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Lenovo Thinkpad USB-C-Dock: Dockingstation im Test

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USB-C statt Kabelsalat: Das Thinkpad-Dock verbindet sich per USB-C mit dem Notebook und bietet Netzwerk-, USB- und Monitoranschlüsse. Wir testen die Dockingstation.

Endlich ein 4K-Bild, obwohl der Laptop keinen hochauflösenden Monitor hat: Möglich wird das durch Lenovos handliches Dock, mit dem Notebooks über ein einziges USB-C-Kabel einen 4K-Monitor, Gigabit Ethernet und bis zu sechs weitere USB-Geräte ansteuern.

Die schwarze, kleine Box passt optisch zu den Lenovo-Laptops: Das typische Thinkpad-Logo ziert die Oberseite, die matte Kunststoffoberfläche hat ein ähnliches Muster wie die Handballenauflagen der Notebooks. Das Gerät steht auf vier Gummifüßen. Dadurch bleibt das Dock immer stabil auf dem Schreibtisch und rutscht nicht weg.

Im Lieferumfang ist neben dem Dock ein USB-C-Kabel sowie ein Stromadapter mit 90W.

Mit Maßen von etwa 17 × 8 × 3 cm ist das Dock kaum größer als eine Hand und bleibt somit klein genug, um es wie den Laptop an sich zu transportieren. Es wiegt nur knapp 300 g. Auf dem Schreibtisch nimmt es wenig Platz weg und hilft, das Kabelchaos ein wenig zu reduzieren.

Die Verarbeitung des Geräts ist sehr gut. Die Ecken sind abgerundet und das Kunststoffgehäuse bietet nirgends scharfe Kanten oder unerwünschte Rillen. Leider ist das Dock anfällig für Kratzer. Metallische Kabelenden ritzen die Rückseite des Docks einfach ein. Beim Anstecken sollte man daher behutsam vorgehen.

An der Vorderseite ist neben der USB-C-Buchse ein klassischer USB-3.0-Anschluss sowie ein Steckplatz für Mikrofon und Kopfhörer.

Das kleine Dock bietet dem Nutzer viele Möglichkeiten: Per Displayport wird entweder ein Monitor mit bis zu Ultra-HD-Auflösung (3840 × 2160 Pixel bei 30Hz) oder zwei Monitore mit jeweils Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel bei 60Hz) angeschlossen. Für ältere Monitore oder Beamer steht ein VGA-Anschluss (1920 × 1200 Pixel bei 60Hz) bereit. Der LAN-Anschluss liefert Gigabit Ethernet.

Von den drei USB 3.0-Ports ist einer dauerhaft eingeschaltet, um Smartphones & Co. zu laden. Zusätzlich sind zwei USB 2.0-Ports für beispielsweise Maus und Tastatur verbaut. Ein USB-C-Port ist für Datenübertragungen vorhanden (3A bei 5V). Fast alle Anschlüsse sind hinten untergebracht, seitlich findet sich lediglich ein Anschluss für ein Sicherheitskabel (Kensington Lock). Vorne ist neben dem bereits erwähnten USB 3.0-Port und dem USB-C-Daten-Port ein Kombianschluss für Kopfhörer und Mikrofon verbaut.

Dem Dock liegt ein Stromkabel mit 90-Watt-Netzteil bei. Außerdem wird ein doppelseitiges, etwa ein Meter langes USB-C-Kabel als Schnittstelle zwischen Dock und Laptop mitgeliefert. Das Dock versorgt den Laptop mit 60 Watt. Während des Betriebs wird der Akku des Laptops aufgeladen.

Auf der Rückseite sind alle wichtigen Anschlüsse für LAN, Monitore und USB.

Wir haben das Dock an einem Thinkpad T470 getestet und waren mit der Performance sehr zufrieden. Alle angeschlossenen Geräte wurden erkannt und waren sofort einsatzbereit. Während des Betriebs gab es keinerlei Störungen bei Monitoren, Audio oder Internet. Auch unter Linux lief alles im Test ohne Probleme.

Die Ein/Aus-Taste am Dock funktioniert wie der Powerknopf am Laptop. Einmaliges Drücken versetzt den Laptop in den Standby-Modus. Wer das Dock komplett ausschalten möchte, muss zuerst den Laptop abziehen.

Offiziell werden nur Lenovo-Laptops unterstützt. Zwar soll das Dock auch mit anderen Geräten funktionieren, doch das kann unter Umständen zu Problemen bei der Verbindung führen. Die Liste aller offiziell unterstützten Geräte gibt es auf dieser Seite.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Docks liegt bei 230 Euro. Wir raten zum Preisvergleich im Web, dort gibt es das Dock deutlich günstiger:

Wer ein Thinkpad besitzt, das in der Kompatibilitätsliste des Produkts auftaucht, bekommt mit diesem Dock praktische Zusatzfunktionen durch weitere Anschlüsse. Ein weiterer Pluspunkt ist das Design, denn das Dock sieht neben einem Thinkpad einfach schick aus. Da das Dock klein und leicht ist, hilft es, den Schreibtisch übersichtlicher zu organisieren und ist außerdem für unterwegs geeignet.

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