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Hands-on: GoPro Karma – Drohne mit einer Hero5 Black

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Die GoPro Karma ist mehr als nur eine Drohne. Der Hersteller selbst bezeichnet sie als eine kompakte und portable Erweiterung für seine Kameras HERO5 Black und HERO5 Session, die zeitgleich vorgestellt wurden. Außerdem ist auch die HERO4 Black kompatibel.

Die Karma kommt in einem praktischen Rucksack daher. Darin befindet sich das Flugsystem, dessen Arme eingeklappt sind. Die Propeller sind immer drauf, man kann sie aber auch abnehmen und gegen neue tauschen. Insgesamt gibt es sechs Stück im Lieferumfang. Der mitgegebene Akku verspricht eine Flugzeit von 20 Minuten. Außerdem dabei: ein Gimbal für die im Lieferumfang ebenfalls erhaltene GoPro HERO5 Kamera.

Den Gimbal kann man entweder selbst in der Hand halten, an ein Auto oder Fahrrad befestigen oder mit einem GoPro Mount an einer Ausrüstung montieren. Der mechanische Stabilisator korrigiert das Bild entgegen drei Achsen und schaltet sich intelligent ab, wenn der Widerstand zu hoch ist oder keine Bewegung stattfindet. So möchte man vermeiden, dass die Motoren durchbrennen. Zurück zur der Bildqualität: Hier im ersten Test auf einem wackligen Katamaranen und beim Ausprobieren lief alles glatt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Karma wird mit einer Fernsteuerung samt integriertem Touchscreen gesteuert. Eine Smartphone oder Tablet ist hierfür nicht notwendig, wobei man bis zu drei Leuten Passagier einladen kann. Einer von denen kann sogar auch mit gleichnamigen App „GoPro Passenger“ die Kamera selbstständig steuern, während der Pilot sich komplett auf das Fliegen konzentriert. Die Fernsteuerung ist spritzwassergeschützt und erinnert ein wenig an eine mobile Gaming-Konsole.

Wie dem auch sei, die Karma lässt sich kinderleicht fliegen. Viele Funktionen werden vom Computer abgenommen, wie zum Beispiel das Abheben, Landen oder nach Zurückfliegen bei kritischen Akkustand. Neben einer Geschwindigkeitsregelung für das manuelle Fliegen, bietet die Karma auch teilautomatisierte Flugfunktionen an. Zum Beispiel: ein Dronie – quasi ein Selfie aus einer Drohne, oder Orbit, wo sie einen von dem Piloten gewählten Punkt umkreist. Dann gibt es noch Cable Cam, wo die Karma einen Pfad mit einer Kameraeinstellung abfliegt.

Die Karma von GoPro hat bei uns einen guten Eindruck hinterlassen. Das System bietet Integrität, es ist robust und kann dennoch selbst schnell repariert werden, wenn es mal zu einem Schaden kommt. Außerdem bietet GoPro einen kostenpflichtigen Protectionplan an. Im Rahmen dessen kann die Drohne im Falle eines Totalschadens bis zu zweimal im Jahr gegen eine neue ausgetauscht werden. Wer bereits eine HERO4 Black besitzt, kauft sich alleine die Drohne für 869 Euro. Wer das Neueste haben möchte, sprich die GoPro HERO5 Black, der zahlt 1199 Euro. Andere intelligente Flugsysteme liegen hier vergleichsweise bei 1500 Euro. Insofern bietet GoPro hier ein attraktives Paket an. Erhältlich ab Ende Oktober 2016.

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