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Apple iPhone X im Test: der Zukunft gegenüberstehen

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Hier ist es: das iPhone X von Apple. Seit gut drei Wochen begleitet es uns. Welche Erfahrung wir mit dem Telefon gesammelt haben, was uns gut gefällt und was nicht – das lest Ihr in diesem Testbericht von TechStage!

Auch ein iPhone verdient keine Sonderbehandlung, doch allein der komplizierte Name zwingt uns schon dazu. Legt Apple doch wert auf die korrekte Nomenklatur. Korrekt heißt es iPhone 10 – nicht iPhone icks. Die römische Zahl repräsentiert das 10-jährige Jubiläum der iPhone-Reihe und nicht ein anonymes oder streng geheimes Telefon.

Apple iPhone X: Rückseite
Auf der Rückseite des iPhone X steht lediglich der Name der Serie „iPhone“.

Das iPhone X ist anders als die bisherigen iPhones von Apple. Technisch exzellent ausgestattet, kommt es zu einem Preis von ab unglaublichen 1149 Euro in den Handel und diktiert mit seinen hohen Ansprüchen eine Marschrichtung für die gesamte Smartphone-Industrie. Es dauert nicht mehr lange, bis auch andere Hersteller meinen, sie müssten in dieser Preisregion mitspielen. Aber ist es das Geld auch wert? So viel Aufpreis für den neuen und an den Rändern radial geschnittenen OLED-Bildschirm, die Kamera mit Dual-OIS oder die Leistung des Gerätes? Vielleicht ist es das Design, das von Bloggern, YouTubern und Journalisten gehypt wird, weil auch Apple mittlerweile auf den Zug der randlosen Smartphones aufgestiegen ist.

Apple versendet sein iPhone in einer ganz einfachen, weißen Box. Auf der Verpackung ist das aktuelle Modell in Originalgröße aufgedruckt. Darauf freut sich der Kunde: Er kann sich schon einmal mental darauf einstellen, was er gleich auspackt. Die Freude hält an. Das Auseinandernehmen der Abdeckung dauert wegen des Unterdrucks sieben Sekunden. Das sei ideal, erklärten uns Verpackungsdesigner an der HTK Akademie für Gestaltung in Hamburg: Nicht zu lang, um vor Frust die Nerven zu verlieren, gleichzeitig aber lang genug, um aufgeregt zu sein. Ein psychologischer Trick aus der Bindungstheorie, der einen emotionalen Mehrwert zum Produkt schaffe, heißt es aus dem Expertenkreis. Vermutlich ist das auch die Erklärung dafür, weshalb Mitarbeiter aus dem Apple Store die Verpackung nicht selbst öffnen sollen, sondern es machen lassen – obwohl sie beratend und Service-orientiert zur Seite stehen.

Apple iPhone X: Verpackung
Die Verpackung des Apple iPhone X.
Apple iPhone X: Lightning-Anschluss
Das iPhone X besitzt einen Lightning-Anschluss für die kabelgebundene Wiedergabe von Musik und die Übertragung von Dateien zum Computer.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem iPhone X ein Netzgerät, ein Ladekabel mit dem proprietären Anschluss Apple Lightning, die kabelgebundenen EarPods-Kopfhörer sowie ein Adapter für Standard-Kopfhörer mit einem 3,5-mm-Klinkenanschluss.

Im Jahr 2017 hat auch Apple verstanden, wie wichtig die Schnellladefunktion bei mobilen Geräten ist. Denn das iPhone X beherrscht eine derartige Technologie. Anders als andere Bestandteile eines Smartphones hat die Leistungsfähigkeit der Akkus in den vergangenen Jahren nicht proportional zugelegt; Verbesserungen in diesem Bereich erfolgten nur schleichend und in kleinen Schritten. Hersteller verbauen entweder große Akkus und gehen dabei einen Kompromiss beim Design und der Masse ein, oder sie nutzen komplementäre, komfortable oder effiziente Eigenschaften zum Wiederaufladen.

Das iPhone X hat zwei solcher Eigenschaften: es lädt kabellos über optionales Zubehör und verfügt über eine Schnellladefunktion. Beides Dinge, die schon seit Jahren auf den Markt existieren und als Basisanforderung im Kano-Modell verstanden werden; zumindest für Smartphones aus der High-End-Klasse. Avantgardistisch ist Apple hier nicht gerade.

Ein passendes Schnellladegerät liegt im Lieferumfang des 1100-Euro-iPhone nicht bei. Es muss zusätzlich erworben werden. Und es kostet nicht 19 oder 29 Euro, wie bei Sony oder anderen Herstellern: Das stärkere Netzteil mit 29 Watt kostet allein 59 Euro Euro, dazu kommt noch ein 1 Meter langes Kabel mit USB Type C auf Apple Lightning für 29 Euro. Ziemlich kompliziert und in Anbetracht des hohen Gerätepreises fast schon eine Frechheit. Aber anders kann es vermutlich der Hersteller aus Cupertino nicht mit sich vereinbaren, der auf mehr als 225 Milliarden US-Dollar Barreserven sitzt und knapp 64 Prozent Handlungs-Marge (!= Rohgewinn) für das iPhone X berechnet. Vielleicht hat es Apple doch nicht verstanden, aber das ist nicht wichtig: Die zahlungsbereiten Käufer des iPhone X werden’s schon verstehen (müssen).

29 Watt Netzteil

29 Watt Netzteil

USB Type C auf Apple Lightning 1 Meter

USB Type C auf Apple Lightning 1 Meter

USB Type C auf Apple Lightning 2 Meter

USB Type C auf Apple Lightning 2 Meter

Belkin Wireless Charging Pod

Belkin Wireless Charging Pod

Genau wie das iPhone 8 Plus (Testbericht) und das iPhone 8 besitzt auch das iPhone X ein Gehäuse aus Glas. Dabei handelt es sich um das widerstandsfähige Gorilla Glass 5 des New Yorker Herstellers Corning. Die Vorder- und Rückseite wird von einem Metallrahmen in Hochglanzoptik zusammengehalten. Das umfließende Band aus Edelstahl wird an vier schwer zu erkennenden Stellen in Antennen für Mobilfunk, WLAN, GPS und Bluetooth getrennt.

Apple iPhone X: Metallrahmen
Der Rahmen des iPhone X ist aus Metall, genauer gesagt aus Edelstahl und wird an vier Stellen von einem dünnen Streifen aus Kunststoff getrennt.

Das 174 Gramm schwere und 7,7 Millimeter dünne Gehäuse des iPhone X ist staub- und wasserdicht nach der Norm IEC Norm 60529 und dem Standard IP67. Regen und erhöhte Luftfeuchtigkeit im Bad während des Duschens machen dem Gerät nichts aus. Auch das zeitweilige Untertauchen bis zu einer Tiefe von einem halben Meter ist keine Herausforderung. Dauerhaftes Tauchen, insbesondere im Salzwasser, sollte vermieden werden.

Apple iPhone X: Design
Sowohl die Vorder- als auch Rückseite des iPhone X ist aus Glas gemacht.

Die Ästhetik, Haptik und Verarbeitung hat Apple außerordentlich gut hinbekommen. Perfektion ist in diesem Preisbereich auch zu erwarten. Das iPhone X vermittelt höchste Präzision bei den Details. Das Zusammenspiel aus Glas und kaltem Metall ist eindrucksvoll und kommt besonders gut bei starker Sonnenstrahlung zur Geltung. Die Form und Gestaltung nimmt man erst durch ein persönliches In-die-Hand-nehmen wahr; Bilder und Videos im Web sind weit weg vom echten Gefühl.

„Unsere Vision war schon immer ein iPhone, das nur aus Display besteht. […]“ – erklärt Apple einleitend auf der Produktseite des iPhone X und versucht so, die Schlaglichter auf das wichtigste Designmerkmal zu richten. Anders als die bisherige iPhone-Generation verfügt das iPhone X über ein nahezu rahmenloses Aussehen, dessen Highlight das großflächige Display der Vorderseite darstellt. Freilich: Ein sichtbarer Rahmen drumherum ist vorhanden, er verschwindet aber optisch in den Hintergrund, weil das dominante OLED-Display markant die Blicke auf sich zieht. Getreu dem Motto: Immersion durch Illusion.

Apple iPhone X: Display
Das Display des Apple iPhone X ist an den Ecken abgerundet.

Weil aber die Ränder derart minimalistisch sind und auch das Telefon insgesamt hervorragend in der Hand liegt, kommt es oft dazu, dass der untere Daumenbereich ungewollt auf dem Display liegt. Eine integrierte Erkennung ignoriert jedoch die Berührung des Touchscreens. Das hat Apple besser gelöst, als Samsung mit seinem „noch rahmenloseren“ Smartphone, dem Galaxy S8 (Testbericht).

Apple bietet sein iPhone X in zwei Farben und in zwei Speichergrößen an. In den Farben Silber und Space Grau sowie mit 64 oder 256 GByte. Selten war die Variationsmatrix so klein, wie in dieser ersten Produktgeneration.

Apple iPhone X 64 GByte Space Grau

Apple iPhone X 64 GByte Space Grau

Apple iPhone X 64 GByte Silber

Apple iPhone X 64 GByte Silber

Apple iPhone X 256 GByte Space Grau

Apple iPhone X 256 GByte Space Grau

Apple iPhone X 256 GByte Silber

Apple iPhone X 256 GByte Silber

Apple iPhone X: Display
Das Display hat eine Diagonale von 5,8 Zoll und basiert auf OLED.

Das iPhone X besitzt das größte Display, das jemals in einem iPhone eingebaut wurde, mit einer Diagonalen von 5,8 Zoll. Damit ist es 7,62 Millimeter größer als das IPS-LCD im iPhone 8 Plus. Die Apple Super Retina HD Display genannte Anzeige leuchtet erstmals auf einem OLED-Fundament. Das ermöglicht beeindruckende Kontraste und Farben, die fast juwelenartig, aber doch realitätsnah dargestellt werden. Die Auflösung mit 2436 × 1125 Pixeln ist Apple-typisch in einem eigenartigen Bildverhältnis von 812 zu 375. Nach Adam Ries stellt der HDR-basierte Bildschirm insgesamt 2,7 Millionen Bildpunkte bei einer Pixel-pro-Zoll-Dichte von 462 ppi dar. Nach Abzug der Radien mit 6,3 mm an den vier Ecken sind es 457 Pixel pro Zoll.

Apple iPhone X: Display notch
Die kleine Ausbuchtung im oberen Bereich des Bildschirms wird im Web als „Display notch“ betitelt und kritisiert. Im Alltag stört sie aber kaum. Apps werden von Entwicklern sukzessiv angepasst.

Im direkten Vergleich mit den 5,5 Zoll des iPhone 8 Plus bietet das Display des iPhone X gute 32 Prozent mehr Bildpunkte. Nur gegenüber dem Galaxy Note 8 von Samsung Electronics, das zugegebenermaßen auch einen Schwerpunkt auf VR besitzt und entsprechend ausgestattet ist, kommt das iPhone X nicht an. Das mit Android laufende Großbild-Smartphone aus Südkorea löst 2960 × 1440 Pixel auf und bietet somit 55,5 Prozent mehr Bildfläche. Auch in Sachen Helligkeit punktet Apple nur in der eigenen Produktwelt, schafft es aber nicht, auf einer Höhe mit der Konkurrenz zu sein.

Peakwert Durchschnitt
Apple iPhone X 625 cd/m2 522 cd/m2
Apple iPhone 8 620 cd/m2 531 cd/m2
Samsung Galaxy Note 8 1253 cd/m2 703 cd/m2
Apple iPhone X: Kamera
Die Kamera des iPhone X ragt deutlich aus dem Gehäuse heraus.

Apple stattet das iPhone X mit der hauseigenen Technologie True Tone aus, die bereits von der iPad-Pro-Reihe bekannt ist. Ein Sensor beobachtet dabei kontinuierlich das Umgebungslicht und passt den Weißabgleich des Bildschirms an die Farbtemperatur der Umgebung an. Das Bild wirkt dadurch freundlicher und echter, als ein durchgehendes Leuchten im Blaustich. Schwierigkeiten haben wir in Umgebungen festgestellt, in denen viel Schnee vorhanden ist und das Telefon auf Augenhöhe gehalten wird: Oft wechselt die Farbtemperatur schlagartig und impulsiv. Hier sollte die Empfindlichkeit der Sensorik adjustiert werden.

Bei dem iPhone X kommt die gleiche Kamera zum Einsatz wie im iPhone 8 Plus. Der einzige Unterschied ist das System zur Bild- und Videostabilisierung. Das vertikal aufgebaute Kamerasystem beherbergt zwei OIS, ähnlich wie im Galaxy Note 8 (Testbericht). Die Kameras lösen 12 Megapixel auf. Weil sie versetzt und mit einer unterschiedlichen Brennweite ausgestattet sind, kann das iPhone X das Motiv um den Faktor 2 vergrößern. Das optische und mechanikfreie Zoomen arbeitet verlustfrei. Wobei das nicht ganz der Wahrheit entspricht: Das Teleobjektiv hat eine Blende von f/2.4, während Weitwinkelobjektiv mit f/1.8 deutlich lichtstärker ist. Auch lustig: Das iPhone entscheidet selbst, wann welche Kamera aktiviert wird. In schlechten Lichtszenarien wird das Teleobjektiv mit der verlustfreien Zoomfunktioniert deaktiviert. Stattdessen arbeitet nur das Weitwinkelobjektiv mit einem digitalen Zoom.

Dass eine einheitliche Bestimmtung der Blende keine Raketenwissenschaft ist, zeigt der chinesische Hersteller Huawei Device mit seinem Mate 10 Pro (Testbericht), bei dem beide Kameras mit einer starken Blende von f/1.6 Bilder schießen.

Die Bildqualität des iPhone X ist herausragend. Das Telefon macht sensationelle Bilder und Videos in einer außergewöhnlichen Qualität. Besonders hervorzuheben sind die Farben und der leicht affektierte Dynamikumfang bei HDR, gut zu sehen bei Gegenlicht und Wolken. Gekünstelt wirkt das Motiv auch etwas, wenn die Funktion Porträt mit Schärfentiefe aktiviert wird. Eine auf dem Telefon sitzende Intelligenz erkennt und lernt zunehmend dazu, wie menschliche Gesichter, Tiere oder Gegenstände wie Kaffeetassen oder Essen ins rechte Licht gerückt werden können. Die Software verfeinert automatisch die Konturen und arbeitet mit dem Lichteinfall. Der Effekt ist unglaublich gut, solange das Motiv gut und natürlich ausgeleuchtet ist.

Auf dem iPhone X läuft Apples mobiles und supersicheres Betriebssystem iOS in der Version 11. Im Vergleich zu iPhone 8, iPhone 8 Plus und den älteren iPhones wird das iPhone X nicht mittels einer jahrelang bekannten Home-Taste mit integriertem Fingerabdrucksensor bedient, sondern über verschiedene Wischgesten und einer neuartigen Gesichtserkennung.

Schon beim Hochheben mit der Hand aktiviert sich das iPhone X und erklärt sich zum Entsperren bereit. Alternativ reicht eine einfache Berührung auf das abgedunkelte Display oder das Betätigen der An-/Aus-Taste auf der rechten Seite, um das Smartphone aufzuwecken.

Apple iPhone X: Apple iOS 11
Das iOS 11 wurde für das iPhone X angepasst: Es reagiert auf Wischgesten zum Wechseln von einer App zu einer anderen oder zum Schließen von laufenden Applikationen.

Die Authentifizierung gegenüber dem rechtmäßigen Besitzer oder Eigentümer läuft neuerdings über eine paradigmenverschiebende und gesellschaftsverändernde Gesichtserkennung namens Apple Face ID. Dabei scannt ein zu dem Benutzer gerichtetes Kamerasystem auf der vorderen Seite das vorstehende Gesicht. Die zugrundeliegende Technik ist vergleichbar mit dem mittlerweile eingestampften Microsoft Kinect. Die Technologie wird derzeit als Beta deklariert und ist nicht frei von Fehlern. Auch die Sicherheit ist fragwürdig und kann unter Umständen umgangen werden, zum Beispiel auch von nahezu gleichaussehenden Geschwistern.

In der Praxis funktioniert Face ID zuverlässig. Bei Schnee, Regen, Tag oder Nacht, mit oder ohne Sonnen- sowie Korrekturbrille. Selten kommt es dazu, dass das System das Gesicht nicht erkennt, etwa bei starkem Gegenlicht sowie seitlich im Bett liegend.

Ein Punkt, der für den Kauf eines iPhones spricht, ist die jahrelange Unterstützung. Apple versorgt seine Kunden stets mit Updates und Upgrades. Zuletzt waren es 4 Jahre. Mit seinen Smartphones der Pixel-2-Reihe fährt Google seit kurzem eine ähnliche Strategie und bietet 3 Jahre an. Die Sicherheit wird in Cupertino ganz groß geschrieben: Bei eventuellen Bedrohungen reagiert das Unternehmen sofort und verteilt sicherheitsrelevante Aktualisierungen für seine mobilen Geräte.

Apple iPhone X

Das iPhone X ist wieder einmal ein nahezu perfektes Smartphone, bei dem Apple viel richtig und wenig falsch gemacht hat. Angefangen beim Display über die Kamera bis zur Verarbeitung und der starken Performance ist fast jede Komponente mit 10 von 10 Punkten zu bewerten. Das rechtfertigt aber trotzdem nicht den Preis von 1149 Euro für ein Smartphone, dessen Konkurrenten teilweise für 499 Euro angeboten werden.

Im direkten Vergleich zu dem iPhone 8 Plus ist es kleiner, leichter, schmaler, dünner und bietet sogar ein größeres Display mit HDR inklusive Zertifizierung für HDR10 und Dolby Vision an. Die Akkulaufzeit ist nicht ganz so auf einer Höhe, aber es reicht für einen vollen Tag aus. Durch die 7-Megapixel-Kamera mit Apple TrueDepth können Portraits auch im Selfiemodus aufgenommen werden, das konnte bisher nur Google mit seinem Pixel 2 und Pixel 2 XL (Testbericht) gut meistern. Weil die Anzeige auf OLED-Technologie setzt, wäre ein Always-on-Display wünschenswert gewesen – vielleicht für die kommenden Iterationen.

Ist der Kauf des iPhone X nun empfehlenswert? Aus meinem persönlichen Bekanntenkreis zähle ich nicht repräsentative zwei Dutzend Leute auf, die sich zunächst ein iPhone 8 Plus zugelegt und es nach einer Woche wieder verkauft haben, weil sie das Gefühl hatten, es sei Schnee von gestern. Wenn man nach dem Grund fragt, heißt es: „Das Neue ist doch viel besser, sagen alle“. Nach dem genaueren Hinterfragen meint man mit alle in der Regel junge YouTuber und Blogger sowie deutsche Elite-Journalisten, die einfache Software-Funktionen wie die Animojis in den Himmel loben, aber den Preis in den Hintergrund geraten lassen. Schlecht ist das iPhone X definitiv nicht, aber einfach viel zu teuer. Eine gesunde und kritischere Haltung gegenüber einem dominierenden Technologiekonzern sollte vorhanden sein. Unsere Handlungsempfehlung: Erst den Aufpreis von rund 240 Euro gegenüber einem „normalen“ iPhone hinterfragen, dann den individuellen Nutzen bewerten.

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