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Fitbit Charge 2 im Test: Tracker mit Pulssensor & Relax-Feature

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Fitbits erfolgreichster Fitness-Tracker bekommt einen Nachfolger. Statt wie beim Vorgänger gibt es den Charge 2 allerdings nur in einer Version, nämlich mit integriertem Herzfrequenzsensor. Außerdem an Bord: diverse Tracking- und Workout-Funktionen, geführte Atemübungen und endlich auch ein tageslichttaugliches Design. Ob das Gesamtpaket überzeugt, verrät der Test.

Fitbit Charge 2 – Fitness-Tracker mit Pulssensor und Relax-Funktion im Test

Mit der aktuellen Generation von Wearables entfernt sich Fitbit endlich von dem Plastikbomber-Design der vergangenen Jahre. Zwar steckt auch beim Charge 2 die Hardware in einem Kunststoff-Gehäuse, das aber mit den metallisch glänzenden Seiten die gleiche Designsprache spricht wie die Fitbit Alta. Von der Alta hat der Charge 2 auch den Mechanismus zum blitzschnellen Austausch der Bänder geerbt – das ist beispielsweise praktisch, um zum Sport schnell ein Gummiarmband anzulegen, um die Lederversion zu schützen.

Mit dem silbernen Gehäuse gibt es den Charge 2 in Kombination mit Armbändern in Schwarz, Blau, Türkis und Pflaume. Für 190 statt 160 Euro bietet Fitbit den Tracker auch noch in einem Roségold-Gehäuse mit Lavendel-Armband sowie in einem metallischem Blaugrau und schwarzem Armband an. Und dann gibt es noch jede Menge Zubehörbänder. Für 30 Euro sind diverse Gummivarianten aus Elastomer erhältlich. Leder gibt es für 70 Euro, wahlweise in Braun, Zartrosa oder Indigo. Auf Amazon & Co. schließlich finden sich noch unzählige Bänder von Third-Party-Herstellern.

Während sich das Armband schnell austauschen lässt, sollte man auf das Gehäuse jedoch gut aufpassen. Sowohl das Display als auch das Gehäuse selbst sind nämlich ziemlich empfindlich gegenüber Kratzern. Nachdem ich eine Blaze mal beim Bouldern saftig an der Wand entlanggeschmirgelt und ihr entsprechend fiese Kratzer verpasst habe, würde ich beim Klettern und ähnlichen Sportarten tendenziell mal davon abraten, den Charge 2 regelmäßig zu tragen.

Dank des Formfaktors und seines geringen Gewichts ist der Charge 2 im Alltag nicht im Weg – und stört auch nicht beim Schlafen.

Abgesehen davon spricht nichts gegen das regelmäßige Tragen: Der Charge 2 ist nämlich wirklich sehr bequem und stört mich mit seinen 35 Gramm weder tagsüber noch nachts. Probleme mit Hautirritationen hatte ich keine, wobei ich bei meinen Trackern schon immer darauf achte, dass ich sie einigermaßen trocken halte. Beim Duschen lege ich Uhren & Co. grundsätzlich ab.

Apropos Duschen: Der Charge 2 ist schweiß-, regen- und spritzwassergeschützt. Zum Schwimmen eignet sich der Tracker jedoch nicht – das einzige schwimmtaugliche Modell von Fitbit ist derzeit der Flex 2.

Die Bedienung des Charge 2 ist schnell durchschaut. Auf der linken Gehäuseseite befindet sich die einzige mechanische Taste. Ein Druck auf den Button aktiviert zunächst den Homescreen, wo der Tracker Uhrzeit, Datum und diverse weitere Infos anzeigt. Eine erneute Betätigung des Knopfes blättert durch verschiedene Bildschirme, nämlich Herzfrequenz-Tracking, Training, Stoppuhr, Relax und Weckalarme.

Auf den einzelnen Bildschirmen gibt es dann jeweils noch weitere Optionen, die sich durch ein Antippen des Trackers durchblättern lassen. Ein vernünftig reagierender Touchscreen wie ihn die Blaze bietet, wäre mir hier lieber gewesen. Denn wie auch bei der Alta gibt es gelegentlich mal Fingertipps, die der Charge 2 nicht registriert. Das ist zwar nicht tragisch, trübt aber die sonst sehr ausgefeilte Nutzererfahrung ein wenig.

Die mechanische Taste links am Gehäuse dient zum Blättern durch die verschiedenen Homescreens. Ein langer Druck startet die Workouts und Entspannungseinheiten.

Der Homescreen zeigt auf ein mehrfaches Antippen hin so beispielsweise nicht nur die heute bisher getätigten Schritte, sondern auch den aktuellen Puls, die bisher zurückgelegte Strecke, die verbrannten Tageskalorien, die erklommenen Stockwerke, die Aktivitätsminuten sowie die Zahl der Stunden, in denen man seine zuvor festgelegte Mindestaktivität erfüllt hat.

Rechts vom Homescreen findet sich dann ein Screen mit der Herzfrequenz. Ein Antippen wechselt hier zwischen aktueller Herzfrequenz und dem Ruhepuls. Letzterer ist als Maß für die Herzgesundheit zu betrachten, aber dazu später mehr. Als nächstes folgt der Training-Dialog, in dem Nutzer unterschiedliche Workouts starten kann. Welche Workouts der Charge 2 hier anzeigt, lässt sich in der App festlegen. Der nächste Screen besteht dann lediglich aus einer Stoppuhr, daneben bringt Fitbit eine Funktion für geführte Entspannungsübungen an. Per Fingertipp lässt sich die Dauer zwischen zwei und fünf Minuten umschalten.

Die einzelnen Menügegenstände lassen sich in der App übrigens auch deaktivieren und in ihrer Reihenfolge ändern. Das gleiche gilt für die diversen Statistiken, durch die der Nutzer auf dem Homescreen blättert – und für die verschiedenen Sportarten. Außerdem stehen auch noch diverse Ziffernblätter zur Auswahl bereit.

Das Display selbst ist übrigens nicht „always on“. Wer die Uhrzeit sehen möchte, kann entweder den mechanischen Button betätigen oder eine Auf-die-Uhr-schauen-Geste ausführen. Der Bildschirm bietet eine für die Anforderungen ausreichende Auflösung, Probleme mit der Ablesbarkeit in hellen Umgebungen hatte ich keine.

Der Fitbit Charge 2 zählt nicht nur die zurückgelegten Schritte, sondern auch die erklommenen Etagen. Um davon 190 an einem Tag zu bewältigen, muss man schon in die Berge fahren.

Wie es sich für einen aktuellen Fitness-Tracker gehört, hat auch der Charge 2 einen Bewegungssensor an Bord. Dieser erlaubt es, anhand des Bewegungsprofil des Trägers auf die getätigten Schritte zurückzuschließen. Wie alle Fitbit-Tracker zählt der Charge 2 hier recht großzügig – ein Spaziergang oder ein kleinerer Lauf reicht neben dem Büro-Alltag und ein bisschen Putzen bereits aus, um die 10.000 Schritte vollzubekommen. Bei Trackern manch anderer Hersteller, beispielsweise von Withings, muss man für das gleiche Ergebnis deutlich härter arbeiten.

Unterm Strich macht das aber auch nichts aus – schließlich geht es ja darum, sich von seinen eigenen Ergebnissen ausgehend zu verbessern. Und in dieser Hinsicht sind die Ergebnisse des Charge 2 auch absolut brauchbar: Viel Bewegung resultiert in einem hohen Schrittwert, wenig Bewegung in einem niedrigen. Die erlaufenen Resultate lassen sich dann über die App auch mit denen von Freunden vergleichen. Und wer keine Freunde mit Fitbit-Hardware hat, kann sich die Schrittzahlen auch in diversen virtuellen Trekking-Touren anrechnen lassen und dann beispielsweise durch den Yellowstone National Park laufen. Bei bestimmten Schrittzahlen freigeschaltete 360-Grad-Panoramen sollen hier zusätzlich motivieren.

Neben den getätigten Schritten zählt der Charge 2 auch die erklommenen Stockwerke. Seit ich meinen ersten Fitbit-Tracker mit dieser Funktion hatte, nehme ich im Büro nur noch Treppe. Für mich hat das also definitiv funktioniert. Darüber hinaus gibt es auch noch ein Arschtritt-Feature, das den Nutzer tagsüber an regelmäßige Bewegung erinnert. Abends kann man dann bewundern, während wie vieler Stunden man tagsüber seine Etappenziele erfüllt oder verfehlt hat. Zwischendrin gibt es auch regelmäßige Erinnerungen ans Handgelenk, mal ein bisschen die Knochen auszuschütteln.

Wie eingangs schon erwähnt, hat der Fitbit Charge 2 auf der Rückseite einen Pulssensor verbaut. Dieser durchleuchtet mit zwei grünen LEDs die Haut des Trägers und kann so auf die Herzfrequenz schließen. Das funktioniert jedoch nur dann einwandfrei, wenn der Blutfluss am Handgelenk nicht beeinträchtigt ist, beispielsweise durch abgeknickte Handgelenke oder wildes Gefuchtel. Meinen Erfahrungen nach bekommen optische Pulssensoren beispielsweise bei Liegestütze, Burpees, Yoga, oder MMA-Cardio-Workouts deutliche Probleme und zeigen in der Regel einen viel zu niedrigen Puls an.

Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren, wo die Handgelenke üblicherweise nicht übermäßig involviert sind, liefern dagegen recht zufriedenstellende Ergebnisse. Im direkten Vergleich mit einem Pulsgurt-System von Polar hatte ich allerdings auch beim Joggen oder beim Radeln immer ein wenig zu niedrige Werte. Für viele Gelegenheitssportler dürfte die Genauigkeit jedoch ausreichen.

Auf der Unterseite des Trackers befindet sich ein Pulssensor. Wie auf diesem Foto außerdem zu erkennen ist, lassen sich die Armbänder schnell und unkompliziert austauschen.
Der Cardiofitness-Wert soll einen Rückschluss auf die Herzgesundheit des Nutzers erlauben.

Wer mit den Pulswerten nicht viel anfangen kann, bekommt von Fitbit auch noch einen etwas greifbareren Wert präsentiert: den sogenannten Cardiofitness-Score. Dieser Score basiert auf einem Schätzwert für den VO2max-Wert, der wiederum die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Körpers in eine Zahl gießt. Bei Fitbit komme ich hier auf einen Wert von 55, bei Polar liege ich bei 61. Auch hier gilt: Für eine grobe Abschätzung ist das schon in Ordnung, und von diesem Messwert ausgehend kann man sich dann eben verbessern.

Die Fitbit-App hält hier auch Tipps bereit, an welchen Stellschrauben man noch arbeiten kann, das wäre bei mir beispielsweise härteres Training. Kurioserweise schlägt mir die App jedoch auch eine Gewichtsabnahme von zwei Kilogramm vor, die meinen Cardiofitness-Score jedoch verschlechtern würde.

Während des Trainings liest der Charge 2 den Puls übrigens einmal pro Sekunde aus – ansonsten einmal alle fünf Sekunden.

Neben dem optischen Pulssensor und dem Drei-Achsen-Beschleunigungsmesser bringt der Charge 2 noch einen Höhenmesser mit. Der mag beim Erfassen von erklommenen Stockwerken helfen, doch leider lassen sich die geschafften Höhenmeter bei Bergläufen oder Wanderungen nirgends auslesen. Im Webinterface gibt es zwar ein Mini-Diagramm, aber keine genauen Angaben. Schade. Bei der Polar V800 kann ich mir beispielsweise ansehen, dass ich hier 340 Meter nach oben gelaufen bin.

Im Gegensatz zum Vorjahresmodell Surge oder Konkurrenten wie der Vivoactive HR etwa verzichtet die FitBit Charge auf ein integriertes GPS-Modul. Beim Radfahren oder Laufen kann die Uhr allerdings den GPS-Sensor des verbundenen Smartphones nutzen, um die Route aufzuzeichnen. Einziger Haken: Man muss das Smartphone natürlich auch dabei haben.

Eine völlig neue Funktion des Fitbit Charge 2 wartet hinter dem Punkt Relax im Menü. Hier verbergen sich zwei verschiedene geführte Atemübungen, die zwei und fünf Minuten lang dauern. Der Nutzer wird hier aufgefordert, im Rhythmus mit einem wechselnd wachsenden und schrumpfenden Kreis zu atmen. Die Atembewegungen werden passend dazu ebenfalls auf dem Display angezeigt.

Fitbit zufolge soll der Tracker dabei eine für den Nutzer und seine Herzfrequenz optimale Atemfrequenz finden. Ich fand die vorgegebene Atemfrequenz sowohl bei der Zwei- als auch bei der Fünf-Minuten-Version ein ganzes Stück zu schnell. Nach wenigen Minuten ist die Übung dann kommentarlos vorbei – es gibt kein Ergebnis, ob man besonders gut im Takt geatmet hat oder sich der Puls irgendwie verbessert hat.

Der Fitbit Charge 2 vermisst den Schlaf des Trägers und ermöglicht es, langfristige Trends zu erkennen.

Schließlich bietet der Charge 2 dann auch noch eine Schlaf-Überwachung an. Der Tracker erkennt dabei die Zeitpunkte des Einschlafens und Aufwachens, so dass der Nutzer nichts tun muss, außer das Gadget eben auch im Bett zu tragen. Die Ergebnisse korrelieren dabei recht gut mit den Messwerten, die ich beispielsweise von der Polar V800 bekomme – auch, wenn Abweichungen von 10 bis 20 Prozent durchaus die Regel sind.

Richtige Schlaflabore brauchen sich also keine Sorgen um ihre Existenz zu machen. Aber: Wer es schafft, regelmäßig früher ins Bett zu gehen und an seiner Schlafhygiene arbeitet, der wird seine Erfolge auch in der Fitbit-App beobachten können. Ein längerer und besserer Schlaf wird nämlich bei beiden Geräten auch als ein solcher abgebildet.

Unterschiedliche Schlafphasen analysiert der Charge 2 übrigens nicht – es gibt lediglich eine Anzeige der ruhelosen Phasen sowie der Wachphasen in der Nacht. Einen Schlafphasenwecker wie ihn beispielsweise diverse Jawbone-Tracker bieten, gibt es beim Charge 2 übrigens nicht.

Schließlich bietet der Charge 2 noch ein paar rudimentäre Smartwatch-Funktionen. Diese beschränken sich allerdings im Wesentlichen auf Notifications vom Smartphone in den drei Kategorien Anruf-, Text- und Kalender-Benachrichtigungen. Leider lässt sich aus jeder dieser Kategorien nur eine einzige Quelle auswählen – bei den Nachrichten kann man sich also entweder für SMS oder für WhatsApp oder für Skype entscheiden. Ziemlich panne.

Die Fitbit-App ist eine alte Bekannte – und hat mir schon immer gut gefallen. Auf dem Dashboard zeigt sie die aktuellen Tagesstatistiken an ein Klick auf eine der Kategorien bringt weitere Details aufs Display und erlaubt es zudem, auch in die Vergangenheit zu blicken und langfristige Tendenzen auszumachen, beispielsweise, was den Schlaf angeht. Ganz unten gibt es dann auch noch eine Möglichkeit, die Ernährung und die Flüssigkeitszufuhr zu tracken. Und wer eine Fitbit Aria verwendet, bekommt hier natürlich auch noch seine aktuellen Gewichts- und Körperfettinformationen eingeblendet.

Weiterhin bietet die App auch noch diverse Möglichkeiten zum Einrichten der Charge 2, etwa zu Fitness-Zielen, Watchfaces und so weiter. Einen Shop für Third-Party-Apps oder -Watchfaces wie etwa bei Garmin sucht man hier allerdings vergeblich. Aber das ist auch so ein bisschen das Credo, was ich bei Fitbit so herausgehört habe: Die Geräte sollen nicht zu kompliziert werden und den Nutzer überfordern. Und das was die Devices können, das sollen sie dann auch gut erfüllen.

Neben der App gibt es auch noch das Webinterface, in dem sich die von dem Charge 2 erfassten Daten begutachten lassen. Grundsätzlich gibt es hier keine revolutionären weiteren Funktionen – aufgrund der großzügigeren Darstellung macht es hier aber natürlich noch mehr Spaß, sich durch seine bisherigen Errungenschaften zu klicken.

Das Webinterface von Fitbit ist übersichtlich gestaltet und macht Spaß.

Eine direkte Schnittstelle zum Export der Fitbit-Daten in Google Fit oder Apple Healthkit ist übrigens nicht vorgesehen. Allerdings unterstützt Fitbit IFTTT. Damit lassen sich allerlei Dinge anstellen, vom Export der Daten in diverse andere Formate und Apps über das automatischen Einschalten der Philips-Hue-Lampen, sobald der Träger aufwacht und das automatische Abschalten des Fernsehers beim Einschlafen, bis hin zum Empfang eines gemeinen Telefonanrufs, sollte das Schrittziel am Abend nicht erreicht sein.

Last but not least möchte ich noch auf das Thema Akku zu sprechen kommen. Der Charge 2 soll laut Hersteller mit einer Ladung fünf Tage lang auskommen, was sich im Praxiseinsatz auch so bestätigt hat. Der Ladevorgang geht mit ein bis zwei Stunden recht schnell vonstatten. Allerdings ist dafür mal wieder ein gruselig proprietäres Kabel erforderlich, das für kein anderes Gerät auf diesem Planeten passt. Wer’s verliert oder kaputtmacht, muss 20 Euro für ein neues Kabel blechen.

Mit dem Charge 2 hat Fitbit seinem meistverkauften Tracker einen würdigen Nachfolger beschert, der in Sachen Design und Bedienung deutlich moderner und frischer wirkt als sein Vorgänger. Die Relax-Funktion ist eine willkommene Neuerung, und mit den Intervall-Trainings haben auch Gelegenheitssportler zusätzliche Anreize bekommen. Mehr Fitness gibt es dann schließlich bei der Fitbit Blaze, die mit FitStar ein ganzes Trainingsprogramm mitbringt, das jedoch noch einmal 40 Euro kostet.

Für die Blaze plus 40 Euro gibt es dann allerdings auch schon fast eine Garmin Vivoactive HR, die umfangreiche Möglichkeiten zum Anlegen eigener Trainingspläne und -einheiten mitbringt. Außerdem ist die Uhr schwimmtauglich, verbindet sich per ANT+ auch mit Pulsgurten und hat einen eigenen GPS-Empfänger an Bord. Das Design ist allerdings, gelinde gesagt, unspektakulär.

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