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Handyhalterung für’s Fahrrad im Test: Spigen Velo A250

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Die günstige Fahrrad-Handyhalterung Spigen Velo A250 verspricht optimalen Halt. Wir haben sie auf ein E-Mountainbike geschnallt und im Gelände getestet.

Die Spigen Velo A250 Handyhalterung für’s Fahrrad besteht beinahe vollständig aus schwarzen Kunststoff. Die Schelle für die Lenkerstange wackelt direkt nach dem Auspacken lose hin und her. Der erste optische Eindruck ist wenig vertrauenserweckend. Trotzdem verspricht Spigen, dass die Handyhalterung den Anforderungen des Alltags gewachsen ist. Auf ein E-Mountainbike geschnallt haben wir es einige Wochen auf Straße und Gelände getestet.

Das Smartphone selbst wird in eine U-förmige Klammer eingespannt, die um die Seiten des Smartphones greift und sich von etwa 5,5 cm auf knapp 9,5 cm aufziehen lässt. Die Spigen Velo A250 Handyhalterung ist damit auch für große Smartphones mit dicken Schutzhüllen geeignet. Beim Einspannen sollte man jedoch darauf achten, nicht die seitlichen Taster am Smartphone zu blockieren.

Als zusätzlichen Schutz liefert Spigen zwei spinnennetzartige Gummis mit, die zwischen Klammer und Kugelgelenk gespannt werden können. Das Graue ist etwas kleiner als das Schwarze. Im Test zeigte sich, dass das graue Gummi bei größeren Geräten an seine Grenzen stößt. Das schwarze Gummi eignet sich für die meisten Gerätegrößen.

So sehen die Befestigungsbänder aus.

Einmal über die Ecken des Smartphones gespannt halten die Gummibänder das Gerät fester in der Klammer, als zunächst angenommen. So löst sich das Handy wirklich nur, wenn es soll.

Hinter der Klammer steckt in einem ausgehöhlten Kunststoffgewinde ein im Durchmesser 1,7 cm großes Kugelgelenk. Eine Kunststoffmutter fixiert das Gelenk indem sie auf das Gewinde gedreht wird, bis sie fest an dem Gummi ansitzt. So ist es möglich, das Handy im Quer- oder im Hochformat zu befestigen. Auch diese Konstruktion wirkt erst einmal nicht besonders zuverlässig, vor allem weil die komplette Mechanik aus Kunststoff besteht. Diese Bedenken zerstreuten sich nach einigen Fahrten durch das Unterholz. Die Handyhalterung hielt das Gerät sicher am Lenker.

Der Arm zur Schelle, über die die Spigen Velo A250 Handyhalterung am Lenker befestigt wird, ist mit etwa 2 cm angenehm kurz. Das hilft dabei, das Smartphone bei wackeligen Fahrten ruhiger zu halten. Bei heftigen Schlägen könnte sich dieser Arm jedoch als Achillesverse entpuppen, er ist an seiner dünnsten Stelle im Durchmesser lediglich 0,8 cm dick, innen hohl und besteht – natürlich – aus Kunststoff.

Die Schelle, die den Spigen Velo A250 am Lenker hält, besteht aus zwei Kunststoffteilen mit gummierten, halbkreisförmigen Aussparungen. Sie werden auf der einen Seite in eine von vier Haken gehängt und auf der anderen Seite über eine Schraube mit Gegenmutter zugezogen. Das funktioniert dank Flügelgriff an der Schraube auch ohne Werkzeug.

Die Befestigung am Lenker ist unproblematisch aber fummelig.

Der Lenker darf dabei einem maximalen Durchmesser von 3,5 cm nicht überschreiten, was bei den allermeisten Lenkern kein Problem ist. Das Befestigen stellte sich als fummelige Geduldsprobe heraus, im Dunkeln werden einige daran verzweifeln. Hält die Schelle jedoch einmal, kann sie so fest gezogen werden, dass mit Sicherheit nichts verrutscht.

Direkt nach dem Auspacken vermuteten wir billigsten China-Schrott. Die Spigen Velo A250 Handyhalterung wackelte und klapperte an allen Enden und besteht fast vollständig aus schwarzem Kunststoff. Im Einsatz ändert sich dieser Eindruck. Die Handyhalterung fixiert das Smartphone sicher am Lenker, auch die wildesten Fahrten mit 25 km/h durch’s Unterholz überstand die Konstruktion ein um’s andere Mal tadellos.

Beim Einspannendes des Handys sollten Nutzer jedoch auf die Position der seitlichen Smartphone-Taster achten. Auch lässt sich die Schelle etwas schwierig montieren. Trotzdem: Insgesamt handelt es sich beim Spigen Velo A250 um ein durchdachtes Produkt.

In eine etwas andere Richtung geht die Rahmentaschen Handyhalterung fürs Fahrrad (Testbericht).

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