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Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC 6G im Test

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Die Gigabyte-Karte mit RX5600 XT ist für Spieler eine interessante Alternative. Im Test zeigen wir, wo die Grafikkarte punktet.

Mit der RX 5600 XT Gaming OC 6G will Gigabyte die Spieler erwischen, die zwar auf hohe Details Wert legen, aber bei der Auflösung durchaus mit Full-HD oder 1440p zufrieden sind. Die Karte reiht sich mittig zwischen die RX 5500 XT (Testbericht) und das Top-Modell RX5700 XT (Testbericht) von Gigabyte ein, sowohl von der Leistung als auch preislich.

Der Test erscheint in unserer Themenwelt Grafikkarten. Dort sind beispielsweise bereits Tests zur Gigabyte Radeon RX 5700 XT Gaming OC 8G (Testbericht), der KFA2 GeForce RTX 2060 (Testbericht) oder der neuen Gigabyte RTX 2060 Super Gaming OC 8 (Testbericht) erschienen. Wie sich diese ganzen Grafikkarten untereinander schlagen, zeigen wir in unserem Vergleichstest Grafikkarten.

Mit der Radeon RX 5600 XT hat AMD Konkurrent Nvidia auf der Vorstellung sowohl bei der Leistung als auch beim Preis ordentlich eingeheizt - so stark, dass Nvidia die Super-Variante seiner RTX20XX-Serie nachgelegt hat. Insgesamt besitzen Grafikkarten der RX5600XT-Serie sehr solide technische Spezifikationen. Sie alle bringen mindestens einen HDMI-Port und mehrere DisplayPort-Anschlüsse mit. Dazu kommt ein achtpoliger-Stecker für Strom, das war es. Beim Gigabyte-Modell sitzen zudem drei 80-mm-Lüfter an der Front, die entgegengesetzt drehen, so dass ein aktiver Luftstrom entsteht.

Kommen wir zu den relevanten Punkten: Wo ordnet sich die Grafikkarte ein? In den synthetischen Benchmarks 3DMark und VRMark wird klar, dass die Karte gut im Mittelfeld unterwegs ist. Sie schlägt die meisten Nvidia-Karten ohne RTX und kommt auch der RTX 2060 oder der RTX 2060 Super gefährlich nahe.

Die Grafikkarte im 3DMark.
Im VRMark zeigt die Grafikkarte, dass sie VR ordentlich kann.

Bei den Spielen hatten wir dagegen einen etwas seltsamen fps-Einbruch bei Far Cry 5, hier war die Karte bei Full-HD deutlich schlechter als bei 1440p, normalerweise sollte es umgekehrt sein. Da wir die Zahl aber in mehreren Durchläufen bestätigen konnten, gehen wir hier davon aus, dass die CPU (Core i5-8400 mit sechs Kernen und bis zu 3,2 GHz) etwas limitiert. Mehr dazu im c’t-Artikel „Spiele als Kernanliegen”.

Bei Far Cry 5 hatten wir eine seltsame, aber reproduzierbare Anomalie bei Full HD.

Sehr gut hat uns dagegen die Leistung der Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC 6G im Borderlands-3-Benchmark gefallen. Sogar in UHD und mit den Details auf Anschlag schafft die Grafikkarte hier mehr als 50 fps – und das zu einem Straßenpreis unter 300 Euro.

Die RX 5600 XT schlägt sich bei Borderlands 3 überraschend gut.

Gigabyte kann Lüftung, das zeigt sich auch bei der Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC 6G. Die drei Lüfter schaufeln die Wärme gut weg, in unserem 15-minütigen Vollast-Benchmark stieg die Temperatur nie über 73 Grad. Gleichzeitig war die Karte hörbar, störte aber nicht. Sehr gut.

Die Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC 6G schwankt preislich derzeit um die 270 Euro.

Anders als die RX5500XT, egal ob von Gigabyte oder einem anderen Anbieter, gefällt uns die Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC 6G aus dem Preis-Leistungs-Gesichtspunkt richtig gut. Sie ist definitiv eine Grafikkarte, mit der man in Full-HD die Einstellungen deutlich nach oben schieben kann, gleichzeitig ist man damit aber auch in 1440p gut unterwegs. Bei UHD wird es etwas enger, wer aber ein paar Details herunterschraubt, der kann auch hier noch ordentlich spielen.

Insgesamt gefällt uns die Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC 6G oder andere RX 5600 XT Grafikkarten sehr gut für alle, die eine vernünftige Spielleistung suchen und dabei auf Hardware-seitiges Raytracing verzichten können.

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