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Alienware 13 im Test: Gute Performance hat ihren Preis

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Das Alienware 13 ist ein Hochleistungslaptop im kleinen Format. Das ist nicht nur praktisch für unterwegs. Ausgestattet mit genug Leistung für anspruchsvolle Games, ist das Notebook ein spannender alltäglicher Begleiter. Lest hier in unserem Test alles über die Vor- und Nachteile des 13-Zöllers.

Die Verarbeitung des Laptops ist wie von Alienware gewohnt sehr hochwertig und ohne Mängel. Wie beim 15- und 17-Zoll-Gerät ist auch der 13-Zöller aus Metall und Plastik gefertigt. Der Bereich um die Tastatur herum ist komplett mit einer weichen Oberfläche überzogen, die sich sehr angenehm anfühlt und dem Laptop ein hochwertiges Äußeres verpasst.

Das Design ist insgesamt Geschmackssache, hebt sich aber deutlich von den Geräten der Konkurrenz ab. Mit seinen außergewöhnlichen Ecken und Kanten und dem silbernen Metalldeckel kombiniert mit der intensiv blauen Beleuchtung, erinnert es tatsächlich an ein Raumschiff, das auf unserem Schreibtisch gelandet ist.

Das Display des Alienware 13 steht bei diesem Laptop klar im Mittelpunkt. Der OLED-Bildschirm ist sehr brillant, stellt die Farben leuchtend und sehr kontrastreich dar. Die Auflösung ist zudem sehr hoch und liegt bei 2560 × 1440 Pixeln. Die Diagonale beläuft sich auf 13,3 Zoll. Dadurch kommt das Alienware 13 auf eine Pixeldichte von rund 221 ppi und sieht gestochen scharf aus.

Optik und Haptik des Alienware 13 gefallen uns – die Verarbeitung ist hervorragend.

Unter der Haube arbeitet Intels vierkerniger i7-7700HQ Prozessor, der mit 2,8 GHz bis 3,8 GHz taktet. Ihm zur Seite stehen in unserem Testmodell 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Bis zu 32 GByte sind durch Aufpreis möglich. Der Datenspeicher liegt bei 256 Gigabyte und kann ebenfalls erweitert werden. Als Betriebssystem ist Windows 10 vorinstalliert. Für die passende Grafikleistung sorgt Nvidias GeForce GTX 1060. Diese Ausstattung macht nicht nur auf dem Papier eine gute Figur, auch die Benchmark-Ergebnisse zeigen, dass das Alienware 13 in jeder Disziplin sehr gut abschneidet.

Startet Ihr Spiele auf einer Full-HD-Auflösung (1920 × 1080) erreicht „Rise of the Tomb Raider“ zum Beispiel auf höchsten Grafikeinstellungen im Schnitt fast 60 Bilder pro Sekunde. Mit den Voreinstellungen auf „Hoch“ kamen wir auf 67. „Batman: Arkham Knight“, „GTA V“ und Co liefern auf „Hoch“ ähnlich gute Ergebnisse. Damit laufen die Titel größtenteils komplett flüssig. „Deus Ex: Mankind Divided“ erreichte mehr als 60 Bilder pro Sekunde allerdings erst mit mittleren Einstellungen. Detaillierte Benchmark-Ergebnisse seht Ihr in der folgenden Übersicht. Von der hohen Auflösung des Bildschirms profitieren nur wenige Blockbuster-Games. Lediglich „Mittelerde: Mordors Schatten“ erreiche auch hier mehr als 60 Bilder pro Sekunde.

Unter Last ist der Laptop allerdings deutlich hörbar. Starkes Rauschen und ein zwar leiser, aber hoher Fiepton sind bei ruhigen Spielsequenzen teilweise nervig. Unter starker Belastung wird der Laptop in der Mitte der Tastatur sehr heiß. Doch die Handballenauflagen bleiben immer angenehm kühl. Der Akku hält bei intensiver Nutzung wie beispielsweise beim Zocken nur etwas mehr als eine Stunde. Doch dieses Ergebnis ist vergleichbar mit anderen Gaming-Notebooks. Im Idle-Modus ohne Wlan schafft der Alienware 13 knapp achteinhalb Stunden.

Der 13-Zoll-Laptop kommt auf eine Größe von 330 × 269 × 22 mm. Er wiegt 2,6 Kilogramm und ist dadurch, verglichen mit anderen schlankeren Gamer-Laptops im ähnlichen Format, doch noch recht schwer.

Das Alienware geizt nicht mit Anschlüssen.

Auf der linken Seite des Laptops findet Ihr einen Steckplatz für das Noble-Lock, ein Mal USB 3.0 sowie Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss. Rechts befindet sich ein weiterer USB 3.0-Port und ein Mal USB-Type-C 3.0. Der Strom wird auf der Rückseite angeschlossen. Daneben könnt Ihr Alienwares proprietären Grafikverstärker (Graphics Amplifier) anstecken. Auch ein Thunderbolt 3-Anschluss (Type C) sowie HDMI-Ausgang, Mini-Display-Port und LAN-Port sind vorhanden.

Gamer-Laptops sind alles andere als günstig, verständlich, dass man sie gern länger als ein Jahr in Betrieb nehmen möchte. Bei dem aktuellen Alienware 13 Modell könnt Ihr ohne Probleme und auch mit wenig Kenntnissen den internen Speicher und den Arbeitsspeicher austauschen. SSDs werden per M.2 angeschlossen. Euch stehen hier zwei Steckplätze zur Verfügung. Offiziell unterstützt werden folgende Modelle: SATA SSD (128 / 256 GByte) und NVMe PCIe SSD (256 / 512 GByte / 1 TByte). Für den Arbeitsspeicher gibt es ebenfalls zwei Steckplätze (SODIMM). Darüber hinaus wird es allerdings sehr schwierig bis unmöglich Komponenten auszutauschen. Ein einfacher Akkuwechsel ist für den normalen Nutzer nicht vorgesehen.

Testergebnisse
Sehr hoch (2560x1440) Hoch 
(2560x1440) Sehr hoch (1920x1080) Hoch 
(1920x1080)
Rise of the Tomb Raider 41 49 58 67
Batman Arkham Knight (Maximales Preset ist Hoch) 38 
(Nvidia Gameworks an), 
59 (Nvidia Gameworks aus) (Maximales Preset ist Hoch) 55 
(Nvidia Gameworks an),89 
(Nvidia Gameworks aus)
Deus Ex: Mankind Divided 31 35 46 53
Mittelerde: Mordors Schatten 61 (Preset Ultra) - 76 
(2048 x 1152, 80% Auflösung, Preset „Ultra“) -
GTA V 25/19/26/28/25 37/29/36/40/36 39/29/40/43/39 54/40/53/59/52

Trotz dass die Tastatur sehr flach ist, lässt sie sich sehr angenehm tippen. Besonders die weiche Oberfläche fällt positiv auf. Der Druckpunkt ist klar und deutlich spürbar, auch langes Tippen ist kein Problem. Allerdings ist bei dem geringen Formfaktor kein Platz für ein Numpad neben der Tastatur. Alle Tasten haben eine Hintergrundbeleuchtung, die per Software angepasst werden kann. Bei einigen Spielen reagieren die Farben per AlienFX sogar auf Ereignisse. Für welche Spiele das möglich ist, seht Ihr hier.

Tastatur und Touchpad machen einen guten Job.

Das Touchpad ist ebenfalls komplett beleuchtet. Beim Test haben wir keine Verzögerung feststellen können, die Bewegung wird sehr präzise übersetzt. Wir können gut über Oberfläche gleiten, das Touchpad ist aber nicht zu glatt und bietet etwas Grip. Die Maustasten haben einen klaren Druckpunkt und sind ebenfalls angenehm beschichtet.

Die Eye Tracking Software von Tobii ist bereits vorinstalliert. Ein Infrarot-Sensor, der Euch wahrnimmt, sitzt über dem Bildschirm neben der normalen Webcam. Mit Tobii wird zum Beispiel der Bildschirm abgeschaltet, wenn Ihr nicht davor sitzt oder direkt darauf schaut. Er wird wieder hell, wenn Ihr den Blick zurück an den Monitor heftet. Das funktioniert auch beeindruckend gut, doch Ihr seht ständig ein rotes Flackern vom Infrarot-Sensor und das ist mit der Zeit so richtig nervig. Beim Spielen wird mit Tobii Eye Tracking normalerweise die Kamerabewegung gesteuert, doch dieses Feature ist dem 17-Zoll-Gerät von Alienware vorbehalten und mit dem 13-Zöller nicht machbar.

  • 8 GByte, 256 GByte SSD
    Dell Alienware 13 R3, Core i7-7700HQ, 8GB RAM, 256GB SSD (A13-0258)
  • 16 GByte, 512 GByte SSD
    Dell Alienware 13 R3, Core i7-7700HQ, 16GB RAM, 512GB SSD (A13-0265)
  • Rise of the Tomb Raider
    Rise of the Tomb Raider - 20 Year Celebration Edition (deutsch) (PC)
  • Batman: Arkham Knight
    Batman: Arkham Knight - Premium Edition (Download) (PC)
  • Deus Ex: Mankind Divided
    Deus Ex: Mankind Divided (deutsch) (PC)
  • Mittelerde: Mordors Schatten
    Mittelerde: Mordors Schatten - Game Of The Year Edition (deutsch) (PC)
  • GTA V
    Grand Theft Auto V (deutsch) (PC)

Mit dem Alienware 13 bekommt Ihr einen sehr leistungsfähigen, top verarbeiteten Gamer-Laptop mit dem auf dem Markt besten Bildschirm. Doch diese Ausstattung hat allerdings ihren Preis, denn das Modell mit OLED-Bildschirm bekommt Ihr für erst für ab 2179 Euro.

Alternativen:

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