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Elgato Thunderbolt 3 Pro Dock im Test: 5K per USB-C

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Elgato liefert ein USB-C-Dock mit Thunderbolt 3, das Notebooks mit notwendigen Anschlüssen versorgt und zwei UHD-Displays mit 60 Hz ansteuert.

Elgato, seit kurzem eine Tochter von Corsair, liefert mit dem Thunderbolt 3 Pro Dock ein optisch ansprechendes Gerät, das zahlreiche Anschlüsse mitbringt. Grund genug, dass wir es uns im Rahmen unserer Themenwelt zu USB-C-Docks ansehen. Dort sind bereits folgende Artikel und Tests erschienen:

Das Elgato-Dock muss sich nicht verstecken. Das längliche silberne Design und ein Gewicht von um die 400 g verschaffen dem Dock einen angenehm wertigen Eindruck. Die Kanten sind zwar etwas scharf, im Alltag fasst man das Gerät aber sowieso kaum an.

Mit den Abmessungen von 220 × 80 × 29 mm ist es relativ schmal, so dass es etwa gut hinter dem Notebook oder einem Monitor Platz findet. Das Elgato-Dock steht stabil auf vier Gummifüßen und rutscht nicht. Das mitgelieferte Netzteil (560 g schwer) versorgt das Dock über ein 1,50 m langes Kabel mit Strom. Der reicht nicht nur für das Dock selbst, sondern lädt im Test sowohl ein 15-Zoll-Macbook Pro wie auch ein Lenovo Thinkpad T507. Bis zu 85 Watt gibt das Gerät an die angeschlossenen Notebooks weiter, das sollte für den Großteil der mobilen Rechner ausreichen. Das Netzteil selbst ist kein optisches Highlight, dank des langen Kabels kann man es aber außer Sichtweite verschwinden zu lassen.

Das Thunderbolt 3 Pro Dock von Elgato erweitert einen USB-C-Anschluss zum Laptop um nahezu alle Anschlüsse, die man in der täglichen Arbeit braucht. An der Front sind zwei USB-3.1-Buchsen, ein kombinierter Anschluss für Mikrofon und Kofphörer sowie ein SD-Kartenleser untergebracht.

An der Vorderseite sind zwei klassische USB-Buchsen sowie die Anschlüsse für ein Headset und ein SD-Kartenleser.

Noch mehr Ports gibt es auf der Rückseite: Gigabit-LAN, Klinkenbuchse für Kopfhörer, zwei „normale“ USB-C-Anschlüsse, zwei weitere Thunderbolt-3-Buchsen. Einer dieser Thunderbolt-Anschlüsse ist fest für die Verbindung mit dem PC vorgesehen und entsprechend markiert, er liefert per USB-C-Power Delivery den Strom fürs Notebook.

Für den Anschluss von Monitoren ist neben USB-C noch Display Port vorgesehen. Für HDMI-Monitore oder -Fernseher braucht man einen zusätzlichen Adapter. Kabel zum Bildschirm liegen generell nicht bei.

Auf der Rückseite finden LAN, Display Port und vier USB-C/Thunderbolt-Anschlüsse Platz.

Bei den Monitoren hat man erfreulich viel Auswahl: Der Display-Port-Anschluss unterstützt Geräte mit einer Auflösung von bis zu 4096 × 2160 Pixel bei 60 Hz. Per Thunderbolt 3 lassen sich sogar Bildschirme mit 5120 × 2880 Pixel mit 60 Hz ansteuern. Bei den Dual-Displays sind maximal zwei Geräte mit 4096 × 2160 Pixel bei 60 Hz möglich. Wer 4K-Displays mit 60 Hz per HDMI ansteuern möchte, braucht einen aktiven HDMI-Adapter für Display-Port, diese kosten um die 14 Euro (Preisvergleich).

Im Alltag macht das Elgato Dock genau das, was so ein Dock tun soll: Sobald der Laptop angeschlossen wird, bittet Windows um eine Freigabe für das Thunderbolt-Gerät. Anschließend werden sowohl die Daten an USB oder Netzwerk wie auch die Informationen für das Display sauber weitergegeben. Ein kurzer Benchmark bestätigt, dass sich der Durchsatz von USB-Datenspeichern nicht ändert, egal ob sie direkt am Notebook oder am Dock angeschlossen sind.

Weder das Netzteil noch das Dock haben dabei einen Pfeifton von sich gegeben, wie wir es etwa beim Belkin-Dock beobachtet haben. Auch wurde das Dock im Betrieb maximal handwarm, so wie es sein soll.

Das Netzteil ist fast so groß wie das Dock und wiegt 150 g mehr.

Das Elgato-Dock liegt preislich im oberen Bereich, es ist doppelt so teuer wie die Geräte von Dell oder Lenovo. Wer mit weniger Anschlüssen zurechtkommt, kann alternativ zum Thunderbolt 3 Dock oder dem Thunderbolt Mini Dock 3 greifen. Dabei verliert man dann allerdings auch die Stromversorgung per Thunderbolt.

Elgato Thunderbolt 3 Pro Dock (10DAC8501)

Elgato Thunderbolt 3 Pro Dock

Elgato Thunderbolt Dock 3 (10DAA8501/TBEZ-1003)

Elgato Thunderbolt Dock 3

Elgato Thunderbolt Mini Dock 3 (10DAB9901)

Elgato Thunderbolt Mini Dock 3

DeLOCK DisplayPort 1.2 [Stecker]/HDMI [Buchse] Adapterkabel, aktiv, schwarz (62607)

Adapter Display Port - HDMI (aktiv)

Diverse HDMI/DisplayPort Adapterkabel 20cm

Adapter Display Port - HDMI

Das USB-C Dock Elgato Thunmderbolt 3 Pro hinterlässt im Test einen sehr guten Eindruck. Ein kleiner Wermutstropfen ist der fehlende HDMI-Anschluss, auch wenn die meisten Monitore inzwischen Displayport haben. Wer das Gerät etwa im Hotel an einen TV anschließen möchte, der hat Pech gehabt. Allerdings ist die Kombination aus Dock und Netzteil sowieso etwas zu schwer, um es ständig mit sich herumzutragen.

Das Elgato-Dock ist eher fest auf dem Schreibtisch zu Hause. Die schmale Abmessung erlaubt es problemlos, das Gerät in einer Kabelrinne oder ähnlichem zu verstauen und nur das USB-C-Kabel zum Notebook zu leiten. Für den relativ hohen Preis bekommt man ein gut verarbeitetes Dock, das vor allem in der Zusammenarbeit mit mehreren UHD-Displays punktet.

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