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Asus ROG Phone 2 Test: Gaming-König nicht nur für Profi-Zocker

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Das ROG Phone 2 ist das zweite Smartphone von Asus, das sich speziell an Gamer richtet. Zutaten dafür sind 12 GByte RAM, 120-Hertz-Display und ein ultraschneller Prozessor. Reicht das?

Schon das erste ROG Phone von Asus setzte voll auf Gaming, hatte aber noch einige Schwachstellen. Der Nachfolger kommt mit naturgemäß aktuellstem Chipsatz, jede Menge RAM, massig internem Speicher und verbesserten Schultertasten. Außerdem soll das neue Modell mit 120-Hertz-Display punkten und auch schon äußerlich zeigt das Gerät mit beleuchtetem ROG-Logo klar, das Zocken im Mittelpunkt steht. Hinzu kommt ein 6000 mAh starker Akku, damit das Spielevergnügen nicht schon nach 2 oder 3 Stunden vorbei ist.

Für Kühlung sorgt sogar noch ein im Lieferumfang enthaltener Lüfter, der die Framerates bei der Darstellung anspruchsvoller Grafik konstant halten soll. Zahlreiches Zubehör von der Dockingstation bis zum Gamepad soll die Gaming-Fähigkeiten des ROG Phone 2 weiter optimieren. Das alles hat seinen Preis: Die Strix-Version mit 128 GByte internem Speicher und „nur“ 8 GByte RAM kostet in der UVP des Herstellers 699 Euro, die hier getestete Elite-Version mit 12/512 GByte schlägt mit 899 Euro zu Buche und die Ultimate-Version mit 1 TByte internem Speicher und 12 GByte RAM kostet satte 1199 Euro. Ist das gerechtfertigt?

Gaming-PCs sind in den letzten Jahren nicht nur schneller, sondern vor allem auch bunter geworden. Lüfter leuchten, Grafikkarten leuchten, sogar Arbeitsspeicher wird heute von bunten RGB-LEDs illuminiert (Ratgeber PCs zum Leuchten bringen). Da ist es kein Wunder, dass Asus, selbst eine große Nummer im PC-Zubehör-Geschäft, seine Erfahrung auch bei seinem Gaming-Smartphone einbringt. Das ROG Phone 2 bekam nicht nur ein teils martialisches Aussehen verpasst, sondern auch ein in allen Regenbogenfarben leuchtendes ROG-Logo. Natürlich kostet das zusätzlich Strom, doch die Illuminierung schaltet sich nur im X-Mode zu, in dem das Gerät ohnehin zugunsten von maximaler Leistung auf alle Stromsparvorhaben verzichtet. Zusätzlich zum beleuchteten Logo auf der Rückseite ändert sich zudem auch das Wallpaper, das vom OLED-Display beinahe bedrohlich rot inszeniert wird.

Auch ohne leuchtendes Logo ist das ROG Phone 2 alles andere als langweilig. Auf der Front verzichtet Asus auf eine Notch, die beim Zocken eher nachteilig als vorteilhaft wäre. Der Rahmen ober- und unterhalb des Screens sind allerdings gleich schmal, da der Hersteller den Fingerabdrucksensor unter der Display-Oberfläche versteckt. Dadurch wirkt das riesige Smartphone vorn sehr symmetrisch und harmonisch. Anders sieht das auf der Rückseite aus – auf eine gute Art allerdings. Asus schafft es dort, trotz einer absolut ungleichmäßigen Platzierung von Zierelementen einen Look zu kreieren, der dynamisch und gefällig wirkt. Bei unserem graubraunem (Hersteller-Sprech: Glossy Black) Testgerät peppt der Hersteller die bedingt hippe Farbe durch irisierende Linien auf, wodurch die Optik entfernt an die Oberfläche einer Platine erinnert. Zudem steckt die Kameraeinheit nicht in einer runden oder gleichmäßig eckigen Einfassung, sondern sie ist genauso unregelmäßig geformt, wie das einseitig eingesetzte Kühlsystem, auf dem der Schriftzug ROG Aerodynamic System prangt. Zusammen mit der glänzenden Glas-Oberfläche mit den gewölbten Kanten an allen Seiten sieht das richtig schick aus.

Selten: Keine Notch bei einem aktuellen Highend-Smartphone

Ansonsten punktet das ROG Phone 2 mit den typischen Elementen von Highend-Phones. Die Schliffkante des Metallrahmens wirkt elegant und hochwertig. Die Verarbeitung ist insgesamt exzellent, auch wenn der Druckpunkt der Power-Taste etwas zu leicht ausfällt. Auffällig ist der auf der Fußseite des Gerätes nicht mittig, sondern auf die linke Seite orientierte USB-Anschluss. Noch auffälliger der zweite USB-Anschluss, der dieses Mal mittig, aber auf der linken Gehäuseseite eingesetzt ist. Zusammen mit dem direkt daneben liegenden weiteren Anschluss bilden diese beiden Ports eine Einheit, über den im Querformat beim Spielen Zubehör wie etwa der bei den teureren Editionen beiliegende aktive Lüfter angedockt werden kann. Der bietet dann zusätzlich zum ebenfalls auf der Fußseite installierten 3,5-Millimeter-Anschluss sogar noch einen weiteren Klinke-Anschluss – die meisten modernen Highend-Geräte haben nicht einmal mehr einen. Dafür findet man bei der Konkurrenz immer mal wieder IP-Zertifizierungen gegen das Eindringen von Staub und Wasser. Die fehlt dem Asus-Modell leider.

Stolze 6,6 Zoll misst das Display des ROG Phone 2 in der Diagonale, da kommt Freude beim Zocken und dank entsprechender Zertifizierung auch beim UHD-Streamen von Videos auf. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Auflösung leicht auf 2340 × 1080 gewachsen, das Format ist 19,5:9. Da Asus auf OLED-Technik setzt, liefert der Screen auf Wunsch satte Farben und tiefstes Schwarz – damit kommen nicht nur Spiele hervorragend zur Geltung. Die von uns gemessene Helligkeit von rund 460 cd/m² liegt auf dem Niveau guter OLEDS, Modelle wie ein Samsung Galaxy Note 10+ schaffen aber im Automatikmodus bei direkter Lichteinstrahlung noch einmal deutlich mehr. Dank der sehr guten Blickwinkelstabilität sollte aber auch im Sommer eine Schatten-spendende Hand reichen, um noch alles Ablesen zu können.

Unter den Gaming-Phones ist die zweite Auflage des ROG Phones das einzige Modell, das 120 Hertz darstellen kann. Der Vorgänger schaffte nur 90 Hertz. Ob dieses Feature wirklich so wichtig ist, muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden. Wir sehen zwar Vorteile von 90- zu herkömmlichen 60-Hertz Displays, halten aber schon diese für im Alltag nicht kaufentscheidend. Der Unterschied von 90 zu 120 Hertz fällt in unseren Augen noch marginaler aus und die Nachteile des höheren Stromverbrauchs könnten hier je nach Anwendungszweck sogar schon die theoretischen Vorteile übertreffen. Die Hertz-Zahl lässt sich aber ebenso wie das Always-on-Display im Display-Menü einstellen und auf Wunsch auch auf 60 Hertz begrenzen.

Das ROG Phone 2 ist ein Gaming-Smartphone. Die Kamera ist da nur schmückendes Beiwerk, aber keinesfalls im Mittelpunkt. Das zumindest scheint die Überlegung von Asus zu sein, damit schränkt sich der Hersteller allerdings unnötig selbst ein. Denn das Modell kostet je nach Ausführung so viel oder sogar mehr als andere Highendphones, die in diesen Preisregionen fast allesamt über hervorragende Kameras verfügen. Das ist unnötig und schade. Zwar ist die Kameraqualität des ROG Phone 2 gar nicht mal schlecht, aber schon die einfache Ausführung mit optisch stabilisierter 48-Megapixel-Kamera und 13- Megapixel-Weitwinkel ordnet das Smartphone mangels weiterer Linsen kameratechnisch eher in die (obere) Mittel-, als in die Oberklasse ein.

Die Kamera ist gut, aber nicht gut genug

Die für bessere Bildqualität mittels Pixel Binning auf 12 Megapixel reduzierten Aufnahmen der Hauptkamera sehen vor allem bei gutem Licht auf den ersten Blick sehr ordentlich aus, lassen in der Vergrößerung aber Bildschärfe und Details vermissen. Stattdessen fällt hier der übertriebene, aber nicht ganz zielführende Versuch der Nachbearbeitung per Software auf. Schade, denn die restlichen Parameter wie Bilddynamik und Bildrauschen sind gut umgesetzt, lediglich Farben werden etwas zu kühl in den Speicher gebannt. Bei den Weitwinkelaufnahmen fällt die Bildschärfe noch einmal etwas weiter ab und die Dynamik kann nicht ganz mit der Hauptkamera mithalten. Bei weniger Licht schleicht sich hier auch deutlich eher Bildrauschen ein, als bei der stabilisierten Hauptlinse. Insgesamt macht die Kamera des ROG Phone 2 keine schlechten, aber auch keine dem Preis angemessenen, hervorragenden Fotos. Das gilt auch für die Frontkamera mit 24 Megapixel, die mangels Autofokus selten richtig scharfe Bilder hinbekommt und zudem schnell Bildrauschen zeigt. Videos mit der Hauptkamera lassen sich übrigens in 4K/60 aufnehmen und sehen dann ziemlich ordentlich aus – auch dank verlässlicher Bildstabilisierung. Bei manchen Videos schlichen sich aber leichte Hakler ein – vielleicht sollte Asus generell bei der Kamera-Software noch einmal Hand anlegen.

Aufwändige 3D-Spiele gehören zu den anfordernsten Apps, die auf Smartphones laufen. Da muss die Hardware passen – und das tut sie. Asus baut in das ROG Phone 2 den aktuellsten Highend-Chipsatz von Qualcomm, den Snapdragon 855 Plus, ein. Der Hauptunterschied zum „normalen“ Snapdragon 855: Der Prime-Core taktet nicht mit 2,84, sondern fast 3 GHz – das war vor gar nicht so vielen Jahren sogar für Desktop-PCs ein toller Wert! Hinzu kommen in unserer Elite-Edition satte 12 GByte RAM – kein Wunder also, dass das ROG Phone 2 zum Testzeitpunkt alle anderen Smartphones im Antutu-Benchmark hinter sich lässt. Zumindest im X-Mode, dem speziellen Gaming-Modus, in dem das Modell Höchstleistung bringt. Dann kommt das Gaming-Smartphone auf rund 500.000 Punkte, kein anderes Android-Modell ist derzeit schneller. Ohne X-Mode sieht das anders aus, wenn auch nicht viel. Hier ist das ROG 2 immer noch extrem gut, wird dann aber mit rund 485.000 Punkten auf den dritten Platz hinter Oneplus 7T (Testbericht) und Oneplus 7T Pro (Testbericht) verbannt. Auch wenn das nur einen Geschwindigkeitsunterschied von rund 3 Prozent ausmacht, dürften echte Gaming-Enthusiasten den X-Mode wohl immer nutzen – wegen der Mehrpower und weil das Smartphone dann einfach noch cooler aussieht. Welches Smartphone am meisten Leistung in Relation zum Geld bietet, haben wir hier für euch zusammengestellt.

Apropos Gaming: Dass es bei so viel Power aktuell kein Spiel schafft, das ROG Phone 2 in die Knie zu zwingen, sollte klar sein. Games wie COD Mobile, PUBG Mobile oder Asphalt 9 laufen auf höchster Grafikeinstellung flüssig und sehen entsprechend klasse aus. Vorteil ROG Phone 2: Mittels der beiden Air-Trigger genannten Schultertasten verfügt der Spieler überzusätzliche Steuerungsmöglichkeiten und somit über einen Vorteil im Vergleich zu Gamern auf sonstigen Smartphones. Die beiden Schultertasten wurden im Vergleich zum Vorgänger verbessert und bieten nicht nur haptisches Feedback per Vibration, sondern lassen sich auch in der Drucksensivität einstellen. Uns hat die Position der Schultertasten nicht rundum gefallen, da ihre Nutzung leichtes Umgreifen oder sehr große Hände erfordert. Vielleicht fehlte hier aber auch nur die Übung. Alternativ gibt es einige optionale Ausstattungs-Gadgets wie das Mobile Desktop Dock, das WiGig Dock Plus, das Kunai Gamepad und das TwinView Dock II. Der Gamecontroller GameVice und das TwinView Dock I für das erste ROG Phone sind nicht mehr kompatibel.

Entsprechende Einstellungen lassen sich in der Spieleverwaltung von Asus, der Armoury Crate, einrichten. Dort finden Spieler installierte Games, bekommen 120-Hertz-Spiele vorgeschlagen, sehen freien Speicher und Temperaturen von CPU und GPU, erhalten Hilfe zu den Gaming-Funktionen des Smartphones und einiges mehr. Zudem lassen sich auf Wunsch für jedes Spiel einzeln Parameter für Leistung, Touch-Sensivität, Air-Trigger und Bildwiederholungsrate auch unabhängig von den System-weiten Einstellungen definieren. Hier dürfen Nutzer sogar die Lüftergeschwindigkeit des im Lieferumfang befindlichen Kühlaufsatzes selbst regeln – von flüsterleise bei wenig Kühlleistung bis hin zu deutlich hörbar bei maximaler Leistung. Auf die Kühlung des Smartphones hatte das im Test übrigens durchaus Auswirkung für das Smartphone, dessen Chipsatz bei hoher Lüfterdrehzahl einige Grade kühler bleibt. Dem Spieler hilft das hingegen wenig, denn der Metallrahmen des ROG Phone 2 wird bei längerem Spielen spürbar heiß – auch mit aufgesetztem Lüfter. Das ist sicherlich nicht gefährlich, aber zumindest unangenehm.

Armory Crate: Dreh- und Angelpunkt für Gamer

Im Spiel selbst dürfen Spieler auf die Software Game Genie zurückgreifen, die mit einem Fingerwisch vom linken Display-Rand aufgerufen wird. Hier können Spieler die Helligkeit des Spiels festlegen, eingehende Nachrichten und Anrufe während Gaming-Sessions unterdrücken und Aufzeichnungen starten. Sogar Live-Streams zu Youtube und Twitch sind möglich, da steht der Karriere als Streaming-Star nichts mehr im Wege. Was man dafür etwa für TikTok braucht, haben wir in einem Ratgeber hier zusammengetragen.

Die restliche Hardware ist weitestgehend vollständig, was fehlt sind bestenfalls 5G und WLAN ax. Der Fingerabdrucksensor im Display funktioniert besser als bei manchem Konkurrenten, kommt aber dennoch nicht ganz an herkömmliche, sichtbar platzierte Sensoren heran. Ein besonderes Lob haben die Stereolautsprecher verdient. Sie sind im Querformat links und rechts neben dem Display platziert und strahlen direkt nach vorn ab. Dabei bieten sie einen auf Wunsch extrem lauten Sound, der zumindest auf etwas gemäßigterem Pegel angenehm voll klingt. Im oberen Lautstärkebereich wird der Ton hingegen etwas spitz und gelegentlich ist leichtes Klirren zu hören, doch dann ist der Begriff „ohrenbetäubend“ auch durchaus angebracht, weshalb wohl kaum jemand so laut aufdrehen wird. Für Games ist übrigens mehr als ausreichend Platz vorhanden, zumindest in der Elite- und Ultimate-Edition mit ihren 512 und 1024 GByte. Da stört es auch nicht weiter, dass keine Speicherkartenerweiterungsmöglichkeit vorhanden ist. Das könnte bei der Strix-Edition mit „nur“ 128 GByte anders aussehen.

Beim Wechsel in den X-Mode (re.) gibt es eine kleine Annimation und das Wallpaper ändert sich

Als Betriebssystem setzt Asus zum Testzeitpunkt auf Android 9 mit ROG UI als Nutzeroberfläche, der Sicherheits-Patch ist mit Oktober 2019 zu alt. Ein Update auf Android 10 ist recht wahrscheinlich, schließlich bekam auch das erste ROG Phone Ende 2019 ein Versions-Upgrade auf Android 9.

Ein Smartphone taugt nur dann etwas, wenn es auch ausreichend Strom hat – ansonsten ist es nur ein überteuerter Briefbeschwerer. Asus hat das beim ROG Phone 2 berücksichtigt und einen 6000 mAh starkes Powerpack eingebaut. Beim Vorgänger sind es nur 4000 mAh. Was für Zocker nichts weniger als notwendig ist, macht das Smartphone im Alltag abseits von Spielen zum echten Dauerläufer – abhängig von den Einstellungen.

Schafft das ROG Phone 2 im Battery Test von PCmark mit 60 Hertz und ohne X-Mode über 12 Stunden und erreicht damit einen sehr guten Wert, so fressen 120 Hertz und X-Mode davon fast ein Viertel auf. Nutzer sollten sich also je nach geplantem Verwendungszweck gut überlegen, wie sie das Gaming-Phone handlen. Bei „artgerechter Haltung“, also maximale Power und Dauerzocken, dürfte der Akku nach etwa 5,5 Stunden leer sein, bei reduzierter Qualität hält er wohl auch etwas mehr als 7 Stunden durch. Diese guten Werte haben wir durch Hochrechnung ermittelt, sie dienen daher nur als Anhalt. Geladen ist das ROG Phone 2 mit dem beiliegenden Ladegerät übrigens schon wieder in rund 2 Stunden – das ist in Anbetracht des sehr großen Akkus ein richtig guter Wert. Per Induktion lässt sich das Gerät leider nicht mit Strom versorgen.

Farbvarianten gibt es hierzulande nicht, das ROG Phone 2 ist nur in Glossy Black zu haben. Unterschiede gibt es bei der Ausstattung: Die Strix-Edition kostete zum Testzeitpunkt ab 699 Euro, kommt mit 8/128 GByte Speicher und ohne das externe Lüftermodul zum Kunden. Die Elite-Edition hat den Lüfter mit dabei, bietet aber entgegen der Ultimate-Edition mit ihren 12/1024 GByte nur 12/512 GByte Speicher. Aktuell ist der Preis der Ultimate-Edition im Vergleich zur UVP mit 979 Euro am meisten gefallen.

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Zugegeben: Interessant fanden wir spezialisierte Gaming-Smartphones immer schon – aber nicht zwingend nötig. Das ROG Phone 2 zeigt allerdings echten Mehrwert fürs Zocken und sogar noch darüber hinaus. So ist gerade der bärenstarke Akku auch für Nicht-Spieler richtig interessant und das tolle, riesige Display macht das Modell zusammen mit den kräftigen Lautsprechern zum echten Multimedia-Highlight.

Hinzu kommen tolles Design, exzellente Performance und zumindest ab der Elite-Edition ein fast unschlagbares Hardware-Paket, das Seinesgleichen sucht. Für Gamer gibt es on Top dann noch 90 und 120 Hertz, unfassbar viel Speicher und die Schultertasten, dazu Docks und Gamepads – besser geht es derzeit einfach nicht. Genau diese Zusatzmöglichkeiten unterscheiden das ROG Phone 2 letztendlich dann auch von nur unwesentlich langsameren Smartphones wie Oneplus 7T (Testbericht) und Oneplus 7T Pro (Testbericht) und machen im Zweifel den Unterschied.

Das hat seinen Preis, doch den ist es nicht nur, aber besonders für Gamer auch absolut wert. Einzige Einschränkung: Die Kamera ist zwar ordentlich, aber dem Preis nicht ganz angemessen. Das machen andere Konkurrenten wie Huawei P30 Pro (Testbericht), Samsung Galaxy Note 10+ (Testbericht) oder Xiaomi Mi 9 (Testbericht) bei teils deutlich weniger Geld besser.

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