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App Review: Mit SimpleMind lässt sich einfach brainstormen

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Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.

Für viele geht jetzt das Studium wieder oder überhaupt erst los, da sollte jeder ausgiebig vorbereitet und ausgerüstet sein. Ben hat Euch schon einen Stundenplan vorgestellt, ich zeige Euch heute eine Applikation, mit der Ihr Themen brainstormen könnt, um auf neue frische Ideen zu kommen. Da Brainstorming ein effektives Werkzeug ist, um Gedanken zu sortieren, könnte SimpleMind eine App mit Mehrwert darstellen. Aber Schritt für Schritt, schauen wir uns das Programm erst einmal näher an.

Aufbau

Wer SimpleMind zum ersten Mal öffnet, befindet sich gleich in der Schaffens-Maske. Keine Werbung, kein Einführungs-Tutorial, keine schnörkeligen Bilder – es geht gleich ans Eingemachte und der Anwender findet sich vor einer großen weißen und leeren Fläche, die er jetzt eben füllen muss. Und vorausgesetzt, sein Kopf ist gut mit Inhalten gefüllt, geht das auch ziemlich einfach. Es gibt nur eine Navigationsleiste oben rechts im Bildschirm.

Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.
Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.

Funktionsweise

Oben rechts auf der Navigationsleiste finden sich verschiedene Möglichkeiten: Ganz links kann man seine bisherigen MindMaps aufrufen, rechts daneben lassen sich eben jene auch löschen. Mit den Pfeilsymbolen kann der Student einen Schritt vor oder zurück gehen. Daneben befindet sich eine Farbpalette, anhand derer man sich eine Farbe aussuchen kann. Und noch ein weiter beginnt der Anwender eine neue Map, die Lupe steht für den Zoom-Faktor.

Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.
Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.

Möchte man jetzt eine Map starten, macht man einen Doppelklick in die Mitte des Feldes. Es öffnet sich ein Fenster, das Dich um einen Themennamen bittet. Den tippst Du natürlich ein. Anschließend hast Du Deinen ersten Punkt in Deiner zuvor ausgesuchten Farbe erstellt. Nun findest Du neben der Blase zwei kleine Symbole: ein Plus sowie ein „T“. Mit dem Pluszeichen erstellst Du einen Unterpunkt, den Du festgehalten auch verschieben kannst. Mit dem T kannst Du einen Kommentar hinzufügen, der anschließend aber leider nicht angezeigt wird. Sehen kannst Du ihn lediglich, wenn Du wieder auf das T drückst. Das finde ich etwas unglücklich gelöst.

Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.
Mit SimpleMind lassen sich Gedanken und Ideen sortieren.

Auf diese Weise lässt sich jedenfalls schnell ein Ideenbaum skizzieren, der sauberer und übersichtlicher als jede echte Zeichnung wird. Besonders gut finde ich, dass die Bläschen immer anders positioniert werden können – ganz ohne Radiergummi oder Tintenkiller.

Fazit

Ich finde die Applikation sehr gelungen. Schlicht, sauber, gut. Selbst in der freien Version gibt es keine nervig eingeblendete Werbung, obwohl gleichzeitig alle notwendigen Features implementiert worden sind. Unschön gelungen finde ich die Kommentarfunktion: Dass man Kommentare nur sehen kann, indem man den Kommentar-Editor von Neuem aufruft, ist etwas mühsam.

Wer von Euch nutzt MindMaps?

SimpleMind gibt es für die Plattformen iOS und Android OS – jeweils eine kostenpflichtige Pro- (5,49€ beziehungsweise 4,83€) und Free-Version.

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