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Hue Play Lightbar im Test: Smarte Leuchtleisten

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Hue-Lampen gibt es nicht nur in der klassischen Glühbirnen-Form. Die Hue Play Lightbar sind Leuchtleiste und setzen eine ganze Wand gezielt in Szene. Wir haben sie getestet.

Die Hue Lightbars passen gut zum kürzlich getesteten Hue Sync (Testbericht). Sie liefern ein breites Licht, mit dem sich Ambilight oder ein ähnliches Lichtsystem gut nachbauen lässt. Wir testen die smarten Leuchtmittel im Rahmen unserer Themenwelt rund um Philips Hue. Bislang sind folgende Artikel erschienen:

Die von uns getestete Hue Play Lightbar gibt es wie bereits erwähnt im Doppelpack oder einzeln zu kaufen. Bis zu drei der Leuchten können über den gleichen Stecker an Strom angeschlossen werden, die Steuerung ist aber auch dann weiterhin einzeln möglich.

Wir haben das 2er-Set ausprobiert. Im Lieferumfang befinden sich abgesehen von den beiden Lampen samt Kabel und Netzstecker auch je zwei Adapter zum Aufstellen im Hochformat und zum Befestigen an Wand oder TV-Rückseite. Für letzteres sind außerdem zwei Klebe-Pads im Lieferkarton, das erschien uns aber nicht sehr vertrauenerweckend. Wir legten die Lightbars lieber parallel zur Wand auf den Fernsehtisch. Durch ihre spezielle Bauform sind die Play-Lightbars dabei immer leicht zur Seite geneigt und strahlten somit in flachem Winkel zur Wand.

Die Lampen sind rund 25 cm lang, etwas über 4 cm breit und etwas weniger als 4 cm hoch. Mit ihrem Gewicht von etwa 700 g und der präzisen Verarbeitung wirken sie trotz Kunststoffgehäuse insgesamt hochwertig. Ein Tausch der Leuchtmittel im Inneren ist nicht vorgesehen, Hue-Hersteller Signify gibt aber eine durchschnittliche Brenndauer von 25.000 Stunden an.

Die angegebene Helligkeit von 530 lm erscheint auf den ersten Blick nicht sehr hoch (zum Vergleich: Eine Hue White and Color Ambience E27-Lampe ist mit 800 Lumen angegeben), bei der Hue Play geht es aber auch nicht um Raumbeleuchtung, sondern Hintergrundlicht.

Mit den Lightbars und der kostenlosen Hue-Sync-Applikation lässt sich ein Ambilight-System nachbauen.

Praktisch: Durch die Bauform strahlen die Lightbars einen vergleichsweise breiten und gerichteten Lichtkegel auf eine Wand, was sonst nur deutlich größere Leuchten schaffen würden. Dabei werden sie zwar spürbar warm, Angst vor Überhitzung oder gar Selbstentzündung hatten wir aber wegen der moderaten Temperaturen im Testverlauf nicht.

Die Einrichtung der Lightbars ist simpel, die Hue-App führt den Anwender Schritt-für-Schritt durch den Prozess. Wie die Einrichtung funktioniert, haben wir im Artikel Philips Hue im Test: Smartes Licht per App genau erklärt.

Typisch für alle „smarten“ Lampen: Im Standby konnten wir einen Verbrauch von rund 1,1 Watt für zwei Lightbars messen, obwohl kein Licht mehr abgegeben wurden. Diese Energie wird benötigt, weil die Lampen weiterhin für neue Befehle bereit sein müssen, also ständig „auf Empfang“ sind. Spitzenwerte beim Anschalten bei voller Leuchtkraft lagen bei knapp 20 Watt, im Betrieb bei maximal 17 Watt – immer für zwei Lightbars wohlgemerkt. Gemessen haben wir mit einem einfachen Fibaro Wall Plug mit Strommess-Sensor. Als Richtwert reicht dessen Genauigkeit.

Philips Hue White and Color Ambiance Play Starter-Kit schwarz (78201/30/P7)

Hue Lightbar Starter Set, einzeln

Philips Hue White and Color Ambiance Play Erweiterung schwarz (78203/30/P7)

Philips Hue Lightbar, schwarz, einzeln

Philips Hue White and Color Ambiance Play 2er Starter-Kit weiß (78202/31/P7)

Hue Lightbar Starterset, 2er-Set, weiß

Philips Hue White and Color Ambiance Play 2er Starter-Kit schwarz (78202/30/P7)

Hue Lightbar Starterset, 2er-Set, schwarz

Die Lightbars passen, gerade im Dreiverbund, hervorragend zu Hue Sync (Ambilight zum Nachrüsten). Wie bei allen Produkten von Signify stört der hohe Preis von knapp 130 Euro in der UVP für zwei Lighbars und wenn man ganz ehrlich ist, sind bunte Lampen generell nicht zwingend nötig. Sie bieten aber ein zusätzliches Maß an Luxus und Komfort, dass sich zudem positiv auf die Stimmung des Menschen auswirken kann. Davon abgesehen überzeugt der Hersteller aber auch mit dem Play-Produkt.

Verarbeitungsqualität und Einstellungsmöglichkeiten sind ordentlich und dank der schmalen, aber langgezogenen Bauform eignen sich die Lampen hervorragend zum Anstrahlen einer Wandfläche als indirekte Beleuchtung.

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