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Grafikkarte KFA2 Geforce RTX 2080 Super WTF im Test

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Schnell und zukunftstauglich. So schickt Nvidia die Geforce RTX 2080 Super ins Rennen. Wir testen, wie gut sich der Grafikchip im Alltag schlägt.

Die RTX 2080 Serie ist Nvidias aktuelles Highlight. Sie verspricht eine hohe Leistung und zudem moderne Funktionen wie RTX. Stellvertretend für die Grafikkartengeneration haben wir uns die KFA2 Geforce RTX 2080 Super in der Work The Frames-Ausführung ins Labor geholt. Die Karte dürfte eine grobe Übersicht über die Leistung des Chipsatzes geben. Dass die Daten zwischen den verschiedenen Karten ähnlich sind, zeigte unser Vergleich von drei Grafikkarten mit RTX 2060 Super-Chipsatz. Natürlich schwanken die Zahlen je nach System, sie liefern aber einen groben Anhaltspunkt für die Chipsatz-Klasse.

Hossa, was für ein Aufschlag. Bei den synthetischen Benchmarks langt die Karte ordentlich hin und zeigt, was man für seine mehr als 700 Euro bekommt. Im 3D-Mark liefert sie im Timespy-Benchmark mehr als 9000 Punkte, bei Timespy Extreme schafft sie mehr als 4300 Punkte und im Raytracing-Benchmark Port Royale sind es sehr gut 6500 Punkte. Dennoch, der Abstand zur Geforce RTX 2700 Super (Testbericht) ist nicht so groß, wie der Preisunterschied von knapp 200 Euro zwischen den beiden Chips glauben macht.

Im 3D Mark lässt die RTX 2080 Super die Konkurrenz hinter sich.

Gute Nachrichten gibt es auch für VR-Freunde. Die RTX 2080 Super liefert enorm gute Werte, sogar im sehr anspruchsvollen Blue-Room-Benchmark. Wer also mit einem aktuellen VR-Headset oder mit einem Gerät der nächsten Generation liebäugelt, der hat hier genügend Power.

Die Daten zum VR-Benchmark, VRMark

In der Praxis bestätigt die Karte die guten Eindrücke der synthetischen Tests. Im Benchmark von Far Cry 5 fällt sie bei den normalen Texturen nicht unter 44 Frames pro Sekunde (FPS), bei den HD-Texturen schafft sie in der UHD-Auflösung mindestens 30 FPS. Beeindruckend, aber noch beeindruckender ist, dass die Zotac RTX 2060 Super Mini nicht weit hinter der RTX 2080 Super landet. Das zeigt auch, dass die Gaming-Engine von Far Cry 5 langsam an ihr Limit kommt.

Benchmark Far Cry 5
Geforce RTX 2080 Super Geforce RTX 2070 Super Geforce RTX 2060 Super RX 5700 XT Geforce GTX 1660 Super
Max Avg Min Max Avg Min Max Avg Min Max Avg Min Max Avg Min
Far Cry Full HD 53 72 90 54 37 59 86 47 66 81 52 72 37 65 85
Far Cry 1440p 53 69 90 41 46 62 67 44 58 77 61 72 47 56 69
Far Cry 4K 44 51 64 20 33 39 37 28 35 45 33 39 23 29 36

Noch lange nicht am Limit ist dagegen Metro: Exodus. Hier sind vor allem die RTX-basierten Tests spannend. Schließlich will man auch alles anschalten, wenn man schon so viel Geld hinlegt. Die gute Nachricht: In Full HD und 1440p bringt nur die Extreme-Grafikeinstellung die RTX 2080 Super unter die 30 FPS. Die Kombination aus Ultra-Grafikeinstellung und RTX On kostet erstaunlich wenig FPS im Vergleich zur Nicht-RTX-Einstellung. Wirklich an die Grenzen kommt die Grafikkarte bei der Extreme-Einstellung in UHD. Doch auch hier schlägt sie sich wacker: Wo bislang die anderen Karten einstellige FPS-Zahlen hervorbrachten, bleibt sie beim Minimalwert über 13 FPS.

Gerade in Metro: Exodus kann die RTX 2080 Super punkten.

Wir hätten, zugegeben, mit einer deutlich höheren Lautstärke gerechnet. Nach 15 Minuten im Kombustor-Benchmark lärmen die drei Lüfter mit vergleichsweise leisen 57 dB. Zum Vergleich, die GTX 1660 Super (Testbericht) von KFA2 war zu diesem Zeitpunkt rund 80 dB laut. Bei der Temperatur bleibt die KFA2 RTX 2080 Super WTF mit 79 Grad verhältnismäßig kühl. Da ist also für Übertakter durchaus noch Luft drin.

KFA2 Geforce RTX 2080 Super Work The Frames (7 Bilder)

Die Geforce RTX 2080 Super in der Ausführung von KFA2.

Beim Strombedarf sieht es anders aus, hier muss man dem Stromhunger einfach Tribut zollen. Im Stand-By genehmigt sich unser Testsystem 59 Watt. Aber: Das sind 10 Watt weniger als mit der Geforce 1080 Ti, aber fast 5 Watt mehr als bei der MSI RTX 2060 Super Gaming. Unter Last fährt das System dann richtig hoch, bis zu 307 Watt Strombedarf konnten wir messen. Mehr hat sich nur die RX 5700 XT (Testbericht) genehmigt.

Preislich beginnen die Grafikkarten mit RTX 2080 Super-Chipsatz bei 710 Euro. Die von uns getestete KFA2 GeForce RTX 2080 SUPER Work The Frames Edition kostet zum Testzeitpunkt rund 750 Euro. Interessant ist, dass sie seit dem Verkauf im Dezember 2019 bereits 100 Euro günstiger wurde. Es sieht nicht so aus, als würden Bitcoin-Miner sämtliche Vorräte aufkaufen. Nicht alle Grafikkarten werden gleich billig, aber es lässt sich durchaus ein Trend sehen.

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KFA2 GeForce RTX 2080 SUPER Work The Frames Edition, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DP (28ISL6MD24WF)

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Gigabyte Aorus GeForce RTX 2080 SUPER 8G

Wer genügend Geld hat, der macht mit einer RTX 2080 Super einen guten und zukunftssicheren Kauf. Die Grafikkarte ist vergleichsweise leise und hat sowohl für Spiele wie auch für VR der nächsten (und wahrscheinlich übernächsten) Generation genügend Power.

Wie immer ist der Knackpunkt der Preis. Die High-End-Karten sind einfach teuer. Anders gesagt, für die 710 Euro, die die Karte kostet, kann man schon einen kompletten VR-tauglichen PC zusammenschrauben, wie unser Ratgeber zeigt. Dennoch, wer das Geld hat, wer gerne in hoher Auflösung mit allen Details spielt und sich auf RTX freut, der sollte zugreifen.

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