Zubehör fürs Motorrad: Mehr Sicherheit, Komfort und Beleuchtung für Biker

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Für viele ist Motorradfahren die schönste Nebensache der Welt, doch das Hobby verlangt nach viel Pflege und gelegentlich besteht Verbesserungsbedarf. TechStage zeigt sinnvolles Zubehör.

Beim Thema Motorrad geht es um Sicherheit für Fahrer und Sozia, aber auch um die Pflege des geliebten Zweirads. Wir haben einige sinnvolle Gadgets zusammengestellt, um die nächste Ausfahrt angenehmer zu gestalten und das Motorrad für die eigenen Belange zu optimieren.

Auch die Beleuchtung am Motorrad sollte jedem Besitzer wichtig sein – nicht nur, um nachts eine gute Sicht zu haben, sondern vor allem, um von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Schließlich beschäftigen wir uns noch mit dem Thema Strom am Motorrad und wie man den Luftdruck bequem im Auge behält.

Sicherheit gehört für alle Motorradfahrer zum Alltag. Helm, Handschuhe und Lederkluft sind Teil jedes Trips. Neben diesen Standards wurden in den letzten Jahren weitere hilfreiche Gadgets entwickelt, die bei einem Unfall besser vor gefährlichen Verletzungen schützen sollen. Das betrifft nicht nur Westen, dank moderner Technik bekommt man sofort mit, wenn ein anderer Fahrer der Gruppe einen Unfall hat und kann dann schnell Hilfe leisten.

Der italienische Hersteller Dainese bietet eine Airbag-Weste an, die entweder über oder unter der Jacke getragen werden kann. Bei einem Sturz bläst sie sich mittels zweier Gasgeneratoren in 80 Millisekunden auf und schützt Brust, Rücken und Schlüsselbeine beim Aufprall. Der Druck wird für mindestens 5 Sekunden aufrechterhalten. Das System D-Air von Dainese hat sich schon unzählige Male bei den Profis in der Motorrad-WM bewährt und vor schlimmen Verletzungen bewahrt. Für die Aktivierung müssen mindestens 10 km/h erreicht sein, der Fahrer muss also keine Angst haben, dass der Airbag auslöst, wenn er zu Fuß unterwegs ist. Die Batterielaufzeit pro Ladung beträgt rund 26 Stunden. Allerdings muss das D-Air-System, wenn es ausgelöst hat, beim Händler für ca. 250 Euro wieder instand gesetzt werden. Die D-Air Street Smart Jacket wiegt 1,85 Kilogramm und es gibt sie in den Größen XS bis 2XL.

Die Rukka M-Clima ist eine elektrothermische Weste mit einer eigenen Klimaanlage, die den Träger je nach Bedarf warm oder kühl hält. Das hilft auf der Fahrt die Konzentration hochzuhalten. Die M-Clima bezieht Strom aus dem Ladesystem des Motorrads über die Lüftereinheit, aktiviert durch einen einfachen Knopfdruck auf der Fernbedienung. Der Lüfter zirkuliert dann frische Luft von außen durch die gesamte Weste. Für die Kühlfunktion wird die Weste mit einem kleinen Akku geliefert, der sich in einer passenden Tasche befindet. Der Akku kann bis zu zwei Stunden lang konstant kühlen und in längeren Pausen wieder aufgeladen werden. Wenn hingegen Wärme erwünscht ist, kann die Weste sich bis auf 46 Grad Celsius aufheizen. Die Innenseite der Weste ist vollständig mit kleinen, halbleitenden Silikonplatten ausgekleidet. Etwas lästig ist allerdings das Bedienteil, das auf der linken Seite herunterhängt.

Das WingMan von RideLink ist ein Tracking-Modul für Datenaufzeichnung. Dabei handelt es sich um einen Linux-Computer mit vielen Sensoren, der während der Fahrt viele relevante Daten aufzeichnet. Das Gyroskop und der Beschleunigungsmesser zeichnen die Fahrt präzise auf. Die Sensoren erkennen Schräglage und einen Unfall. Außerdem verbindet der WingMan sich per WLAN mit dem Smartphone des Fahrers und per 2G/4G mit dem Internet. Er ist sogar in der Lage, mit dem CAN Bus des Motorrads zu kommunizieren und Diagnosen zu erstellen. Das Gerät lässt sich in fünf Minuten am Motorrad installieren, indem es mit der Zündung oder Batterie verbunden wird.

Auch das Ride Tracker von Garmin hilft beim Tracking. Das Gerät kann mit dem kompatiblen Garmin Zumo XT-Navi (Testbericht) verbunden werden und kann ohne Mobilfunksignal eine Verbindung mit bis zu 20 Fahrern herstellen. So kann der Fahrer dank der Positionsfreigabe und vordefinierten Nachrichten ganz einfach mit anderen Teilnehmern in Verbindung bleiben. Die Mitfahrer können auf diesem Weg auch die Routen verfolgen.

"Lichtfahrer sind sichtbarer", dieser einfache Spruch enthält viel Wahrheit. Für Motorradfahrer gilt sowieso eine Lichtpflicht, mit ein paar cleveren Gadgets kann man aber sicherstellen, dass man garantiert nicht übersehen wird.

Einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Sicherheit liefert das Tagfahrlicht Daycan von Kellermann. Das Daycan strahlt helles, weißes Licht aus, kann auf Wunsch aber auch als Blinker fungieren: Dann wechselt die Lichtfläche von Weiß auf Gelb. Wird das originale Abblendlicht eingeschaltet, dient das Tagfahrlicht als Positionsleuchte. Das Daycan kommt mit ECE-Zulassung.

Die Miniblinker der Firma Louis sind oft eine günstige Alternative für den schmalen Geldbeutel. Der sportliche LED-Blinker sitzt in einem schwarzen Kunststoffgehäuse mit leicht getöntem Glas. Er wird an gängige 12 Volt angeschlossen und weist mit 20 x 62 x 24 Millimeter kompakte Maße auf. Der flexible Blinkerarm ragt nur 12 Millimeter vom Motorrad weg. Die Miniblinker werden montagefertig inklusive Kabel und Stecker geliefert und verfügen über ein E-Prüfzeichen.

Die Firma Koso ist auf Motorrad-Gadgets spezialisiert und bietet einen LED-Scheinwerfer zum Nachrüsten. Der Thunderbolt kann in einen Lampentopf mit einem Durchmesser von sieben Zoll eingesetzt oder über die seitlichen M8-Gewinde befestigt werden. Er wiegt 1,04 Kilogramm und misst 9 x 17 x 17 Zentimeter. Der Thunderbolt läuft mit 103 Ampere und 14,7 Watt. Kleine eingefräste Kanäle oben und unten am Gehäuse sorgen für Kühlung.

Strom hat man am Bike sowieso, wieso diesen also nicht für etwas mehr Komfort verwenden? Wir zeigen praktische Helfer, die man mit dem Bordstrom betreiben kann oder Informationen über den Zustand der Batterie aufs Handy funkt.

Der elektrische Kettenöler eSystem v3.1 von Scottoiler verhilft der Kette zu einer langen Lebensdauer. Eine elektronische Pumpe beträufelt die Kette in regelmäßigen Abständen mit Öl, die Durchflussrate ist in zehn Stufen regulierbar. Die Anzeige informiert über die aktuelle Einstellung, den Füllstand und die Lufttemperatur. Mit einer selbstklebenden Schlauchführung ist die Montage recht einfach. Die Bedienung des Displays erklärt sich von selbst. Der Preis ist nicht billig, aber das ist ein neuer Kettensatz auch nicht.

Mit dem intAct Battery-Guard und der kostenfreien Apple- oder Android-App kann der Ladezustand der Batterie auf dem eigenen Smartphone schnell und einfach kontrolliert werden. Nach dem Anschluss mittels Ringösen an der Batterie und dem Herunterladen der App kann der aktuelle Spannungswert abgerufen werden. Der Sender ist für 6-, 12- und 24-Volt-Batterien verwendbar. Die Reichweite liegt bei ca. 6 Metern. Die vierfarbige Anzeige zeigt den Ladezustand in dunkelgrün (vollgeladen), hellgrün (teilgeladen), orange (entladen) und rot (tiefentladen) an. Zusätzlich wird der Spannungswert wiedergegeben. Bei Unterschreitung der Mindestspannung wird auf ein baldiges Nachladen der Batterie hingewiesen. Mittels der App kann die Spannung von bis zu 5 Batterien kontrolliert werden.

Die Firma CTEK aus Schweden genießt einen guten Ruf bei Batterieladegeräten. CS Free wendet sich vor allem an Motorradfahrer, die keinen Stromanschluss in der Garage haben. Das Ladegerät verfügt über einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 66 Wh. Die intelligente Ladesoftware lädt Fahrzeugbatterien (egal ob Blei-Säure-, Gel- oder LiFePo-Akku) von 10 bis 130 Ah ohne Netzanschluss vollautomatisch und mit bis zu 20 Ampere Ladestrom auf. Über USB-A- und USB-C-Anschlüsse lassen sich auch andere Devices laden. Das CS Free ist über Netzteil in ca. einer Stunde wieder gefüllt. Dazu gibt es auch ein Solarpanel, um das Laden des CS Free ohne Steckdose zu ermöglichen.

Motorradfahrer wissen, wie lebenswichtig der korrekte Luftdruck ist. Da hilft es, wenn man sich nicht auf die Geräte an Tankstellen verlassen muss, sondern eins hat, mit dem man umgehen kann und das immer die gleichen Informationen zeigt. Auch die kabellosen Messsysteme sind ein praktisches Hilfsmittel, schließlich zeigen sie die wichtigen Informationen automatisch im Cockpit an. Neben Systemen, die den Luftdruck klassisch im Stand messen, gibt es Helfer wie die Reifendruck-Kontrolle von Michelin, die man als Sensoren auf die Ventile aufsetzt. Sie funken ständig den Luftdruck beider Räder an einen Bildschirm im Sichtfeld. Mehr dazu im Ratgeber: Luftdruck-Messer für Motorräder & Co. Ebenfalls praktisch, nicht nur für Motorradfahrer: Elektrische Luftpumpen sind inzwischen ziemlich ausgereift, es gibt sie von namhaften Herstellern wie Bosch oder Osram. Sechs dieser Pumpen stellen wir im Vergleichstest: Mobile elektrische Luftpumpen ab 30 Euro genauer vor.

Wie überall kann man sich mit ein paar Gadgets das Leben deutlich einfacher machen. Ja, sie sind teuer, aber Dinge wie das Smart Jacket von Dainese können bei einem Unfall vor schweren Verletzungen schützen – was dann wiederum unbezahlbar ist.

Wer Lust auf mehr hat, dem empfehlen wir einen Blick in unseren Ratgeber zum Thema Kommunikation für Motorradfahrer ab 60 Euro. Ebenfalls lesenswert ist der Test zu den Navis Garmin Zumo XT (Testbericht) oder den günstigeren Varianten TomTom Rider 550 und Navitel G550 Moto (Vergleich). Wer den Ausflug mit der Maschine mit einem Camping-Trip verbinden will, der sollte vorher in jedem Fall den Artikel Camping-Gadgets: Sinnvolles Zubehör für Zelt und Wohnwagen gelesen haben.

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