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HTC 10 im Hands-on: frisches Design & tolle Hardware

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HTCs Android-Geschichte ist voll von Höhen und Tiefen – mit dem Desire feierte der Hersteller riesige Erfolge, und auch das One mit dem damals noch eher nebensächlichen Beinamen M7 schlug ein. Auf diese beiden Highlights folgten jedoch jeweils auch Episoden mit verfahrenen Produktstrategien und eher uninspiriert wirkenden Nachfolgern.

Beim HTC 10 streichen die Taiwaner nicht nur den Namen aufs Notwendigste zusammen, sondern setzen auch beim Design und der Software ganz massiv den Rotstift an. Die kompliziert und unruhig wirkende Front der Vorgänger wurde aufgeräumt, die Rückseite des Smartphones bekommt ein frisches Design, und auch bei der Software wirft HTC alles von Bord, was nicht sein muss.

Unterm Strich bleibt ein gelungenes Smartphone, das sich hinter seinen ruhmreichen Vorfahren Desire und One (M7) nicht verstecken braucht – und das nach dem langweiligen One M9 zeigt, dass es HTC nicht verlernt hat, spannende Smartphones zu bauen.

Unseren ersten Eindruck vom HTC 10 bekommt Ihr im folgenden Hands-on-Video. Eine ausführliche Bildergalerie mit 25 Fotos findet Ihr am Ende dieses Artikels.

HTC 10 im Hands-on – überzeugendes Flaggschiff aus Taiwan

Aber nicht nur beim Design, sondern auch bei der Hardware hat HTC ordentlich Gas gegeben. Das 5,2 Zoll große Display bringt es mit QHD-Auflösung von 2560 × 1440 Pixel auf 564 ppi. Das Super-LCD-5-Panel sieht so gut aus, dass es in der Gerüchteküche vor der Ankündigung als AMOLED-Panel gehandelt wurde.

Um den Antrieb kümmert sich ein Qualcomm Snapdragon 820 mit vier bis zu 2,2 GHz schnellen Kryo-Kernen. Dazu gibt es 4 GByte DDR4-RAM und 32 GByte integrierten Speicher. Andere Speicherversionen werden es nicht nach Europa schaffen, für Film- und Serienjunkies ist aber ein microSD-Slot an Bord. Apropos: Der 3000 mAh starke Akku soll bei der Videowiedergabe 13 Stunden lang durchhalten.

HTC hat beim 10 mit dem französischen Kamera-Primus DxO zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist eine 12-Megapixel-Knipse, die es im renommierten DxO-Mark-Test auf den gleichen Score bringt wie das Galaxy S7. Mitverantwortlich dafür dürfte der mit 1/2,3 Zoll überdurchschnittlich große Bildsensor sein – dabei handelt es sich hier um Sonys Kameramodul IMX377.

Dazu gibt es noch einen Dual-LED-Blitz, einen optischen Bildstabilisator, einen Laser-Autofokus und eine komplett überarbeitete Kamera-App, die unter anderem einen manuellen Modus und eine 12-Bit-RAW-Aufnahmefunktion bietet.

Die Frontkamera löst 5 Megapixel auf und ist mit 23 gegenüber 26 Millimetern etwas weitwinkeliger als die Hauptkamera. Das Öffnungsverhältnis beträgt hier wie dort F1.8, und der Hauptkamera hat die Frontcam nun auch einen optischen Bildstabilisator gemein.

Bei der Software kommt Android 6.0.1 zum Einsatz, darüber liegt HTCs Sense-Oberfläche. Erfreulicherweise hat der Hersteller bei den Apps entrümpelt und dafür gesorgt, dass es für ein und dieselbe Aufgabe nicht mehrere Anwendungen gibt. So sind beispielsweise die HTC-eigene Gallery und die Kalender-Anwendung zu Gunsten vom Google Calendar und Google Photos vom Smartphone geflogen. Wer die HTC-eigenen Apps vermisst, kann sich diese aber nach wie vor aus dem Play Store nachinstallieren.

Das HTC 10 soll in der ersten Maihälfte sowohl im freien Handel als auch bei den Providern erhältlich sein. Im freien Handel gibt es alle drei Farbvarianten Carbon Grey, Glacier Silver und Topaz Gold. Die Mobilfunkprovider beschränken sich auf die dunkelgraue Ausführung, nur Telefónica Germany hat zusätzlich noch das goldene Modell im Programm. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 699 Euro.

In der folgenden Fotostrecke könnt Ihr Euch die drei Farbvarianten des HTC 10 noch einmal in Ruhe von allen Seiten ansehen.

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