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Minix Neo C Plus USB-C Dock im Test

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Minix liefert das günstigste USB-C-Dock in unserem Testfeld. Wir prüfen, ob das Neo C Plus mithalten kann.

Das Neo C Plus von Minix ist klein genug für die Hosentasche und bietet trotzdem viele Anschlüsse. Das Dock kann per HDMI zwei Monitore ansteuern, hat vier USB-Anschlüsse und liest SD- und microSD-Karten.

Der helle, silberne Aluminiumkörper, der farblich auf das Macbook von Apple abgestimmt wurde, gefällt auf Anhieb. Leider sind die Kanten des kleinen Docks ziemlich scharf. Ist es nicht in eine Tasche eingehüllt, zerkratzt es im Rucksack möglicherweise andere Dinge, die sich ebenfalls darin befinden. Bei unserem Test hat es beim seitlichen Herumschieben Kratzer auf der Schreibtischplatte hinterlassen.

Das USB-C-Dock von Minix. Unverständlicherweise zeigen die HDMI-Ports zum Nutzer. Im Alltag ist das unpraktisch.

Davon abgesehen ist das Dock durch seine sehr kompakte Form transportabel oder für den stationären Betrieb auf dem Schreibtisch sehr platzsparend. Mit Maßen von etwa 11,3 cm × 4,9 cm × 1,4 cm ist es ungefähr so lang und dick wie das erste iPhone, nur etwas schmaler. Das hellgraue, integrierte USB-C-Kabel ist etwa 14,5 cm lang und der USB-Stecker aus dem gleichen Aluminiummaterial wie das Dock. Das Neo C Plus steht auf vier Gummifüßen, rutscht aber dennoch recht leicht auf dem Schreibtisch hin und her.

Designtechnisch wurde bei diesem Dock aber eine seltsame Entscheidung getroffen, wenn das Dock per USB-C an der linken Seite des Laptops angeschlossen wird. Die HDMI-Anschlüsse befinden sich dann vorne, also zum Nutzer gerichtet. Die anzuschließenden Monitore stehen normalerweise aber hinter dem Laptop. Heißt: Die HDMI-Kabel gehen von der Box zum Nutzer und dann entweder vorne unter dem Tisch entlang oder liegen links auf dem Schreibtisch und führen dann nach hinten. Oder man biegt das Dock schräg hinter den Laptop, kommt dann aber schlechter an die SD-Karten-Slots heran.

Seitlich ist Platz für einen klassischen USB-Steckplatz sowie für ein LAN-Kabel.

An der Vorderseite befinden sich die eben erwähnten beiden HDMI-Ausgänge. Über diese lassen sich zwar zwei Ultra-HD-Monitore (3840 × 2160 Pixel bei 30Hz) anschließen, jedoch werden diese nicht als zwei Bildschirme neben dem des Laptops erkannt. Stattdessen werden die beiden externen Monitore werden zu einem zusammengefasst.

Neben den HDMI-Buchsen befinden sich zwei USB 3.0 Ports. Ein weiterer sitzt auf der linken Seite neben dem Gigabit-Ethernet-Anschluss. Auf der Rückseite finden wir eine blaue LED, die leuchtet, wenn das Dock angeschlossen ist, einen USB-C-Anschluss und zwei Schlitze für den SD- und microSD-Kartenleser.

Per USB-C verbindet sich das Dock mit Notebooks.

Offiziell kompatibel ist das Dock mit folgenden Laptops:

Apple MacBook (2015, 2016, 2017), Apple MacBook Pro 13" (2016, 2017, 2018), Apple MacBook Pro 15" (2016, 2017, 2018)

In unserem Test haben wir das Neo C Plus an einem Thinkpad T470 (Windows 10) ausprobiert. Bemerkbar waren Audiostotterer, die vor allem etwa eine Minute nach dem Anstecken auftraten, aber auch im laufenden Betrieb immer wieder kurz zu hören waren. Sonst hat alles wie vorgesehen funktioniert.

Das Dock liegt preislich weit unterhalb der anderen getesteten Geräte. Ein Blick in unseren Preisvergleich zeigt, dass es teilweise für um die 69 Euro über den Ladentisch geht.

MiniX Neo-C Plus USB 3.0 auf HDMI/Gb LAN Multiport Adapter, silber (NEO-C-PLSI)

MiniX Neo C Plus, silber

(Kein Produktbild vorhanden)

MiniX Neo-C Plus , grau

Möchte man nur einen Monitor an den Laptop anschließen und braucht eine Dockingstation eher für USB-Anschlüsse und SD-Karten, mag das Minix Neo C Plus eine gute Wahl sein. Durch seine geringen Maße lässt es sich außerdem gut transportieren. Das Design der Anschlüsse sowie die scharfen Kanten konnten uns im Test nicht überzeugen. Dafür ist das USB-C-Dock vergleichsweise günstig, weniger als 70 Euro werden fällig.

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