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LED-Streifen für Alexa im Test: einfach und günstig

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Wer noch konkrete Anwendungsmöglichkeiten für seine Alexa-Heimautomation sucht, sollte sich per Wifi gesteuerte LED-Streifen von Luminea ansehen. Wir haben ein günstiges Modell mit Tageslicht vom Versandhändler Pearl bekommen und in der Praxis ausprobiert.

Das WiFi-LED-Streifen-Set von Pearl unterscheidet sich optisch nicht von einem Modell ohne Alexa-Anbindung. Es besteht aus einem 12V-Netzteil mit 2A, dem eigentlichen LED-Streifen (Typ LAT-530) und dem LED-Controller. Alle Bestandteile des Sets sind in weiß gehalten und machen von der Verarbeitung her einen ordentlichen Eindruck. Auf dem Gehäuse des Controllers sitzt der beleuchtete Power-Button. Die wasserdichte LED-Leiste ist mit mit einem vierpoligen Stecker mit dem Controller verbunden.

Der Lieferumfang beinhaltet LED-Streifen, WLAN-Controller und Netzteil.

Die LEDs des Leuchtstreifens werden nicht per klassischer Infrarot-Fernbedienung, sondern per WLAN bedient. Die App iO.e für Android oder iOS-Devices aktiviert oder deaktiviert die LEDs und steuert Helligkeit und Lichttemperatur. Die Bedienung des Streifens funktioniert, laut Luminea, aber auch mit der Alexa-Sprachsteuerung. Ob das in der Praxis so einfach klappt, war die große Frage im Test.

Die Verkabelung ist unkompliziert.

Der LED-Streifen ist mit einem vierpoligen Stecker im Controller eingesteckt. Wie rum der Stecker in die Buchse gehört, ist nicht klar ersichtlich. Je nachdem, wie rum Stecker und Buchse gesteckt werden, ist die Ansteuerung für warm-weiss und kalt-weiss vertauscht. Der LED-Streifen selbst ist wasserdicht und hat eine selbstklebende Rückseite. Er ist alle zehn Zentimeter mit der Schere kürzbar.

Das Kabel vom Netzteil ist mit etwa 150 Zentimeter knapp bemessen, bedenkt man, dass LED-Streifen vor allem als passive Beleuchtungselemente zum Einsatz kommen. Ein Druck auf den Power-Button schaltet das Licht ein und dann wieder aus.

Nun folgt die Koppelung zwischen der iO.e-App und dem Controller. Zur Aktivierung des Verbindungs-Modus genügt ein etwa 7 Sekunden langer Druck auf die Power-Taste. Nun blinken die LEDs und das Wifi-Modul wartet auf die Verbindung. Unser Android-Testgerät hat den Controller nach etwa 20 Sekunden gefunden und sich mit ihm gebunden. Nun taucht das Device auch in der App-Übersicht auf. Per Fingerzeig lassen sich Helligkeit und Licht-Temperatur steuern.

In der Amazon-Alexa-App muss der iO.e-Skill aktiviert sein, damit die Steuerung funktioniert. Dann taucht die LED auch in der Smart-Home-Übersicht auf. In 20-Prozent-Stufen klappt auch die Dimmung auch per Alexa-App. Die Steuerung der Lichttemperatur hingegen fehlt hier. Alexa steuert den LED-Streifen immer mit dem Wert an, der aktuell in der iO.e-App eingestellten ist. Per Zuruf das Licht Dimmen, Ein- oder Ausschalten klappt im Test mit einem Alexa-kompatiblen Lautsprecher einfach und zuverlässig.

(Kein Produktbild vorhanden)

WLAN-Set

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Wifi Modul

(Kein Produktbild vorhanden)

LED-Streifen

Wer seine Passiv-Beleuchtung gerne auf Sprachsteuerung umstellen will und nicht in Premium-Produkte von Philips oder Osram investieren möchte, sollte sich die günstige Alternative von Pearl zulegen. Zwar zeigt die fehlende Farbsteuerung noch leichte Schwächen in der Software, für die Beleuchtung von Möbeln oder Zimmerdecken ist das LED-Kit von Pearl aber eine echte Kaufempfehlung.

Wer einen Raum voll ausleuchten möchte, braucht allerdings andere Leuchtmittel, da die LED-Streifen dafür zu schwach sind. Für unterschiedliche Farben und Effekte eignen sich andere Beleuchtungsarten besser. Die fehlende Google-Home-Kompatibilität ist ein Negativpunkt, da so ein Teil der Smart-Home-Gemeinde schlicht von der Nutzung ausgeschlossen wird.

Kürzbar ist der Streifen alle zehn Zentimeter.

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