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Cava Racing

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Böse Zungen bezeichnen Cava Racing als das Anti-Need-for-Speed. Diese Beschreibung ist insofern nicht unrichtig, als das Spiel mit allen etablierten Traditionen gleichermaßen bricht.

Als Rennvehikel kommt ein kleines Fahrzeug zum Einsatz, das von einer nach hinten blasenden Rakete angetrieben wird. Aus Ermangelung eines Fahrwerks gleitet das Gerät über die Rennbahn: Bremsen lässt sich nur durch Umdrehen und Abfeuern der Rakete bewerkstelligen.

Dieses Spielkonzept setzt bei Rally-erprobten Fahrern Umdenken voraus. Das Aktivieren des alle paar Sekunden verfügbaren Turbo-Boosts ist nicht immer ratsam, da das Vehikel mitunter gegen eine Kurvenbegrenzung donnert und dabei Lebensenergie verliert. Dieses Problem lässt sich nur dadurch beheben, dass Ihr das Vehikel zum richtigen Zeitpunkt in die gewünschte Fahrtrichtung dreht und rechtzeitig auch in diese Richtung bugsiert.

Das erste Level ist vergleichsweise einfach. In späteren Tracks – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags gab es derer sechs – wird die Sache insofern schwieriger, als die immer enger werdenden Kurven die Energiereserve des Raumgleiters arg strapazieren. Das Aufsammeln von Energiekugeln lädt das Schild wieder auf.

Der Entwickler finanziert Cava Racing durch das Einblenden von regelmäßigen, bildschirmfüllenden Werbebannern, die aber nicht allzu nervig sind. Lobenswert ist, dass Cava-Racing eine absolut faszinierende Grafik bietet, die an das Heimatland des Cavas – also Spanien – erinnert.

Cava Racing ist ein lustiges Rennspiel, das mit allen Traditionen des Genres bricht. Es ist somit eine interessante Abwechslung zu Asphalt und Co – nicht nur ob der fairen Monetisierung empfehlenswert. Das Game ist kostenlos für Android und iOS zu haben.

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