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Hülle mit Akku: Mophie Juice Pack für Galaxy Note 8 im Test

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Das Juice Pack von Mophie ist eine 99 Euro teuere Hülle für das Samsung Galaxy Note 8. Es lädt und schützt das Smartphone. Ob sich der Kauf lohnt, verrät der Kurztest von TechStage.

Die Juice-Pack-Hülle kommt in einer kleinen, schwarzen Verpackung zu ihrem Benutzer. Allzu viel ist nicht dabei: die eigentliche Schutzhülle und eine kleine Bedienungsanleitung.

Das Juice Pack gibt es in Schwarz, andere Farben bietet der Hersteller nicht an. Ideal wären Ausführungen, die farblich zu einem silbernen, violetten oder goldenen Galaxy Note 8 passen. Aber man muss sich zufrieden geben und die Kombination mit Schwarz hinnehmen.

Die Oberfläche des Mophie Juice Pack ist matt und von einem weichen Material überzogen. Die Schutzhülle liegt bequem in der Hand und fühlt sich hochwertig an. Die Verarbeitung ist gut und wirkt auf den ersten Blick langlebig. Wie die Hülle nach einigen Monaten im harten Alltagseinsatz ausschaut, zeigt wohl erst eine längere Nutzung.

Wegen der matten Kunststoffoberfläche sammeln sich Fettflecken auf der Oberfläche, die sehr gut sichtbar sind. Auf Dauer stört das; erst recht, wenn man die Hülle gegen das Licht hält. Abwischen am Hemd oder an der Jeanshose hilft nicht wirklich, feucht mit einem Tuch drüberwischen schon. Im Gegensatz zum Galaxy Note 8 ist die Hülle nicht staub- und wasserdicht.

Nervig ist der schlecht gelöste Zugang zum S Pen: Das Öffnen der Klappe ist umständlich. Wer den Stylus oft und viel benutzt, kommt schnell an seine Geduldsgrenze. Hinzu kommt, dass die Hülle die Höhe des Telefons auf 17 Millimeter erhöht, das Gesamtgewicht steigt auf 307 Gramm.

In der Juice Pack steckt ein Akku mit einer Kapazität von 2950 mAh. Das entspricht 97 Prozent der Kapazität des Note-8-Akkus. Diese Hülle verdoppelt demnach die Betriebszeit des Telefons; zumindest in der Theorie. Durch das Drücken eines kleinen Tasters auf der Rückseite zeigt die Hülle in 25-Prozent-Schritten den eigenen Ladestand an.

Das Aufladen funktioniert kabelgebunden über USB Type C oder drahtlos mit der ebenfalls in der Hülle integrierten Induktionsspule. Der Wireless-Charging-Standard ist Qi. Die Juice Pack beherrscht das Passthrough-Verfahren. Heißt: Zunächst lädt das Galaxy Note 8 auf und danach der verbaute Akku. Auch die USB-Verbindung zu einem Computer ist durch die Hülle möglich.

Das volle Aufladen beider Akkus von 0 auf 100 Prozent dauerte im Test drei Stunden und 42 Minuten.

Das Juice Pack von Mophie ist eine Schutzhülle der Extraklasse. Durch die hohe Passgenauigkeit schützt sie nicht nur das Galaxy Note 8, sondern lädt es auch zeitgleich auf. Die Verarbeitung wirkt gut, allerdings ist das Material anfällig schmierige Spuren.

Die Juice Pack ist ideal für Reisen und lange Wochenenden. Auf Dauer ist das Smartphone mit dem zusätzlich Akku zu unhandlich und passt in keiner Tasche. Wer ab und zu laden will, findet auch eine durchaus günstige Powerbank. Schutzhüllen für das Galaxy Note 8 gibt es ebenfalls massig, und eine Schutzhülle samt Powerbank ist auf jeden Fall viel günstiger als die Komplett-Lösung von Mophie.

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