteltönern, zwei 62-Millimeter-Subwoofern und einem Passivradiator. Der Übertragungsbereich geht von 20 Hz bis 20 KHz. Der ZR7 unterstützt die Codes SBC, AAC und LDAC und zeigt sich kompatibel mit den Profilen A2DP, AVRCP und SPP.

Während sich bei der Konkurrenz in der Regel mindestens vier, fünf der bekanntesten Streaming-Dienste direkt innerhalb des Systems abrufbar sind, setzt Sony diesbezüglich voll auf Googles Chromecast-Technologie – und das ist nicht die schlechteste Entscheidung. Warum das so ist, lässt sich in einem eigenständigen Artikel zum Thema bei uns nachlesen ( Chromecast: Multiroom mit Teufel, Sony, Pioneer & Co.).

Neben den schon beschriebenen Möglichkeiten Bluetooth und Line In – beides leider nicht im Multiroom-Betrieb möglich – und USB, ist innerhalb Sonys Multiroom-System auch auf im Netzwerk befindliche Speicher und Medienserver Zugriff möglich. Hierbei wird auch der beliebte Medienserver Plex unterstützt.

Wie bei den meisten Multiroom-Systemen üblich gibt es auch bei Sony eine App für Android und iOS. Diese assistiert zunächst bei der Ersteinrichtung und beim verbinden mit dem WLAN, was im Test gut und problemlos geklappt hat. Danach dient sie zur grundsätzlichen Bedienung – also zum Auswählen der Quellen, der Alben und Songs und dem Bilden von Gruppen, wenn Musik im ganzen Haus aus mehreren Lautsprechern erklingen soll. Die App ist übersichtlich gestaltet und die Steuerung geht gut und intuitiv von der Hand.

Die App dient auch dazu, aus zwei ZR5 oder zwei ZR7 Stereopaare zu bilden. Das funktioniert aber leider nicht im Multiroom-Betrieb mit weiteren hinzugeschalteten Geräten – dann wird die entsprechende Stereogruppe jeweils immer wieder aufgelöst. Zur Feineinstellung des Klangs gibt es etwas versteckt in den Einstellungen innerhalb der App einen 5-Band-Equalizer. Was die Performance des Systems und des Streamings angeht, gab es im Test mit einer Fritzbox 7360 und einer 50-Mbit-Leitung keine Probleme.

Schon der ZR5 hat uns klanglich gut gefallen, der ZR7 macht mit seinem Stereo-System noch eine gute Ecke mehr her. War beim ZR5 ein kleinerer Kritikpunkt, dass er bei sehr hohen Lautstärken in Sachen Sound etwas nachlässt, kann man das vom ZR7 nicht behaupten. Sowohl die klaren und brillanten Höhen als auch die warmen Mitten und der druckvolle Bass klingen auch ordentlich aufgedreht noch sehr gut. Auch das Stereopanorama ist für einen Speaker dieser Größe gut wahrnehmbar.

Es gibt den WLAN-Lautsprecher von Sony in Weiß und in Schwarz.

Sony SRS-ZR7 schwarz

Schwarz

Sony SRS-ZR7 weiß

Weiß

Sonys WLAN-Lautsprecher ZR7 hat uns im Test klanglich sehr gut gefallen. Auch mit vielen Anschlussmöglichkeiten punktet das Gerät. Negativ fiel dabei jedoch auf, dass nicht alle davon auch im Multiroom-Betrieb funktionieren. Unterstützung für Chromecast – und damit verbunden die Möglichkeit die gängigsten Streaming-Dienste abzurufen und auf mehreren Lautsprechern abzuspielen – ist hingegen wieder ein großer Pluspunkt.

Raumfeld One S im Test
Raumfeld One M im Test
Sonos Play:1 im Test
Sonos Play:3 im Test
Philips BM6 im Test
Philips BM50 im Test
Bose SoundTouch 10 im Test
Bose SoundTouch 20 im Test
JBL Playlist im Test
Samsung R1 im Test
MusicCast WX-010 im Test
Sony ZR5 im Test
Samsung R5 im Test

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige